Irena Brezná Die Sammlerin der Seelen

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Inhaltsangabe zu „Die Sammlerin der Seelen“ von Irena Brezná

Irena Brezná gibt Menschen eine Stimme, die entwurzelt sind, sich an Traditionen klammern oder mit ihnen brechen, ihr Leben meistern oder darum bangen müssen. Im Porträt einer Tschetschenin, die den Westen aufrütteln will, in den Reportagen über eine polnische Goralenhochzeit, über Bauern und Nonnen in Siebenbürgen oder Moldawien und über Flüchtlinge aus dem Kosovo, in grotesken Skizzen und Tagebuchnotizen variiert sie ihr Grundthema Heimat und Fremde. Ihre faktenreichen und wahrhaftigen Texte, die über den Realismus der Details und des Alltags hinausweisen, erschließen die Fülle und Vielfalt der Dinge und ermutigen zu Freiheit und Menschlichkeit. Ein lebenbejahendes Buch.

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  • Rezension zu "Die Sammlerin der Seelen" von Irena Brezná

    Die Sammlerin der Seelen
    Liisa

    Liisa

    06. May 2007 um 18:34

    Die Sammlerin der Seelen ist die neueste Veröffentlichung von Irena Brezžná und versammelt Reportagen, Essays und persönliche Reflektionen, die sie auf ihren Reisen geschrieben hat. Diese Reisen haben sie in Ecken Europas geführt, die für die meisten nicht im unmittelbaren Blickfeld liegen. Sie ist auf der Spur der Vertriebenen, der Heimatlosen, der von Kriegen Betroffenen und versucht ihnen und ihrem Erleben nachzuspüren und die Fragen und Probleme, die sie umtreiben ihren Lesern nahezubringen. Ein abwechslungsreiches Kaleidoskop tut sich für den Leser auf in eine Welt, die gar nicht so weit von uns entfernt ist und doch so fremd erscheint. Mit ihr an seiner Seite besucht der Leser das Kosovo, die Siebenbürger in Transsilvanien, die Slowakei, die Goralen in Polen, Moldavien und Transnistrien, weibliche Gefangene im russischen Gulag und schließlich auch das vom Krieg verwüstete Tschetschenien. Ein nachdenkliches Buch von einer die beobachtet, Fragen aufwirft und sich mit vorschnellen Antworten zurückhält, vielleicht, weil sie selbst ihre Heimat mit 18 Jahren verlor und seitdem eine Wanderin auf der Suche nach dem, was Heimat ist und als eine Art Chronistin der Schicksale aller Heimatlosen geworden ist. Ein Buch, das wichtig ist, gerade heute, wo trotz aller Medien, diese Ecken Europas selten im Blick sind oder schnell wieder aus dem Scheinwerferlicht der Kameras verschwinden, die uns häufig eher oberflächliche Einblicke gewähren.

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