Ira Severin Lebkuchenküsse

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Inhaltsangabe zu „Lebkuchenküsse“ von Ira Severin

Was kann es Schlimmeres geben als Weihnachten? Nicht viel, glaubt Laura und fährt deswegen zur Adventszeit immer weit, weit weg von dem ganzen rührseligen Tamtam. Aber dieses Jahr wird alles anders: Sie muss ihre Mutter vertreten, die auf der verschneiten Schwäbischen Alb ein Café führt. Umgeben von Lebkuchen, Mistelzweigen und Pulverschnee wird Laura plötzlich doch warm ums Herz. Allerdings könnte das auch an Niklas liegen, dem ortsansässigen Hotelier mit einer Schwäche für Weihnachten - und für Laura -

Vorhersehbar, aber schön zu lesen ...

— VeraHoehne
VeraHoehne

"Lebkuchenküsse" hat mir die Feiertage 2016 versüßt! Ein ganz tolles Buch mit liebenswerten Charakteren und süßen Anekdoten.

— Benni_Cullen
Benni_Cullen

Eine ganz nette Weihnachtsgeschichte, aber das gewisse etwas hat mir leider gefehlt.

— Anni_im_Leseland
Anni_im_Leseland

Ein gemütlicher Weihnachtsroman, der Lust auf Lebkuchen und Glühwein macht. :)

— AnnaBerlin
AnnaBerlin

Kurzweilig, unterhaltsam und weihnachtlich - das perfekte Buch zur Weihnachtszeit, macht richtig Lust zum Plätzchen backen ;)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein wunderschönes und sehr gefühlvolles Buch, welches mir die Weihnachtstage wirklich verschönert hat.

— vronika22
vronika22

Wunderbare Weihnachtslektüre !

— YvetteH
YvetteH

Schöne Weihnachten im „Plaudertäschchen“ - ist das nicht ein toller Name für ein Café?

— peedee
peedee

Eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte :-)

— Anjali85
Anjali85

eine wunderschöne weihnachtsgeschichte

— bookmaus
bookmaus

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  • ** Einfach ein netter Weihnachtsroman **

    Lebkuchenküsse
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    04. January 2017 um 16:03

    Autorin:Ira Severin ist eine deutsche Autorin, die nach ihrem Studium in Anglistik und Germanistik zunächst in „normalen“ Berufen arbeitete, bevor sie sich letztlich ganz dem Schreiben – ihrer größten Leidenschaft – hingab. Sie lebt zusammen mit Mann und Hund in einer niedersächsischen Kleinstadt. Ebenfalls bei Lübbe erschien im Dezember 2016 ihr Katzen-Krimi „Jamie und die Schlange im Paradies“. Handlung: Seit die 30jährige Laura vor ein paar Jahren zu Weihnachten ihren langjährigen Freund Sven in flagranti mit ihrer bis dahin noch besten Freundin erwischte, hasst sie verständlicherweise Weihnachten wie die Pest. Daher erklärt sie sich auch bereit, sich in der Vorweihnachtszeit um das Lokal ihrer Mutter auf der Schwäbischen Alb zu kümmern, damit ihre Mutter zu ihrem neuen Freund in die Schweiz reisen kann. Wie es im Dorf so ist, wissen fast alle Bewohner, was Laura damals widerfuhr. Und zu allem Überfluss begegnet ihr bei jeder Gelegenheit Niklas, ehemaliger Mitschüler und der Hotelierssohn des Ortes, mit dem sie schon seit der Kindheit eine stille Feindschaft verbindet. Und trotzdem überkommt Laura bei jeder Begegnung mit ihm plötzlich ein wohliges Gefühl. Sollte er sich wirklich so sehr geändert haben? Fazit:Auf dem Cover ist ein niedliches Lebkuchenfiguren-Pärchen zu sehen, drumherum Schnörkel und Mistelzweige – das Ganze auf braunem, pack- oder auch backpapierähnlichem Hintergrund – hübsch und weihnachtlich. Der Roman umfasst 17 Kapitel, Prolog, Nachwort mit Danksagung und als besonderes Goodie fünf weihnachtliche Rezepte, die zum Nachkochen, Nachbacken und Trinken einladen und die auch in dem Buch vorkommen. Jeder Kapitel-Beginn wird am oberen Rand von dem süßen Lebkuchen-Pärchen begleitet. Eigentlich ist dies eine Story, bei der man ziemlich schnell weiß, in welche Richtung das Ganze gehen wird. Die mitwirkenden Charaktere sind durchweg sympathisch und realistisch gezeichnet und man fühlt sich gleich wohl im fiktiven schwäbischen Örtchen Trillingen. Auch die Story ist nicht abwegig, wenn auch typisch weihnachtlich süß mit viel watteweichem Schnee. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und das Buch lässt sich dadurch auch schnell weglesen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob die Autorin nach ihrem gerade erschienenen Katzen-Krimi, auch mal wieder in diesem Genre hier etwas schreibt. Ich würde es gern lesen. Eine Lese-Empfehlung mit 5***** weihnachtlichen Sternen für diesen netten Weihnachtsroman.

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  • Ein Weihnachtsroman mit ganz viel Heimatgefühl

    Lebkuchenküsse
    Benni_Cullen

    Benni_Cullen

    29. December 2016 um 17:46

    Über die Weihnachtsfeiertage nahm ich mir vor, ein schönes Weihnachtsbuch zu lesen. Nachdem ich in diesem Jahr bereits drei solcher Bücher verschlungen habe ("Winterzauberküsse", "Dein Leuchten" und "Kiss Me in New York"), sollte es aber diesmal eins sein, welches in Deutschland spielt und ein wenig Heimatgefühl inne hält. Als ich dann auf Amazon ein wenig stöberte, stieß ich auf "Lebkuchenküsse" und war sofort verliebt in das wunderschöne, süße Cover und die lustige Geschichte, die der Klappentext preis gab. Damit bestellte ich mir das Buch, wo es angekommen bei mir dann wirklich bis Heilgabend lag - und vorm Schlafen gehen an den Feiertagen wirklich jeden Tag gelesen wurde.Laura ist froh, ihrem eigenen Leben in München nachzugehen: Nachdem sie vor einigen Jahren wirklich schlechte Erfahrungen mit den Feiertagen gemacht hatte, wollte sie am liebsten nie wieder in das kleine Dorf zurückkehren, in dem sie aufgewachsen ist. Doch als ihre Mutter sie bittet, ihr Café Plaudertäschchen für den Dezember zu übernehmen, kann Laura nicht Nein sagen und fährt doch noch einmal in das Dorf, wo so vieles passiert ist. Dort angekommen trifft sie u. a. wieder auf Niklas, der Junge, der damals ihr wunderschönes Kleid ruiniert hat. Und noch viel schlimmer: Niklas hilft Laura's Mutter des öfteren und zeigt ihr hier und da einige Tricks, welche Laura beim Führen des Cafés helfen sollen. Dieser Mistkerl kann aber auch einfach alles. Doch schnell wird Laura klar: Naja, so schlimm ist er ja nicht. Man könnte ihn sogar als sexy bezeichnen... Ob sich da noch mehr entwickeln könnte?Die Geschichte lieferte genau das, was ich über Weihnachten haben wollte: Heimatliche Gefühle, lustige Anekdoten und eine liebevolle Geschichte, die in einem kleinen Ort stattfindet, der süßer nicht sein könnte. Vielleicht lag es auch daran, dass ich selbst bei meinen Eltern war, aber ich fühlte mich einfach gänzlich wohl und konnte mir die beschriebenen Szenen und Gedanken wirklich gut vorstellen. Dabei gibt es jetzt keine großartige Wendung, die irgendwie spannend daher kommt. Im Gegenteil: Alle Dinge, die ich mir bei der Geschichte gedacht habe als ich sie gelesen habe, kamen letztendlich wirklich so. Das scheint jetzt langweilig, aber das war es gar nicht. Ich las die Geschichte nicht, weil sie mich total fesselte, sondern weil ich die Stimmung und die Charaktere einfach so sympathisch und wohlig wahrnahm, dass ich einfach weiterlesen musste.Dabei sind die größten Stärken des Buches wirklich die Charaktere und deren Handlungen. Alle sind ganz eigen, haben ihre individuelle Persönlichkeit und unterhalten auf ganz unterschiedlichem Niveau. Kati sagt was sie denkt, Bernhard ist ein liebevoller älterer Herr, den man einfach knuddeln möchte, Laura's Mutter ist gänzlich bei sich angekommen und Sonja ist die gute Fee, die man gern öfter im Alltag begegnen möchte. Die Beziehung zwischen Laura und Niklas ist außerdem so romantisch und dabei so gar nicht kitschig, dass man die beiden einfach lieben muss. Die Autorin schafft es, nicht in irgendwelche Klischees über die Liebe zu verfallen und thematisiert wirklich gekonnt, einige Themen rund um Liebe und Neuanfänge. Sehr schön zu lesen und wirklich toll umgesetzt.Mein Fazit:Ich persönlich empfand "Lebkuchenküsse" als das perfekte Begleitbuch zu Weihnachten und kann es nur jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem Buch ist, welches er Weihnachten 2017 lesen möchte. Nicht nur die Aufmachung ist ganz zauberhaft, auch der Inhalt weiß zu überzeugen und entführt den Leser in eine Geschichte voller Liebe, Hilfsbereitschaft und ganz viel Mut. Dies macht "Lebkuchenküsse" zu einem wirklich guten Buch, trotz seines vorhersehbaren Charakters, weshalb es von mir genau deshalb auch 4 Punkte erhält.

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  • Warmherzige und gefühlvolle Weihnachtsgeschichte

    Lebkuchenküsse
    yari

    yari

    Laura findet, dass es nichts Schlimmeres als Weihnachten gibt, und flüchtet schon seit Jahren vor dem ganzen Trubel. Doch in diesem Jahr soll sie ihre Mutter in ihrem Café in Trillingen auf der Schwäbischen Alb vertreten. Doch irgendwie findet Laura die Weihnachtszeit mit Schnee, Plätzchen und Kerzenschein dieses Mal gar nicht so schlimm. Und da ist ja auch noch Niklas, ein Hotelier, der sich langsam aber stetig in Lauras Herz einschleicht. "Lebkuchenküsse" ist ein kurzweiliger und warmherziger Weihnachtsroman, der mir genussvolle Lesestunden beschert hat. Ira Severin versteht es wunderbar, von zwei Menschen zu erzählen, die sich langsam annähern, und von dem einer zutiefst in der Liebe enttäuscht wurde. Die Charaktere der Protagonisten sind feinfühlig und wirklichkeitsnah gezeichnet. Auch Floyd und Bingo, die beiden Hunde von Laura und Niklas, dürfen nicht zu kurz kommen, und sind liebevoll beschrieben. "Lebkuchenküsse" hat mich wunderschön, bezaubernd und mit viel Herz unterhalten, und bekommt von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung und fünf Sterne.

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    • 4
    peedee

    peedee

    31. December 2015 um 20:18
    yari schreibt "Lebkuchenküsse" hat mich wunderschön, bezaubernd und mit viel Herz unterhalten, und bekommt von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung und fünf Sterne.

    Schön gesagt, ging mir genau so!

  • sehr schönes und gefühlvolles Weihnachtsbuch

    Lebkuchenküsse
    vronika22

    vronika22

    31. December 2015 um 13:29

    Inhalt: Laura lebt eigentlich in München. Da ihre Mutter aber in der Weihnachtszeit verreisen muss, kommt sie in ihre Heimatstadt um zur Überbrückung das Café ihrer Mutter zu leiten. Laura mag Weihnachten eigentlich gar nicht. Sie wurde vor einigen Jahren von ihrem langjährigen Freund sitzen gelassen und traut seither den Männern nicht mehr über den Weg. Vor allem traut sie auch Niklas nicht, mit dem sie schon seit Kindertagen verfeindet ist. Natürlich läuft sie ihm gleich über den Weg, da er in ihrem Heimatort ein Hotel führt. Mehr sei an dieser Stelle nicht zum Inhalt verraten. Meine Meinung: Das Cover hat mir sehr gut gefallen und ist mir aufgefallen und hat mich neugierig gemacht. Die beiden Lebkuchenmänner des Titelblattes begleiten uns durchs Buch und sind zu jedem Kapitelanfang zu sehen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Laura und Niklas erzählt. Mir haben diese beiden Hauptprotagonisten sehr gut gefallen. Sie kamen bei mir so herzlich und authentisch an. Und ich konnte ihre Gefühle und Ängste sehr gut nachvollziehen. Beide wurden von der Liebe bisher enttäuscht und sind daher sehr vorsichtig. Ich finde Ira Severin hat die Annäherung der beiden sehr gefühlvoll und einfühlsam geschildert. Auch die Tierliebe der beiden fand ich wunderschön. Es war einfach toll auch die Entwicklung von Floyd durch liebevolle Behandlung mitzuerleben. Und noch toller fand ich es im Nachwort zu erfahren, dass es den Hund Floyd wirklich gegeben hat. Bei der Geschichte selbst sollte man jetzt nicht so sehr viel Handlung erwarten und auch das Ende war natürlich sehr vorhersehbar. Aber das gab für mich keinen Punktabzug, da es einfach eine wundervolle Weihnachtsgeschichte voller Romantik ist. Die Autorin hat alles so einfühlsam und wunderschön gefühlvoll geschrieben, dass ich stellenweise Tränen der Rührung in den Augen hatte. Bei diesem Buch hat einfach alles gepasst und ich hatte wunderschöne Lesestunden. Momentan fällt mir wirklich kein schöneres Weihnachtsbuch ein. Daher gibt es von mir volle 5 Punkte für dieses zu Herzen gehende Buch.

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  • Was fürs Herz!

    Lebkuchenküsse
    YvetteH

    YvetteH

    31. December 2015 um 08:45

    Klappentext: Was kann es Schlimmeres geben als Weihnachten? Nicht viel, glaubt Laura und fährt deswegen zur Adventszeit immer weit, weit weg von dem ganzen rührseligen Tamtam. Aber dieses Jahr wird alles anders: Sie muss ihre Mutter vertreten, die auf der verschneiten Schwäbischen Alb ein Café führt. Umgeben von Lebkuchen, Mistelzweigen und Pulverschnee wird Laura plötzlich doch warm ums Herz. Allerdings könnte das auch an Niklas liegen, dem ortsansässigen Hotelier mit einer Schwäche für Weihnachten - und für Laura - Meine Meinung: Dieses Buch ist perfekt für die Weihnachtszeit und ich habe es in kürzester Zeit verschlungen. Ein flüssiger und sehr eingängiger Schreibstil machen das Lesen leicht und lassen den Leser ins winterliche, vorweihnachtliche Trillingen eintauchen. Laura und Niklas, die beiden Hauptprotagonisten, sind mir in kürzester Zeit ans Herz gewachsen. Sie sind toll beschrieben und man kann als Leser ihre Gefühle, Ängste und Hoffnungen gut nachempfinden. Aber auch die anderen Charaktere bleiben nicht farblos und machen die Geschichte lebendig. Die Handlung ist einfach und gut nachvollziehbar, aber wer braucht schon komplizierte Texte oder schwere Literatur zu Weihnachten ? Für mich war die Geschichte berührend, zum Schmunzeln und einfach rund und ich wollte das Buch ncht aus der Hand legen. Fazit: Ein leichtes Buch, perfekt zu Weihnachten und was fürs Herz. Von mir eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Lebkuchenküsse - ein ganz süßes Buch zum Einstimmen der Weihnachtszeit

    Lebkuchenküsse
    Lese_gerne

    Lese_gerne

    Das Buch "Lebkuchenküsse" habe ich innerhalb ein paar Tage gelesen, da es sich so schön lesen lässt. Zur Einstimmung der bevorstehenden Weihnachtstage ist es genau das Richtige. ****************** Das Buch handelt von Laura, die ein Jahr vorher genau kurz nach Weihnachten von ihrem Freund, den sie seit Kindertagen kannte, verlassen wurde. Seitdem fährt sie sehr ungerne in ihre Heimatstadt zurück, da in so einer Kleinstadt alle über sie und die Trennung von Sven Bescheid wissen. Schon gar nicht an Weihnachten. Aber es war nicht immer so, dass Laura Weihnachten nicht mochte. Wie der Prolog zeigt mochte sie als Kind Weihnachten sogar sehr gerne. Als ihre Mutter zu ihrem neuen Lebensgefährten in die Schweiz reisen möchte bittet sie Laura ihr in ihrem Cafe in Trillingen auf der Schwäbischen Alb auszuhelfen. Dort begegnet sie auch Niklas, ihrem Feind aus Kindertagen. Aber wie heißt es immer so schön, was sich liebt das neckt sich.... ********************* Schon allein das Cover des Buches verführt zum Lesen. Ich finde diese zwei Lebkuchen-Figuren, die auch immer wieder im Buch über den Kapiteln auftauchen, zauberhaft. Am Schluss des Buches sind auch die Rezepte, von Lauras Lebkuchen, Mohntalern und Glühwein bis über Bernhards Hühnersuppe alle aufgelistet. Das Buch handelt auf der Schwäbischen Alb, und da ich selbst aus dem Schwaben Ländle stamme sind mir die Städte Ulm und Kaufbeuren ein Begriff. Trillingen selbst ist ein fiktiver Ort. Im Buch kommt ein Hund vor, der im Tierheim lebt und fast als schwer vermittelbar eingestuft ist, da er sehr ängstlich ist und aus Angst auch schnappt. Zu Laura findet er wieder Vertrauen. Dieser Hund erinnert an den früheren Hund der Autorin, der selbst im Tierheim zweimal zurückgegeben wurde bis er bei ihr einziehen durfte und dort ein langes und schönes Leben haben durfte. Der wieder Vertrauen zum Menschen fasste obwohl er in seinen ersten Lebensjahren nichts Gutes und Schönes vom Menschen erleben durfte. Schade, dass ein Hunde-Schicksal durch Fehlverhalten des Menschen quasi besiegelt ist und er fast keine Chance hat aus dem Tierheim zu kommen. Ich bin froh, dass meinem Hund so ein Schicksal erspart bleibt und er nur gute Erfahrungen mit Menschen machen darf.

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    • 2
    heidi_59

    heidi_59

    18. December 2015 um 21:26
  • Weihnachten im „Plaudertäschchen“

    Lebkuchenküsse
    peedee

    peedee

    15. December 2015 um 22:46

    Laura mag Weihnachten nicht – nicht mehr. Deshalb fährt sie in der Adventszeit auch weg, um dem weihnächtlichen Trara zu entfliehen. Doch dieses Mal hat ihre Mutter sie um Hilfe gebeten: Laura soll sie in ihrem Café „Plaudertäschchen“ vertreten, da sie zu ihrem verunfallten Freund in die Schweiz reisen will. Laura übernimmt den Job und will die Sache schnell hinter sich bringen. Zurück in ihrer Heimatstadt schauen die Bewohner sie mitleidig an, wohl wissend, was vor zwei Jahren passiert ist. Und da ist auch noch Niklas, ihr Feind aus Schulzeiten… Erster Eindruck: Ein schönes, weihnächtliches Cover mit einem süssen Lebkuchenpärchen, stilisierte Mistelzweige – gefällt mir sehr gut. Das Lebkuchenpärchen taucht bei jedem Kapitelbeginn wieder auf. Die Geschichte beginnt 1997, als Laura 12 Jahre alt ist und erklärt, wie es zu der Feindschaft mit Niklas gekommen ist. Nach dem Zeitsprung ins 2014 ist Laura 29 Jahre alt und auf dem Weg in ihre Heimatstadt. Ein für sie beklemmendes Gefühl, denn hier kennen sie alle und wissen Bescheid, was passiert ist. Und wer ist der erste, den sie wiedertrifft? Natürlich Niklas! Niklas führt das ortsansässige Hotel seiner Eltern, die aktuell auf einer Weltreise mit unbestimmter Dauer sind. Er fühlt sich zum Teil alleingelassen und überfordert von dieser Aufgabe. Aber die Belegschaft erwartet Entscheidungen. Niklas ist als Frauenheld verschrien, der immer wieder kurze Affären hat. Doch er spürt, dass ihm dies nicht mehr reicht. Er will mehr, obwohl er sich auch sehr davor fürchtet. Mir haben die Protagonisten sehr gut gefallen, auch die tierischen, die Hunde Bingo und Floyd. Von den Nebendarstellern haben mir am meisten Kati und Bernhard gefallen. Eine wirklich berührende, leise Geschichte. „Liebe ist wie ein Vogel. Wenn du sie nicht ganz vorsichtig in deinen Händen hältst, fliegt sie davon.“ Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Buch liess sich flüssig lesen. Ich hatte das Gefühl, das Café „Plaudertäschchen“ zu kennen, die Lebkuchen und den Glühwein zu riechen. Ich habe mich in Trillingen sofort wohl gefühlt. Die Autorin hat eine liebevolle und warme Atmosphäre in weihnächtlichem Ambiente geschaffen. Angst, Freundschaft, Liebe, Vergebung, dazu noch Weihnachten… sehr schön. Toll sind auch die Rezepte für die Spezialitäten des „Plaudertäschchens“ (ist das nicht ein toller Name für ein Café?). Herzlichen Dank für schöne Lesestunden - frohe Weihnachten!

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  • Genau das Richtige für kuschelige Winterabende....

    Lebkuchenküsse
    InaVainohullu

    InaVainohullu

    05. November 2015 um 13:55

    Meinung: Ich liebe Weihnachten, ich liebe den Winter und ja, ich liebe auch Winter-Weihnachtslektüre, allerdings komme ich eher selten dazu vor Weihnachten auch wirklich ein thematisch passendes Buch zu lesen, da mir meist schlicht und einfach die Zeit dazu fehlt. Doch als ich, zweifellos durch dieses wunderschöne Cover, auf Ira Severins "Lebkuchenküsse" aufmerksam wurde, wusste ich, das sich das dieses Jahr ändern würde. Das Cover ist einfach wunderschön, dezente Farben, ein unglaublich süßes Motiv und obwohl es weihnachtlich aussieht finde ich es doch ziemlich schlicht und frei von Kitsch, was mir sehr gut gefällt. Auch der Klappentext macht direkt neugierig, vorallem deshalb weil Laura wirkt wie ein absoluter Weihnachtsmuffel, das krasse Gegenteil von mir also, und weil ja auch ein Café eine scheinbar tragende Rolle spielt. Naja und Romanzen sind ja einfach immer gut. Alles Dinge also, die nicht nur mein Leserinnen-, sondern auch das Bäckerinnenherz höher schlagen lassen. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog der uns eine Szene aus dem Leben der 12-jährigen Laura zeigt. Auf dem Weg, durch Schnee und Matsch, zum Geburtstag ihrer besten Freundin, trifft sie auf den Hotelierssohn Niklas mit dem sie sich einen kleinen Schlagabtausch liefert, der damit endet, das Laura im Schnee landet, das neue Kleid hinüber ist und Niklas zum größten Feind auf Lebenszeit wird. 17 Jahre später: Seid nun exakt zwei Jahren meidet Laura, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, nun schon jegliche Art von heimatlichem Besuch. Doch als ihre Mutter sie bittet, über den Dezember nach Trillingen zu kommen und ihr Café, das "Plaudertäschchen" für sie zu übernehmen, damit sie zu ihrem verletzten Freund fahren und ihn pflegen kann, hat Laura wohl keine andere Wahl. Sie fügt sich der Bitte ihrer Mutter und kehrt schweren Herzens zurück. Ausgerechnet in der Weihnachtszeit. Nichts ist Laura verhasster, als weihnachtliche Gefühlsduselei, Lebkuchen, Schnee und Co., doch das soll sich ändern als ihr ausgerechnet Niklas begegnet, der mittlerweile das Hotel seiner Eltern leitet und mit dem sie, um nicht im Chaos zu ersticken, notgedrungen zusammenarbeiten muss. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen umso deutlicher spüren sie, das sie ein völlig falsches Bild vom jeweils anderen haben. Doch bevor die beiden sich näherkommen können, müssen sie sich selbst auferlegten Regeln entledigen, sich öffnen und vorallem lernen einander zu vertrauen. "Lebkuchenküsse" ist wirklich süß geschrieben. Man kommt, Dank des sehr angenehmen Schreibstils der Autorin zügig voran und man fühlt sich durch die bildhaften, aber nicht ausschweifenden Beschreibungen wahrlich in ein kleines verschneites Dörfchen versetzt und kann sich das weihnachtliche Trillingen sehr gut vorstellen. Das war herrlich, hat bei mir aber, zum Leidwesen der Familie, auch dazu geführt, das die Lust auf Advents- und Weihnachtsdeko gerade unglaublich angestiegen ist, Anfang November, haha. :) Erzählt wird die Geschichte von einem personalen Erzähler, der zwischen Laura und Niklas wechselt, der aber auch immer mal wieder einen Blick auf Kellnerin Kati und Witwer Bernhard wirft, die am Rande der eigentlichen Geschichte ihr eigenes kleines Glück erleben. Schön fand ich, das sich die Beziehung zwischen Niklas und Laura ganz allmählich aufbaut. Erst trauen sie sich nicht so recht über den Weg, doch dann merken sie, wie schön es ist sich gegenseitig zu helfen. Immer wieder gibt es Szenen in denen man das Knistern zwischen den beiden deutlich spürt, auch wenn sie es selbst nicht wahrhaben wollen. Beide Protagonisten, sowie auch die Randfiguren sind wirklich toll, authentisch und liebenswert ausgearbeitet, wobei ich Niklas zu Beginn etwas lieber mochte, als Laura, die sich ihm gegenüber kratzbürstig verhält. Sie wurde von ihrem letzten Freund, ihrer Jugendliebe, bitter enttäuscht, fühlt sich seitdem sehr verletzt und hat wenig Vertrauen in die Liebe. Sie braucht eine ganze Weile ehe sie sich Niklas öffnen kann und auch der hat so seine Probleme, denn obwohl ihm sein Ruf als Weiberheld vorauseilt, hatte er noch nie eine wirklich ernsthafte Beziehung, aus Angst das es nicht funktionieren könnte. Bevor ich zum Schluß komme, habe ich leider noch einen Kritikpunkt der auch für einen kleinen Punktabzug sorgt: Das Ende. Ansich sehr stimmig, aber für meinen Geschmack viel zu überladen. Zu schnell, zu kitschig. Es war im Vergleich zum Rest der Handlung einfach zu viel Ereignis auf zu wenig Raum. Schade, auch wenns der Geschichte als Gesamtes natürlich nicht schadet. Die Aufmachung des Buches muss hier auch noch kurz Erwähnung finden, denn über jedem neuen Kapitel ist ein Lebkuchenpärchen abgebildet und am Ende des Buches warten all die leckeren Rezepte, die ein fester Bestandteil der Geschichte sind, zum Nachbacken, bzw. Nachkochen auf den Leser. Ich werde mich auf jeden Fall an die Lebkuchen wagen und dann berichten ob sie auch wirklich so lecker geschmeckt haben, wie all die Gäste des "Plaudertäschchens" behauptet haben. ;) Fazit: "Lebkuchenküsse" ist ein wundervoll stimmiger, schön erzählter Weihnachtsroman mit liebenswerten Figuren und einem ganz besonderen Zauber, der mich beim Lesen in ein kleines verschneites Winterdorf versetzt hat. Toll !!! Wer nach einer gut unterhaltenden Weihnachtslektüre für gemütliche Abende am Kamin sucht, der ist hier auf jeden Fall bestens bedient und sollte sich dieses kleine Schätzchen nicht entgehen lassen.

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  • Die schönsten Weihnachtsbücher und Winterbücher 2013 - welche lest ihr in diesem Jahr?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ich persönlich liebe ja den Winter, weil es eine wunderbare Zeit zum Lesen ist. Man kann es sich dann so toll mit einem Buch und einem Kakako eingekuschelt gemütlich machen. Jedes Jahr lese ich auch ein paar Weihnachts- und Winterbücher und wollte einfach mal fragen, wer das noch so macht? Habt ihr Lust, hier einfach mal zu erzählen, welche Bücher ihr dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit lesen möchtet? Habt ihr schon welche im Blick? Ich fände es klasse, wenn wir uns hier bis Weihnachten über unsere Entdeckungen austauschen und damit natürlich auch tolle neue weihnachtliche Bücher entdecken können. Ich habe gerade mal meine Bücher zusammengesucht (Foto angehängt), die ich dieses Jahr zus Auswahl hätte. Teilweise sind es Neuerscheinungen aber auch schon ältere Bücher, die ich leider noch nicht geschafft habe zu lesen. Was lest ihr gern in der Weihnachtszeit - was wollt ihr 2013 lesen? Ich bin neugierig :-)

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