Irène Némirovsky

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Lebenslauf von Irène Némirovsky

Irène Némirovsky, geboren 1903 als Tochter eines reichen russischen Bankiers, kam während der Oktoberrevolution nach Paris, wo sie französische Literatur studierte. Mit ihrem Roman "David Golder" wurde sie in der Pariser Literaturszene gefeirten. Als Jüdin erhielt sie während des zweiten Weltkriegs unter deutscher Besetzung Veröffentlichungsverbot. Am 13. Juli 1942 wurde Irène Némirovsky ins KZ Auschwitz deportiert, wo sie wenig später starb.

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  • Leserunde zu "Des Lebens labyrinthisch irrer Lauf: Die Schönaus 1935 - 1957" von Heike Wolf

    Des Lebens labyrinthisch irrer Lauf: Die Schönaus 1935 - 1957

    Viv29

    zu Buchtitel "Des Lebens labyrinthisch irrer Lauf: Die Schönaus 1935 - 1957" von Heike Wolf

    So, nachdem unsere Leserunde zum ersten Buch der Schönaus sich so lebhaft und angenehm entwickelt hat und einige der Teilnehmer auch das zweite Buch in der Runde diskutieren möchten - was mich wahnsinnig freut! - hier nun also die Leserunde zu Teil 2. Natürlich ist auch jeder weitere Leser herzlich willkommen - ich empfehle aber, das erste Buch gelesen zu haben, weil sonst vieles nicht verständlich sein wird. Ich freue mich auf eine Fortsetzung unserer lebhaften und schöne Diskussion und hoffe natürlich, daß euch das zweite ...

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    Viv29

    25. July 2018 um 18:05
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    Bibi1960 schreibt Das finde ich auch. Wer freut sich schon darüber, dass fremde Soldaten vor Ort sind? Noch dazu, wo Franzosen und Deutsche im 1. Weltkrieg nicht die besten Freunde waren.

    Und 1870/71 auch nicht - Frankreich wurde ja nicht grundlos als "Erbfeind" bezeichnet. Ich glaube auch, daß jemand wie Richard, der generell etwas mehr über Zusammenhänge nachdenkt, eher ...

  • Facettenreiches und berührendes Panorama

    Suite Francaise

    Viv29

    18. July 2018 um 12:33 Rezension zu "SUITE FRANCAISE" von Irène Némirovsky

    Suite Francaise umfaßt die ersten zwei von fünf Teilen, die Irène Némirovsky als auf 1000 Seiten angelegtes Werk über Frankreich im Zweiten Weltkrieg schreiben wollte. Sie wußte während des Schreibens, daß sie als konvertierte Jüdin im besetzten Frankreich in großer Lebensgefahr war und so erlitt sie 1942 auch das grausame Schicksal von Deportation und Tod. Ihr Manuskript überstand die Kriegswirren und so blieb ihr wundervolles Panorama für heutige Leser zum Glück erhalten. Diese ersten zwei Teile sind in sich abgeschlossen ...

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  • Feine Spitzen

    Der Ball

    Giselle74

    29. September 2017 um 17:35 Rezension zu "Der Ball" von Irène Némirovsky

    Madame und Monsieur Kampf sind zu Geld gekommen. Ihren Aufstieg in die gehobene Pariser Gesellschaft wollen sie mit einem Ball krönen. Besonders Madame will endlich, endlich das Leben genießen und zwar möglichst ohne ihre 14jährige Tocher Antoinette. Daher wird letzterer die Teilnahme an dem großen Fest verweigert. Das rächt sich bitterlich... Diese nicht sehr lange, aber nichtsdestoweniger böse Geschichte spielt Ende der zwanziger Jahre in Paris. Iréne Nemirovsky gelingt es meisterhaft, die Charaktere der beteiligten Personen zu ...

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  • Alles verändert sich

    Zu zweit

    Sikal

    27. August 2017 um 09:24 Rezension zu "Zu zweit" von Irène Némirovsky

    Die Autorin Irène Némirovsky wurde 1903 geboren, in Paris zum Star der dortigen Literaturszene, bevor sie während des zweiten Weltkrieges verhaftet und deportiert wurde und schlussendlich in Auschwitz starb. Eine Auswahl ihrer Werke wurde vom Knaus Verlag neu herausgegeben, eines davon ist „Zu zweit“ („Deux“). Paris, nach dem ersten Weltkrieg: Die Protagonisten Marianne und Antoine erleben im Verlauf ihrer Beziehung sämtliche Schattierungen eben dieser – vom anfänglichen Begehren verlieren sich die Gefühle im Laufe der Zeit, ...

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  • Sie waren beisammen, sie waren glücklich

    Die Familie Hardelot

    Beust

    06. May 2017 um 13:23 Rezension zu "Die Familie Hardelot" von Irène Némirovsky

    "Die Familie Hardelot" ist die gefühlvolle Zeichnung des Lebens von Pierre und Agnès vor dem brennenden Hintergrund der Katastrophe des 20. jahrhunderts und auf dem bleischweren Fundament der Familientraditionen des 19. Jahrhunderts. Beide Liebenden ertragen die Widrigkeiten ihrer Generation und das Erbe der Familien, indem sie einander treu sind: "Sie waren beisammen, sie waren glücklich", lautet der programmatische erste Satz des Romans."Die Güter dieser Welt" (Les biens de ce monde) lautet der französische Originaltitel in der ...

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  • Eine wohlhabende Familie in den Wirren des Krieges

    Die Familie Hardelot

    Daphne1962

    27. March 2017 um 17:06 Rezension zu "Die Familie Hardelot" von Irène Némirovsky

    Die Familie Hardelot von Irene Nemirovski, gelesen von Iris BerbenDie Autorin hat die Veröffentlichung ihrer Familiengeschichte nicht mehr erleben können. Denn der Verlag hat aus Angst jüdische Bücher zu verlegen, die Veröffentlichung erst im Jahr 1947 vorgenommen. Da war die Autorin bereits einige Jahre schon tot. Sie ist im KZ umgekommen.Die Fabrikantenfamilie Hardelot aus der französischen Provinz wiegt sich vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs in trügerischem Glück. Doch innerhalb einer Generation wird ihre bürgerliche Welt für ...

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  • Lesenswert

    Pariser Symphonie

    jaylinn

    03. August 2016 um 09:32 Rezension zu "Pariser Symphonie" von Irène Némirovsky

    Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com. Allgemeines: Pariser Symphonie  von Irène Némirovsky  ist in der deutschen Übersetzung 2016 bei Manesse erschienen. Es handelt sich um einen  Band mit Erzählungen, die in den Jahren 1931-1942 entstanden sind. Irène Némirovsky  lebte von 1903-1942. Sie starb im Konzentrationslager Auschwitz. Inhalt: „Irène  Némirovsky, Autorin des hochgelobten Welterfolgs Suite française, beweist auch in der kleinen Form ihre literarische Größe: In ihren bewegenden ...

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  • Eine lesenswerte Sammlung an Erzählungen mit viel Tiefgang und Desillusioniertheit.

    Pariser Symphonie

    lesestunden

    17. July 2016 um 12:51 Rezension zu "Pariser Symphonie" von Irène Némirovsky

    Diese lesenswerte Sammlung an Erzählungen stellt auf eine sehr bildhafte und „filmische“ Weise verschiedene Menschen in szenenartigen Episoden vor und präsentiert Lebensentwürfe, die Themen wie eine unerfüllte oder getrübte Liebe oder die problembehaftete Beziehung zwischen Mutter und Tochter als zentrales Sujet haben. Die elf Novellen sind unterhaltsam, angenehm zu lesen und haben viel Tiefgang. Gleichzeitig ist die Welt, die Némirovsky skizziert kalt, desillusioniert und erbarmungslos. Häufig haben die Geschichten ein gewisses ...

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  • Filmische Novellen

    Pariser Symphonie

    YukBook

    14. July 2016 um 07:45 Rezension zu "Pariser Symphonie" von Irène Némirovsky

    Was für ein Glück, dass die Erzählungen der französischen Schriftstellerin Irène Némirovsky erstmals auf Deutsch erschienen sind. Die elf kompakten Texte in dem Band „Pariser Symphonie“ lesen sich wie literarische Drehbücher – kein Wunder, denn die Autorin hatte ein starkes Faible für das Kino. In ihren melancholischen Novellen geht es um Erinnerungen in doppelter Hinsicht. Zum einen erinnern sie an den Ersten Weltkrieg und wie die Menschen in Frankreich damals lebten und fühlten; zum anderen geht es um die persönlichen ...

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  • Über die Leiden der Liebe

    Das Mißverständnis

    skywatcher

    09. March 2016 um 10:54 Rezension zu "Das Mißverständnis" von Irène Némirovsky

    Irène Némirovsky lancierte in Paris zum Star in der Literaturszene - ganz zu Recht, mich hat ihr Schreibstil sehr an Françoise Sagan erinnert, die etwas später geboren wurde, aber genauso leidvoll und klug über die Liebe und die Leiden der Liebe schreiben konnte.  "Das Mißverständnis" ist eine feine, kleine Geschichte über Denise, verheiratet mit einem reichen Mann, die sich im Spanienurlaub in Yves verliebt. Yves stammt  aus reichem Haus, muss nun aber ein langweiliges Angestelltendasein fristen und verspekuliert sich an der ...

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