Irene Hannon Ein Vater für Zach

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Inhaltsangabe zu „Ein Vater für Zach“ von Irene Hannon

Justin Clay aus Chicago verschlägt es auf die stille Insel Nantucket, dort will er seine unglückliche Vergangenheit hinter sich lassen. Bald trifft er den rebellischen Teenager Brain, den Neffen der schüchternen Heather Anderson. Sie ist die Inhaberin eines romantischen Teeladen, einem Treffpunkt für viele Menschen. Mit ihrem Neffen kommt sie aber überhaupt nicht klar, sie fühlt sich hilflos und überfordert. Justin, der von sich dachte, er könne anderen Menschen nichts mehr bieten, entdeckt auf einmal, wie er einer zerrütteten Familie und drei zerbrochenen Herzen helfen kann, sich neu zu finden. Aber auch er verändert sich und mit seiner Nachbarin Heather verbindet ihn bald mehr als sie beide dachten ...

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  • Der Weg aus einem Gefängnis ohne Gitter

    Ein Vater für Zach
    SiCollier

    SiCollier

    10. April 2017 um 15:06

    Es gibt viele Möglichkeiten, in einem Gefängnis zu sitzen - auch wenn keine Gitter vor den Fenstern sind. (Seite 222)AchtungEnthält unweigerlich Spoiler zu den vorherigen Bänden.Meine Meinung„Meistens war das Leben eine Aneinanderreihung von Herausforderungen. Man musste ständig mit Unvollkommenheit und Fehlern fertigwerden, musste Verluste verkraften und Hindernisse überwinden und auch an den finstersten Tagen die Flamme der Hoffnung in Gang halten.“ (Seite 260) Das könnte man eigentlich als das Motto der Reihe im Allgemeinen betrachten, ganz besonders trifft es jedoch auf diesen vierten und - leider - abschließenden Band zu.Und die „Flamme der Hoffnung“ haben die Protagonisten in diesem Buch wirklich mehr als nötig, um alle Schwierigkeiten meistern zu können. Nathan Clay waren wir schon im Vorgängerband an seinem Tief- und Wendepunkt begegnet, nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis wird er hier zur Hauptfigur, wenn der Leser ihn bei seinem Versuch, sich ein neues Leben in Freiheit aufzubauen, begleitet. Seine Geschwister J. C. und Marci haben ihn nach Nantucket eingeladen und so wohnt er - wie schon in den Jahren zuvor die beiden - in Ediths Ferienhaus.Gleich zu Beginn des Buches trifft er bei Marcis Hochzeit auf Catherine Walker und ihren etwa sechsjährigen Sohn Zach. Der Titel des Buches läßt schon vermuten, in welche Richtung sich die Erzählung bewegen wird, und auch hier ist der Weg, der mehr als nur steinig ist, das Ziel. Nathan kämpft mit den Geistern seiner Vergangenheit und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Im Gefängnis hat er viel gelernt und verdingt sich nun als Handwerker. Daneben tritt sein Talent zum künstlerischen Malen immer mehr hervor, was Kate (aus dem ersten der Lighthouse-Lane-Bände) die Gelegenheit zu einem Kurzauftritt gibt. Erst nach und nach kommt an Tageslicht, was ihn vor Jahren auf die schiefe Bahn gebracht hat.Ganz anders bei Catherine Walker, die kürzlich nach Nantucket kam, um nach dem tragischen Tod ihres Mannes vor zwei Jahren ein neues Leben zu beginnen. Zu ihrem Sohn verhält sie sich überaus beschützend, so daß die Begegnung auf der Hochzeit nur von kurzer Dauer ist. Um so erstaunter sind beide, als sie sich kurz darauf wieder gegenüber stehen: Nathan wurde ihr als der Mann empfohlen, der ihr bei Renovierungsarbeiten helfen kann. So bleibt es denn nicht aus, wenn man den ganzen Tag über auf engem Raum zusammen ist, daß sich die beiden näher kennen lernen. Tragisch - oder auch schicksalhaft - wird es, als zutage tritt, weshalb Catherine aus ihrem alten Leben geflohen ist. Man könnte es schon als eine besondere Ironie bezeichnen, daß ausgerechnet diese beiden Menschen aufeinander treffen mußten, denn auch wenn es über weite Strecken nicht so aussieht, können doch gerade sie mit ihrer jeweils individuellen Vorgeschichte zur Heilung des anderen beitragen - oder diese erst überhaupt ermöglichen. Die Handlung wird an wesentlichen Punkten aus den Blickwinkeln beider - Catherine wie Nathan - erzählt, so daß man als Leser so gut wie immer beide Seiten kennt, beurteilen und verstehen kann. Die sich aus dem Zusammentreffen ergebende Problematik wird überzeugend dargestellt, die auftretenden und zu lösenden (inneren) Konflikte ergeben sich zwangläufig aus der Konstellation und zwingen die Beteiligten, sich mit der Situation, aber auch ihrer Vergangenheit und deren Bewältigung auseinanderzusetzen. Letztlich geht es um die Frage, inwieweit die Vergangenheit die Gegenwart und vor allem die Zukunft beeinflussen darf und soll, wann es an der Zeit ist abzuwarten, weiterzugehen oder gar loszulassen (vgl. S. 134).Wie schon im vorigen Buch der Reihe spricht die Autorin auch hier wieder schwierige Themen an, die ich in dieser Heftigkeit in so einem Buch allerdings nicht unbedingt erwartet hätte, jedoch Denk- und Handlungsweise der Protagonisten überzeugend erklären. Auch dieses Mal gelingt es der Autorin wieder hervorragend, ernste und gesellschaftskritische Themen in einen Unterhaltungsroman zu integrieren. Hiermit ist Irene Hannon endgültig in meine Liste der Lieblingsautoren/-innen aufgenommen worden und ich werde sehr bald weitere Bücher von ihr lesen. Drei davon habe ich zum Glück schon hier. Nur schade, daß ich von den Leuten aus der Lighthouse Lane nun nichts mehr hören bzw. lesen werde. Aber es spricht ja nichts dagegen, die Bücher ein weiteres Mal zu lesen - was ich sicherlich auf jeden Fall tun werde.Mein FazitMit der Geschichte um Nathan Clay und Catherine Walker geht die Serie um die Leute aus der Lighthouse Lane leider zu Ende. Trotz gesellschaftskritischer und ernster Themen und Momente ist auch dies ein Wohlfühlbuch, das mich mit Denkanstößen innerlich ruhig und zufrieden in die Welt zurück entließ.

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  • Entspannungslektüre

    Ein Vater für Zach
    Smilla507

    Smilla507

    10. January 2017 um 12:07

    Catherine und Nathan sind auf der beschaulichen Insel Nantucket gestrandet. Catherine möchte einen Neuanfang starten, nachdem ihr Ehemann vor 2 Jahren ums Leben kam. Gemeinsam mit ihrem 6jährigen Sohn Zach will sie ein Bed & Breakfast Hotel eröffnen. Doch das Haus ist stark renovierungsbedürftig und gleich zu Beginn verletzt sie sich, so dass sie auf Hilfe angewiesen ist. Da bekommt sie Nathan empfohlen, der sich als Handwerker Geld verdienen will. Auch er beginnt ein neues Leben und möchte seine Vergangenheit hinter sich lassen - doch diese holt ihn schon bald wieder ein...Auch wenn dies der vierte Band der Serie ist konnte ich ihn gut ohne Vorkenntnisse der vorigen Bände lesen. Es ist eine romantische, lockere Lektüre, die aber auch Themen wie Vergebung, Vergangenheitsbewältigung und Loslassen beinhaltet. Nathan hat sich vor ein paar Jahren zu Gott bekehrt, Catherine dagegen ist von Gott enttäuscht. Wieso hat Gott ihren Mann nicht bewahrt? Sie kann mit Gott nichts mehr anfangen. Auch ihren Sohn loszulassen fällt ihr sehr schwer, aus Angst, ihm könnte ebenfalls ein Unglück geschehen.Die Schriftgröße ist angenehm und der Schreibstil liest sich sehr flüssig. Man kann das Buch perfekt zum Abschalten lesen und sich ein wenig Urlaubsfeeling gönnen.

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