Ira Ebner Himmel, Erde, Schnee (1)

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Inhaltsangabe zu „Himmel, Erde, Schnee (1)“ von Ira Ebner

In den 1970er Jahren ist Estland ein von der Sowjetunion besetztes Land. Unter der Verwaltung der Kommunistischen Partei herrscht ein scheinbarer Frieden. In dieser Zeit lebt Lagle, deren Vater dem beschaulichen Dorf Laanejärv vorsteht. Er muss den Sowjets Konzessionen für die begehrte Ressource Ölschiefer erteilen, die zu ihren Füßen für die Versorgung des hungrigen Weltreichs zu Tage gefördert wird, und leistet schließlich Widerstand. Lagle heiratet den selbstbewussten Arvo Kortelainen, der ihretwegen die Verbindung mit ihrer Cousine Sigurd gelöst hat. Während Sigurd in Finnland ihr Glück sucht, folgt Lagle Arvo ins ferne Kirgisistan. Als sie Jahre später nach Estland zurückkehrt, steht ihre Ehe vor dem Ende und sie findet ein Land vor, das nicht mehr das ist, was es war…

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  • Rezension zu "Himmel, Erde, Schnee (1)" von Ira Ebner

    Himmel, Erde, Schnee (1)
    juergen_schmidt

    juergen_schmidt

    10. September 2012 um 21:00

    Ira Ebner ist eine klasse Erzählerin. Man liest sich leicht in den außergewöhnlichen Roman hinein, wenn man sich erst einmal an die für unsere Ohren seltsam klingenden Namen gewöhnt hat. Küllo, Serjoscha, Arvo oder Lagle: so heißt man eben nicht im Schwarzwald oder in der Eifel. Aber in Ebners Roman gehts schließlich auch um das Leben im unterdrückten Estland ... (vollständig bei Amazon)

  • Rezension zu "Himmel, Erde, Schnee (1)" von Ira Ebner

    Himmel, Erde, Schnee (1)
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. July 2012 um 19:55

    Inhalt (Klappentext): In den 1970er Jahren ist Estland ein von der Sowjetunion besetztes Land. Unter der Verwaltung der Kommunistischen Partei herrscht ein scheinbarer Frieden. In dieser Zeit lebt Lagle, deren Vater dem beschaulichen Dorf Laanejärv vorsteht. Er muss den Sowjets Konzessionen für die begehrte Ressource Ölschiefer erteilen, die zu ihren Füßen für die Versorgung des hungrigen Weltreichs zu Tage gefördert wird, und leistet schließlich Widerstand. Lagle heiratet den selbstbewussten Arvo Kortelainen, der ihretwegen die Verbindung mit ihrer Cousine Sigurd gelöst hat. Während Sigurd in Finnland ihr Glück sucht, folgt Lagle Arvo ins ferne Kirgisistan. Als sie Jahre später nach Estland zurückkehrt, steht ihre Ehe vor dem Ende und sie findet ein Land vor, das nicht mehr das ist, was es war… . Meine Meinung: Mit dem Ebook bin ich nicht ganz warm geworden und ich grübele immer noch, woran es lag. Es begann bereits mit den Nachnamen der Personen, die ich mir einfach nicht merken konnte und öfter durcheinander geworfen habe. Aus dem Zusammenhang lies sich zwar immer erkennen, um wen es sich handelt, aber es störte mich. Da es sich um landestypische Namen handelt (so stelle ich sie mir jedenfalls vor), konnten sie für Leser wie mich natürlich nicht angepasst werden. Mein generelles Problem, mir ungewöhnliche Namen nur sehr schwer merken zu können, erweist sich mal wieder als Schwierigkeit. . Probleme hatte ich ebenfalls mit den Ländern, in denen die Geschichte spielt. Estland und Kirgisistan sind mir völlig fremd, zu diesen Ländern habe ich keinen Bezug und irgendetwas landestypisches kannte ich bisher ebenfalls nicht. Hier half mir die Autorin durch zahlreiche bildhafte Erklärungen, die mir ein ungefähres Bild der momentanen Situation beschrieben. Dennoch blieb das Problem der Fremde bestehen und wollte nur bedingt nachlassen. . Lagle hingegen gefiel mir sehr. Sie emanzipierte sich in der Handlung, wurde erwachsen, eigenständig und fasste beruflich Fuß. Wie Lagle und Arvo zueinander fanden, wurde sehr detailliert und glaubwürdig geschildert. Arvo war eigentlich mit Lagles Cousine verlobt, er ist auch deutlich älter ' natürlich sorgte die neue Beziehung der beiden für Zündstoff innerhalb der Familie. Mit Lagle konnte ich wunderbar mitfühlen, ihr Zögern und Abwägen spüren und ihre Entscheidung letztendlich für Arvo auch begrüßen. Gegen Gefühle kann man nun einmal nicht ankämpfen' . Mit Arvo heiratete sie ihren Traummann, der aber zunehmend zum Albtraum wurde. Er veränderte sich leider sehr negativ und wurde mir immer unsymphatischer. Dennoch hält Lagle zu ihm und steht auch schwere Zeiten mit ihm durch. Die Beziehung der beiden ist alles andere als rosarot, es ist auch nicht unbedingt diese bedingungslose, unbändige Liebe auf den ersten Blick, die in Romanen gerne vorkommt ' dafür habe ich eine sehr tiefgründige, erwachsene Beziehung erlebt. Kein Kitsch, keine fliegenden Herzchen, sondern das wahre Leben mit Höhen und Tiefen. . Trotz meiner Kritikpunkte finde ich dieses Ebook gut. Gut, weil spürbar ist, dass die Autorin mit einer großen Portion Herzblut schreibt und ihre Figuren aufleben lässt. Ira Ebner beschreibt politische Zusammenhänge, die Länder in denen die Handlung spielt, die Menschen, die neben Lagle und Arvo wichtige Rollen spielen sehr einfühlsam, detailliert und farbenprächtig. Das sie mich damit nicht komplett begeistern konnte, liegt nicht an ihrem Erzähltalent, sondern lediglich an meinem Geschmack, den sie damit nicht immer treffen konnte. . Wer ungewöhnliche Handlungsorte mag und darüber viele landestypische Informationen erhalten will, dabei ungewöhnliche und abwechslungsreiche Charaktere kennenlernen möchte und auch eine Portion Romantik und Liebe schätzt, dürfte mit diesem Ebook/Buch seine Freude haben. Auch ich werde mir sehr wahrscheinlich den zweiten Teil kaufen, so bald er verfügbar ist. Wie es mit Lagle weiter geht, interessiert mich durchaus. Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

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