Irena Brezna Die undankbare Fremde

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Inhaltsangabe zu „Die undankbare Fremde“ von Irena Brezna

»Amüsant, temperamentvoll und wunderbar ungerecht« Die Zeit Auf der Suche nach einer besseren Welt verschlägt es 1968 eine Jugendliche in die Schweiz, das Land des harten Käses, wo sie, so lernt sie im Sprachkurs, dennoch keinen Käse reden soll. Zuhause ist da, wo man motzen darf, hier aber soll sie dankbar sein. Die neue Umgebung scheint ihr sperrig, distanziert, sie rebelliert gegen das Gastland, das sie unter seine Regeln zwingt und sie nicht sie selbst sein lässt. Aber sie trifft auch auf viele andere Gestrandete, die hoffen, etwas aus ihrem Leben machen zu können: kleine Diebe, Depressive, Schlawiner, Kriegsflüchtlinge, Ausgebeutete, Überangepasste und Naive. Und sie lernt, Exil und Fremdheit als Reichtum zu erfahren, sie wird Brückenbauerin zwischen den Kulturen.

Großes Thema, individuelle Umsetzung. Irena Brežná verschenkt Gedankenanstöße - teilweise provozierend, aber dabei so wahr!

— elane_eodain
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  • Rezension zu "Die undankbare Fremde" von Irena Brezna

    Die undankbare Fremde
    Ruth_liest

    Ruth_liest

    09. April 2012 um 11:52

    "Die undankbare Fremde" der slowakisch-schweizerischen Schriftstellerin Irena Brežna ist ein kleines, aber feines Werk über Fremdenfeindlichkeit und Integration. Die Hauptfigur des Romans ist Dolmetscherin in der Schweiz und Flüchtling aus der Slowakei nach dem gescheiterten Prager Frühling 1968. In dem die Erzählung der Dolmetscherin auf ihrem Weg durch die Flüchtlingscamps folgt, erzählt sie deren Erlebnisse und deren Schwierigkeiten in der neuen Heimat auch mental anzukommen bzw. von den neuen Nachbarn als gleichwertig aufgenommen zu werden. Die Überwachung in der Freiheit, die Kälte in der reichen Gemeinschaft und die Überheblichkeit gegenüber den Fremden weckt den Widerspruchsgeist der Dolmetscherin. So wird sie zur undankbaren Fremden. Das kleine Buch hat es in sich. Es ist sprachlich sowie politisch überzeugend und unbedingt empfehlenswert.

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