Ira Levin

 3.7 Sterne bei 192 Bewertungen
Autor von Rosemarys Baby, Die Frauen von Stepford und weiteren Büchern.

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Rosemarys Baby

Rosemarys Baby

 (65)
Erschienen am 01.01.1998
Rosemaries Baby

Rosemaries Baby

 (8)
Erschienen am 01.01.1968
Die sanften Ungeheuer

Die sanften Ungeheuer

 (6)
Erschienen am 01.01.1975
Silver HC

Silver HC

 (0)
Erschienen am 01.01.1991
Sliver

Sliver

 (22)
Erschienen am 15.05.2011

Neue Rezensionen zu Ira Levin

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MellisBuchlebens avatar

Rezension zu "Rosemarys Baby" von Ira Levin

Ein richtiger Horrorklassiker mit tiefgründiger Geschichte
MellisBuchlebenvor 5 Monaten

Ich mag Horrorgeschichten vor allem dann, wenn ihnen eine tiefgründige Geschichte zugrunde liegt. Genau das ist hier der Fall. 


Mich hat es im ersten Moment tatsächlich überrascht, wie toll Ira Levin uns hier von Rosemary und Guy erzählt. Alles scheint zunächst in Ordnung zu sein für die beiden, doch dann nehmen merkwürdige Geschehnisse ihren Lauf. Die Story fand ich richtig spannend und ich habe die Protagonisten gerne durch den Roman begleitet, weil sie mir ans Herz gewachsen sind. Bis auf wenige Details könnte sich das Ganze auch heute abspielen, was ich sehr interessant finde. Die Charaktere haben meiner Meinung nach eine hohe Authentizität.

Auch das Ende hat mich begeistert, weil es die Handlung in sich rund gemacht und abgeschlossen hat.

Insgesamt könnte man sagen, dass die Geschichte mit wenig Elementen auskommt, diese aber in meinen Augen so grandios beschrieben sind und eine solch interessante Entwicklung nehmen, dass das Buch mich auf vielen Ebenen begeistern konnte. 

Für mich ist es eine zeitlose Horrorgeschichte, die ich bestimmt irgendwann noch einmal lesen werde. Außerdem möchte ich auch gerne die Verfilmung sehen.

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Zombodys avatar

Rezension zu "Rosemarys Baby" von Ira Levin

Rosemarys Baby packt mich nicht bei den Hörnern.
Zombodyvor 7 Monaten

Ein Klassiker aus dem Jahr 1967, der mittlerweile schon mehrfach verfilmt wurde, mal mehr, mal weniger gelungen. ;)

Ich muss gestehen, bisher bin ich eher selten mit Büchern oder auch Filmen älteren Jahrgangs warm geworden und auch bei „Rosemarys Baby“ fiel mir der sprachliche Stil der Zeit eher negativ auf. Das Gesamtpaket wirkt dadurch sehr unpassend distanziert zur eigentlich psychisch gruseligen Story, was für mich zum Spannungsflop beigetragen hat.

Inhaltlich ist es eigentlich düster, die Nackenhaare stellen sich auf und man möchte Rosemary an der Hand packen und sie von dort, von all dem Unheil, fortzerren. Das die Geschichte allein diese Gefühle hervorruft, spricht für sie.
Der Schreibstil wirkt da eher dagegen und mattiert die Aktionen, ich denke, würde die Geschichte noch einmal moderner geschrieben, könnte sie ganz anders wirken, sich vielleicht sogar besser entfalten, ebenso wie die Charaktere.

Letztendlich sind die knapp 250 Seiten lesbar, aber auch kein - muss -

2,5 Teufelshörner für dieses Werk.

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awogflis avatar

Rezension zu "Rosemarys Baby" von Ira Levin

Guter Suspense Thriller mit einem unfreiwillig komischen Ende
awogflivor einem Jahr

Die Sprache ist zwar etwas simpel, aber die Geschichte hat mich sehr gepackt. Ira Levin arbeitet über weite Strecken des Romans ganz großartig mit Suspense. Der Leser weiß (so er den Film nicht gesehen hat und noch nie was über das Buch gehört hat) bis zum letzten Kapitel nicht, ob all dieser Horror nicht der überbordenden Fantasie einer von Alpträumen geplagten Schwangeren entsprungen ist. Der Umstand, dass manche Frauen mit gesundheitlich problematischem Verlauf ihrer Schwangerschaft oft zu teilweise wahnhaften Hysterien neigen, ist ja auch psychologisch ganz gut erforscht, theoretisch hätte das Buch auch diametral entgegengesetzt ausgehen können und alles wäre nur ein böser Traum gewesen. Solch ein Ende hätte mir weit besser gefallen, vielleicht noch mit einem offenen Cliffhanger für den zweiten Teil - ein böser Blick, ein teuflisches Lachen.... irgendeines der Protagonisten - dass sich vielleicht alle trotzdem getäuscht haben.

Stattdessen wird dem Leser ein total peinliches teuflisch-esoterisches Ende serviert, in dem das Baby Hörner, Klauen und Schwänzchen hat. Mir ist schon klar, dass diese Entwicklung des Romans dem Zeitgeist geschuldet war, denn in den späten 60er und 70er Jahre waren alle Romane und Drehbücher nicht nur von Suspense sondern im Finale auch immer von kitschigen Horrorelementen geprägt - wie auch der Exorzist, Das Omen, Carrie, Shining und wie sie alle hießen und den Leuten standen während Diskussionen um Hexenzirkel, Teufelsanbetung und Alistair Crowley die Haare zu Berge. Solange dieser Horror nur subtil angedeutet wird und sich als Wahn im Kopf der Protagonisten abspielt, finde ich es gruselig-großartig, wenn aber dann wirklich Schwänze, Klauen und Hörner wachsen, muss ich immer lachen, da das ganze so grotesk ist. Und Lachen ist nicht gerade ein gutes Zeichen für einen Horrorplot.

Fazit: Ein spannender guter Suspense-Roman, der mich bis zum vorletzten Kapitel gepackt hat. Literarisch ist er kein großer Wurf, aber ein Pageturner, deshalb runde ich die 3,5 Sterne wohlwollend auf 4 auf. Er hat mich bis auf das Ende gut unterhalten und war im Finale leider unfreiwillig komisch.

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