Irena Brignull Die Prophezeiung der Hawkweed

(90)

Lovelybooks Bewertung

  • 81 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 9 Leser
  • 59 Rezensionen
(14)
(30)
(38)
(8)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Prophezeiung der Hawkweed“ von Irena Brignull

Zwei Mädchen. Zwei Welten. Eine Prophezeiung

Ember und Poppy kommen in derselben finsteren Gewitternacht in weit voneinander entfernten Teilen des Landes zur Welt. Durch einen mächtigen Fluch werden sie noch in der Sekunde ihrer Geburt vertauscht. So wächst das Mädchen Ember in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy, die Hexe, in einer Kleinstadt in England.

Doch Poppy fliegt von jeder Schule, weil ihr dauernd seltsame Dinge passieren: Wenn sie wütend wird, zerspringen in ihrer Nähe Fensterscheiben oder Dinge fliegen durch den Raum. Ihre Mitschüler halten sie für einen Freak, und Poppys einzige Freunde sind die Katzen. Nur draußen vor der Stadt fühlt sie sich wirklich frei.

Ember hingegen hat keine Ahnung, wie man die Kräfte der Natur heraufbeschwört oder einen Zauber ausspricht, und für das Leben im Wald bei den Frauen des Hexen-Clans ist sie zu zart und verletzlich.

Immer und überall spüren die beiden, dass sie anders sind und nicht dazugehören. Doch von der uralten Prophezeiung, die ihr Schicksal bestimmt, ahnen sie nichts. Erst als sie sich eines Tages gegenüberstehen, wissen sie, dass es einen Ort geben muss, an dem sie glücklich sind. Und dass es höchste Zeit ist, für dieses Glück zu kämpfen. Denn in irgendeiner Stadt im Süden ist Embers leibliche Mum gerade dabei, den Verstand zu verlieren. Und in den Wäldern im Norden formieren sich die Hexenclans für die letzte Schlacht um den Thron.

Inklusive Schutzumschlag mit Perlmuttschimmer

Die Geschichte selbst fand ich leider ziemlich oberflächlich und vorhersehbar.

— LieLu

Toller Jugendroman, der düsterer ist, als es das tolle Cover und die Inhaltsangabe vermuten lassen.

— Becky_Bloomwood

Leider verraten Klappentext und Intro schon zu viel, was ein wenig die Spannung nimmt.

— lesebiene27

Ich beendete das Buch mit gemischten Gefühlen. Zweifellos spannend und gut geschrieben, aber eher ein Buch für zwischendurch. 3,5/5

— Weltenwandlerin98

Das Buch hält leider nicht ganz, was der Klappentext verspricht. Die Idee hat mir gefallen, die Umsetzung dagegen weniger.

— miah

Magie, Hexen und eine alte Prophezeiung - klingt zunächst toll, konnte mich in der Umsetzung aber nicht überzeugen.

— ConnyKathsBooks

Das Buch ist ein spannender Roman rund um Hexerei und deren Folgen für Poppy und Ember.

— larasbibliothek

Gute Ideen, aber holprige Umsetzung!

— Skyline-Of-Books

Magisch, spannend, einfach rundum eine super Geschichte! Absolut lesenswert!

— buecher_heldin

Absolut empfehlenswert!!! 💖 Ein Heimtückischer Plan und seine Folgen...😉

— Solara300

Stöbern in Jugendbücher

Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten

[5/5] Gelungenes Finale mit neuen Schauplätzen, tollen Charakteren, viel Humor, überraschendem Kampf und ganz viel Diversity.

JenniferKrieger

Nichts ist gut. Ohne dich.

ergreifend und berührend echter New Adult Roman

isabellepf

Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Spannende Idee einer magischen Welt, in der die Magie kurz vor der Ausrottung steht - leider mäßige Umsetzung in Erzähl- u. ...

Marapaya

Die Stille meiner Worte

wunderschön und sehr berührend ♥ Jetzt möchte ich wirklich eine Katze haben! *-*

Felicitas_Brandt

Fire & Frost - Vom Eis berührt

Toller Auftakt! Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

KleineNeNi

FAYRA - Das Herz der Phönixtochter

Viele schöne Aspekte, aber doch eher für ein jüngeres Publikum, da die Protagonistin erst 12 Jahre alt ist

TuffyDrops

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die Prophezeiung der Hawkweed (Irena Brignull)

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    LieLu

    07. February 2018 um 17:19

    Erschienen:16. März 2017Seitenzahl: 396Verlag: Sauerländer (Fischer) VerlagHardcover: 17,99 €ISBN: 9783737354240 Die Autorin Irena Brignull wuchs in den Chiltern Hills im Südosten Englands auf und lebt heute mit ihrer Familie in London. Nach ihrem Studium der englischen Literatur in Oxford schrieb sie Drehbücher für preisgekrönte Kinoerfolge wie ›Shakespeare in Love‹, ›Die Boxtrolle‹ oder ›Der kleine Prinz‹. ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ ist ihr erstes Jugendbuch. Der Titel ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ wurde 2017 für den Branford Boase Awards nominiert. (http://www.fischerverlage.de/buch/die_prophezeiung_der_hawkweed/9783737354240) Die Prophezeiung der Hawkweed Ember und Poppy kennen sich nicht, obwohl sie in der gleichen Nacht in weit entfernten Teilen des Landes zur Welt gekommen sind. Durch einen mächtigen Fluch, der sie ihr ganzes Leben zu verfolgen scheint, wurden sie in dem Moment ihrer Geburt vertauscht und leben nun auch vertausche Leben. Ember wächst in einem Clan von Hexen auf, zu welchem eigentlich Poppy gehört und Poppy selbst, wächst in einer Kleinstadt in England auf. Doch obwohl die beiden sich nicht kennen, spüren sie, dass sie nicht in ihre jeweilige Welt passen. Poppys einzige Freunde sind Katzen und sie ist bisher von jeder Schule geflogen. Sie kann nicht verstehen, dass die Fensterscheiben zerplatzen, sobald sie wütend wird. Ihre Mitschüler halten sie daher für einen Freak. Ember hingegen wohnt in der Natur und sollte eigentlich Zaubern können. Doch sie hat keine Ahnung davon, wie man die Kräfte der Natur beeinflusst oder etwas ausspricht. Sie wirkt zart und verletzlich. Erst als sich die beiden Mädchen eines Tages gegenüberstehen, wissen sie, dass es einen Ort geben muss, an dem sie glücklich sind. Und dass es höchste Zeit ist, für dieses Glück zu kämpfen. Fazit Ein Buch, welches mich durch seine interessante Geschichte und dem spannend gestalteten Cover einfangen konnte. Die Geschichte mit zwei Mädchen, die so miteinander verbunden und deren Leben extrem miteinander verwoben scheint, die sich jedoch nicht kennen, wachsen auf und treffen sich an einem Tag. Von da an scheint sich ihr Leben um 100 Grad zu wandeln und sie spüren, dass sie vor allem gemeinsam glücklich sind. Der Schreibstil war sehr einfach, sodass man schnell ins Geschehen eintauchen konnte. Die ersten Seiten konnten mich jedoch noch nicht überzeugen und ich hatte durch die verschiedenen Handlungsstränge meine Schwierigkeiten, in der Geschichte zu bleiben. Nach und nach konnte ich jedoch die Personen und Zusammenhänge besser auseinanderhalten und das Buch wurde spannender. Als sich die beiden Mädchen schließlich trafen, konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen. Natürlich dreht sich auch hier einiges um die Liebe, welche letztlich im Mittelpunkt steht, neben der Familiengeschichte rund um Ember und Poppy. Trotzdem fand ich einige Handlungsweisen und gegenseitige Reaktionen und Gefühlswandlungen der einzelnen Protagonisten eher schwierig und nicht nachvollziehbar. Leo fand ich jedoch als Protagonisten sehr ansprechend. Dass er einen solchen Einfluss auf die Handlung hat, konnte ich nicht unbedingt passend.  Die Geschichte selbst fand ich leider ziemlich oberflächlich und vorhersehbar. Das ist schade, denn man hätte definitiv mehr aus dem interessanten und spannenden Stoff machen könnte. Vielleicht folgt ein weiterer Band, ich jedoch werde die Geschichte um Ember und Poppy sicher nicht mehr weiter verfolgen. Schade, der Klappentext hatte mehr versprochen.

    Mehr
  • Wirklich schönes Buch mit nicht ganz so viel Spannung aber tollen Charakteren und toller Handlung

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    Mimmi2601

    16. January 2018 um 23:55

    Meine Meinung: Bisher habe ich noch nicht wirklich viele Bücher über Hexen gelesen, und wenn dann wirklich nur Kinderbücher. Umso gespannter war ich dann auf dieses Jugendbuch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Cover finde ich, wenn ich ehrlich bin, nicht unbedingt schön. Es gefällt mir von den Farben her einfach nicht und die Aufmachung finde ich jetzt auch nicht so super. Dieses Buch ist dafür aber umso ein besseres Beispiel, dass man auf den Inhalt achten sollte und nicht nur auf das Cover, wobei dieses natürlich oftmals entscheidet, ob man sich den Inhalt des Buches überhaupt anschaut. Hätte ich das Buch nicht ausgeliehen bekommen, hätte ich es mir wahrscheinlich auch nie genauer angesehen, einfach weil das Cover nicht sehr ansprechend ist, aber das ist wirklich ein Fehler, den glaube ich jeder unter uns begeht. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wirklich gut, er war locker und leicht und somit ließ sich das Buch wirklich schnell lesen. Die Seiten flogen nur so dahin. Und auch wenn es an einigen Stellen vielleicht jetzt nicht ganz so spannend war, wollte ich unbedingt weiterlesen, weil ich wissen wollte, wie das Ganze am Ende denn nun ausgeht. Der Schreibstil und die Geschichte an sich konnten mich also wirklich sehr fesseln. Die Charaktere mochte ich auch wirklich sehr gerne. Vor allem haben mir Ember und Poppy gefallen, wenn sie zusammen waren. Die beiden bildeten meiner Meinung nach einfach das perfekte Team und ich konnte beide recht schnell in mein Herz schließen. Beide haben es nämlich nicht besonders leicht. Poppy, in deren Gegenwart so gut wie alles schief läuft, spürt schon lange, dass sie nicht dazugehört, was nicht zuletzt auch an dem Verhalten ihrer Mutter liegt. Und Ember, die sich nutzlos fühlt, da sie nicht wie die anderen ist und nicht mal die einfachsten Dinge in ihrer Welt hin bekommt. Aber neben den beiden waren mir auch Leo und Charlock sehr sympathisch. Die Einzige, die ich nicht wirklich leiden konnte, war Raven. Daran hat das Ende dann auch nicht viel verändert, ich konnte sie dann zwar etwas besser leiden, aber richtig ins Herz geschlossen habe ich sie nicht unbedingt. Die Geschichte an sich fand ich auch wirklich gut. Die Ereignisse ergaben sich jeweils nacheinander, was die Autorin wirklich gut gemeistert hat. Die Einzigen beiden kleinen Kritikpunkte die ich habe, sind, dass ich die Handlungen oder Gedanken manchmal nicht ganz so gut nachvollziehen konnte, was aber nicht sehr oft auftrat und deswegen auch nicht allzu störend war, und, dass das Ende dann doch ein wenig zu schnell ging, auch wenn es in sich gut abgeschlossen war. Ansonsten hat mir die Geschichte aber wirklich gut gefallen, da alles sehr gut strukturiert nacheinander abgelaufen ist und auch die Spannung gehalten wurde, vor allem dadurch, dass ich wissen wollte, was für ein Ende das Ganze nimmt. Der größte Teil der Spannung kam natürlich zum Ende hin auf, was ich aber keinesfalls schlecht fand. Es passierte noch das ein oder andere unvorhergesehene, was mir auch sehr gut gefallen hat. Ich persönlich hätte mir zwar ein anderes Ende gewünscht, nichtsdestotrotz ist das Ende aber passend und schön gewählt. Fazit: Eine wirklich schöne und lockere Geschichte, die sich schnell lesen lässt. Der Schreibstil war sehr angenehm, die Charaktere mochte ich auch sehr gerne und ich wollte stets wissen, wie es ausgeht, wobei hierbei nicht unbedingt viel Spannung vorhanden war, was mich aber keinesfalls gestört hat. Die Auflösung am Ende fand ich auch wirklich gelungen und obwohl ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, hat es mir doch gefallen, weil es einfach passend gewählt war. Auch fand ich es nicht schlimm, dass der größte Teil der Spannung erst gegen Ende aufkam, da die Autorin das so gut gemeistert hat. Ich vergebe dem Buch 4/5 Sternen.

    Mehr
  • Düsterer, als es das schimmernde Cover erahnen lässt

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    Becky_Bloomwood

    06. December 2017 um 15:16

    Zugegeben, beim Kauf wurde ich auch durch das tolle Cover beeinflusst. Der perlmuttschimmernde Umschlag mit dem langhaarigen Mädchen, den Spinnen, Schlagen und Spinnweben ist wirklich ein Eyecatcher. Doch auch die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht und so wanderte Die Prophezeiung der Hawkweed in den Einkaufskorb. Worum geht's? Erzählt wird von zwei Mädchen, die bei der Geburt vertauscht werden. Eine wächst als Hexe unter Nicht-Hexen auf, das andere "normale" Mädchen in einem Hexen-Clan. Eines Tages stehen sie sich plötzlich gegenüber und ihr Leben verändert sich von Grund auf. Meinung: Ich bin von einer netten Hexengeschichte ausgegangen, denn trotz der Schlangen und Spinnen auf dem Cover wirkt das Buch auf mich eher harmlos. Umso überraschter war ich, dass Irena Brignulls Jugendbuch teilweise recht brüsk und hart ist. Von Misshandlungen (Mädchen wie Jungen werden zusammengeschlagen - samt brechenden Rippen!) und Mobbing ist die Rede, von Ausgrenzungen und missverstandenen Kindern (aber auch Erwachsenen). Insgesamt eher düster als das von mir vermutete "nett". Sprachlich ist Die Prophezeiung der Hawkweed gelungen! Stilistisch habe ich dem Buch nicht angemerkt, dass Irena Brignull mit Drehbüchern (preisgekrönt!) bekannt wurde und es sich hier um ihr erstes Jugendbuch handelt. Wirklich eine tolle Sprache. Sehr gefallen hat mir auch das Ende, das nicht so gekommen ist, wie ich es erwartet habe. Fazit: Ein gelungenes Jugendbuch, das weitaus düsterer ist, als es zunächst den Anschein hat. Und ein Dank an die Autorin für die positiven Überraschungen!

    Mehr
  • Eine uralte Prophezeiung

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    lesebiene27

    21. November 2017 um 23:00

    Inhalt: Poppy passieren ständig seltsame Dinge, für die sie keine Erklärung hat und die ihre Mitmenschen zur Verzweiflung treiben. Nachdem sie deswegen wieder einmal von einer Schule geflogen ist, bekommt sie ihre letzte Chance. In einem nahegelegenen Waldstück trifft sie die ebenfalls unglückliche Poppy und damit ihre erste Freundin. Poppy wächst in einem Hexenzirkel auf, wo sie sich allerdings nicht sonderlich wohlfühlt. Im Gegensatz zu all ihren Hexenschwestern tut sie sich mit Zaubersprüchen schwer und hat Angst vor vielen Tieren. Fortan treffen sich die beiden Mädchen und werden Freundinnen in einer schweren Zeit.   Meine Meinung: Den Inhalt zusammen zu fassen ohne von der Geschichte zu viel zu verraten ist wirklich schwer – und genau dies ist dem Fischer Verlag leider überhaupt nicht gelungen. Damit möchte ich jedem, der den Klappentext noch nicht gelesen hat, dringend davon abraten. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Poppy und Ember und auch anderen Hexen erzählt, sodass man einen umfassenden Blick auf alle Einzelheiten bekommt. ­Dadurch kann man alle Charaktere und ihre wahren Gedanken kennen lernen, was nett gemacht ist. Die 17-jährigen Protagonistinnen Ember und Poppy sind zwar nicht unbedingt unsympathisch, benehmen sich aber untypisch für ihr Alter. Beide wirken auf mich naiv und kindlich und eher wie 14-Jährige. Dies ist ein wenig irritierend und störend. Auch ihr Verhältnis zu dem Straßenjungen Leo ist von Beginn an merkwürdig. Noch schlimmer finde ich aber dessen Verhalten. Er ist mir von allen Figuren der mit Abstand unsympathischste gewesen. Spannung kommt während der Geschichte kaum auf. Dies liegt mitunter auch daran, dass die Story rund um die anderen Hexenzirkel künstlich aufgebauscht wird, dann aber viel zu schnell wieder abflacht und zu schnell abgefrühstückt wird, als es wichtig gewesen wäre, ausführlicher zu werden. Die Stimmung ist im Allgemeinen eher düster gehalten, wodurch das Mystische gut zur Geltung kommt. Dies hat mir gut gefallen, da es zur Geschichte und ihren Verlauf passt. Fazit: Mit 400 Seiten ist das Buch an sich sehr umfangreich, wird aber an den falschen Stellen künstlich in die Länge gezogen, während die wichtigen Stellen zu schnell abgehandelt werden. Gleiches gilt für das Ende, welches ansonsten sehr interessant ist. Laut Verlagsangaben ist ein zweiter Band rund um Poppy und die Hexen in Bearbeitung, sodass sich in naher Zukunft auf weitere Hexengeschichten gefreut werden kann. Von mir gibt es für den ersten Band alles in allem nur 3 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Magische Verwicklungen

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    ChrischiD

    13. November 2017 um 11:51

    Ember und Poppy, in derselben Nacht zur Welt gekommen, leben weit voneinander entfernt und sind sich doch ziemlich ähnlich. Nicht auf herkömmliche Weise, äußerlich wie charakterlich könnten sie unterschiedlicher nicht sein, doch jede von ihnen ahnt, dass ihr angestammter Platz nicht der eigene ist. Ob unter Hexen, ohne einen Funken Zauberkraft, oder in der Großstadt, mit dem Gefühl eingesperrt zu sein, Ember und Poppy sind anders. Als sie sich eines Tages durch Zufall begegnen, spinnt sich ein zartes Band der Freundschaft um die Mädchen, die bis dato nicht ahnen, dass durch diese Verbindung etwas ganz anderes entfacht werden wird... Natürlich weiß der Leser sofort, auch ohne diverse Inhaltsangaben konsultiert zu haben, was es mit Ember und Poppy auf sich hat, warum sich jede in ihrer Umgebung fehl am Platz und absolut unwohl fühlt. Und doch ist man gespannt auf sämtliche Ereignisse, denn es steht noch eine ganz besondere Prophezeiung im Raum, die stets unterschwellig spürbar ist, auch wenn nicht konkret darauf hingewiesen wird. Bis zu der Begegnung der Mädchen ist es noch ein wenig hin, so dass man zunächst beide Charaktere isoliert voneinander betrachtet, sie somit ein wenig näher kennenlernen kann. Allerdings wird die Darstellung zu sehr in die Länge gezogen, wodurch Spannung verloren geht und die Handlung fast schon zum Stillstand kommt. Fokussiert auf den eigentlichen Hauptaspekt gelingt es dem Leser glücklicherweise dennoch am Ball zu bleiben. Hier hätte man sich eine Straffung der Erzählung gewünscht, um ein gewisses Grundtempo beibehalten zu können. Magische Verwicklungen in einer ansonsten durchweg realen Welt lassen vermuten, dass Übernatürliches nicht sogleich als Unsinn abgestempelt werden sollte. Und selbst, wenn es keinerlei rationale Erklärungen gibt, trägt die vorliegende Mischung gekonnt dazu bei, dass der Leser dem Alltag zumindest zeitweise entfliehen kann, egal wie die Geschichte schlussendlich ausgehen wird. Trotz einiger Längen schafft man es sich darauf einzulassen Poppys und Embers Weg zu verfolgen. Da von vornherein klar ist, dass keine Geradlinigkeit erwartet werden darf, stellt man sich auf diverse Hindernisse ein, die überwunden werden müssen. Stellen diese sich den Mädchen dann aber in den Weg, ist man mehr als einmal überrascht ob der Darstellung der Hürden, denn nicht mit allem hätte man gerechnet. Doch erst ganz zum Schluss wird sich zeigen, ob die Prophezeiung der Wahrheit entspricht oder nur heiße Luft beinhaltet...

    Mehr
  • Schwer zu bewerten

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    Little-Cat

    23. July 2017 um 15:50

    Rezension zu dem Buch „Die Prophezeiung der Hawkweed“ von Irena Brignull Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 16.03.2017 , Aktuelle Ausgabe : 16.03.2017 , Verlag : FISCHER Sauerländer , ISBN: 9783737354240 , Fester Einband 400 Seiten , Sprache: Deutsch Zur Autorin: Irena Brignull wuchs in den Chiltern Hills im Südosten Englands auf und lebt heute mit ihrer Familie in London. Nach ihrem Studium der englischen Literatur in Oxford schrieb sie Drehbücher für preisgekrönte Kinoerfolge wie ›Shakespeare in Love‹, ›Die Boxtrolle‹ oder ›Der kleine Prinz‹. ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ ist ihr erstes Jugendbuch. Der Titel ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ wurde 2017 für den Branford Boase Awards nominiert. Quelle: Fischerverlage Zum Inhalt: Ember und Poppy kommen zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Orten zur Welt. Beide leben als Einzellgänger und kommen mit ihrer Umwelt nur schlecht zur Recht. Ember lebt in einem Hexenzirkel und hat vom Hexen nicht den kleinsten Schimmer. Poppy hingegen passieren dauernd irgendwelche komische Sachen. Beide fühlen sich zutiefst missverstanden. Und plötzlich begegnen Sie sich. Meine Meinung: Das Cover hat mich gleich angesprochen. Ich finde es richtig schön gestaltet. Es hebt sich deutlich von anderen Büchern ab und das liegt nicht nur am Perlmutt Schimmer des Buchumschlags. Ich bin ein wenig hin und hergerissen wie ich dieses Buch bewerten soll. Einiges hat mir gut gefallen wie z.B. der Schreibstil und die Charaktere. Der Schreibstil liest sich unheimlich gut. Das Buch ist leicht geschrieben und liest sich sehr verständlich. Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Sie waren gut ausgearbeitet und hatten die nötige Tiefe. Aber nicht so gut gefallen hat mir das Tempo und die Spannung der Geschichte. Ich wartete immer darauf das etwas passiert, aber da kam nichts. Die Spannung baute sich meist nur kurz auf und eppte dann sehr schnell wieder ab. Außerdem fand ich das Buch recht vorhersehbar. Mein Fazit: Stärken und Schwächen dieses Buches sind fast ebenbürtig. Es gibt von mir dafür 3 von 5 Sternen!

    Mehr
  • Die Prophezeiung der Hawkweed

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    miah

    13. July 2017 um 20:24

    Inhalt:Ember und Poppy werden im Moment ihrer Geburt durch einen Zauber vertauscht. Die Hexe Poppy wächst in einer gewöhnlichen Stadt mit normalen Eltern auf. Immer wieder passieren ihr merkwürdige Dinge, die häufiger auch dazu führen, dass sie von der Schule fliegt. Ember wächst dagegen in einem Hexenclan auf. Sie ist in magischen Angelegenheiten aber völlig untalentiert und muss sich daher den Spott der anderen Mädchen ertragen.Meine Meinung:Mir hat die Idee hinter der Geschichte sehr gefallen. Zwei Mädchen, die in völlig unterschiedlichen Welten aufwachsen und nie so richtig dazugehören, weil sie bei ihrer Geburt vertauscht wurden. Und alles nur wegen einer Prophezeiung, die vor über 300 Jahren die Geburt der neuen Hexenkönigin verkündete, und einer eifersüchtigen Schwester, die unbedingt ihre eigene Tochter als Königin sehen will. Das versprach spannende Konflikte.Ember und Poppy sind sympathische Mädchen, die mit ihren jeweiligen Problemen in ihren Welten zu kämpfen haben. Beide haben schon immer das Gefühl, nicht dazuzugehören und anders zu sein. Als sie sich zufällig im Wald begegnen, entwickelt sich eine nette Freundschaft, da beide endlich jemanden gefunden haben, der sie versteht. Ich hätte mir allerdings ein stärkeres Miteinander gewünscht. Die beiden interessieren sich zwar für die Welt der jeweils anderen, aber sie tauschen eigentlich nur Bücher aus, die sie dann still und alleine lesen anstatt beispielsweise gemeinsam Tränke zu brauen oder Ähnliches. Es dauert auch recht lange, bis beide erkennen, dass Poppy eine Hexe ist. Zumindest Ember hätte dies doch viel eher auffallen müssen, immerhin ist sie damit aufgewachsen.Die Geschichte mit Leo hat mir nicht so gefallen. Er hat es nicht leicht im Leben und ist ebenso ein Außenseiter wie Ember und Poppy. Er macht zwar auch einen netten Eindruck. Allerdings hätte es das Gefühlschaos für mich nicht gebraucht. Leo wird von beiden Mädchen angehimmelt, liebt angeblich nur die eine, flirtet aber trotzdem gerne auch mit der anderen. Das lässt sich vielleicht noch damit entschuldigen, dass alle drei noch Teenager sind, wirklich schön ist es aber dennoch nicht.Ich fand es auch irgendwie übertrieben, dass Poppys Mutter in die Irrenanstalt kam, weil sie von Anfang an gefühlt hat, dass Poppy nicht ihre leibliche Tochter ist. Mal davon abgesehen, dass es mir problematisch erscheint, dass dies der einzige Grund ist, warum sie ihre Tochter nicht lieben kann, waren die Unterschiede immerhin schon rein äußerlich sehr auffallend. Dass man ihre Zweifel so einfach abgetan hatte und sie für verrückt erklärte, halte ich für unrealistisch und schwierig.Als die Prophezeiung endlich stärker in den Fokus rückt, wird die Handlung spannender. Zuvor habe ich ständig auf den drohenden Kampf gewartet. Der Hexenkrieg hätte ruhig noch etwas länger andauern können. Ich hätte mir auch einen Showdown zwischen Poppy und Raven gewünscht.Das meiste war leider recht vorhersehbar. Ein Rätselraten um den Fluch gibt es von Anfang an nicht, da bereits zu Beginn verraten wird, wer den Fluch ausspricht und warum. Diese Überraschung hätte sich die Autorin gerne für den Schluss aufheben können.

    Mehr
  • Magische Hexengeschichte mit vielen Schwächen

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    ConnyKathsBooks

    12. July 2017 um 19:29

    "Schnecken verdorrten in ihren Häusern, Motten zerfielen im Nachtwind zu Staub, und eine Eule fraß ihre Jungen. Der Zauber war gewirkt." (S. 5)15 Jahre ist es jetzt her, seit Poppy und Ember weit entfernt voneinander zur Welt kamen und durch einen machtvollen Zauber vertauscht wurden. Während rund um Poppy seltsame Dinge passieren und sie deswegen schon öfters die Schule wechseln musste, wächst Ember in einem Hexenclan auf, stellt sich beim Zaubern aber sehr ungeschickt an. Noch ahnen die beiden Mädchen nicht, dass eine uralte Prophezeiung ihr Schicksal bestimmt und sie schon bald zusammenführt."Die Prophezeiung der Hawkweed" stammt aus der Feder von Irena Brignull. Hexen, Magie, und eine uralte Prophezeiung - das ist eigentlich genau mein Ding und der Klappentext klang richtig vielversprechend. Doch die Umsetzung hat mich leider nicht überzeugt.Ember und Poppy sind durchaus sympathische Protagonisten. Zwei Außenseiter, die sich einfach fehl am Platze fühlen. Warum das so ist, das erfahren sie bald, denn eine schicksalhafte Begegnung im Wald ändert alles. Zwischen den beiden entwickelt sich eine nette Freundschaft und sie lernen viel voneinander. Ein wenig gemeinsames Zaubertraining habe ich allerdings vermisst und es dauert auch recht lang, bis Poppy erkennt, dass sie eine Hexe ist.Doch als Leo die Bildfläche betritt, war ich fast nur noch genervt. Insta-Love und Klischees lassen grüßen und gleich drei Mädchen himmeln den obdachlosen und recht unsympathisch wirkenden Jungen an, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Und obwohl Leo nur die "Eine" will, flirtet er munter hin und her, was dann alles viel zu viel Raum einnimmt. Von mir aus hätte man den romantischen Teil auch gleich ganz weglassen können und etwas mehr Frauenpower in den Mittelpunkt gestellt. Der distanzierte Schreibstil hat mir ebenfalls nicht gefallen. Die britische Autorin schafft es hier nicht, irgendwelche Emotionen zu transportieren, mich gefühlsmäßig zu erreichen oder ihre magische Welt durch anschauliche Details zum Leben zu erwecken. Die Geschichte langweilt zwischenzeitlich sehr und einige Abschnitte konnte ich sogar überspringen, ohne etwas zu verpassen. Selbst der Showdown ließ mich eher kalt, obwohl die titelgebende Prophezeiung endlich stärker in den Fokus rückt und Poppy sich das erste Mal beweisen muss.Am Schluss steht Poppy vor einer schwierigen Entscheidung und es gibt noch eine überraschende Enthüllung, die ich aber irgendwie schon geahnt hatte. Zudem bleiben einige Fragen offen, doch den zweiten Teil werde ich mir trotzdem schenken. Insgesamt kann ich daher "Die Prophezeiung der Hawkweed" nicht empfehlen. Das Liebeswirrwarr nervt, der Schreibstil ist zu emotionslos und die Geschichte trotz Magie einfach zu langweilig. Daher nur 2 Sterne von mir.

    Mehr
  • Rezension: Irena Brignull - Die Prophezeiung der Hawkweed

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    larasbibliothek

    08. July 2017 um 23:41

    Ein sehr gutes spannendes Buch, welches auf jeden Fall zu empfehlen ist.  Es wird immer wieder aus den unterschiedlichen Sichtweisen von Poppy und Ember geschrieben und ab und zu mal aus der Sichtweise von Leo und Sorrel. Das Buch wurde in einer personalen Erzählweise geschrieben bei der es eine Multiperspektive (aus der Sicht mehrerer Charaktere geschrieben) gibt. Trotz der Multiperspektive war es leicht zu lesen, zu verstehen und war spannend. Fazit "Die Prophezeiung der Hawkweed" ist ein spannender Roman rund um Zauberei und deren Folgen für Poppy und Ember.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Die Strandräuberin" von Ines Thorn

    Die Strandräuberin

    aufbauverlag

    Von Liebe und Meer Sylt im Jahr 1711: Jördis lebt mit ihrer Großmutter auf Sylt, doch sie bleibt eine Außenseiterin, die sich als Strandräuberin durchschlagen muss. Ihre Vorfahren stammen aus Island, deshalb hängt sie noch dem alten nordischen Glauben an. Ihre einzige Gefährtin ist ausgerechnet die Tochter des Pfarrers, der Jördis für eine Hexe hält. Doch dann verlieben ihre Freundin Inge und sie sich in denselben Mann – und das Unglück nimmt seinen Lauf. Es ist die Zeit der Walfänger und Strandräuber. Das Leben ist hart auf Sylt – besonders für Frauen, die sich alleine durchschlagen müssen. Seit dem Tod ihrer Eltern ist für Jördis die Kate ihrer Großmutter Etta in Rantum ihr karges Zuhause. Die beiden leben von Strandräuberei und davon, dass sie Syltern heimlich die Zukunft weissagen – mit ihrem Runenorakel, denn sie hängen dem alten nordischen Glauben an. Misstrauisch vom Pfarrer des Ortes beäugt, geht Jördis ausgerechnet mit dessen Tochter Inge eine Freundschaft ein. Als sie gesteht, dass sie in Arjen, den jungen Schmied, verliebt ist, zerbricht die Freundschaft, denn auch Inge hofft, dass Arjen ihr die Ehe anträgt. Doch der Schmied gesteht Jördis seine Liebe. Sie beschließen, vor dem nächsten Biikebrennen zu heiraten. Aber alles kommt anders, als in der Kirche ein Kreuz von der Decke fällt und ein heftiger Sturm die Insel heimsucht. Der Pfarrer findet sofort die Schuldigen: Jördis und ihre Großmutter sollen Hexen sein. Dramatisch und schicksalhaft: der Kampf einer jungen Frau um ihr Glück.Zur Leseprobe Über Ines Thorn Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Im Verlag Rütten & Loening sind außerdem „Ein Stern über Sylt“ und „Die Strandräuberin“ erschienen.Jetzt bewerben!Bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

    Mehr
    • 253
  • Gute Ideen, aber holprige Umsetzung!

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    Skyline-Of-Books

    16. June 2017 um 20:26

    Klappentext „Zwei Mädchen. Zwei Welten. Eine Prophezeiung Ember und Poppy kommen in derselben finsteren Gewitternacht in weit voneinander entfernten Teilen des Landes zur Welt. Durch einen mächtigen Fluch werden sie noch in der Sekunde ihrer Geburt vertauscht. So wächst das Mädchen Ember in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy, die Hexe, in einer Kleinstadt in England. […] Immer und überall spüren die beiden, dass sie anders sind und nicht dazugehören. Doch von der uralten Prophezeiung, die ihr Schicksal bestimmt, ahnen sie nichts. Erst als sie sich eines Tages gegenüberstehen, wissen sie, dass es einen Ort geben muss, an dem sie glücklich sind. Und dass es höchste Zeit ist, für dieses Glück zu kämpfen. Denn in irgendeiner Stadt im Süden ist Embers leibliche Mum gerade dabei, den Verstand zu verlieren. Und in den Wäldern im Norden formieren sich die Hexenclans für die letzte Schlacht um den Thron.“   Gestaltung Das Covermotiv ist meiner Meinung nach ziemlich außergewöhnlich, denn es ist ein Mädchengesicht zu sehen, welches aufgrund der skizzenartigen Zeichnungen sehr besonders ist. Zudem passen die Spinnen, Äste, Blumen und Schlangen gut zum Hexenanteil in der Geschichte. Mir gefällt besonders, dass der Schutzumschlag mit Perlmuttschimmer versehen ist. So glitzert das Buch im Licht wunderschön und wirkt magisch.   Meine Meinung Geschichten über Hexen üben immer eine Faszination auf mich aus. Darum wollte ich „Die Prophezeiung der Hawkweed“ unbedingt lesen. Auch die Vertauschungsgeschichte der beiden Protagonistinnen Poppy und Ember klang sehr vielversprechend, ebenso wie die Prophezeiung und die Schlacht der Hexenclans. Leider hat dies aber wohl meine Erwartungen zu sehr geschürt und in die Höhe getrieben, denn für mich war das Buch anders als erwartet. Nicht schlecht, aber eben auch nicht so grandios, wie ich es mir erhofft hatte.   Was ich wirklich sehr, sehr schade fand, war dass die Handlung einfach nur vor sich hin plätscherte. Es kam einmal ein lang erwarteter Showdown auf, aber danach verpuffte die Spannung wieder im nichts. Es gibt durchaus nette Szenen und auch interessante Momente, ja, aber sie sorgen nicht für Nervenkitzel oder Rasanz. Zudem fühlte ich mich beim Lesen die ganze Zeit so, als würde ich auf etwas warten. Sei es nun eine überraschende Wendung, eine tiefergehende Erkenntnis oder einfach ein großes Finale. Bis zu den letzten Seiten geschah aber nichts dergleichen und das hat mich am Ende eher zum Stirnrunzeln gebracht.   Das Ende war recht offen und lässt einigen Spielraum für den zweiten Band, der hoffentlich das Potenzial der Geschichte voll ausschöpft. Ich mochte nämlich die Idee von Irena Brignull wirklich gerne. Die beiden Protagonistinnen, aus deren Perspektiven die Geschichte in der dritten Form geschrieben ist, leben in Welten, in die sie nicht gehören und die deswegen einfach anders sind. Diese Thematik gefiel mir sehr gut. Aber leider fand ich die Umsetzung etwas holprig, denn der Fokus liegt eindeutig auf Poppy. Ember war zwar da, aber das war es dann auch. Sie blieb blass und spielte keine wirklich wichtige, tragende Rolle. Da hatte ich nach dem Lesen des Klappentext ganz anderes erwartet.   Vielmehr kam dann eine Liebesgeschichte hinzu, die für mich nicht hätte sein müssen. Es hätte mir vollkommen ausgereicht, wenn die Beziehungen zwischen den beiden Protagonistinnen und ihren Welten ausgereizt worden wären. Wenn Ember eine gleichwertige Rolle zu Poppy innegehabt hätte. Aber vielleicht haben mich hier auch einfach meine Erwartungen zu sehr beeinflusst…jedoch konnte ich beim Lesen nicht umhin mich zu wundern, wieso sich vieles so um Poppy, deren Aussichten auch ziemlich düster sind, dreht.   Mir gefiel die Welt der Hexen sehr gut und ich mochte es richtig gerne, dass die Autorin sie in unsere Welt und Zeit transportiert hat. So blieben historische Hintergründe aus und stattdessen verlieh Irena Brignull unserer Realität ein wenig Magie und Fantasy. Auch die Atmosphäre des Buches fand ich passend, auch wenn diese sehr düster angehaucht war. Jedoch passte dies für mich gut zur Hexenwelt und dem Setting.   Fazit Ich denke, wenn man unvoreingenommen und ohne Erwartungen an „Die Prophezeihung der Hawkweed“ heran geht, kann man hier sehr schöne Lesestunden verbringen. Wenn man jedoch – wie ich – auf eine spannungsgeladene Geschichte, in der zwei junge Mädchen um ihr Schicksal und ihren Platz in der Welt kämpfen, hofft, sollte man sich bewusst machen, dass es hier eher nur um Poppy geht und nicht um beide Mädchen. Die Welt der Hexen und die Atmosphäre hat die Autorin aber gut dargestellt und ihre Idee hat mir insgesamt auch sehr gefallen, leider war die Umsetzung einfach etwas holprig. Knappe 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos 1. Die Prophezeiung der Hawkweed 2. The Hawkweed Legacy (erscheint voraussichtlich am 15. August 2017 auf Englisch)

    Mehr
  • Wenn eine tiefe Verbindung herrscht...

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    Solara300

    12. June 2017 um 16:45

    Kurzbeschreibung Ein Tausch mit Folgen findet hier statt, denn Ember und Poppy wurden nach ihrer Geburt vertauscht. Warum fragt ihr euch.... Nun das hat besondere Gründe, aber kommen wir erstmal zu den beiden Mädels. Ember wächst in einem mächtigen Clan bestehend aus lauter Hexen auf und hat selbst kein Talent davon. Poppy lebt in einer Kleinstadt in England und versucht nicht aufzufallen, oder wieder von einer Schule zu fliegen. Denn Hüstel, das ist ihr schon öfter passiert, da seltsame Vorkommnisse Poppys ständiger Begleiter sind.😉 Und nun kommen wir zu der Frage warum die beiden vertauscht wurden. Denn Poppy sollte ihre Bestimmung der Hawkweed Schwestern nicht antreten und so beschloss man diesen Tausch. Eine Zeit der Prüfung beginnt für die beiden Teenager und aus Zufall, obwohl ich eher an Schicksal glaube, bringt die beiden zusammen. Das sie dabei einiges über sich und die anderen herausfinden könnt ihr euch denken. 😄 Cover Das Cover schaut sehr interessant aus und wie die Junge Frau darauf gezeichnet wurde mit den Blättern und der Schlange im Haar, hat bei mir die Frage auf den Plan gerufen was sich dahinter verbirgt.  Schreibstil Die Autorin Irena Brignull hat eine interessante Geschichte verfasst, in der es Schicksal zu sein scheint das sich eine Prophezeiung aus längst vergangener Zeit erfüllt. Dabei gefällt mir auch das Zusammenspiel der Charaktere, wie aus Angst, Betrug wird und gleichzeitig sich die Schicksale entwickeln wie auch die Protagonisten selbst. Ich freu mich schon auf mehr von der Autorin. Aus dem Englischen von Sibylle Schmidt  Meinung Wenn eine tiefe Verbindung herrscht... Dann ist sie noch ziemlich tief versteckt, denn durch einen Heimtückischen Plan wurden zwei Babys Vertauscht. Warum ist schnell erklärt. Aus Eifersucht und Gier. Denn die Hawkweed Schwestern Raven und Charlock sollten einmal die Prophezeiung erfüllen. Darum ging es nämlich. Denn eine der beiden sollte eine Tochter bekommen mit unvorstellbaren Kräften, die ab nun an die neue Königin der Hexen werden sollte. Allerdings war Ravens Tochter Sorrel nur sehr wenig begabt und Charlock hatte noch keine Tochter. Bis jetzt... Denn eines Tages eröffnete Charlock die jüngere Schwester Ravens, das sie eine Tochter erwartet, die genau die Prophezeiung erfüllen könnte. Raven freute sich im Vordergrund, nur im Hintergrund plante sie die Babys zu vertauschen. Der Plan gelang auch, denn Ember Hawkweed und Poppy Hooper kamen in zwei gegensätzlichen  Familien zur Welt. Die eine Familie, normal und wohnhaft in England hatten die Hexentochter erhalten und die normale Menschentochter ohne Kräfte, lebte bei den Hexen und sollte von ihnen lernen. Dass beide Mädels Todunglücklich waren und auch regelrecht auffielen könnt ihr euch vorstellen. Zum einen war da Ember Hawkweed die bei dennn Hexen lebte und absolut nichts von Hexerei verstand und deshalb von ihrer Cousine und ihren Mitschülern gemobbt wurde oder Poopy Hooper die mit ihrem Dad von Stadt zu Stadt zog, da sie manches Mal mysteriöse Zwischenfälle in der Schule hatte. Was absolut nicht gerne gesehen wurde. Eine schwierige Zeit für die Mädels bis sie sich eines Tages aus Zufall im Wald begegnen und Freunde werden. Beide merken das es da sehr viel mehr gibt und das sie der Sache auf den Grund gehen sollten. Für mich eine sehr schöne Geschichte über Freundschaft, Liebe und Schicksal das mich begeistert hat. Fazit Absolut empfehlenswert!!! 💖 Ein Heimtückischer Plan und seine Folgen...😉 5 von 5 Sternen

    Mehr
  • Die Geschichte hatte eigentlich Potenzial

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    Griinsekatze

    31. May 2017 um 21:11

    Der Klappentext klang so vielversprechend und auch das Cover hat mich direkt angesprochen, aber leider konnte mich das Buch so gar nicht von sich überzeugen.Angefangen mit den Protagonisten. Wir haben die Mädchen Poppy und Ember. Die beiden haben eine ganz besondere Verbindung und könnten unterschiedlicher nicht sein. Das Bild, was von Ember gezeigt wird, gefiel mir gar nicht. Sie war trotz ihrer Erlebnisse im Hexenlager immer fröhlich, nett und naiv. Natürlich kennt sie die Welt der Unwerten nicht und vieles ist neu für sie, aber ihre Wandlung am Ende kam bei mir nicht gut an. Es gab noch Mehrer Einzelheiten, die sie bei mir nicht sympathischer gemacht haben aber ich möchte euch nicht zu sehr Spoilern. Einzig ihre Freundschaft zu Poppy war ein Lichtblick.Poppy gefiel mir ganz gut. Sie ist die Außenseiterin, der das Leben schon übel mitgespielt hat. Sie hat immer wieder Probleme in der Schule, unterscheidet sich von den anderen Kindern und von ihrer Familie bekommt sie auch nicht die Liebe, die sie sich wünscht. Poppy macht eine Entwicklung durch, die mir gefällt. Sie akzeptiert ihr Wesen, versucht zu lernen und vor allem jedem zu helfen. Sie möchte das Beste für die Menschen, die ihr am Herzen liegen, egal ob sie sich dabei selber verletzt. Sie war für mich die Sympathieträgerin im Buch. Während man Poppy anmerkt, dass sie etwas Geheimnisvolles, Hexisches an sich hat, ist Ember ein Mädchen voller Hoffnungen und Träume. Neben den beiden gibt es natürlich auch noch andere wichtige Charaktere, aber einer spielt noch eine besondere Rolle. Leo, neben Poppy von Anfang an ein sympathischer Charakter, der durch sein Verhalten einiges einbüßt. Seine Gefühle konnte ich dann aber auch nicht mehr ernst nehmen.Was mich aber am meisten gestört hat, war der Schreibstil. Er ist unglaublich frustrierend! Es gab so oft den Moment, wo ich mir mehr Details, genauere Beschreibungen, Gefühle, Gedanken, Gerüche gewünscht habe. Einfach mehr als ein Satz bestehend aus nichts. Ich konnte mich nicht in die Charaktere hineinversetzen, hatte keinen Zugang zu den Situationen und Gefühlen. Das Drama war kein Drama und ich konnte nichts, von dem was passierte, ernst nehmen.FazitDie Geschichte hatte eigentlich Potenzial. Wenn mehr Gefühle, mehr Details dabei wären, sodass die Charaktere greifbarere gewesen wären und vor allem mehr Tiefe erlangt hätten, sähe die Wertung anders aus. Auch wenn ich mich mit dem Ende absolut nicht anfreunden kann! Die Autorin hat es auf den letzten 50 Seiten geschafft, die Handlung für mich inakzeptabel zu machen. Deshalb wird es auch nicht mehr als 1 Eulchen! Schade.

    Mehr
  • Die Geschichte blieb für mich leider enttäuschend

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    MikkaG

    21. May 2017 um 22:40

    Der Klappentext lockt mit dem Versprechen einer emotionalen, spannenden und wahrhaft magischen Geschichte: zwei einsame Mädchen, die allen Widernissen zum Trotz ihr Glück finden müssen, ein Fluch, ein Hexenkrieg. Was will man mehr? Zugegeben, es gab schon öfter Bücher mit vertauschten Kindern und es ist auch nichts Neues, wenn ein Mädchen in einem Jugendbuch etwas über sich selbst erfährt, dass sein ganzes Leben auf den Kopf stellt.»Aber die Mischung macht's«, dachte ich mir.Leider konnte mich die Umsetzung jedoch nicht vollkommen überzeugen. Ich hatte nur selten das Gefühl, etwas wirklich Einzigartiges zu lesen – was sicher auch daran lag, dass auf den ersten Seiten schon viel zu viel verraten wird (jedenfalls in meinen Augen): nämlich, wer den im Klappentext erwähnten Fluch ausgesprochen hat und warum. Deswegen weiß man als Leser direkt, wer Poppy und Ember Böses will, es gibt kein Rätselraten und keine großen Überraschungen. Auch, wer später die Hexenkönigin sein wird, ist schnell sonnenklar. Tatsächlich fand ich einen Großteil des Buches vorhersehbar. Natürlich sind beide Mädchen kreuzunglücklich in ihren Familien, natürlich sind sie Außenseiterinnen, weil sie das falsche Leben führen... Aber auch, nachdem sie sich treffen, dauert es eine ganze Weile, bis die Dinge wirklich ins Rollen kommen, und der versprochene Hexenkrieg lässt schier endlos auf sich warten.Die persönliche Entwicklung von Poppy und Ember hätte spannend und bewegend sein können, aber ich wurde mit ihnen und den anderen Charakteren einfach nicht richtig warm. Die meisten kamen mir ziemlich flach vor, beschränkt auf nur wenige Eigenschaften.Poppy ist aufbrausend, zeigt nur selten positive Gefühle, ist oft wütend und lässt sich nichts gefallen. Ember ist zuckersüß, naiv, unschuldig und zu gut für diese Welt.Die Hexen werden sehr klischeehaft dargestellt: sie sind ungepflegt und brauen gerne giftige Zaubertränke, in ihrem Lager stinkt es, weil überall verrottende Tierkadaver herumliegen, und sie bekommen nur deswegen ausschließlich weiblichen Nachwuchs, weil männliche Babys noch im Mutterleib vergiftet werden. (Ganz schön heftig für ein Buch ab 12 Jahren!) Ich fand es im Laufe des Buches immer schwerer, die Hexen als etwas anderes als böse wahrzunehmen. Ganz fatal fand ich die Liebesgeschichte, aus mehreren Gründen: Erstens gibt es hier kein Liebesdreieck, sondern ein Liebesviereck. Nicht weniger als drei Mädchen verlieben sich bis über beide Ohren in den obdachlosen Leo.Zweitens geht alles superschnell: Leo begegnet einem der Mädchen und weiß direkt, dass sie die Eine ist – bevor er überhaupt mit ihr gesprochen hat. Allerdings ist die Eine anscheinend erstaunlich austauschbar, wenn sie mal nicht verfügbar ist, was dem "Ersatz" gegenüber alles andere als fair ist...Drittens fand ich eine bestimmte Szene sehr problematisch: Leo versucht, ein Mädchen zu küssen, und reagiert sauer, als sie nicht direkt begeistert mitmacht, obwohl sie ihn so gut wie gar nicht kennt. Sie fühlt sich schuldig und irgendwie verpflichtet, dafür zu sorgen, dass er sich besser fühlt, deswegen entschuldigt sie sich. Was für eine Botschaft sendet das bitte an junge Leserinnen?! Auf jeden Fall nicht: du hast das Recht, selber zu entscheiden, wen du küsst und wann.Auf andere Weise problematisch war für mich, dass Poppys "falsche" Eltern sie anscheinend einzig aus dem Grund nicht wirklich lieben können, weil sie nicht das leibliche Kind ist – was sie instinktiv spüren und was Poppys Pflegemutter buchstäblich in den Wahnsinn treibt. Auch hier stellt sich die Frage nach der Botschaft, denn es wird bestimmt das ein oder andere Adoptivkind geben, dass das Buch liest. Der Schreibstil ist eher einfach, liest sich aber nett und unterhaltsam.Ich habe das Buch als eBook gelesen und dann bei der Hausarbeit und im Auto noch das gekürzte Hörbuch gehört, das mir blogg dein buch zur Verfügung gestellt hat. Leider wurde ich mit der Stimme von Sybille Schmidt nicht so recht warm – für mein Empfinden hatte sie oft einen eher schleppenden Sprachrhythmus, mit zum Teil ziemlich langen Pausen zwischen den Sätzen. Manchmal (nicht immer) fand ich ihren Ausdruck auch ein wenig monoton. Aber ich denke, es ist vor allem einfach Geschmacksache, denn sie ist eigentlich eine sehr beliebte Sprecherin! Manchmal liegt einem eine Stimme bei einem Hörbuch einfach nicht.Fazit:Leider war das Buch für mich eine große Enttäuschung. Ich fand es über weite Strecken sehr vorhersehbar, die Charaktere (besonders die Hexen!) werden in meinen Augen oft klischeehaft und einseitig dargestellt, und ich fand manches für ein Buch ab 12 Jahren leicht problematisch. Die Geschichte an sich hat viel Potential, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. 

    Mehr
  • Die Prophezeiung der Hawkweed

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    Bookeater17

    11. May 2017 um 18:10

    Schon immer hat Poppy das Gefühl, von niemandem verstanden zu werden und anders zu sein als alle – selbst anders als ihre Eltern. Sie gilt als Freak und wenn sie ärgerlich wird, geschehen unglaubliche Dinge. Ember und ihre Mutter sind Mitglieder eines mächtigen Hexenclans und leben zurückgezogen in den Wäldern. Sie kennt sich sehr gut mit Heilkräutern aus, doch in ihr scheint kein Fünkchen Magie zu stecken. Als sich die Mädchen zufällig kennen lernen, werden beide vom Wissen und dem Leben der jeweils anderen stark angezogen.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks

    Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.