Irene Hardach-Pinke Bleichsucht und Blütenträume

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Inhaltsangabe zu „Bleichsucht und Blütenträume“ von Irene Hardach-Pinke

§B§Zwischen Eigensinn und Anpassung§Weibliche Pubertät vor 200 Jahren§§S§Die besonderen Lebensäußerungen der Jugend haben die Erwachsenen seit jeher beschäftigt, sie beunruhigt, genervt oder amüsiert. Übermut, Gefühlschaos, Aggressivität und Erfahrungshunger gelten dabei als charakteristische Eigentümlichkeiten von Heranwachsenden beider Geschlechter. Umso erstaunlicher ist es, dass die historische Jugendforschung die Bedingungen des Erwachsenwerdens von Frauen bisher kaum beachtet hat. §§Die Erfahrung weiblicher Jugend und Identitätsfindung unter Gleichaltrigen wird in der Forschung meist erst mit der Einrichtung staatlicher Mädchenschulen oder dem Engagement von Mädchen in der Jugendbewegung angesetzt. Das Alltagsleben junger Mädchen vor der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ist demgegenüber bislang weitgehend unberücksichtigt geblieben. §§Anhand zahlreicher Selbstzeugnisse zeigt Irene Hardach-Pinke, dass die Jugendzeit junger Frauen im 18. und 19. Jahrhundert eine äußerlich u nd innerlich ereignisreiche Lebensphase war. Musik, Tanz, Körperlichkeit und Sexualität beschäftigten junge Mädchen bereits vor 200 Jahren. Besonders Mädchen der Oberschicht prägten dabei Moden und Ideale, die das Mädchenbild bis in die Gegenwart bestimmen. Doch die Zeit zwischen Kindheit und Ehe, Anpassung und Eigensinn war für die Mädchen auch eine der am strengsten regulierte, denn Keuschheitsgebot und Heiratszwang setzten dem Freiheitsdrang schmerzhafte Grenzen.§§Die Autorin verfolgt zwei Untersuchungsperspektiven: Einerseits dokumentiert sie anhand von Tagebüchern, Briefen, Autobiografien etc., wie Mädchen angesichts strenger gesellschaftlicher Vorgaben mit ihren Gefühlen umgingen und ihre Lebenswelt gestalteten. Andererseits zieht sie die zeitgenössische Ratgeberliteratur, Erziehungsromane, Gesetzestexte etc. heran, um die herrschenden Auffassungen und Programme von weiblicher Jugend zu rekonstruierten.§

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