Irene Maier

 3.9 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Irene Maier

Irene Maier wurde 1962 in Niederösterreich geboren. Schon in ihrer Heimatstadt St. Pölten hatte sie eher hobbymäßig für ein paar lokale Zeitungen und ein nationales Magazin geschrieben. Seit 1998 lebt und arbeitet sie in London. Nach jahrelanger Tätigkeit im Marketing arbeitet sie seit 2011 als Support Worker für Obdachlose und macht derzeit eine Ausbildung zur Suchttherapeutin. Im Buch 'Jamaica - Nicht alles ist Reggae!' erzählt sie auf humorvolle Weise von ihrer Auswanderung nach Jamaika, vom Leben mit einem Reggaemusiker in Montego Bays Ghetto, von Korruption, Drogen und schließlich von ihrer Haftstrafe auf Jamaika. Das Manuskript hatte sie schon vor Jahren geschrieben, es aber erst im November 2012 lektorieren lassen und im KDP veröffentlicht. 'Jamaica - Nicht alles ist Reggae!' ist erhältlich als Taschenbuch und auf Kindle und wird derzeit auch ins Englische übersetzt. Das nächste Buch "Alkohol und andere Blödmacher" ist in Arbeit und wird Ende 2013 erscheinen.

Alle Bücher von Irene Maier

Jamaica - NICHT ALLES IST REGGAE!

Jamaica - NICHT ALLES IST REGGAE!

 (10)
Erschienen am 26.12.2012

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Rezension zu "JAMAICA - NICHT ALLES IST REGGAE!" von Irene Maier

Rezension zu "JAMAICA - NICHT ALLES IST REGGAE!" von Irene Maier
Kittievor 6 Jahren

Zu Beginn dieser Review geht mein Dank an die Autorin Irene Maier, denn sie war so freundlich mir ein Exemplar ihres Buches JAMAICA – NICHT ALLES IST REGGAE! zur Verfügung zu stellen.

Im Buch erzählt sie ihre Geschichte um ihre Erlebnisse auf Jamaika, die sich rundum die Menschen, Musik, gutes Essen und Drogen drehen. Und eben diese Drogen sollten ihr zum Verhängnis werden, denn sie endet als Drogenkurierin im jamaikanischen Frauengefängnis.

Dies ist ganz spannend zu lesen, denn auf den ersten Hundert Seiten wird die Kultur von Jamaika beschrieben und ein bisschen mehr die Sonnenseite, denn da kann man wohl seinen Spaß haben und für manche ist es ein Urlaubsparadies, aber man lernt auch deutlich die Schattenseite kennen mit den Drogen und wie die den Menschen verändern oder wie ihr widerfahren in unangenehme Situationen bringen kann. Wobei man aber auch ehrlich sagen muss, dass das Ganze ein wenig nach dem Prinzip “selbst schuld!” verlaufen ist. Aber das sind Erfahrungen aus denen man lernt und auch als Leser sollte man sich da etwas mitnehmen.

Was mir dann auch mal Buch bzw. der Geschichte gefallen hat, ist der Schreib- und Erzählstil. Es liest sich nicht so trocken (und langweilig) wie manch andere Biographie, obwohl es sich hier auch nicht direkt um eine Biographie handelt. Eine biographische Erzählung würde es wohl besser treffen. Dann ist es auch mehr wie eine Art Tagebuch aufgebaut – es gibt einen zeitlichen Rahmen und in diesem werden die wichtigsten Dinge wiedergegeben. Das lässt sich schön lesen, denn man hat seine Teilabschnitte, die in sich geschlossen sind, aber die die Geschichte immer weiterbringen. Hinzu kommt dann noch die Verwendung von “einfacher” Sprache – da ist nichts gekünstelt und das muss auch nicht jeden ansprechen. Es wird geschrieben, wie es ist und es ist meiner Ansicht nach immer gut, wenn man schnell zum Punkt kommt. Dies liest sich flüssig und man bleibt drin in seiner Unterhaltung.

Im Ganzen hat mir JAMAICA – NICHT ALLES IST REGGAE gut gefallen, obwohl mich Themen wie Jamaika, Reggae und Biographien nur bedingt ansprechen bzw. in mein Lesegebiet fallen. Aber es ist gut und unterhaltsam geschrieben und wenn einem diese Themen irgendwie ansprechen, sollte man ruhig mal einen Blick riskieren. Oder auch wenn man mal nur was für zwischendurch sucht – das Buch liest sich doch relativ schnell weg.

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Rezension zu "JAMAICA - NICHT ALLES IST REGGAE!" von Irene Maier

Rezension zu "JAMAICA - NICHT ALLES IST REGGAE!" von Irene Maier
Sikalvor 6 Jahren

Die Autorin lässt uns in diesem Buch an einem Teil ihres Lebens teilhaben. So verwirklicht sich Irene einst einen Traum und verbringt einige nette Urlaubstage auf Jamaica. Fasziniert von der Insel, von der Lebensart, von der Musik und nicht zuletzt von Rasta Q, bleibt es nicht bei diesem Urlaub. Vielmehr macht sie „Nägel mit Köpfen“ und kehrt ihrer Heimat den Rücken, um auf Jamaica zu leben. Und schon findet sie sich inmitten von Armut, Hunger, Drogen und vielen vielen Lügen wieder, die ihrem einstigen Traum einen bitteren Beigeschmack geben.
So endet Irenes Ausflug in die Welt der Drogenkuriere nicht mit dem erhofften Zusatzverdienst, sondern auf dem Boden der Tatsachen: im Gefängnis.

Mit einer bewundernswerten Offenheit schildert die Autorin von einem Leben, das über längere Zeit geprägt ist von einem Hin und Her aus Vernunft und Irrtum. Im Nachhinein über Fehler zu sprechen, diese aufzuarbeiten und mit einer schonungslosen Aufrichtigkeit dazu zu stehen, ohne alles unter den Teppich zu kehren, finde ich großartig.
Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, fesselt aber von Beginn an. Gewürzt mit etlichen Episoden, die Kopfschütteln verursachen, fiebert man mit der Protagonistin, dass sich doch alles zum Guten wenden möge… Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Fazit: Wenn man die Muse hat, sich auf dieses Buch einzulassen, steht einem Leseerlebnis der besonderen Art nichts im Wege. Somit eine klare Leseempfehlung und ein großes Dankeschön an Irene, dass wir an diesem Intermezzo in deinem Leben teilhaben durften.

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Rezension zu "JAMAICA - NICHT ALLES IST REGGAE!" von Irene Maier

Rezension zu "JAMAICA - NICHT ALLES IST REGGAE!" von Irene Maier
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Jamaica – Nicht alles ist Reggae! ist ein Buch von Irene Maier über ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse ihres Lebensabschnittes in Jamaica. Es ist im Dezember 2012 erschienen.

☼ ☼ ☼
Inhalt
☼ ☼ ☼

Irene fliegt zum ersten Mal nach Jamaica – allein. Vor Ort erlebt sie die Leute und deren Kultur und ist begeistert. So sehr, dass sie nach ihrem Urlaub sehr schnell wieder nach Jamaica zurückkehrt. Aber auch das war noch nicht genug und ohne jemanden Bescheid zu sagen, flieht sie komplett aus ihrer Heimat auf die Insel. Während der Urlaube hat sie bereits viele Leute kennen gelernt, unter ihnen auch Rasta Q. Sie gibt vor, mit ihm verheiratet zu sein, damit niemanden auffällt, dass sie gar kein Visum mehr hat. Irene landet mitten in der Szene, lebt in armen Verhältnissen mit Rasta Q zusammen und versucht, irgendwie an Geld zu kommen. Dabei passiert das Schlimme: Ihre Freundin überredet sie dazu, Drogen zu schmuggeln und Irene lässt sich darauf ein. Anfangs läuft alles gut, doch irgendwann passiert das Grausame. Sie wird erwischt und landet im Frauengefängnis. Was sie dort erlebt und ob sie jemals von Jamaica weg kommt?

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Meinung
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Das Cover finde ich sehr passend. Es zieht sofort alle Augen auf sich und entspricht sehr der Thematik des Buches. Man hätte es bestimmt auch etwas dunkler gestalten können aufgrund des Gefängnisaufenthaltes und der Armut, aber viele Menschen haben genau dieses Bild von Jamaica, wie es auf dem Cover repräsentiert wird.

Schon gleich zu Beginn des Buches befinden wir uns im Frauengefängnis, so dass alle Leser sofort wissen, dass nicht alles heiter Sonnenschein sein wird im Verlaufe der Geschichte. Das machte das Lesen etwas spannend, da man die ganze Zeit darauf wartet, endlich zu erfahren, wie und warum sie dort gelandet ist. Der erste Teil des Buches ist dann eher eine touristische Beschreibung des Landes und diverser Orte, ist aber als Einführung sehr gut gewählt, um dem Leser zu zeigen, wie es vor Ort wirklich ist. Erste Andeutungen und Personen lassen auf den weiteren Verlauf schließen. Im zweiten Teil geht es um den Ausstieg von Irene und ihr „Umzug“ nach Jamaica. Hier ließ sich eindeutig erkennen, wie sie sich in die Szene einlebt und wie auch sie zu einem Menschen wird, der früher oder später in die Bredouille gerät, auf alle möglichen Weise Geld beschaffen zu müssen, um leben zu können. Ein Abstieg vom Touristen zum Einheimischen.

Irene Maier hat einen besonderen Schreibstil, der sehr von anderen Gewohnheiten abweicht. Ich persönlich fand dies aber nicht schlimm, da ich selbst auch gerne so schreibe und bereits Bücher im ähnlichen Stil gelesen habe. Was daran so besonders ist? Irene schreibt im Präsens statt in der Vergangenheit, wie viele andere Autoren es für gewöhnlich handhaben. Das ist auch nicht weiter das Problem, aber sie verwendet eher kurze Sätze, die sicher für manche Leser etwas „abgehackt“ klingen könnten. Mich hat das jedoch nicht weiter gestört.

Was mir persönlich aber gefehlt hat, war die Spannung im Buch. Die Handlungen gingen ziemlich schnell vorbei und kaum spitzte sich etwas zu, wurde auch schon aufgelöst. Es konnte sich also kein wirklicher Spannungsbogen bei mir aufbauen. Das fand ich sehr schade. Auch waren mir die vielen Namen und Personen zu viel, weil ich nachher gar nicht mehr wusste, wer welche Person ist und wo sie herkommt, in welcher Verbindung sie mit Irene steht. Vielleicht hätte man ein paar weniger Personen einbauen können, auch wenn die meisten in irgendeiner Form wichtig für die Handlung waren, die dadurch sehr viele Details und Einzelheiten enthielt.

Die zwei wichtigsten Charaktere – Irene selbst und Rasta Q – waren sehr gut beschrieben. Oft gab es Stellen, wo ich am liebsten in das Buch eingetaucht wäre, um Irene zu schütteln und wachzurütteln. Leider war dies ja nun nicht möglich. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, warum sie diese Dummheiten begeht, konnte mir aber gleichzeitig vorstellen, dass ich sicher nicht anders gehandelt hätte, wäre ich in derselben Situation gewesen. Rasta Q spaltet meine Meinung extrem. Einerseits verstehe ich, dass Irene Mitleid mit ihm hatte und immer wieder zu ihm zurückkehrt. Andererseits bekomme ich richtigen Hass, wenn ich sehe, wie er sie immer wieder belügt und das Geld für Drogen ausgibt. Ich werde mich da wohl nie einigen können.

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Fazit
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Schlussendlich lässt sich sagen, dass das Buch so einiges über Jamaica und die Einheimischen aufdeckt, was man sonst nicht weiß und sich wahrscheinlich auch nicht vorstellen kann. Mir persönlich plätscherte die Geschichte aber zu oft einfach nur dahin und fesselte mich nicht genug.

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Gespräche aus der Community

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Hallo Ihr Lieben,

mit etwas zittrigen Knien lade ich zur Leserunde meines ersten Buches ein.

Kurzer Plot:

Wahre Geschichte über eine gescheiterte Auswanderung nach Jamaika. Irene ist nach einem Urlaub von dieser Insel fasziniert, lebt mit ihrem Freund im Ghetto von Montego Bay, lässt sich mit einem Drogenkartell ein und landet im einzigen Frauengefängnis Jamaikas. Sie erzählt über Ihre bizarren Erlebnisse vom Leben in Montego Bays Ghetto, von Korruption, seltsamen Freundschaften und viel Reggaemusik.


Bitte bewerbt Euch bis Freitag, dem 18.Januar. Ich werde die Bücher (Print oder eBook, wie Ihr wollt) bei Amazon bestellen sobald ich Eure Adressen habe. Das ist einfacher für mich da ich in London lebe.
Die Leserunde startet mit dem Lesen am 1 Februar.


Ich freu mich auf Eure Bewerbungen!
Liebe Grüße, Irene

Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
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