Ira Ebner Das deutsche Spiel

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Inhaltsangabe zu „Das deutsche Spiel“ von Ira Ebner

Wahlkampf – Intrigen – Medien – Abgründe Als Arne Steenborg Kanzlerkandidat wird, erklärt er Großbanken, Steuerflüchtlingen und Spekulanten den Krieg. Mit dem Versprechen, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen, zieht er in den Wahlkampf. Seine direkte, manchmal impulsive Art beschert ihm auch in den eigenen Reihen nicht nur Freunde. Mächtige Gegner stellen sich ihm in den Weg, allen voran Albert Morsbach, Vorstandsvorsitzender der größten deutschen Bank. Bald beginnt eine schmutzige Medienkampagne gegen Steenborg und seine Frau Gesa. Der Kandidat gerät in ein Netz aus Intrigen und Manipulationen. Morsbach scheut vor nichts zurück, um ihn zu Fall zu bringen. Welche Rolle spielt die betörende Judith, die als Praktikantin in der Wahlkampfzentrale eingestellt wird? Wer hält am Ende noch zu Steenborg? Wem kann er trauen? Hat er eine Chance im Kampf gegen das Establishment? Ira Ebner ist selbst politisch aktiv und mit dem Geschehen hinter den Kulissen vertraut. Über die Jahre sammelte sie Erfahrungen und erhielt viele Einblicke, die in den Roman eingeflossen sind. Wie in ihren früheren Werken gelingt es der Autorin, mit starken Figuren Stimmungen zu erzeugen und Entwicklungen zu inszenieren, die den Leser im Bann halten. Was sich auftut, ist ein Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche und der Politik.

Intrigen in der Politik

— Engi-Eli

Ein sehr guter Politik-Thriller, wobei der Schwerpunkt eher auf Politik als auf Thriller liegt.

— Vivi300

Ein brutales Wahlkampf-Tagebuch

— juergen_schmidt

Zäh wie Kaugummi, aber ich habe es geschafft!

— EisAmazone

Ein Buch über Intrigen und Lügen in der Politik. Wem kann man eigentlich noch trauen? Ich hab jegliches Vertrauen hier verloren.

— Siko71

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  • Leserunde zu "Das deutsche Spiel" von Ira Ebner

    Das deutsche Spiel

    ira_ebner

    Es war einmal in Deutschland ... Ich werde dir keine Geschichte erzählen, die so läuft: „Mutige Journalisten entlarven korrupten Politiker“. Ich werde auch keine Wutbürger-Geschichte erzählen. In „Das deutsche Spiel“ erwartet dich kein Mainstream, kein Kitsch, sondern ein realistischer Blick hinter die Kulissen des politischen Berlins. Realistisch, aber keinesfalls soll der Roman reale Personen widerspiegeln. „Das deutsche Spiel“ mag polarisieren und Kontroversen auslösen, denn dieser Roman hat eine Positionierung. Politik ist nämlich auch Leidenschaft, kann durchaus emotional und knallhart sein. Aktueller jedenfalls kann derzeit kein Roman sein – der Wahlkampf nimmt Fahrt auf und das Duell ums Kanzleramt ist Thema des „deutschen Spiels“. Mit dem Versprechen, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen, Großbanken, Spekulanten und Steuerflüchtlinge in die Verantwortung zu nehmen, tritt Arne Steenborg gegen die unangefochtene Andrea Menzel an ... Doch der Banker Albert Morsbach hat noch eine Rechnung mit dem Kanzlerkandidaten offen und will ihn mit einer Medienkampagne und durch Sabotage seines Wahlkampfteams zu Fall bringen. Mehr als ein Duell um die Macht – es wird mit harten Mitteln gekämpft und nur eine Seite kann gewinnen. „Das deutsche Spiel“ ist mehr als ein Politthriller, du kannst der Kanzlerin in ihrem Büro über dem Tiergarten so nahekommen wie nie zu vor und den Kandidaten auf seiner Deutschlandreise begleiten. Für schwache Nerven ist dieser Roman allerdings nichts. Wenn du aber stark genug bist, heiße ich dich herzlich willkommen bei der Leserunde und freue mich, dich kennenzulernen! Mehr zu „Das deutsche Spiel“, Making-ofs, Schauplätze und Leseproben findest du auf www.iraebner.blogspot.com Zu gewinnen gibt es 5 Printbücher und 5 E-Books. Klappentext: Wahlkampf – Intrigen – Medien –Abgründe Als Arne Steenborg Kanzlerkandidat wird, erklärt er Großbanken, Steuerflüchtlingen und Spekulanten den Krieg. Mit dem Versprechen, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen, zieht er in den Wahlkampf. Seine direkte, manchmal impulsive Art beschert ihm auch in den eigenen Reihen nicht nur Freunde. Mächtige Gegner stellen sich ihm in den Weg, allen voran Albert Morsbach, Vorstandsvorsitzender der größten deutschen Bank. Bald beginnt eine schmutzige Medienkampagne gegen Steenborg und seine Frau Gesa. Der Kandidat gerät in ein Netz aus Intrigen und Manipulationen. Morsbach scheut vor nichts zurück, um ihn zu Fall zu bringen. Welche Rolle spielt die betörende Judith, die als Praktikantin in der Wahlkampfzentrale eingestellt wird? Wer hält am Ende noch zu Steenborg? Wem kann er trauen? Hat er eine Chance im Kampf gegen das Establishment? Ira Ebner ist selbst politisch aktiv und mit dem Geschehen hinter den Kulissen vertraut. Über die Jahre sammelte sie Erfahrungen und erhielt viele Einblicke, die in den Roman eingeflossen sind. Wie bereits in ihren früheren Werken gelingt es der Autorin, mit starken Figuren Stimmungen zu erzeugen und Entwicklungen zu inszenieren, die den Leser im Bann halten. Was sich auftut, ist ein Blick in die Abgründe der menschlichen Psyche und der Politik.

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  • Spannend

    Das deutsche Spiel

    Engi-Eli

    03. October 2017 um 16:51

    Es wird schön gezeigt die verschiden Schatenseiten der Politik . Absprache des Bakers die Kanzlerin gefahlt mir mit ihrer Meinung niemand anders soll und somit mischt er sich mit . Die Kanzlerin telefoniert mit ihrer Freundin aus der Zeitung um will Hilfe das sie gewinnt . Die Presse schreibt nur über sie positiv . Und der Arne er versucht die Gerechtigkeit durchzusetzen er will das gute Aber die Medien Manipuliren die Menschen dass sie ihn nicht wählen .. Es werden verschiedene Andeutungen gemacht zu geschmissen ... Arnes Frau wird als eine starke unabheinge Frau gezeigt ... Für eine Person die Politik und Geschichte ist das bucht das richtige .

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  • Ein guter Polit-Thriller

    Das deutsche Spiel

    Vivi300

    26. September 2017 um 15:22

    Wahlkampf – Intrigen – Medien – Abgründe Als Arne Steenborg Kanzlerkandidat wird, erklärt er Großbanken, Steuerflüchtlingen und Spekulanten den Krieg. Mit dem Versprechen, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen, zieht er in den Wahlkampf. Mächtige Gegner stellen sich ihm in den Weg, allen voran Albert Morsbach, Vorstandsvorsitzender der größten deutschen Bank. Bald beginnt eine schmutzige Medienkampagne gegen Steenborg und seine Frau Gesa. Der Kandidat gerät in ein Netz aus Intrigen und Manipulationen. Aus recht aktuellem Anlass gehört der impulsive Politiker Arne Steenborg zur SPD, seine große Gegenspielerin ist die Kanzlerin Andrea Menzel aus der CDU. Diese Situation kommt einem recht bekannt vor. Das Thema ist sehr authentisch und informativ aufbereitet und das eine oder andere lässt sich doch in unser reales Leben übertragen. Die Macht der Medien, Wahlkampfkleinkriege, Intrigen. Die Autorin greift hierbei offensichtlich auf ihr eigenes Insiderwissen zurück und verarbeitet den Stoff wirklich gut in einer fiktiven Geschichte. Steinberg ist ein wirklich eindrucksvoller Kanzlerkandidat, er kämpft für die soziale Gerechtigkeit. Bei ihm klingt das auch nicht nur nach einer Phrase. Ich empfehle das Buch allen Lesern, die Politik mögen. Thriller-Elemente sind bedeutend weniger drin, als ich anfangs annahm. 

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  • Wahlkampf und die Macht der Medien

    Das deutsche Spiel

    camilla1303

    11. September 2017 um 16:45

    Der Politthriller (wobei ich mir bei der Genre-Bezeichnung nicht ganz sicher bin) „Das deutsche Spiel“ von Ira Ebner ist 2017 im AAVAA Verlag erschienen. Passend zum derzeitigen Wahlkampf in Deutschland und Österreich handelt das Buch von Wahlen, Intrigen und der Macht der Medien. Der Kanzlerkandidat Arne Steenborg (SPD) erklärt Großbanken, Steuerflüchtlingen und Spekulanten den Krieg. Seine Gegenspielerin ist die unangefochtene Kanzlerin Andrea Menzel (CDU). Steenborgs großes Wahlkampfversprechen ist eine soziale Gerechtigkeit. Kein Wunder, dass er sich mit seiner Ideologie nicht nur Freunde macht. Allen voran Albert Morsbach, der Vorstandsvorsitzende der größten deutschen Bank, stellt sich ihm in den Weg. Schnell wird nicht nur Arne Steenborg selbst, sondern auch seine Frau in den Medien ins falsche Licht gestellt und eine mediale Schlammschlacht beginnt. Und Morsbach schleußt seine Geliebte, Judith Kling, als Praktikantin in die Parteizentrale der SPD ein. Ob sich der Wunsch nach Mindestlöhnen, einer leistbaren und für alle zugängliche Schulbildung und verstaatlichte Banken durchsetzen kann? Die Autorin ist selbst politisch aktiv und ihr Insiderwissen kann man nicht nur im Text selbst, sondern auch zwischen den Zeilen herauslesen. Ich habe mir beim Lesen selbst mehrmals die Frage gestellt, wie mich persönlich Medien beeinflussen und manipulieren und war nicht nur einmal schockiert, wie einfach die Bevölkerung Gesagtes und Gezeigtes glaubt. Eins ist sicher, einen Kanzlerkandidaten wie Steenborg kann man sich nur wünschen. „Das deutsche Spiel“ bekommt meine uneingeschränkte Leseempfehlung. Ira Ebner hat ein Buch geschaffen, dass nicht nur polarisiert, sondern auch die Augen öffnet. Ob eine gerechtere Welt möglich ist?

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  • Bundestagswahlkampf aus Kandidatensicht

    Das deutsche Spiel

    irismaria

    29. August 2017 um 19:19

    Das Cover von „Das deutsche Spiel“ von Ira Ebner zeigt zwei gut gekleidete Personen, die zum Brandenburger Tor in Berlin aufschauen. In Berlin spielt auch der Roman, denn es geht um den Bundestagswahlkampf. Allerdings nicht um den aktuellen, sondern den vergangenen, denn es wird schnell klar, dass der Konkurrent der Kanzlerin Andrea Menzel, der SPD-Kandidat Arne Steenborg Peer Steinbrück nachempfunden ist. Die Story begleitet Steenborg und seine Frau Gesa, sein Wahlkampfteam und seinen Umgang mit den Medien. Von denen fühlt er sich diskriminiert, denn seine wichtigen Aussagen werden vernachlässigt, kleine Patzer überbetont. Neben den Medienberichten versucht Vorstandsvorsitzender der größten deutschen Bank Albert Morsbach Steenborg zusätzlich zu diskreditieren, indem er eine Praktikantin in die Wahlkampfzentrale der SPD einschleust.„Das deutsche Spiel“ ist auf dem Cover dem Genre Thriller zugeordnet und ich habe beim Lesen aufs Einsetzen einer Thrillerhandlung gewartet, die aber nicht kam. Es ist ein Roman über den Wahlkampf, aber meines Erachtens kein Thriller. Die Darstellung der Charaktere und ihrer Methoden, sich vor den Augen der Öffentlichkeit positiv darzustellen, finde ich gelungen und realistisch. Hier kommt der Autorin zugute, dass sie vom Fach ist und das politische Geschehen gut kennt.

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  • Ein brutales Wahlkampf-Tagebuch

    Das deutsche Spiel

    juergen_schmidt

    24. August 2017 um 19:14

    „Das deutsche Spiel“ ist ein zeitkritischer Roman, der am Beispiel des norddeutschen Kanzlerkandidaten Arne Steenborg aufzeigt, wie Stimmung gemacht und Meinungen immer noch manipuliert werden können. Steenborg (SPD) ist es leid zuzusehen, wie die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird. Sein Interesse gilt den Menschen, nicht den Banken. Einflussreichen Kräften ist sein Programm verständlicherweise ein Dorn im Auge, denn sie sehen ihre Felle davon schwimmen. Damit das nicht passiert, setzen sie alles daran, Steenborgs Wahlsieg zu verhindern. Sie führen gegen ihn und seine Frau Gesa eine üble Kampagne. Ob diese letztendlich von Erfolg gekrönt sein wird, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Ira Ebner beschreibt als politisch-interessierte Autorin die Geschichte mit viel Herzblut und Engagement. Sie kennt das politische Geschehen in Berlin und Bayern aus erster Hand, weiß also, wovon sie redet. Etwas unglücklich finde ich, dass sie ihren Roman als „Thriller“ bezeichnet, denn das ist das Buch im herkömmlichen Sinne nicht. Man kann natürlich darüber streiten, ob gezielte Fehlinformationen und das Verbreiten von Halbwahrheiten in der Konsequenz nicht viel größere Verbrechen sind, als beispielsweise der Überfall auf einen Supermarkt. Jedenfalls wäre es unmissverständlicher gewesen, hätte die Autorin statt „Thriller“ im Untertitel „Ein brutales Wahlkampf-Tagebuch“ oder etwas Vergleichbares gewählt. Nichtsdestotrotz ist es ein durchaus interessantes Buch mit vielen originellen, treffsicheren oder bildhaften Redewendungen, von denen ich hier abschließend einige wiedergeben möchte:   Der Qualm kringelte zum Fenster. Lärmschutzwände flogen an ihm vorbei. Als sie auf ihre Fingernägel sah, bemerkte sie, dass der Lack am Zeigefinger abgeblättert war. Gesa streifte die Stilettos ab. Ihre Ballen schmerzten. Das Leder hatte am Knochen ihres großen Zehs gescheuert. Judith versenkte die Wäsche im Korb und duschte sich. … rührte Albert Morsbach in seinem Kaffee. Der Löffel schlug gegen das Porzellan. Eine Palme trennte sie von den übrigen Gästen. Während sie die Serviette vom Besteck wickelte, lauschte sie mit halbem Ohr … Heute ist der Journalismus nicht mehr sachlich, geschweige denn tiefgründig. Vor dem Fenster pickte eine Blaumeise im wilden Wein. Der Computer hatte in den Energiesparmodus gewechselt. Also loggte sie sich wieder ein. Das Fell an ihrem Anorak bauschte sich im Wind. Er beschwichtigte den Unmut, bevor er aufkam.

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  • Ein Thriller, der keiner ist. Schade

    Das deutsche Spiel

    EisAmazone

    22. August 2017 um 11:54

    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen und daher letztlich ausgelesen. Andernfalls hätte ich wohl nach den ersten zwei, vielleicht drei Kapiteln aufgegeben. Ira Ebner verspricht einen Politthriller. Leider hält das Buch in meinen Augen wenig von dem, was sie verspricht. "Aktueller jedenfalls kann derzeit kein Roman sein"* ist so ziemlich das einzige, wo ich direkt drunter schreiben kann: Ja, stimmt! Denn aktuell ist er in jedem Falle. Es geht im Grunde (fiktiv) um die letzte Bundestagswahl und die damit verbundene Kandidatenkampagne des 'Herausforderers' der SPD Kanzlerkandidat Arne Steenborg. Ihn und seine Frau begleiten wir, neben immer wieder eingestreuten kurzen Sequenzen anderer Teilnehmer, die meiste Zeit. Wir tauchen auch immer wieder kurz in die Welt der Gegnerin, Kanzlerin Andrea Menzel ein, sein Antagonist sind aber eigentlich die Medienriege und ein Korrupter Banker, Albert Morsbach, nicht direkt Frau Menzel. "„Das deutsche Spiel“ ist mehr als ein Politthriller, du kannst der Kanzlerin in ihrem Büro über dem Tiergarten so nahekommen wie nie zu vor und den Kandidaten auf seiner Deutschlandreise begleiten. Für schwache Nerven ist dieser Roman allerdings nichts. Wenn du aber stark genug bist, heiße ich dich herzlich willkommen bei der Leserunde und freue mich, dich kennenzulernen!"*Also für mich war das Buch einfach nur Zäh und ließ an Spannung wirklich zu Wünschen übrig. Weder braucht man starke Nerven noch ein gefestigtes Selbstbewusstsein. Die Auseinandersetzung mit Moral, Psychischer und Seelischer Belastung, ist zwar irgendwie schon gegeben, aber so platt wieder gegeben, dass es fast nicht erwähnenswert ist: Wir reden hier über Wahlkampf und Medienkorruption, klar ist das Moralisch und für den Kandidaten sicher seelisch, problematisch und belastend. Aber da hätte man, mit der eigenen Anforderung einen Thriller zu schreiben, mehr draus machen können und müssen. ---[!Anm.: ich merke gerade, der nächste Teil spoilert ziemlich... . sorry! Es folgt aber noch allgemeine Kritik]---Obgleich man eigentlich meinen müsste, Steenborg gewinnt am Ende (So vermittelt es ja die Literaturtheorie, die den Sieg des Protagonisten trotz aller moralischen, psychischen, seelischen Belastungen vorhersagt), weiß man ziemlich am Anfang bereits "Er wird verlieren". Zum einen, weil ziemlich schnell deutlich wird, wie nah Ira Ebner sich an das jüngste politische Geschehen hält (obschon natürlich alle Personen Fiktiv sind) und wir alle wissen, dass bei der letzten Wahl die Kanzlerin erneut gewonnen hat gegen den Hanseatischen Herausforderer ;-) und weil das Buch eigentlich keine andere Wendung zu lässt, bereits zu Beginn nicht. Insofern hat es für mich bereits jegliche Spannung eingebüßt und ich wäre doch sehr überrascht gewesen, hätte sich die Autorin doch noch an die Literaturtheoretische Definition gehalten. ---[!Spoiler Ende!]---Ira Ebner rechtfertigt sich in der Leserunde, ihr gutes Recht, für unsere Kritik. Das finde ich völlig okay, leider muss ich sagen, da lese ich noch mehr von dem, was mich zu der Ansicht bringt: Da hätte man sich halt einfach eingestehen müssen: Ich habe wohl doch keinen klassischen Politthriller geschrieben. Sondern -weiß ich nicht- einen Roman (nein eigentlich auch nicht), eine Dokumentation, zu der die Entscheidung für eine "dokumentarische Erzählweise"* dann eben auch passt, vielleicht."Eine emotionale Erzählweise würde mir andererseits den Vorwurf einbringen, ich sei möglicherweise nicht neutral genug."*So ganz neutral musst du, liebe Ira Ebner, ja auch gar nicht sein, denn es ist eine Geschichte, Fiktion, wie du immer wieder betonst. Dann darfst du das in meinen Augen auch so schreiben, als sei es eine, wenn dir das ermöglicht hätte, einen Thriller zu schreiben, der auch einer ist. Denn der Plot würde das Zweifelsohne hergeben, den finde ich klasse gewählt und die Figuren auch erstmal grundsätzlich ganz gut ausgearbeitet. So gibt es von mir aber leider nur 2 Sterne, weil ich, wie gesagt, den Plot eigentlich ganz gut finde und den Verlauf der Geschichte auch, nur leider mit dem Stil nichts anfangen kann, weil es irgendwie auch nicht dem Genre entspricht, das man erwartet. ----------*Ira Ebner

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  • ... es wäre so schön gewesen

    Das deutsche Spiel

    Siko71

    12. June 2017 um 15:09

    Arne Steenborg tritt als Kanzlerkandidat der SPD gegen Andrea Menzel CDU an. Beide führen einen heftigen Wahlkampf, der allerdings nur von einer Seite legal geführt wird. Der Banker Arnold Morsbach schleußt seine Geliebte Judith Kling in die SPD Zentral ein. Diese soll für ihn wichtige Informationen liefern. Morsbach möchte gerne das Alles so bleibt wie es ist. Das er weiterhin mit Unterstützung der Regierung Geld scheffeln kann.Arne Steenborg dagegen will Veränderun im Bankensystem und im Sozialsytem. Er spricht die Belange der Bevölkerung an: Mindestlohn, Schulbildung, verstaatlichung der Banken...Kann er sich am Ende den Wahlsieg einstecken oder ist das Volk immer noch nicht bereit für Veränderungen?Dieses Buch von Ira Ebner sollte nun eigentlich jedem die Augen öffnen. Sie geht hart mit der Regierung ins Gericht. Obwohl vieles nur fiktiv ist finde ich viele Gemeinsamkeiten im realen Leben wieder. Allerdings muß so ein Kanzlerkandidat wie Arne Steenborg erst gebacken werden. Aber was nicht ist kann ja noch werden - hoffentlich bald.Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und gebe 5 Sterne.

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