INHALT
Kira hat aus einer Laune heraus eine alte Weihnachtsbaumfarm in Dream Harbour gekauft, um als Selbstversorgerin möglichst weit von ihrem Elternhaus entfernt leben zu können - ohne jemals auf einer Farm gearbeitet zu haben oder Weihnachten auch nur annähernd zu mögen. Obwohl sie es nicht geplant hatte, muss sie ihre Farm aus finanziellen Gründen wieder für die Stadtgemeinschaft öffnen und ihre Zurückgezogenheit aufgeben. Doch das heruntergekommene Gemäuer stellt sie vor ungeahnte Herausforderungen. Glücklicherweise verbringt Bennett gerade ein paar Wochen Urlaub bei seiner Schwester in Dream Harbour und eilt mit seinem "Helfersyndrom" Kira gerne zu Hilfe. Und obwohl sie unabhängig sein und alles selbst schaffen möchte, kann sie sich Bennetts Charme nicht entziehen.
MEINUNG
Nach den beiden herbstlichen Vorgängerromanen bringt "Kiss me in winter" heimelige Weihnachtsstimmung in die Stube. Die Liebesgeschichte zwischen Kira und Bennett und auch die Hintergründe der beiden Protagonisten hat mir von den drei Romanen am besten gefallen. Die Sorgen und Zweifel der beiden sind für mich gut nachvollziehbar, wirken nicht künstlich aufgebauscht oder dramatisiert und auch die Gefühle, die die beiden zueinander entwickeln, waren sehr liebevoll und angemessenem Spice geschildert.
Allerdings hatte ich das Gefühl, dass in diesem Teil die Übersetzungen und Formulierungen etwas holpriger sind. So fällt bei den "heißen" Szenen mehrmals der für mich unstimmige Begriff "Pforte" und im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden haben sich auch einige Rechtschreibfehler mehr eingeschlichen.
FAZIT
Trotz meiner orthografischen und übersetzungstechnischen Kritik ist "Kiss me in winter" eine stimmungsvolle weihnachtliche Liebesgeschichte, die alle Vibes gut transportiert und Lust auf Schnee macht.










