Neuer Beitrag

Irene_Euler

vor 2 Jahren

Alle Bewerbungen


„Ungestüm schob Ulante die Landkarte von sich und warf ihr dunkelbraunes Haar über die Schultern zurück. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten. Sie brauchte eine wirksame Waffe gegen die Ronn. Oder ein Wunder.
Es pochte an die Tür.
„Ja, herein!“
Ulantes forsche Aufforderung brachte Oredion über die Schwelle der Generalskanzlei. Lautlos schnaubte Ulante durch die Nase. Ein Wunder sah anders aus als der Oberarzt ihres Heers...“

So beginnt „Die Glasbrecherin“ – mein dritter Fantasy-Roman, der eben erschienen ist. Für die Leserunde, zu der ich euch hiermit herzlich einlade, vergebe ich 10 E-Books (für Kindle oder für andere E-Book-Reader, je nach Wunsch der einzelnen Gewinner). Der Zufall wird entscheiden, wer von den Bewerbern gewinnt!

Zum Inhalt des Romans:
Seit mehreren Jahren führt Generalin Ulante einen harten Feldzug gegen die Ronn – ein fremdes, nichtmenschliches Volk, das die Grenzen von Linland bedroht. Niemand begreift, warum Ulante plötzlich die Glasbrecherin Erdree zum Heer ruft, auch nicht Ulantes Geliebter und oberster Bogenschütze Wiralin. Wegen ihrer unerträglichen Kreischstimme kann Erdree sich nur flüsternd verständigen. Und wie jeder Glasbrecher ist Erdree zu schwach und zu kränklich, um für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten. Wie soll dieses elende Wesen also im Kampf gegen die Ronn helfen? Zu seinem Entsetzen erhält Wiralin auch noch den Auftrag, die Glasbrecherin zu beschützen – als ob er nicht schon genug um seine Laufbahn und um Ulantes Liebe fürchten müsste, nachdem eine Verwundung ihn einäugig und entstellt zurückließ! Erdree wiederum fürchtet, die Generalin zu enttäuschen und erneut die völlige Nutzlosigkeit der Glasbrecher zu beweisen. Denn noch weiß sie nicht, wie viele Leben sie mit ihrer Stimme erschüttern und für immer verändern wird.

Eine Leseprobe zu der „Glasbrecherin“ findet ihr auf meiner Website http://www.irene-euler.com. Dort könnt ihr auch mehr über mich und meine weiteren Bücher erfahren.

Die Leserunde wird einige Tage nach der Versendung der Rezensionsexemplare beginnen.

Die Gewinner werde ich auf jeden Fall in der Leserunde treffen und freue mich jetzt schon auf ihre Kommentare und Rezensionen. Natürlich sind auch alle, die das Buch auf anderem Wege erwerben, herzlich in der Leserunde willkommen!

Autor: Irene Euler
Buch: Die Glasbrecherin

Ecochi

vor 2 Jahren

Alle Bewerbungen

Das klingt ja total interessant und da hüpfe ich sehr gerne in den Lostopf!!!!

Nightflower

vor 2 Jahren

Alle Bewerbungen

Das klingt ja mal super interessant! Ich hüpfe in den Lostopf für ein mobi Exemplar für meinen kindle! ;)

Beiträge danach
37 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Irene_Euler

vor 2 Jahren

Kapitel VI-X
@KompassBerg

Ja, jetzt bin ich wieder vom Weg zum Missverständnis abgebogen (und amüsiere mich darüber, dass wir genau das bewiesen haben, worüber wir uns vorher ausgetauscht haben – wie leicht Missverständnisse entstehen).

Die Entscheidung, wie viel Wissensvorsprung man dem Leser vor einer Figur gibt, ist wohl eine der schwierigeren. Zu viel Vorsprung nimmt Spannung (wie Du bereits festgestellt hast), zu wenig kann Verwirrung stiften. Wenn die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln erzählt wird, tendiert sie sicher zum "zu viel" (außer, die einzelnen Figuren begegnen einander nicht oft).

KompassBerg

vor 2 Jahren

Kapitel VI-X
@Irene_Euler

Wissensvorsprung - wenn mir das Wort nur mal früher eingefallen wäre. Hätte mir einiges an Schreibarbeit gespart...

Ich bin mit der Zeit gar nicht mehr so ganz überzeugt, wie es mir besser gefallen würde. Wiralins Entwicklung ist ja auch spannend. Und wie du sagst könnte es leicht aufgesetzt wirken, wenn seine Motivation im Nachhinhein geklärt wird.

KompassBerg

vor 2 Jahren

Kapitel XI-XIII

In diesem Teil wurde ich echt überrascht: Am Anfang hatte ich mich mehrmals gefragt, was es mit Kelroy auf sich hat. Irgendwie schien er mir wichtig. Aber nachdem nichts passiert ist, habe ich ihn schon fast wieder vergessen. Wer hätte schon an sowas gedacht?

Später im Buch wandelt sich auf interessante Art nochmal der Fokus. Jetzt geht es nicht mehr nur um unsere Helden, sondern um alle Glasbrecher und Linlands politisches System. Als Leser verliert man sogar kurzzeitig Erdree aus den Augen und erfährt nur indirekt etwas über ihre Reise mit den Glasbrechern.
Irene, hat dieser Umschwung einen Hintergrund?
Es stört den Lesefluss jedenfalls nicht. Erst im Nachhinein, als ich etwas mehr über das Buch nachgedacht habe, hat es mich überrascht.

Zu den Entwicklungen am Schluss noch ein Lob und eine Kritik:

Zuerst das Lob: Schön, dass sich nicht alles zu schnell in Wohlgefallen auflöst. Es wäre zu einfach, wenn alle Glasbrecher problemlos den filun-pert lernen würden und Anerkennung ernten würden. Ein paar Hindernisse müssen noch sein!

Und die Kritik (keine Angst, es ist Jammern auf hohem Niveau):
Während im gesamten Buch alle Figuren ihrem Charakter treu geblieben sind, finde ich, dass Ulante hier etwas aus ihrer Rolle fällt. Mir wird sie zum Schluss etwas zu emotional. Klar handelt kein Mensch immer rational. Aber mein Bild von Ulante ist die erfolgreiche, berechnende Generalin. Wenn sie keinen anderen Ausweg sieht, zögert sie auch nicht davor, über Leichen zu gehen. Aber sie tut das sehr überlegt und strategisch. Von so einer Person erwarte ich eine große Portion Selbstbeherrschung. Sonst wäre sie nicht in so eine hohe Position gekommen. Am Schluss lässt Ulante sich jedoch sehr von ihrer Wut leiten, was nicht ganz in das Bild passt. Jemand, der häufig so handelt, ist selten politisch so erfolgreich.

Irene_Euler

vor 2 Jahren

Kapitel XI-XIII
@KompassBerg

Fein, dass das Buch selbst für eine so aufmerksame Leserin wie Dich (ich hoffe, die weibliche Anrede stimmt) mit Kelroy noch eine Überraschung bringen konnte!

Zur Änderung des Fokus: Für mich ist der Verrat an den Glasbrechern der Hauptstrang der Geschichte, noch vor dem Konflikt mit den Ronn. Und weil "ganz Linland" bzw. die Regierung ursprünglich die Glasbrecher verriet, schien es mir notwendig, dass wiederum "ganz Linland" diesem Verrat ein Ende setzt. Außerdem rehabilitiert der neue Fokus Wiralin ein wenig – er zeigt, wie schwer ein Außenseiter es tatsächlich im Regierungssystem von Linland hat.

Aus meiner Sicht fällt Ulante am Ende nicht aus der Rolle, sondern zeigt eine weitere Facette ihres Charakters. In der berechnenden, kühlen Generalin steckt ein verwöhntes Kind. Sie bekam ihre Karriere durch ihren Ehemann auf dem Silbertablett serviert (was im Buch nicht deutlich gemacht wird, wie ich zugeben muss). Deshalb ist sie daran gewöhnt, zu bekommen, was sie will. Wenn jemand nicht nach ihrer Pfeife tanzt, macht sie das fassungslos und wütend.

Vielen Dank für das Lob (und für die Kritik)!

KompassBerg

vor 2 Jahren

Kapitel I-V
Beitrag einblenden
@Irene_Euler

Da sich sonst keiner äußert, habe ich doch noch einen erklärenden Kommentar dazu, auch wenn es ein Spoiler ist.

Eigentlich waren es nur wenige Sätze, die mir den richtigen Verdacht eingepflanzt haben: und zwar die "rötlichen Enden" (die Assoziation mit Blut war schnell da), und Oredions Erklärung ganz am Ende des Kapitels (daraus schloss ich, dass es wohl Blut der Ronn sein muss). Hätte das Kapitel mit dem "fadendünnen, durchsichtigen Strang" geendet, hätte ich die Verbindung wohl kaum gezogen.
Ich war mir nicht sicher, ob es sich um Adern oder Nerven handelt. Ich habe auch nicht Folter erwartet, sondern eher eine "Wunderwaffe" gegen die Ronn. Insofern gab es schon einige Überraschungen - aber mir war klar, warum eine noch so kränkliche Glasbrecherin dem Heer nützen kann.

KompassBerg

vor 2 Jahren

Kapitel XI-XIII
@Irene_Euler

Keine Angst, Kelroy war in dem Buch nicht die einzige Überraschung für mich! In guter süddeutscher Manier bin ich nur besser im Kritisieren als im Loben ;-) Auch wenn ich das eine oder andere geahnt habe, blieb das Buch trotzdem immer spannend. Es hat bei mir auch nicht lange gehalten. Deswegen sollte ich vielleicht auch mal sagen: Hut ab für die vielen originellen Ideen und die schön ausgearbeitete Welt und Figuren!

Spannend, für mich war der Hauptstrang die Entwicklung zweier Personen und ihrer Beziehung! Entsprechend empfinde ich den letzten Teil eine (durchaus passende) Änderung des Themas.

Zu Ulante: Okay, das kam bei mir nicht an, dass Ulante ihre Karriere "gratis" bekommen hat. Für so eine Person passt ihr launisches Verhalten natürlich.

Wie kommst du auf weiblich? Das würde mich doch interessieren!

Apropos weiblich: Hast du dir eigentlich Gedanken gemacht, welche Rollen Frauen und welche Männer in deiner Welt einnehmen? Sowohl bei den Linländern als auch bei den Ronn können Frauen wie Männer ganz selbstverständlich jede Rolle einnehmen. Und dabei denke ich nicht nur an ehrenvolle Positionen in Heer oder Politik, sondern auch an negative Bilder wie eine gewisse Herrin, die kleine Jungs missbraucht...

Irene_Euler

vor 2 Jahren

Kapitel XI-XIII
@KompassBerg

Danke für das weitere Lob (ich habe mich auch nicht in negativer Weise kritisiert gefühlt).

Auf weiblich kam ich nur deshalb, weil ich bislang mehrheitlich Leserinnen hatte. Die Bemerkung in der Klammer habe ich erst nachträglich eingefügt, als mir klar wurde, dass mich geirrt haben könnte.

Geschlechterrollen wollte ich in der "Glasbrecherin" vermeiden. Linland sollte eine Welt sein, in der Männer und Frauen gleichberechtigt sind (von ihrem jeweiligen sozialen Rang mal abgesehen). Und selbstverständlich gibt es in beiden Geschlechtern Problemfälle.

Neuer Beitrag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks