Irene Ruttmann

 3,5 Sterne bei 11 Bewertungen

Lebenslauf

Irene Ruttmann wurde 1933 in Dresden geboren und studierte u.a. Germanistik und Theaterwissenschaft. Sie arbeitete als Dozentin, beim Hörfunk und bei verschiedenen Verlagen. Bekannt wurde Ruttmann v.a. durch ihre Kinder- und Jugenbücher.

Alle Bücher von Irene Ruttmann

Cover des Buches Titus kommt nicht alle Tage (ISBN: 9783423701761)

Titus kommt nicht alle Tage

(3)
Erschienen am 01.09.1989
Cover des Buches Adèle (ISBN: 9783552057388)

Adèle

(2)
Erschienen am 27.07.2015
Cover des Buches Das Ultimatum (ISBN: 9783423137928)

Das Ultimatum

(1)
Erschienen am 01.08.2009

Neue Rezensionen zu Irene Ruttmann

Cover des Buches Adèle (ISBN: 9783552057388)
Viiivians avatar

Rezension zu "Adèle" von Irene Ruttmann

Viiivian
Interessante Geschichte

Dies ist meine persönliche Meinung. Meine Meinung wurde nicht gefälscht. Alles was ich schreibe kommt von mir. Falls Du das Buch lesen möchtest, bitte ich dich, bei den Buchhandlungen deines Vertrauens oder bei den kleineren zu kaufen. Sie brauchen unsere Unterstützung. Dieses Buch habe ich auf Youtube im Gelesene Bücher juni vorgestellt. Schaut gerne darin vorbei. Freue mich auf Euren Besuch

Mir fällt es ein bisschen schwer, dazu das Buch zu kritisieren. Ich kann nur sagen das es nicht schlecht ist aber nicht soo gut ist, das ich es empfehlen könnte. Es ist einfach schwierig zu beschreiben wie mir das Buch gefallen hat, 

Der Klappentext klingt vielversprechend. Ich habe das Buch geschenkt bekommen. Dies ist eines der härtsten Literatur überhaupt, in dem Wörter spielerisch gespielt werden. Anfangs dachte ich da es einfach nur eine einfache Love Story 0814 ist, aber demnach wahr es aber nicht. Es geht um einen jungen Deutschen Mann namens Max, der ein Infanterist ist und im Dezember 1916 als Krankenlager eingesetzt wird. Es wird gesagt, das er nach Kräutern sucht um Bauschmerzen zu „heilen“, allerdings habe ich davon nicht viel mitbekommen. Es sei denn ich habe überlesen. Doch dann lernt er Adele kennen und wie dem so ist, verliebt er sich in sie.

Anfang war ich total verwirrt, weil es aus zwei Perspektiven geschrieben worden ist. Aus der Sicht Adeles Vater, damals. Und dann aus der Sicht des Typen, in den adele sich verliebt. 

Wer jetzt glaubt, das es ein Happy End gibt und alles Friede Freude Eierkuchen, kann sich geschnitten fühlen. Irgend wie kam ich nicht in die Geschichte hin ein. Sprachlich ist die Geschichte einfach aber auch anstrengend geschrieben. 

Ich dachte mir, 120 Seiten geht flott in einem Tag rüber, aber demnach ist es nicht so. Wahrscheinlich weil die Geschichte aus unterschiedlichen Facette erzählt wird und überhaupt das Thema „Krieg und das alles wirkte ein bisschen anstrengend“ Oder ich war nicht in der Stimmung dieses Buch zu lesen Das Buchcover ist sehr nett gestaltet. Nicht auffällig, aber man erkennt, eine Frau im rotes Kleid und wahrscheinlich Adele ist. 

Cover des Buches Titus kommt nicht alle Tage (ISBN: 9783423701761)
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Rezension zu "Titus kommt nicht alle Tage" von Irene Ruttmann

EmiliAna
Besuch aus der Römerzeit

Herr Agricola ist Lateinlehrer mit Leib und Seele. Doch obwohl er obendrein noch seinen Schülern zugetan ist, gelingt es ihm nicht, sie für die alte Sprache oder gar die Römerzeit zu begeistern.
Das aber ändert sich, als er seine Lateinklasse nach den Winterferien zu einem Ausflug ins nahegelegene Römerkastell, in dem der bewanderte Leser unschwer die Saalburg im Taunus erkennen kann, mitnimmt. Denn dort taucht vor einem der Schüler, Sven, der sich von der Gruppe abgesetzt hat und auf eigene Faust umherstreift, zu dessen großem Erstaunen plötzlich ein Junge, bekleidet mit Sandalen und einer Tunika, auf, der sich als Titus vorstellt und behauptet, zu Römerzeiten in dem zum Kastell gehörenden Dorf als Küchenjunge gearbeitet zu haben!

Sven und bald auch seine Freunde Julia, Sabine und Leo sind fasziniert von dem Jungen und freunden sich mit ihm an. Doch das ist nicht so einfach, denn Titus erscheint nur siebenmal und nur alle sieben Tage, da ihm eine gewisse Wurzel mit dem Namen Laserpicium, die ihn einst heilen sollte, ihn aber stattdessen dahingerafft hatte, in einer Art Schwebe zwischen Leben und Tod hält, ihn gelegentlich aber freigibt und in der Jetztzeit herumirren lässt.

Fortan besuchen ihn die Kinder jede Woche und ganz allmählich beginnen sie, sich brennend für Herrn Agricolas und Titus' Sprache zu interessieren - und nicht minder für das alte Rom, über das Titus viel zu erzählen weiß.
Als er dann seinen neuen Freunden eine antike Schale schenkt, an der auch flugs ein paar zwielichtige Gestalten sehr interessiert sind, kommt noch ein Krimieffekt hinzu, der aber, ein Schwachpunkt in dem ansonsten ungewöhnlichen und interessanten Roman, nicht überzeugen kann und irgendwie störend wirkt....

In den späten 80er und frühen 90er Jahren wurde "Titus kommt nicht alle Tage" in vielen Schulen als Lektüre gelesen. Die Gründe dafür werden bald ersichtlich, während man die Geschichte liest!
Sie ist, bis auf den Krimianteil, spannend geschrieben und lässt die Schüler einen kleinen Ausschnitt, den alltäglichen nämlich, aus der römischen Geschichte hautnah miterleben.

Wie war denn das Leben in einem Römerkastell? Wie zog man sich an, was aß man, wie verbrachte man seine Tage, mit welchen Gegenständen umgab man sich?
Titus davon erzählen zu lassen ist viel aufregender und eingängiger, als darüber nur zu lesen oder es sich von den Lehrern anhören zu müssen!
Und die lateinische Sprache? Von Titus gesprochen und erklärt ist sie plötzlich gar nicht mehr tot und langweilig, wird sogar regelrecht zum Leben erweckt - und der Lateinlehrer Agricola staunt nicht schlecht über die Wandlung seiner bisher so desinteressierten Schüler!

Auch wenn der Roman für Kinder ab 11 Jahren in den 80er Jahren geschrieben worden ist, wie man ihm streckenweise auch anmerkt, was aber nicht weiter stört, würde ich ihn durchaus als "zeitlos" bezeichnen.
Latein dürfen oder müssen, je nach individuellem Standpunkt, auch die Schüler der heutigen Zeit noch lernen - und sich mehr oder weniger dabei langweilen.
Und im Geschichtsunterricht wird eben auch die Römerzeit behandelt - und die hat sich in den mehr als dreißig Jahren seit dem Erscheinen des Buches nicht geändert, könnte aber durch dessen Lektüre erleb- und erfahrbar gemacht werden, lebendiger eben, und den einen oder anderen jungen Leser neugieriger und offener machen.
Und vor allem aber macht sie Lust darauf, auf den Spuren von Sven und seinen Freunden zu wandeln und einmal mit eigenen Augen ein richtiges, echtes Römerkastell anzuschauen!

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