Irène Némirovsky Zu zweit

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Inhaltsangabe zu „Zu zweit“ von Irène Némirovsky

Wann würde man aufhören zu kämpfen, sich zu zerfleischen, und anfangen, einander Gutes tun zu wollen?“ – Irène Némirovskys Psychogramm einer Ehe

Mit „Zu zweit“, Irène Némirovskys großem Roman über die Anatomie einer Ehe, wird die deutschsprachige Edition ihrer Werke abgeschlossen. Wie in „Suite française“ zeigt sich die Autorin auf der Höhe ihres schriftstellerischen Könnens. Mit scharfem Blick und emotionaler Klarsicht untersucht sie den schwierigen Übergang einer rauschhaften Liebe in erfüllten Ehealltag und erforscht die Bande, die zwei Menschen über die Jahre zusammenhalten.

War mir zu düster.

— Sikal

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    Zu zweit

    Sikal

    27. August 2017 um 09:24

    Die Autorin Irène Némirovsky wurde 1903 geboren, in Paris zum Star der dortigen Literaturszene, bevor sie während des zweiten Weltkrieges verhaftet und deportiert wurde und schlussendlich in Auschwitz starb. Eine Auswahl ihrer Werke wurde vom Knaus Verlag neu herausgegeben, eines davon ist „Zu zweit“ („Deux“). Paris, nach dem ersten Weltkrieg: Die Protagonisten Marianne und Antoine erleben im Verlauf ihrer Beziehung sämtliche Schattierungen eben dieser – vom anfänglichen Begehren verlieren sich die Gefühle im Laufe der Zeit, Streitigkeiten, Seitensprünge, Verletzungen, Lügen stehen nunmehr an der Tagesordnung. Während sich Marianne immer weiter von ihrem Ehemann entfernt, ihn nicht mehr als Partner wahrnimmt und für ihre beiden kleinen Kinder lebt, genießt Antoine sein wieder auferstandenes Begehren mit Mariannes Schwester Evelyne. Das Doppelleben Antoines wirft einen Schatten auf alle Beteiligten, langsam kommt auch die Wahrheit immer weiter hervor – diese hat eine furchtbare Auswirkung. Die Autorin schreibt über die Gefühlswelt der Protagonisten mit großer Empathie, sehr detailliert und aufschlussreich. Sie schafft es, Gefühle großartig zu beschreiben. Die Veränderung im Laufe des Lebens ist die große Unbekannte, alles wird anders – die Liebe, die gegenseitigen Anziehung, das Leid … Doch die Protagonisten sind nicht bereit, die eigenen Fehler zu reflektieren, an der Beziehung zu arbeiten, es verbinden noch die gemeinsamen Kinder und das Geld, welches Antoine ausreichend verdient. Ist das nicht oftmals auch heute noch so? In dieser Hinsicht hat sich wohl nicht allzu viel verändert. Der Roman stellt diese Veränderungen und die Gefühle der Protagonisten in den Fokus, was auch teilweise ziemlich deprimierend wirkt. Es wirkt für mich generell alles etwas düster, was durchaus der Nachkriegszeit geschuldet sein kann. Letztendlich hofft man als Leser trotzdem auf eine positive Wendung. Für mich hatte der Roman eine zu melancholische Grundstimmung, die Charaktere waren mir zu distanziert und somit nur 3 Sterne.

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