Iona Grey Als unsere Herzen fliegen lernten

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Inhaltsangabe zu „Als unsere Herzen fliegen lernten“ von Iona Grey

Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende. 1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat …

Eine tolle Geschichte für Träumer & Romantiker.

— _dieliebezumbuch

Überraschend gut, traurig und herzerwärmend. Bitte mehr davon!

— LolaWriter

Eine wunderschöne Geschichte, die mich sehr berührt hat

— Kelo24

Zwei Welten, die sich auf eine besondere Art und Weise immer wieder berühren.

— blairwaldorf

Eine wunderschöne Geschichte von zwei Menschen, der Liebe und dem zweiten Weltkrieg!

— Lavazza

Eine schöne Geschichte zum Eintauchen

— mj303

Toll und rührend, aber ich hatte mehr erwartet. Am Anfang fand ich es zäh.

— Cathy28

Zwei wundervolle Liebesgeschichten zu zwei unterschiedlichen Zeiten - großartig! 5*+

— PollyMaundrell

Recht kitschige und vorhersehbare Liebesgeschichte - konnte mich leider nicht überzeugen.

— ConnyKathsBooks

Eine gelungene Kombination zwischen historischem und modernem Roman. Beide Geschichten, beide Zeiten haben mich in ihren Bann gezogen.

— rapha_a

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  • Eine wunderschöne Geschichte für alle, die an die wahre Liebe glauben

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    _dieliebezumbuch

    14. July 2017 um 14:40

    Zuerst, hat mich dieses Buch natürlich wegen dem Cover angesprochen. Im oberen Bereich sieht man ein Bündel Briefe, welches zusammengebunden ist & von lila Blumen geschmückt wird.Auf der unteren Seite des Covers steht dann in einer schönen, blauen, funkelten Schrift der Name der Geschichte - Als unsere Herzen fliegen lernten. Da mir dies so gut gefallen hat, habe ich das Buch umgedreht & mir den folgenden Klappentext durchgelesen: "Mein Liebling, es ist bald siebzig Jahre her, doch für mich bist Du das noch immer. Mein Liebling. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert. Doch wenn ich an Dich denke, kommt es mir vor, als wäre ich wieder zweiundzwanzig. Ich habe Dir damals ewige Liebe geschworen, obwohl ich nicht einmal wusste, ob ich die nächste Woche erleben würde. Doch jetzt neigt sich die Ewigkeit dem Ende. Und ich wünschte, wir könnten noch einmal ganz von vorn anfangen. Denn dieses Mal würde ich Dich um nichts in der Welt aufgeben. In Liebe, Dan.."Wenn man so etwas liest, was geht dann bei einem Menschen im Kopf vor? Ich war einfach nur richtig berührt. Die Vorstellung, dass man einen Menschen auch noch 70 Jahren einfach nicht vergessen kann, hat mich total aus der Bahn geworfen. Natürlich kennen wir alle Liebesgeschichten, jedoch ist diese anders, als die anderen. In diesem Buch geht es um Jess, die vor ihrem gewalttätigem Freund Obdach in einem leerstehenden Haus findet. Dort stößt sie auf einen ungelesenen Brief, der durch den Briefkastenschlitz geworfen wurde. Zuerst möchte sie diesen nicht öffnen, jedoch macht sie es dann doch. Es ist der im Klappentext beschriebene Brief eines  Daniel Rosinski's. Der Brief rührt sie sehr & da sie sich in diesem Haus noch einige Zeit versteckt hält, stößt sie auch auf andere Briefe, die Dan um die 40er Jahre an eine gewisse Stelle geschrieben hat. Sie liest alle Briefe & so entsteht die ganze Zeit ein Rückblick. Mal liest man im Jahre 2011 & ist quasi in der Geschichte bei Jess & dann geht man in die 40er Jahre in den Krieg & erfährt die Liebesgeschichte von Stella Throne & Daniel Rosinski. Jess lernt in ihrer Geschichte einen Will kennen. Dieser möchte ihr später auch bei der Suche nach Stella helfen & somit sind es quasi zwei Liebesgeschichten in einem Buch.Der Schreibstil hat mir dafür, dass es keine Ich-Erzählung ist ganz gut gefallen. Eigentlich finde ich es immer schwer, sich in solche Geschichten hineinzuversetzen. In dieser ist mir das jedoch überhaupt nicht schwer gefallen. Das immer zwischen den Jahren hin & her "geswitcht" wird, gefällt mir auch sehr gut. So dreht sich nicht alles nur um damals, sondern auch um heute. Die Briefe die Dan an Stella geschrieben hat, wurden auch alle in kursiv gedruckt. So hatte ich noch mehr das Gefühl, echte Briefe zu lesen. Die Geschichte wurde auch keine Sekunde langweilig. Ich wollte immer weiter & weiterlesen, da ich so sehr mitgezittert habe, ob Stella am Ende gefunden wird oder nicht. Das Buch hat um die 605 Seiten & kostet 9,99 €. Hierbei finde ich den Preis total angemessen. Alle die total auf Romantik stehen & ein großer Fan von vielen Gefühlen & Liebe sind, kann ich dieses Buch wirklich nur sehr empfehlen. Ich würde es mir auf jeden Fall ein zweites mal kaufen.Deswegen bekommt dieses Buch 5/5 Sternen von mir!!!

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  • Für tragisch hoffnungslose Romantiker

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    LolaWriter

    17. June 2017 um 18:33

    Als Jess Moran vor ihrem gewalttätigen Freund flüchten muss, findet sie Unterschlupf in einem alten, verlassenen Haus in einem Londoner Vorort. Zunächst ahnt sie nicht, auf was sie da gestoßen ist, doch als sie einen Stapel alter Briefe findet, die noch aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen, und sie eine weitere, nur wenige Wochen alte Nachricht von einem im Sterben liegenden Mann erhält, wird sie in eine längst vergangene Liebesgeschichte hineingezogen:1943 begegnen sich der amerikanische Pilot Dan Rosinski und die englische Pfarrersfrau Stella Thorne in den Ruinen einer ausgebombten Kirche in London. Sie verlieben sich unausweichlich ineinander, obwohl Stella bereits verheiratet ist und Dan sich immer wieder auf lebensgefährliche Einsätze im deutschen Luftraum begeben muss. Um in Kriegszeit doch noch aneinander festhalten zu können, schreiben sie sich Hunderte von Briefen.Diese Briefe sind es, die Jess schließlich über ein halbes Jahrhundert später findet – und liest. Sie ist von der Geschichte so gerührt, dass sie und der gutaussehende Will Holt, dem sie rein zufällig begegnet ist, dem mittlerweile neunzigjährigen Dan, der schwer an Leukämie erkrankt ist und nicht mehr viel Zeit hat, dabei helfen wollen, seinen letzten Wunsch zu erfüllen: Stella noch einmal wiederzusehen. Während sie sich in der Gegenwart also auf die Suche nach Spuren einer scheinbar Verschwundenen machen, wird parallel dazu die Geschichte von Dan und Stella inmitten des Zweiten Weltkrieges erzählt, und wie es dazu kommen konnte, dass eine so große Liebe kein Happy End gefunden hat.Von der ersten Seite an ist klar, dass ,,Als unsere Herzen fliegen lernten“ nicht einfach irgendeine Liebesgeschichte ist. Es führt einem viel mehr vor Augen, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben, und dass es immer Hoffnung gibt, selbst in Zeiten eines Krieges. Zudem muss man kein Geschichtsexperte sein, um dieses Buch lesen zu können. Man sollte sich einfach auf die Handlung einlassen, wobei das absolut kein Problem ist; einmal angefangen, kann man sich nur schwer wieder davon losreißen, obwohl man das Ende eigentlich relativ schnell erahnen kann. Das soll allerdings kein Kritikpunkt sein, da ,,Als unsere Herzen fliegen lernten“ ein typisches Beispiel dafür ist, dass nicht das Ergebnis das Spannende an der Geschichte ist, sondern wie man es erreicht und was dazu geführt hat. Meiner Meinung nach ist das Buch jedem zu empfehlen, der ein Herz für romantische Geschichten hat, die in der Vergangenheit spielen (oder auch nicht), und sich nicht dafür schämt, an emotionalen, wenn nicht sogar herzzerreißenden Stellen ein paar Tränen fließen zu lassen.

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  • Wie man seine liebe ausleben kann ....

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    LillyMilly

    27. May 2017 um 09:18

    Das Buch spielt in verschiedenen Zeiten, ist aber so aufgebaut, das man immer genau weiß, wo man sich grade befindet! Entweder man befand sich im Jahr 1943, wo sich Dan und Stella kennenlernen und dann nochmal im Jahr 2011, wo es um Jess und Will geht.Ich weiß nicht, ob es gewollt ist, aber das Buch spiegelt sehr gut wieder, wie einfach es heutzutage im Gegensatz zu damals ist, seine Liebe zu leben.In dem Buch gibt es 2 Liebesgeschichten, wobei mich die von Dan und Stella überzeugen konnte, da diese für mir realer gewirkt hat, als die in dem jahr 2011, welche für mich unvollständig und irgendwie gefälscht gewirkt hat.Das Buch war mit 600 Seiten sehr umfangreich, aber das lesen ging vom Gefühl her viel zu schnell! Ich habe mich immer wieder wahnsinnig auf die Kapitel gefreut, bei denen es um Dan und Stella ging, denn bei diesen 2 Protagonisten habe ich mitgefühlt. Die Geschichte um die beiden ist einfach… hach! Ich finde da keinen Ausdruck für!Der Schreibstil war immer angenehm und ich kann jetzt so keine Stelle nennen, die sich unsäglich in die Länge gezogen hat, da es die so trotz der Länge des Buches nicht gab!FazitEin Buch mit einer schönen Thematik, welches schön zu lesen ist, man fiebert mit den Protagonisten mit, schließt sie ins Herz und ich weiß, das sie mich noch lange begleiten werden, da ich nun immer wieder an sie denken muss!

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  • Vier Menschen, zwei Welten, ein Roman

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    blairwaldorf

    11. May 2017 um 09:57

    1943 - Ein grauenvolles Jahr, doch zwischen den Kriegstrümmern finden sich mitten in London zwei Menschen, die sich gegenseitig in einer so schrecklichen Zeit, Liebe und Hoffnung geben können. Stella, eine sympathische, herzensgute junge Frau und Dan, ein Pilot der in England stationierten Luftwaffe, erleben das, wonach andere ihr ganzes Leben lang suchen. Doch manchmal hat das Schicksal andere Pläne...So auch für die junge Sängerin Jess. Zwar sind im Jahr 2011 die Kriegstrümmer verschwunden, dafür tuen sich aber ganz andere Abgründe auf. Flüchtend vor ihren eigenen, schwerwiegenden Problemen, treffen Jess und Will, ein charmanter, vom Leben gezeichneter Mann zusammen und versuchen, das Schicksal der unglaublichen, tragischen Liebe von 1943 selbst in die Hand zu nehmen...Iona Grey schafft auf ca. 600 Seiten zwei Welten, die sich immer wieder miteinander berühren. Es entstehen zwei wunderschöne Liebesgeschichten mit vier Protagonisten, in die es sich so leicht reinversetzen lässt. Wir lernen eine Zeit kennen, die wir vielleicht nur noch aus dem Geschichtsunterricht kennen. Trotzdem ist dieser Roman in keinem Fall nur etwas für Geschichtsliebhaber, mindestens genau so gut wird die heutige Welt - mit all ihren Facetten - beschrieben. Die Frage, ob man das Schicksal selbst in die Hand nehmen kann, wird leider nur mit einem kleinen Happy-End beantwortet. An manchen Stellen weist der Roman vereinzelt Längen auf (-1 Stern), doch vielleicht bleiben einem die Schicksale gerade genau deshalb so lange im Kopf. Allem in allem ein wundervoller, emotionaler Roman, der ein MUSS in jedem Liebesroman-Bücherregal darstellt! Viel Lesespaß schon einmal im Voraus! Ps. An dieser Stelle ein Plädoyer für handgeschriebene Briefe, wie die so bewegenden von Stella und Dan, die nicht einfach wie Chats gelöscht oder gescreenshotet werden können!

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  • Eine wunderschöne Geschichte über die Liebe

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    Lavazza

    26. April 2017 um 14:34

    Am Anfang lernen wir einen älteren Mann kennen, der nicht mehr viel Zeit hat. Er ist krank und hat nur noch einen Wunsch...2011:Die junge Jess läuft in einer kalten Februarnacht von ihrem alten Leben weg und sucht Unterschlupf in einem verlassenen Haus.Dort entdeckt sie einen Brief an Stella Thorne. Aus Neugierde öffnet sie den Brief und weiß, dass dieser Brief ein Hilferuf von einem alten Mann ist ,der nur noch einen Wunsch hat, bevor er diese Welt verlässt. In einem Zimmer findet Jess weitere Briefe von dem besagten Schreiber aus Kriegszeit und verliert sich darin, biis der junge Will Holt in ihr Leben tritt....Was enthalten die Briefe und wieso bricht der Kontakt der beidenen Liebenden plötzlich ab?Eine sehr schöne Gesichte, voller Liebe und Sehnsucht nach dem Frieden....

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  • Eine schöne Geschichte zum Eintauchen

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    mj303

    14. April 2017 um 16:43

    Geschichten auf 2 Zeitebenen sind absolut mein Ding, der 2. Weltkrieg hat mich schon in der Schulzeit fasziniert.


    Die perfekten Voraussetzungen für ein Lesevergnügen in dem man sich einfach verlieren und fallen lassen kann.


    4 Sterne für diese berührende und nette Geschichte.

  • ...einfach nur WOW....

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    Lesebegeisterte

    24. March 2017 um 15:03

    Im Krieg treffen der Pilot Dan und Stella aufeinander. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch hat diese Liebe eine Chance? Jahrzehnte später findet Jess eine Menge Briefe von Dan und Stella. Dan hat nicht mehr viel Zeit, er wird bald sterben. Doch was ist mit seiner großen Liebe passiert? Ein wundervoller Roman!!!! 604 Seiten voller Spannung, Hoffnung, Drama und Liebe.

  • Briefe an eine Verschollene

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    tinstamp

    Zur aussterbenden Spezies der Briefeschreiber gehörend (ja, ganz altmodisch mit Papier und Kugelschreiber), stach mir natürlich das wunderschöne Cover mit den Briefumschlägen sofort ins Auge. Als ich danach die Inhaltsangabe las und erfuhr, dass die Geschichte während des zweiten Weltkrieges spielt, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Doch der Roman beginnt mit einem Handlungsstrang in der Gegenwart. Jess, eine junge Frau und Sängerin, flüchtet vor ihrem gewalttätigen Freund und Manager. Sie bricht in ein leerstehendes Haus ein, verschanzt sich dort und versteckt sich einige Tage dort. Als der Briefträger einen Brief durch den Türschlitz steckt, der mit dem Vermerk - "Persönlich und dringend. Wenn nötig und möglich bitte weiterleiten" - gekennzeichnet ist, siegt ihre Neugier. Sie öffnet den Brief und ist zutiefst berührt von den Zeilen eines alten kranken Mannes, der an seine große Liebe schreibt, die er während des Zweiten Weltkrieges kennengelernt hat. Jess findet im Haus noch ein weiteres Bündel an Liebesbriefen und taucht beim Lesen völlig in die Geschichte ein. Sie nimmt sich vor die Empfängerin der Briefe ausfindig zu machen. Doch dann wird Jess krank.... Da der Roman auf zwei Zeitebenen basiert, wird im weiteren Handlungsstrang zurück in das Jahr 1943 geblendet. Dort lernen wir die junge Waise Stella kennen, die als Haushälterin im Pfarrhaus arbeitet und gerade vor der Hochzeit mit dem ansäßigen Pfarrer Charles Walsh steht. Doch die Träume nach einer liebevollen Familie, nach der sie sich schon im Waisenhaus gesehnt hat, werden auch diesmal nicht erfüllt. Ihr Mann ist lieblos und spielt nur nach Außen hin den perfekten Ehemann, denn er hütet ein Geheimnis. Als er sich auch noch freiwillig an die Front meldet, bleibt Stella wiederum alleine und ungeliebt zurück. Nur ihre Freundin, die lebenslustige Nancy, überzeugt sie doch auch ab und zu das Haus zu verlassen. Als Stella eines Tages einwilligt mit Nancy tanzen zu gehen, verliert sie die Armbanduhr ihrer Schwiergereltern in einer zerbomten Kirche. Als sie am nächsten Tag nochmals hinfährt und verzweifelt ihre Uhr sucht, lernt sie den amerikanischen Piloten Dan Rosinski kennen, der gerade Fotos in der Kirche schießt. Er verspricht ihr Bescheid zu geben, falls er die Uhr findet und Stella gibt ihm die Adresse von Nancy. Doch es bleibt nicht bei einem Brief. Während Dan nicht weiß, ob er nicht beim nächsten Flugeinsatz abgeschossen wird, schreibt er seine Gedanken nieder und schickt diese an Nancys Adresse, die die Briefe an Stella weiterleitet. Bald entwickelt sich eine besondere Freundschaft, die sich zu einer tiefen Liebe entfaltet.... Wie üblicher Weise bei Romanen auf zwei Zeitebenen, gefiel mir wieder der Erzählstrang in der Vergangenheit besser, als der in der Gegenwart. Obwohl sich beide Frauen ähnlich sind - ohne Mutter aufgewachsen, kein Selbstvertrauen, unsicher und einsam sind - konnte mich die Geschichte rund um Stella, Dan und Charles einfach mehr berühren. Dazu kommt natürlich, dass ich generell Romane, die während der Weltkriege spielen, liebe. Durch den Prolog weiß der Leser bereits, dass diese Liebe vor siebzig Jahren nicht glücklich ausgegangen ist. Trotzdem versinkt man sofort in den Briefen von Dan und hofft nichtsdestoweniger, dass die Beiden zusammenkommen. Die Zeilen, die Dan an Stella schreibt, heben sich durch eine andere Schriftart gut von der restlichen Geschichte ab und geben einen noch intensiveren Einblick in die Gefühlswelt und das Leben der Beiden. Dabei ist der Roman sehr emotional und fesselnd, ohne jedoch kitschig zu werden. Auch durch die Schilderung des Lebens der Pfarrgemeinde bekommt der Leser mehr und mehr mit, wie die Jahre des Krieges die Menschen verändern. Die Entbehrungen und vorallem die Lebensmittelknappheit wird hier anschaulich dargestellt. Auch wie man versucht die Ängste und die Not mit ein bisschen Lebensfreude kurz zu verdrängen. Ganz langsam verbinden sich die beiden Handlungsstränge zu einem Ganzen und man erfährt schlussendlich, was man sich seit dem ersten Kapitel fragt: Was ist damals mit Dan und Stella passiert und gelingt es Jess Stella wiederfinden? Die Autorin erzählt hier einen wundervollen Roman, der trotz der 600 Seiten keinerlei Längen aufweist. Man verfolgt mit Spannung das Leben zweier Frauen, die darum kämpfen glücklich zu sein. Man erkennt auch, wie straff die gesellschaftlichen Regeln in den vierziger Jahren waren und wie einfacher wir es heutzutage haben. Ich kann dieses Buch einfach nur weiter empfehlen und bin restlos begeistert! Schreibstil: Iony Grey hat einen sehr einfühlsamen und fesselnden Schreibstil, der mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ. Die Kapitel haben eine angenehme Länger und sind mit der jeweiligen Jahreszahl versehen, damit man weiß, in welcher Zeitebene man sich befindet. Die Personen sind bis auf den letzten Nebencharakter wunderbar lebendig gezeichnet. Stella ist liebenswert, voller Selbstzweifel und einfach ein Charakter, den man lieben muss. Sie hat ein schweres Leben und gibt doch die Hoffnung nie auf. Aber auch Dan's Ängste seine fünfunzwanzig vorgeschriebenen Einsätze nicht zu überleben oder die quirlige Nancy, die verucht ihr Leben zu genießen und trotzallem Stella meistens eine gute Freundin ist sind ganz besondere Figuren. Auch Jess und Will aus der Geschichte der Gegenwart haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und versuchen einen Platz im Leben zu finden. Ihre Zweifel und Versuche endlich ihr Dasein auf die Reihe zu bekommen, werden ebenso lebendig beschrieben, wie Stellas Kampf um Liebe und eine Familie. Fazit : Ein Roman, der mich vollkommen mitgerissen hat und der sich durch wunderbar lebendige Charaktere und einem emotionalen Schreibstil auszeichnet. Berührend und dennoch nicht kitschig. Für mich wieder ein besonderes Highlight! Leseempfehlung!

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    • 2

    Katjuschka

    20. February 2017 um 14:48
  • ...einfach nur wow....

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    Lesebegeisterte

    30. January 2017 um 18:17

    Im Krieg treffen der Pilot Dan und Stella aufeinander. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch hat diese Liebe in Zeiten des Krieges eine Chance? Jahrzehnte später findet Jess eine Menge Briefe die sich Dan und Stella geschrieben haben. Dan lebt noch, ist aber schwer krank. Was ist bloß mit Stella passiert? Ein wunderschöner und sehr gefühlvoller Liebesroman. 604 Seiten voller Spannung, Drama und Hoffnung.

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  • Sehr emotional aber wunderschön!

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. December 2016 um 07:07

    Fakten: Titel: Als unsere Herzen fliegen lerntenAutor/in: Iona GreySeitenanzahl: 607Verlag: blanvalet                                                   Klappentext:Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende.1943, London: In der Ruine einer zerbrochenen Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen den Krieg zu überleben, sind mehr als gering.In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihrer Liebe.Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau vor ihrem gewalttätigen Freund in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat.Meinung:In der Geschichte geht es um zwei Liebesgeschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten aber dennoch miteinander vereint sind.Die Erzählperspektiven wechseln sich ab, zwischen 2011 und 1943, sodass man immer einen guten Einblick in das Leben und die Gefühlswelt der einzelnen Personen hat. Aber auch die Spannungbögen sind logisch und konsequent aufgebaut, wobei es sehr viel Spaß gemacht hat, die beiden Paare in ihrer jeweiligen Zeit zu begleiten.Außerdem haben mich die Charaktere total überzeugt. Die vier Protagonisten sind wunderbar ausgearbeitet, sodass man ein genaues Bild von ihnen im Kopf hat, aber auch die zahlreichen Nebenfiguren sind mit Liebe von der Autorin gekennzeichnet worden. Die Figuren sind sehr authentisch und lebensecht. Man kann als Leser die Sorgen und Gefühle verstehen und man kann sich in manchen Situationen sehr gut hineinversetzen.Was ich noch auf jeden Fall erwähnen möchte ist die wirklich gelungene Erzählung aus der Vergangenheit. Beim Lesen merkt man sofort, dass hier sehr gut recherchiert wurde, um diese Ära noch präsenter zu machen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr berührend, flüssig und leicht zu lesen.Es ist außerdem schön zu sehen bzw. zu lesen, dass manches auch noch nach Jahren Gültigkeit besitzt, nämlich das was den meisten Menschen wirklich wichtig ist im Leben: lieben und geliebt werden. Wir müssen unsere Überzeugungen und Ansichten nicht über Bord werfen um geliebt zu werden. Wer wirklich liebt, der liebt den Menschen so wie er ist. Mit all seinen Ecken und Kanten.Bewertung: Sympathische Protagonisten, ein wundervoller Schreibstil und eine wunderschöne Geschichte, machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Man kann nicht aufhören zu lesen, nachdem man angefangen hat!

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  • Als unsere Herzen fliegen lernten

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    anne_fox

    20. December 2016 um 09:11

    Ein herzerreißender Roman über eine Liebe die nie endet, obwohl das Leben sie auseinanderreißt.
    In den Jahren des zweiten Weltkrieges lernen Dan und Stella sich kennen und es ist Liebe aus den ersten Blick.
    Stella ist ungelücklich verheiratet und lernt erst durch Dan die Liebe kennen.
    Eine wunderschöne Geschichte der man sich nicht entziehen kann und immer weiter lesen will.

  • Eine herrliche Liebesgeschichte

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    Mellchen

    29. November 2016 um 08:38

    Hier bekommt man zwei Liebesgeschichten präsentiert, die sehr unterschiedlich aber beide sehr romantisch und gefühlvoll beschrieben sind. Einmal geht es um eine Liebe in England zur Zeit des 2. Weltkriegs, als eine unglückliche Pfarrersfrau einen GI kennen und lieben lernt und sie sich leider über die Kriegswirren und Ihre erzwungene Entscheidung, bei Ihrem Mann zu bleiben, aus den Augen verlieren. Die zweite Geschichte handelt in der Gegenwart und spielt rund um eine Hausbesetzerin, die die Liebesbriefe des GI's findet und der Geschichte auf die Spur kommt. Zum Schluß gibt es für alle ein Happy End, und das ist bei solchen Geschichten ja wichtig. Kurzweilig geschrieben, daher sind die knapp über 600 Seiten im Fluge vergangen. Auch sprachlich ein Lesegenuss. Über die Geschichte an sich gibt es nur zu sagen, dass sie absolut lesenswert ist.

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  • Wahre Liebe hält...2 Leben lang

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    PollyMaundrell

    17. November 2016 um 11:27

    Klappentext Er versprach, sie ewig zu lieben. Doch selbst die Ewigkeit kennt manchmal ein Ende... 1943, London: In der Ruine einer zerbombten Kirche trifft der amerikanische Pilot Dan Rosinski die junge Engländerin Stella Thorne. Es ist der Beginn einer unaufhaltbaren, aber unmöglichen Liebe, denn Stella ist verheiratet, und Dans Chancen, den Krieg zu überleben, sind mehr als gering. In einer Zeit, in der alles ungewiss ist, schreiben sie sich Briefe, um an dem festzuhalten, woran sie glauben: ihre Liebe. Viele Jahrzehnte später rettet sich eine junge Frau in ein leerstehendes Haus in einem Londoner Vorort. Da erreicht sie ein Brief, der sie in die Geschichte einer Liebe hineinzieht, die ein halbes Jahrhundert überlebt hat … Erster Satz Am Morgen erstrahlt das Haus in voller Pracht. Meine Meinung Was haben eine junge Frau aus den 40er Jahren und eine aus dem Jahre 2011 gemeinsam? Nicht viel, werdet ihr vermutlich denken und habt gar nicht so Unrecht damit. Auf den ersten Blick verbindet Stella und Jess überhaupt nichts miteinander - und doch können beide froh sein, dass es die jeweils andere gibt. Jess flüchtet vor ihrem Exfreund und steht plötzlich mittellos auf der Straße. Sie bricht in ein unbewohntes Haus ein, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Durch Zufall findet sie einen Schuhkarton mit Briefen aus einer längst vergangenen Zeit. Es sind Liebesbriefe aus den 40er Jahren. Geschrieben von einem amerikanischen Soldaten, an eine englische Hausfrau. Eine Liebe, die mit Kriegsende ebenfalls vorbei war. Oder nicht? Stella ist frisch verheiratet und lebt mit ihrem Ehemann in einem kleinen Pfarrhaus. Die Ehe ist sehr unglücklich und Charles scheint ein Geheimnis vor ihr zu haben. Als sie eines Abends aus dem Trott und dem Alltag während des zweiten Weltkrieges ausbricht, lernt sie den amerikanischen Soldaten Dan kennen. Es kommt wie es kommen muss, die beiden verlieben sich ineinander. Eine geheime Liebe ist zu dieser Zeit gar nicht so leicht, denn Stella kann sich nicht so ohne weiteres scheiden lassen. Und dann erreicht sie eines Tages die Nachricht, dass Dans Flieger abgeschossen wurde und sie schwanger ist... Iona Grey hat es geschafft, zwei Geschichten in zwei Zeitzonen spielen zu lassen, die unmittelbar miteinander verbunden sind und somit zu einer werden. Dabei ist es ihr gelungen beide Protagonisten-Paare wirklich sympathisch zu beschreiben und ihnen allen Tiefe zu geben. Keine Figur wird oberflächlich abgehandelt und es gibt keine schwarz-weiß Beschreibungen. Selbst wenn man Charles für einen Unmenschen hält, tut er einem ein paar Sätze weiter schon wieder leid, weil auch er selbst durch seine ganz persönliche Hölle geht. Die Geschichte um Stella und Dan fand ich persönlich noch etwas interessanter und emotionaler, als die um Jess und Will. Vielleicht einfach weil man schon von vornherein weiß, dass es für die beiden kein Happy End gab. Und obwohl man das weiß fiebert und hofft man als Leser mit, dass doch noch alles gut wird. In diesem Buch geht es nicht nur um zwei Liebesgeschichten, sondern auch um die jeweils äußeren Umstände, die die Personen durchleben müssen. So muss Stella eine unglückliche Ehe führen, einen Haushalt zwischen Hunger und Rationierungsbuch bestreiten und sich selbst über all dem nicht vergessen. Jess steht ebenfalls vor dem Problem, dass sie Hunger leiden muss. Allerdings nicht weil die Lebensmittel knapp werden, sondern sie einfach kein Geld hat. Noch dazu ist sie krank und lebt in einem kalten Haus, das nicht ihr eigenes ist. Sie braucht also zwingend Geld und das bekommt man durch einen Job. Doch leider ist es gar nicht so einfach einen Job zu bekommen, wenn man mehr tot als lebendig und ohne ansprechende Kleidung in einem schimmeligen Bett liegt und sich kaum rühren kann. Auch die Geschichten um Charles, Dan, Will, Stellas Freundin Nancy und generell über Stellas kleines Heimatörtchen kommen nicht zu kurz. Dabei hat man als Leser allerdings nie das Gefühl, dass es in irgendeiner Form unnötig wäre - auch wenn man natürlich lieber wissen will, wie es mit Stella und Dan beziehungsweise Will und Jess weitergeht. Der Schreibstil ist wirklich ganz wundervoll und die Seiten fliegen nur so dahin. Einmal angefangen will man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich hoffe, dass noch einiges aus der Feder der Autorin seinen Weg in die Buchhandlungen finden wird. Ich perönlich würde sofort zuschlagen! Außerdem könnte ich mir eine (gute) Buchverfilmung in diesem Fall wirklich gut vorstellen. Es sind Geschichten wie diese, die wir Mädels nicht nur lesen sondern auch sehen wollen! Textstelle Ich nehme es ihm übel, dass er mich wie ein kleines Kind behandelt und mir rein gar nichts zutraut. Aber vor allem nehme ich es ihm übel, dass er mich von dem Mann fernhält, mit dem ich wirklich zusammen sein will. (Seite 232) "Manchmal glaube ich, wir hatten einfach nur Pech, weil wir zur falschen Zeit geboren wurden." (Seite 600) Fazit Du suchst ein Geschenk für deine beste Freundin, deine Mutti, Schwiegermutti oder Oma? Dann ist dieses Buch genau richtig! Natürlich kannst du es dir damit aber auch selbst gemütlich machen. Emotionen zwischen 'Wie wundervoll' und 'Das kann doch nicht wahr sein' geben sich die Klinke in die Hand. Der Leser lacht und leidet mit den Protagonisten. Auf jeden Fall Taschentücher bereithalten! Schaut doch auch mal auf meinem Blog vorbei!

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  • Eine wenig überzeugende Liebe für die Ewigkeit

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    ConnyKathsBooks

    11. November 2016 um 12:36

    "Ich werde nie aufhören, dich zu lieben und zu hoffen. Solange wir beide leben, werde ich die Hoffnung nicht aufgeben. " (S. 477) London, 2011: Ein leerstehendes und verwahrlostes Haus in einer dunklen Seitenstraße - dort sucht die Barsängerin Jess Zuflucht vor ihrem gewalttätigen Freund. Nichtsahnend, dass sie bald einen Brief findet, der sie in eine bewegende Liebesgeschichte hineinzieht. Eine Liebe für die Ewigkeit zwischen einem amerikanischen Soldaten und einer Pfarrersfrau, die während des Krieges im Jahr 1942 begann und auch das Leben von Jess für immer verändern wird. "Als unsere Herzen fliegen lernten" ist das Debüt der englischen Schriftstellerin Iona Grey. Der Roman versprach so einiges, eine berührende und Jahrzehnte umspannende Liebesgeschichte, starke Frauen, viel Gefühl und Dramatik. Doch leider kann ich mich den vielen positiven Meinungen nicht anschließen, was mehrere Gründe hat. Alles beginnt mit einem bewegenden persönlichen Brief des todkranken 90jährigen Dan aus Amerika an eine Frau namens Stella Thorne, der damit einen letzten Versuch wagt, die Liebe seines Lebens aufzuspüren. Als Jess diese Zeilen liest und später noch weitere Briefe von Dan in dem alten Londoner Haus findet, ist sie sofort fasziniert, nimmt Kontakt mit Dan auf und beginnt nachzuforschen. Wer ist diese Stella Thorne? Lebt sie vielleicht sogar noch? Was ist damals passiert und warum gab es kein Happy End für die beiden? Im Mittelpunkt des Romans stehen gleich zwei Paare: einerseits Stella und Dan, die sich 1942 in den stürmischen Zeiten des Krieges unsterblich und verbotenerweise ineinander verlieben und andererseits Jess und Will, welche sich im Jahr 2011 gemeinsam auf Spurensuche begeben. Die beiden Zeitebenen wechseln sich dabei ab, wobei die Übergänge nicht immer ganz fließend sind und ab und zu verwirren. Eingeschobene Briefe von Dan an Stella veranschaulichen zusätzlich die früheren Ereignisse. Eine für immer und ewig haltende Liebe - das finde ich von der Idee her schon sehr ansprechend. Denn wer träumt nicht davon? Doch leider hat mich keiner der Erzählstränge so richtig berührt, geschweige denn mitgerissen. Manchmal war ich sogar kurz davor, das Buch abzubrechen. Viele Dinge sind mir hier einfach zu vorhersehbar, zu trivial, zu oberflächlich und von unglaubwürdigen Zufällen geprägt. Auch die recht deutlich beschriebenen und häufigen Liebesszenen hatte ich vorher nicht so erwartet. Sonderlich sympathisch wirken die Protagonisten auch nicht, besonders Stella, deren Entscheidungen ich oft nicht nachvollziehen konnte, selbst bei Berücksichtigung der damaligen Zeit. Zudem verliert sich die Autorin oft in Belanglosigkeiten und vergisst dabei wichtige Angaben für den Leser. Jess' Name z.B. habe ich lange Zeit vermisst, ebenso wie die näheren Hintergründe ihrer anfänglichen Flucht. Wenn man Seiten überfliegen und Sätze überspringen kann, ohne etwas zu verpassen, dann ist das meist kein gutes Zeichen. So hatte ich die 600 Seiten trotz aller Langatmigkeit recht schnell durch. Das Ende fand ich dann aber ganz gut gelöst, zwar wieder Kitsch pur, aber alles in allem noch ein runder Abschluss. Insgesamt kann ich "Als unsere Herzen fliegen lernten" daher nur bedingt empfehlen. Für zwischendurch vielleicht ganz nett, aber für mich mit zu vielen Schwächen behaftet. Knappe 3 Sterne von mir.

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  • Eine Geschichte über die wahre Liebe

    Als unsere Herzen fliegen lernten

    thebooklettes

    01. November 2016 um 16:22

    London, 1943. In einer zerbombten Kirche trifft die junge Engländerin Stella auf den US-amerikanischen Piloten Dan. Obwohl sie es nicht sollte, verliebt Stella sich Hals über Kopf in den charismatischen und hutaussehenden Soldaten. Sie verbringen romantische Stunden und Tage zusammen, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es nicht richtig ist, dass sie sich treffen. Denn Stella ist verheiratet, wenn auch sehr unglücklich. Sie fasst die Entscheidung sich von ihrem Mann zu trennen, doch dann stürzt Dans Flugzeug ab und Stella rechnet mit dem Schlimmsten. Sie versucht sich mit ihrem Leben als Frau und Mutter zu arrangieren. Doch nach vielen Monaten steht Dan auf einmal vor ihrer Tür. Überwältigt von ihren Gefühlen möchte Stella ihren Mann verlassen, packt ihre Sachen und möchte gemeinsam mit ihrer Tochter und Dan ein neues Leben beginnen. Doch dazu wird es nie kommen. London 2011. Die junge Sängerin Jess flieht eines Nachts vor ihrem gewalttätigen Freund und such Schutz in einem heruntergekommenen Haus mitten in London. Sie hat keine Familie, keine Freunde und vor allem keinen Ort wohin sie gehen kann. Da das Haus leer steht, bleibt sie zunächst dort. Dort entdeckt sie einen Brief von Dan an Stella in dem er sie bittet Kontakt mit ihm aufzunehmen. Der mittlerweile 90-jährige ist schwer krank und bevor er stirbt möchte er noch einmal von der Liebe seines Lebens hören. Bewegt von diesen Zeilen möchte Jess diesem alten Mann helfen, ohne jedoch zu wissen wie. Beim Durchstöbern des Hauses entdeckt sie eine Kiste mit alten Briefen. Alle aus der Zeit des zweiten Weltkrieges. Alle geschrieben von Dan an seine Stella. Jess taucht in diese einzigartige Liebesgeschichte ein und begibt sich auf die Suche nach Stella. Hilfe bekommt sie dabei von Will, einem jungen Nachlassverwalter, der Jess in dem alten Haus entdeckt und ihr helfen möchte. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise voller Liebe und Emotionen. Werden sie es schaffen Stella zu finden, und somit Dan seinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen?Beim lesen von "Als unsere Herzen fliegen lernten" muss ich zugeben, dass sich meine Meinung, gegenüber dem Buch, immer wieder schwankte. Die Geschichte von Stella und Dan war so wunderbar berührend und fesselnd. Als es um die beiden ging, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Man fieberte mit dem jungen Pärchen und hoffte so sehr, dass sie ein gemeinsames Leben genießen können. Doch leider kamen immer wieder die Passagen mit Jess und Will dazwischen. es ist eine wunderschöne Idee, dass sich die Geschichte so aufteilt. Dass sie in der Vergangenheit und der Gegenwart spielt. Aber meiner Meinung nach wurde zu sehr auf die eigenen Geschichten von Jess und Will eingegangen. Ja, beide haben ein hartes Leben hinter sich. Beide fühlen sich ungeliebt und missverstanden von der Welt. Aber so genau wollte ich das dann doch nicht wissen. Bei einigen Passagen hat sich die Erzählung einfach zu weit von dem Kern des Buches entfernt, nämlich von Stella und Dan. Was mir auch weniger gefallen hat war, dass es oft plötzliche Wechsel gab, die einen überrumpelten. Gerade war man mitten in einer Situation und plötzlich machte die Geschichte einen Sprung oder die Sichtweise der Personen wurde plötzlich geändert. Dies empfand ich als störend beim lesen. Alles in allem ist es aber ein wirklich schönes Buch das zeigt, dass Liebe etwas wunderbares ist, dass weder Zeit noch Raum beeinflussen kann. Wenn man einen Menschen wirklich liebt, dann liebt man ihn auch, wenn tausende Meilen zwischen einem selbst und der anderen Person liegen. Ich denke das Buch gibt auf jeden Fall Mut auf sein Herz zu hören und der Liebe zu folgen. 

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