Irena Brignull Die Prophezeiung der Hawkweed

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Inhaltsangabe zu „Die Prophezeiung der Hawkweed“ von Irena Brignull

Zwei Neugeborene werden durch einen Fluch vertauscht. So wächst Ember Hawkweed in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy Hooper, die Hexe, in einer Kleinstadt in England. Um Poppy herum geschehen ständig merkwürdige Dinge und Katzen folgen ihr überall hin. Währenddessen fühlt sich Ember wie eine Fremde in ihrem Hexenzirkel. In ihr scheint kein Tropfen Magie zu stecken - und dabei soll eine der Hawkweeds laut einer Prophezeiung sogar die Königin der Hexen werden. Als sich die Mädchen schließlich treffen, finden sie langsam die Wahrheit heraus. Aber nur eine kann die neue Hexenkönigin werden. Und die Zeit der Prophezeiung rückt immer näher.

Tolle Sprecherin, aber die Handlung war mir zu unstrukturiert und unlogisch.

— Anruba

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  • Hexen mal anders

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    SLovesBooks

    14. August 2017 um 11:12

    Meine Meinung: Das Thema Hexen finde ich immer wieder spannend. Auch in welcher Variationsbreite es Vorstellungen davon gibt. In diesem Buch scheinen sie keinen großen Wert auf Hygiene zu legen und brauen regelmäßig Gifttränke. Sie gewähren keine Jungen, weil sie diese bereits im Mutterleib töten, denn nur Mädchen sind in ihrer Gesellschaft etwas wert. Ein interessantes, wenn auch hartes Völkchen. Amber und Poppy wurden vertauscht. Sie fühlen sich beide in ihrer Familie und ihrem Umfeld wie Außenseiter. Beide merken, dass ihnen im Leben etwas fehlt. Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Mädchen erzähl wird, kann man sehr genau erkennen, wie jede einzelne damit umgeht und man bemerkt die Charakterunterschiede. Während Amber eher ein ruhiger Charakter ist, kann Poppy schnell aufbrausen. Mir hat es gefallen, dass man die Geschichte aus beiden Perspektiven erleben kann. So kann man sich gut in beide hineinversetzen und versteht auch ihre Handlungsweise. Bereits am Anfang wird der Geschichte schon viel vorweg genommen. Man bekommt so viele Informationen, dass man sich die Entwicklungsrichtung bereits denken kann. Oftmals sind so die Dinge recht vorhersehbar. Das ist schade. Trotzdem kommt zum Ende hin Spannung auf. Am Anfang dümpelt die Geschichte noch ein wenig vor sich hin. Die Sprecherin war mir gleich sympathisch. Sie macht den Unterschied zwischen den beiden Protagonisten deutlich. Ich finde ihre Stimme angenehm, sie führt einen gut durch die Geschichte. Auch verlieht sie jedem Charakter eine eigenen Art, sodass man sich die handelnden Personen sehr gut vorstellen kann. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und deswegen unkompliziert. Die beschreibenden Elemente zeichnen vor dem inneren Auge ein gutes Bild von Charakteren und Umgebung. Mir hat das Hörbuch insgesamt gefallen. Leider war mir die Handlung machmal zu offensichtlich. Ich hatte mir ein wenig mehr erwartet. Jedoch endet es mit einem Cliffhanger, sodass ich hoffe, dass in der Fortsetzung noch einige Fragen geklärt werden können.

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  • stärkere Emotionen als beim Lesen des Buches

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    Normal-ist-langweilig

    17. June 2017 um 18:11

    Das Buch erschien am 16.3. 17 im Fischer Verlag, das Hörbuch erst am 07.04.2017. Da ich die Geschichte unbedingt kennenlernen wollte, hab eich schon im März das Buch gelesen. Als dann jetzt auch das Hörbuch eintrudelte, dauerte es ein wenig, bis ich die Geschichte ein zweites Mal „lesen“ wollte, kannte ich ja die Geschichte bereits. Meine Meinung zur Geschichte – entnommen aus meiner Rezension zum Buch: „Zwei Mädchen, zwei Welten, eine Prophezeiung und ein Klappentext, der meiner Meinung nach wieder zu viel verrät. Aber das scheint in letzter Zeit „normal“ zu sein!  Die Geschichte selbst rund um Ember und Poppy hat mir wirklich sehr gut gefallen. Als Leser wird man von der Autorin durch einen sehr flüssigen und jugendlichen Schreibstil von der ersten Seite an mitgerissen. Durch den Prolog, der 17 Jahre vor dem eigentlichen Geschehen spielt, wird direkt Spannung aufgebaut und es fiel mir streckenweise sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Es gibt einige Überraschungen in der Geschichte und undurchsichtige Szenen, die die Spannungskurve konstant oben halten und dafür sorgen, dass man das Geheimnisvolle und Mysteriöse aufdecken und ergründen möchte. Die Magie spielt immer wieder eine Rolle und hätte aus meiner Sicht vor allem am Ende noch etwas stärker ausgeprägt bzw. beschrieben sein können. Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichte sehr eingängig, da ich auch bei so gut wie allen Charakteren nachvollziehen konnte, warum sie so handeln bzw. was sie antreibt! Ich habe vor allem mit Poppy mitgefiebert und mitgefühlt und habe ihr einfach ein wenig Glück gewünscht und auch Freunde. Poppys Familie tat mir von Anfang an sehr leid und ich habe sehr gehofft, dass diese zum Ende hin ein wenig Harmonie und Ruhe bekommt. Das Buch (und auch das Hörbuch) endet mit einem gemeinen Cliffhanger, der das Warten auf Band 2 nicht gerade erleichtert. Fazit: „Die Prophezeiung der Hawkweed“ konnte mich sehr gut unterhalten, das die Geschichte nicht nur spannend, sondern an vielen Stellen auch sehr emotional ist. Manche Momente haben mich über das Leben selbst nachdenken lassen! Wer Bücher mit Hexen und Magie mag und hinter die Geheimnisse einer Prophezeiung kommen möchte, ist hier genau richtig!“ ************************ Aufmachung des Hörbuch: Ich bin immer begeistert, wenn auch kreativ an und mit den CDs gearbeitet wird. Auch hier wurde jede CD anders gestaltet. Auch bei der Schrift im Booklet hat man sich etwas einfallen lassen, diese sieht mysteriöser und älter aus, für mich. Fazit: Auch das Hörbuch konnte mich überzeugen. Jana Schulz liest und spricht hier sehr gekonnt und ich habe gerade die Szenen, die ich schon beim Selbstlesen sehr emotional fand, hier besonders stark empfunden. Beim Hörbuch kommen für mich die mysteriösen und geheimnisvollen Momente noch stärker heraus. Wirklich gut gemacht!

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  • Die Prophezeiung der Hawkweed (Hörbuch) von Irena Brignull

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    Nele75

    15. June 2017 um 11:59

    Zwei neugeborene Mädchen werden unbemerkt bei ihrer Geburt durch einen Fluch vertauscht. Auffällig ist zunächst nur, dass sich sowohl Ember als auch Poppy immer unwohler und irgendwie "unpassend" in ihrem jeweiligen Leben fühlen -  kein Wunder, denn Poppy ist eigentlich eine Hexe, wächst aber in einer scheinbar normalen Familie in England auf. Und Ember, eingebettet in ihrem "Hexenclan", gelingt so gut wie kein Zauber, was sie immer mehr zur Außenseiterin werden lässt.  Doch eines Tages lernen sich beide Mädchen zufällig kennen......und das Schicksal nimmt seinen Lauf....."Zwei Mädchen - zwei Welten, ein magisches Schicksal" - so wird die Geschichte auf der Rückseite des Hörbuch-Covers beschrieben. Ich war sehr neugierig auf die Geschichte, denn sie klang zwar nicht so außergewöhnlich (zwei Mädchen, die sich in ihrem "vertauschten" Leben zunächst nicht zurechtfinden, dazu ein wenig Magie), aber dennoch so spannend, dass ich mich auf ein abenteuerliches Hörerlebnis gefreut hatte. Doch zunächst hat es sich erstmal meiner Meinung nach sehr lange hingezogen, bis die eigentliche Spannung, also der Kampf um den Thron der Hexen, begonnen hat. Zunächst wird sehr viel über das bisherige (also vertauschte) Leben der beiden Hauptprotagonistinnen erzählt, was vielleicht manchen Hörer schon etwas abschreckt oder gar das Hörbuch irgendwann abbrechen lässt. Doch wer weiterhört, wird  nach längerer Hörzeit mit Spannung und dem Abenteuer belohnt, welches man eigentlich von Beginn an erwartet hätte. Gesprochen wird "Die Prophezeiung der Hawkweed" von Jana Schulz, welche der Geschichte an genau der richtigen Stelle Spannung eingehaucht hat, aber auch scheinbar unbedeutende Stellen mit ihrer ruhigen Stimme hervorragend betont hat. Hätte mir die Sprecherstimme nicht von Beginn an zugesagt, wäre ich vielleicht auch dazu geneigt gewesen, das Hörbuch noch vor Beginn der spannenden Stellen eventuell abzubrechen.....was eigentlich schade gewesen wäre. Das Hörbuch hat eine Gesamtlänge von ca. 5 Stunden 57 Minuten, verteilt auf 4 CDs. Erhältlich im Verlag Goya Libre.

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  • Die Prophezeiung der Hawkweed

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    laraundluca

    13. June 2017 um 13:44

    Inhalt: Zwei Neugeborene werden durch einen Fluch vertauscht. So wächst Ember Hawkweed in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy Hooper, die Hexe, in einer Kleinstadt in England. Um Poppy herum geschehen ständig merkwürdige Dinge und Katzen folgen ihr überall hin. Währenddessen fühlt sich Ember wie eine Fremde in ihrem Hexenzirkel. In ihr scheint kein Tropfen Magie zu stecken - und dabei soll eine der Hawkweeds laut einer Prophezeiung sogar die Königin der Hexen werden. Als sich die Mädchen schließlich treffen, finden sie langsam die Wahrheit heraus. Aber nur eine kann die neue Hexenkönigin werden. Und die Zeit der Prophezeiung rückt immer näher. Meine Meinung: Ich habe das Hörbuch zusammen mit meinen Kindern gehört. Wir fanden es sehr unterhaltsam, auch wenn es nicht unbedingt etwas Neues war, hat es uns eine angenehme Zeit verschafft. Jana Schulz hat mir als Sprecherin sehr gut gefallen. Ihre rauchige Stimme passt wunderbar zu der düsteren Stimmung und untermalt die Atmosphäre sehr schön. Abwechselnd wird die Geschichte von Ember und Poppy erzählt. Dies hat mir sehr gut gefallen, da auch die Unterschiede der verschiedenen Welten sehr gut zur Geltung gekommen ist. Die Handlung beginnt etwas langsam und schleppend, das Tempo steigert sich allerdings und hat uns dann eine spannende Hörzeit beschert. Die Hexen wurden uns jedoch etwas zu klischeehaft und kalt dargestellt. Eine düstere Geschichte wird hier erzählt. Die Dreiecksgeschichte war auch nicht unbedingt mein Fall, da ich solche Liebesgeschichten einfach nicht so gerne mag. Poppy und Ember könnten unterschiedlicher nicht sein. Hier treffen zweivöllige Gegensätze und Welten aufeinander. Allerdings hat mir hier die Lebendigkeit etwas gefehlt. Die Geschichte wird sehr nüchtern und distanziert erzählt, so dass das Gefühl einfach etwas zu kurz kam. Fazit: Eine düstere Hexengeschichte, die uns ganz gut unterhalten hat.

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  • Leider gibt es hier nur schwarz oder weiß

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    Anruba

    16. May 2017 um 20:12

    Die Inhaltsangabe klang ein bisschen nach Das doppelte Lottchen von Erich Kästner, daher war ich sehr neugierig auf das Buch. Die Sprecherin hat ihre Sache gut gemacht und mich bei Laune gehalten. Ihre rauchige Stimme passte perfekt zu der überwiegend düsteren Geschichte. Abwechselnd wird von den Mädchen Poppy und Ember berichtet. Beide fühlen sich in ihrer Welt nicht richtig zu Hause. Auf der einen Seite gibt es Poppy, die immer wieder in verrückte Situationen gerät, so dass sie keine Freunde findet und früher oder später von jeder Schule fliegt. Ember geht es in ihrem Hexenzirkel ähnlich. Sie wird als neue Hexenkönigin angepriesen, hat aber bisher nicht einen Funken Magie gezeigt. Wir wissen weshalb, denn die Mädchen wurden als Babys vertauscht. Der Unterschied der Welten ist der Autorin gut gelungen. Die Hexen leben abgeschottet im Wald, fast wie im Mittelalter. Sie halten sich von den Unwürdigen Menschen fern. In der "modernen" Welt gibt es dagegen Scheidungen, psychische Erkrankungen und andere "normale" Probleme, mit denen sich Teenager herumschlagen müssen. Trotzdem ist die Geschichte sehr klischeehaft. Die Hexen sind alle irgendwie böse und niederträchtig. Und richtig verstehen konnte ich den ganzen Hype um die Thronherrschaft jetzt auch nicht. Immerhin verstecken sich die Hexen wie Tiere im Wald, haben weder Wohlstand oder irgendetwas in der Welt zu melden, nehmen sich selbst aber sehr wichtig. Als die beiden Mädchen sich durch Zufall kennenlernen, fühlen sie sich zum ersten Mal von jemanden verstanden. Poppy ist sehr taff und zeigt keine Angst. Ember ist dagegen die typische Unschuld vom Lande. Es wäre die perfekte Mischung, aber irgendwie konnte mich die Autorin nicht von ihren Figuren überzeugen. Es wirkte alles viel zu konstruiert und leblos, so dass ich mich nicht auf die Charaktere einlassen konnte. Sie sind durch und durch stereotypisch. Alles in der Geschichte ist entweder schwarz oder weiß. Als dann auch noch Leo hinzukommt, entwickelt sich eine unlogische Dreiecksbeziehung.  Der Schreibstil wirkte auf mich sehr nüchtern und distanziert, daher fand ich die eingebaute Liebesgeschichte eher störend, als romantisch. Wirklich alle Mädchen sind auf den ersten Blick in den obdachlosen Leo verliebt und rennen ihm magisch und nichtmagisch hinterher. Das war mir echt zu viel. Es gibt dafür zwar eine Erklärung, aber ich hätte mich gefreut, wenn sich die Handlung mehr auf den drohenden Hexenkrieg verlagert hätte. Denn das war wirklich spannend, aber spielte unterm Strich leider nur eine Nebenrolle. Mittlerweile weiß ich, dass es einen zweiten Teil geben wird und das erklärt weshalb viele Fragen offen geblieben sind. Mich hat bis zum Schluss gestört, dass ich die meisten Reaktionen der Charaktere nicht wirklich nachvollziehen konnte. Die ganze Geschichte ist einfach unlogisch. Außerdem wirkt es so, als wenn man Kinder nur lieben könnte, wenn man sie selbst geboren hat. Ich hätte mich über mehr Struktur und Zusammenhang zwischen den Kapiteln gefreut. Mir kam die Handlung oft abgehackt vor. Von der ganzen Vertauschung habe ich mir insgesamt viel mehr versprochen. Die Auflösung war dann doch recht unspektakulär. Die spannenden Stellen sind irgendwie untergegangen, vielleicht auch, weil man von Beginn an weiß, wer hinter der Vertauschung steckt. Mich konnte das Hörbuch daher leider nicht komplett überzeugen. Ich habe mir einfach unter der Grundidee etwas ganz anderes vorgestellt und finde die Umsetzung nicht gelungen. Wenn man mit anderen Erwartungen an die Geschichte herangeht, gefällt es einem vielleicht besser. Einen Versuch ist es bestimmt Wert. Fazit: Mich konnte die Geschichte nicht so richtig überzeugen. Dazu lag der Fokus zu sehr auf der kindlichen Liebesgeschichte und zu wenig auf der Vertauschung und dem drohenden Hexenkrieg. Wen das nicht stört, der kann mit dem Auftakt der Reihe bestimmt mehr anfangen. Die Sprecherin macht einen guten Job. Ich vergebe drei Sterne.

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  • Die Geschichte blieb für mich leider enttäuschend

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    MikkaG

    15. May 2017 um 16:34

    Der Klappentext lockt mit dem Versprechen einer emotionalen, spannenden und wahrhaft magischen Geschichte: zwei einsame Mädchen, die allen Widernissen zum Trotz ihr Glück finden müssen, ein Fluch, ein Hexenkrieg. Was will man mehr? Zugegeben, es gab schon öfter Bücher mit vertauschten Kindern und es ist auch nichts Neues, wenn ein Mädchen in einem Jugendbuch etwas über sich selbst erfährt, dass sein ganzes Leben auf den Kopf stellt.»Aber die Mischung macht's«, dachte ich mir.Leider konnte mich die Umsetzung jedoch nicht vollkommen überzeugen. Ich hatte nur selten das Gefühl, etwas wirklich Einzigartiges zu lesen – was sicher auch daran lag, dass auf den ersten Seiten schon viel zu viel verraten wird (jedenfalls in meinen Augen): nämlich, wer den im Klappentext erwähnten Fluch ausgesprochen hat und warum. Deswegen weiß man als Leser direkt, wer Poppy und Ember Böses will, es gibt kein Rätselraten und keine großen Überraschungen. Auch, wer später die Hexenkönigin sein wird, ist schnell sonnenklar. Tatsächlich fand ich einen Großteil des Buches vorhersehbar. Natürlich sind beide Mädchen kreuzunglücklich in ihren Familien, natürlich sind sie Außenseiterinnen, weil sie das falsche Leben führen... Aber auch, nachdem sie sich treffen, dauert es eine ganze Weile, bis die Dinge wirklich ins Rollen kommen, und der versprochene Hexenkrieg lässt schier endlos auf sich warten.Die persönliche Entwicklung von Poppy und Ember hätte spannend und bewegend sein können, aber ich wurde mit ihnen und den anderen Charakteren einfach nicht richtig warm. Die meisten kamen mir ziemlich flach vor, beschränkt auf nur wenige Eigenschaften.Poppy ist aufbrausend, zeigt nur selten positive Gefühle, ist oft wütend und lässt sich nichts gefallen. Ember ist zuckersüß, naiv, unschuldig und zu gut für diese Welt.Die Hexen werden sehr klischeehaft dargestellt: sie sind ungepflegt und brauen gerne giftige Zaubertränke, in ihrem Lager stinkt es, weil überall verrottende Tierkadaver herumliegen, und sie bekommen nur deswegen ausschließlich weiblichen Nachwuchs, weil männliche Babys noch im Mutterleib vergiftet werden. (Ganz schön heftig für ein Buch ab 12 Jahren!) Ich fand es im Laufe des Buches immer schwerer, die Hexen als etwas anderes als böse wahrzunehmen. Ganz fatal fand ich die Liebesgeschichte, aus mehreren Gründen: Erstens gibt es hier kein Liebesdreieck, sondern ein Liebesviereck. Nicht weniger als drei Mädchen verlieben sich bis über beide Ohren in den obdachlosen Leo.Zweitens geht alles superschnell: Leo begegnet einem der Mädchen und weiß direkt, dass sie die Eine ist – bevor er überhaupt mit ihr gesprochen hat. Allerdings ist die Eine anscheinend erstaunlich austauschbar, wenn sie mal nicht verfügbar ist, was dem "Ersatz" gegenüber alles andere als fair ist...Drittens fand ich eine bestimmte Szene sehr problematisch: Leo versucht, ein Mädchen zu küssen, und reagiert sauer, als sie nicht direkt begeistert mitmacht, obwohl sie ihn so gut wie gar nicht kennt. Sie fühlt sich schuldig und irgendwie verpflichtet, dafür zu sorgen, dass er sich besser fühlt, deswegen entschuldigt sie sich. Was für eine Botschaft sendet das bitte an junge Leserinnen?! Auf jeden Fall nicht: du hast das Recht, selber zu entscheiden, wen du küsst und wann.Auf andere Weise problematisch war für mich, dass Poppys "falsche" Eltern sie anscheinend einzig aus dem Grund nicht wirklich lieben können, weil sie nicht das leibliche Kind ist – was sie instinktiv spüren und was Poppys Pflegemutter buchstäblich in den Wahnsinn treibt. Auch hier stellt sich die Frage nach der Botschaft, denn es wird bestimmt das ein oder andere Adoptivkind geben, dass das Buch liest. Der Schreibstil ist eher einfach, liest sich aber nett und unterhaltsam.Ich habe das Buch als eBook gelesen und dann bei der Hausarbeit und im Auto noch das gekürzte Hörbuch gehört, das mir blogg dein buch zur Verfügung gestellt hat. Leider wurde ich mit der Stimme von Sybille Schmidt nicht so recht warm – für mein Empfinden hatte sie oft einen eher schleppenden Sprachrhythmus, mit zum Teil ziemlich langen Pausen zwischen den Sätzen. Manchmal (nicht immer) fand ich ihren Ausdruck auch ein wenig monoton. Aber ich denke, es ist vor allem einfach Geschmacksache, denn sie ist eigentlich eine sehr beliebte Sprecherin! Manchmal liegt einem eine Stimme bei einem Hörbuch einfach nicht.Fazit:Leider war das Buch für mich eine große Enttäuschung. Ich fand es über weite Strecken sehr vorhersehbar, die Charaktere (besonders die Hexen!) werden in meinen Augen oft klischeehaft und einseitig dargestellt, und ich fand manches für ein Buch ab 12 Jahren leicht problematisch. Die Geschichte an sich hat viel Potential, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. 

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  • Die Hexenkönigin

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    MelE

    04. May 2017 um 06:12

    "Die Prophezeiung der Hawkweed" hat mir einige angenehme Hörstunden beschert. Die Story ist interessant und für junge Hörer auch sehr spannend. Ein leichter Grusel ist nicht auszuschließen. Wer Hexengeschichten mag, wird "Die Prophezeiung der Hawkweed" lieben. Poppy und Ember sind sehr unterschiedlich. Während das eine Mädchen bei Hexen aufwächst und keine Begabung der Hexenkünste mit sich bringt. ist die andere verwirrt darüber, warum selbst Katzen ihr ständig und über all folgen. In der Schule kommt es oftmals zum Eklat, denn Poppy hat sich nicht unter Kontrolle und so passiert das eine oder andere Missgeschick. Es folgt Einsamkeit und Ablehnung. Was beiden fehlt ist echte Beziehung zu anderen oder im besten Falle eine echte Freundin. In manchen emotional dargestellten Begebenheiten werden sich junge Hörer/-innen wiederfinden können, denn der Wunsch dazuzugehören wird immer gleichbleiben, egal ob Hexe oder Unwürdige. Gerade dieses emotionale Auf und Ab konnte mich begeistern, da es der Story leichten Tiefgang vermitteln konnte. Nachdem sich die beiden Mädchen anfreunden, nimmt der Verlauf der Geschichte mächtig an Fahrt auf, denn es gibt Mächte, die dagegen ankämpfen, dass sich die wahre Hexenkönigin auf den Thron setzt. Immer wenn die Sprache auf die Hexen im Osten kommt, fühlte ich mich an den Zauberer von Oz erinnert. Die Erzählperspektive wechselt sich ab, sodass wir intensiv in Embers oder Poppys Erleben und Gedanken eintauchen konnten. So bleibt die Spannung erhalten. Was mir nicht unbedingt zusagte, war die eingeflochtene Liebesgeschichte, die im Nachhinein zwar Sinn ergibt, aber nicht zwingend notwendig für die Story war. Die Atmosphäre ist regelrecht düster und dennoch konnte ich mit der Story warm werden. Meine Erwartung an das Hörbuch war zwar eine andere, aber ich konnte trotzdem ohne große Mühen der Ereignisse folgen. Der Klappentext verrät sehr viel und die eingeflochtenen historischen Ereignisse der Hexenverfolgung empfand ich als sehr spannend, Ob es Hexen je gegeben hat oder es einfach Dummheit der Kirche war, lasse ich dahingestellt, da ich darauf wohl nie eine Antwort finden werde. Dieses Einfließen der früheren Ereignisse macht "Die Prophezeiung der Hawkweed" mitunter zu einer angenehmen Zeitreise,Insgesamt gesehen konnte ich in "Die Prophezeiung der Hawkweed" eine große Spannung wahrnehmen. Am Anfang plätschert die Story zwar vor sich hin bis sie sich dann zu einem echten Hörgenuss entwickeln kann, aber vielleicht ist dieses Vorgeplänkel notwendig, um den Sinn der Handlung zu verstehen?Ich vergebe sehr gerne eine Hörempfehlung an eine außergewöhnliche Hexengeschichte, die durch die Sprecherin Jana Schulz wunderbar wiedergegeben wurde.★★★★

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  • hat mir gut gefallen

    Die Prophezeiung der Hawkweed

    Letanna

    24. April 2017 um 19:14

    Ember und Poppy werden bei ihrer Geburt durch einen Zauber vertauscht. Denn Poppy ist eigentlich eine Hexe und laut Prophezeiung soll sie ienmal die Königin der Hexen werden. Das will ihre Tante Raven verhindern, denn sie will dass ihre Tochter auf den Thron gelangt und nicht Poppy. So wächst Poppy bei den Menschen auf und Ember bei den Hexen, ohne zu wissen wer sie wirklich sind. Dann eines Tages ziehen Poppy und ihr Vater wieder einmal um und Poppy findet endlich eine Freundin. Wie der Zufall es will, freundet sie sich ausgerechnet mit Ember an. Gemeinsam kommen die beiden hinter das Geheimnis ihres gemeinsamen Schicksals.Ich mag ja bekanntlich Geschichte mit Hexen und dieses Hörbuch klang wirklich sehr vielversprechend. Gelesen wird es von Jana Schulz, die wirklich toll vorliest. Ihre Stimme passt sehr gut. Ich habe das Hörbuch gemeinsam mit meiner Tochter gehört und wir fanden es beide sehr unterhaltsam, wobei mir die Darstellung der Hexen hier nicht ganz zugesagt hat. Diese werden hier in der Geschichte sehr kaltherzig beschrieben. Das fängt schon damit an, dass sie ihre Söhne bereits im Mutterleib töten, denn nur Töchter sind für sie von Wert. Das fand ich extrem grausam. Außerdem scheinen sie sich auch nicht regelmäßig zu waschen und halten wenig von körperlicher Reinlichkeit, was mir ebenfalls nicht so gut gefallen hat. Das ganze wird eher wie ein düsteres Märchen erzählt, was mir wiederum sehr gut gefallen hat.Die Handlung wechselt zwischen den Charakteren hin und her, wobei Poppy den größten Part bekommt. Sie hat kein einfaches Leben gehabt bisher. Da sie keine Ahnung hat, dass sie eine Hexe ist, aber trotzdem über sehr starke Kräfte verfügt, passieren in ihrem Umfeld immer wieder seltsame Dinge, die durch sie verursacht werden. Sie wird in der Schule regelrecht gemobbt und ihre Mutter ist in einer Anstalt. Aber auch für Ember war es nicht leicht bisher. Sie wächst bei Hexen auf, hat aber überhaupt keine Fähigkeiten und wird deshalb von den anderen Hexen verspottet.Die Liebesgeschichte hat mir persönlich nicht so gut gefallen, denn ich mag keine Dreiecksliebesgeschichten und hier gibt es leider eine. Das hätte man sich auch sparen können.Das Ende ist ziemlich offen. Ich habe auf der Seite der Autorin gelesen, dass es noch eine Fortsetzung geben wird. Von mir bekommt das Hörbuch 4 von 5 Punkte.

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