Irene Fritsch Charleston in der Drachenburg

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Inhaltsangabe zu „Charleston in der Drachenburg“ von Irene Fritsch

1926. Leni Brose, ein junges Mädchen vom Lande, kommt nach Berlin, um Telefonistin zu werden. Schnell wächst sie in die Rolle einer modernen, berufstätigen Frau hinein, lernt aber auch durch ihre Liebe zu einem angehenden Schriftsteller - vor dem Hintergrund des aufkommenden Nationalsozialismus - die Schattenseiten des Lebens kennen §Jahre später fällt Lenis Tagebuch der jungen Musiklehrerin Anna in die Hände, und sie beginnt zusammen mit ihrer Freundin Carla, die Geheimnisse, die Leni umgaben, und sogar einen Mord aufzudecken.

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    Charleston in der Drachenburg
    Liebes_Buch

    Liebes_Buch

    24. July 2013 um 21:52

    Ein Kiez gräbt in der Geschichte. In "Charleston in der Drachenburg" finden Berliner das alte Tagebuch eines Postfräuleins. Die Telefonistinnen lebten damals in einem Ledigenwohnheim, der Drachenburg. Lenis Tagebuchaufzeichnungen verraten Brisantes über einen später zu Ruhm gelangten Schriftsteller und plötzlich interessieren sich viele Leute für die Wohnung, denn die Drachenburg gibt es noch, und sie birgt ein Geheimnis. Irene Fritsch verbindet Lokalgeschichte mit Action, was zwar nicht immer völlig logisch ist, aber auf jeden Fall spannend. Wir erfahren einiges über das Berlin der wilden 20er Jahre. In der schillernden Stadt will Backfisch Leni das Leben einer modernen Frau führen! Sie schaut ihren ersten Kinofilm mit Asta Nielsen, knutscht mit Jungs und verdient als Postfräulein ihr eigenes Geld. Wir erfahren etwas über das Chaos der politischen Zustände, die Gefahren für ledige Mädchen und übers Tapezieren. Während die Berliner die Spuren Lenis´Geschichte zusammensuchen, fühlt sich der Leser auch wie auf einer Schnitzeljagd, was am eigenwilligen Stil der Autorin liegt. Sie baut den Plot aus verschiedenen Perspektiven auf und wandert auch von unserer Zeit zurück in die 20er Jahre. Das wirkt sehr sprunghaft. Besonders die Tagebuchaufzeichnungen Lenis sind aber so charmant geschrieben, dass ich jetzt auch gern Postfräulein werden würde! Irene Fritsch hat sich mit der Drachenburg und den Telefonistinnen eine faszinierende Kulisse für ihren Berlin-Krimi ausgesucht.

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