Irene Diwiak Liebwies

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Inhaltsangabe zu „Liebwies“ von Irene Diwiak

1924: Der bekannte Musikexperte Christoph Wagenrad hat sich in die junge Gisela Liebwies verliebt, die seiner verstorbenen Frau, einer berühmten Pianistin, ähnlich sieht. Obwohl unbegabt, soll sie nun ebenfalls zum Star aufgebaut werden. Durch Erpressungen seitens Wagenrads schafft sie es ans Konservatorium und erhält sogar die Hauptrolle bei der Abschlussdarbietung. Dass die dafür komponierte Oper, bei der die Hauptdarstellerin fast ohne Stimme auskommt, nicht von August Gussendorff stammt, der sich dafür feiern lässt, sondern von seiner Frau Ida, muss ja auch niemand erfahren. Eine herrlich bösartige Geschichte über falschen Glanz, die Gier nach Ruhm – und wahre Schönheit, die mit alldem nichts zu tun hat.

Eine mit viel Humor geschriebene, aber doch tiefgründige und fesselnde Geschichte über zwei Frauenschicksale in der Zwischenkriegszeit

— Buchbaer
Buchbaer

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    Liebwies
    Buchbaer

    Buchbaer

    14. August 2017 um 19:29

    Irene Diwiak beschreibt in gekonnt satirischem Ton mit viel Liebe zum Detail Schicksale in der (meist) bürgerlichen österreichischen Gesellschaft der 20er und 30er  Jahre des 20. Jahrhunderts. Ihr gelingt es ausgesprochen gut, skurrile Figuren zu schildern, deren Handeln man selten als moralisch korrekt bezeichnen würde, die man irgendwie im tiefsten Inneren aber doch auch versteht. Die Kernhandlung von "Liebwies" - der unverdiente Ruhm der Sängerin Gisela Liebwies und die vom Ehemann (und wohl auch der Gesellschaft) verhinderte Karriere der begabten Komponistin Ida Gussendorff - ist fesselnd erzählt, es ist nie offensichtlich, wie es weiter geht, und man legt daher das Buch ungern aus der Hand. Daneben gibt es immer wieder bunte und schräge Figuren und Einzelepisoden, die doch alle irgendwie Wesentliches zur Geschichte beitragen. Ein großartiger Debutroman, der Leserinnen und Leser verschiedensten Geschmacks faszinieren wird!

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