Irene Dische Zwischen zwei Scheiben Glück

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Inhaltsangabe zu „Zwischen zwei Scheiben Glück“ von Irene Dische

'Eine wunderbare Erzählung von Fürsorge, Weisheit und Liebe.' Die Zeit 'Ich bin ein Glückspilz', behauptet Peters Vater Laszlo und geht Ende der Dreißigerjahre von Ungarn nach Berlin. Unzählige Briefe schickt er seinem Sohn nach Hause und schreibt über Schönes und Lustiges, das er erlebt. Doch der Vater erzählt nicht die ganze Wahrheit über Berlin und sein Leben dort.

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  • Mal ein anderer Einblick in das Thema Judenverfolgung

    Zwischen zwei Scheiben Glück
    dreamsbooksandfantasy

    dreamsbooksandfantasy

    15. June 2017 um 15:20

    Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Das schon mal vorab. Aber von Anfang an: Ich stehe an einem Sonntagmorgen vor meinem Bücherregal. Ich habe gerade "Unfiltered" von Lily Collins beendet und brauche jetzt einfach etwas ganz anderes zu lesen. Also lasse ich meinen Blick über mein (zum Glück sehr großes) Bücherregal schweifen. Mir fällt ein sehr dünnes, orangenes Buch auf, dem ich bis jetzt noch nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt habe, obwohl es schon jahrelang bei mir ist und ich es schon so oft beim Umräumen in den Händen gehalten habe. Mit knapp 80 Seiten ist es nicht sonderlich lang. Warum also nicht? Damit hatte ich mein Buch gefunden. Das Thema Judenverfolgung/2. Weltkrieg ist hier nicht im Vordergrund, denn erst am Ende des Buches bekommt man mit, welche Auswirkung dieses Thema eigentlich hatte bzw. welche Rolle es gespielt hat. Meiner Meinung nach macht genau das dieses Buch besonders. Normalerweise ist einem direkt von Anfang an klar, ob oder wie ein Thema in einem Buch vorkommt. Hier aber nicht. Ich finde es seht gut gelöst und auch sehr passend. Dadurch (und durch die Länge von nur 80 Seiten) bekommt man keine stark-emotionale Bindung zu dem Buch während des Lesens. Trotzdem bleibt einem das Buch in Erinnerung und ich habe im Nachhinein noch viel darüber nachgedacht. Obwohl es keine "typische" Judenverfolgung-Geschichte ist, steigt die Spannung während des Lesens. Als Leser merkt man einfach, dass etwas nicht stimmt, dass etwas verheimlicht wird. Die Stimmung im Buch ist bis zum Ende überhaupt nicht düster, da man ja erst am Ende die ganze Wahrheit erfährt. Als besonders beeindruckende Charaktere empfand ich Peter's Großvater Dr. Nagel und Peter's Vater Laszlo. Beide schaffen es eine komplett eigene Welt aufzubauen und diese auch aufrecht zu erhalten. Ich bin ehrlich: ich weiß nicht, ob ich es genauso gut geschafft hätte (auch wenn es vielleicht insgesamt gar nicht gut war, dass die beiden so gehandelt haben). Der Schreibstil von Irene Dische passt sehr gut zur Geschichte und ist genau die richtige Balance zwischen emotional und distanziert. Eine Schreibweise, wie ich sie bis jetzt noch nicht oft gelesen habe. Meiner Meinung nach ist dieses Buch absolut wichtig und sollte unbedingt gelesen werden. Bei einer Länge von nur 80 Seiten, sollte das auch machbar sein. Es vermittelt einem noch einen anderen, aber trotzdem beeindruckenden Einblick in eine Zeit, wie wir sie heute gar nicht mehr nachvollziehen können. Ein wirklich großartiges Werk, welches den Deutschen Jugendliteraturpreis zurecht gewonnen hat.

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