Irene Scharenberg Die Sünderinnen

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Inhaltsangabe zu „Die Sünderinnen“ von Irene Scharenberg

'Wo kommt die Pommes?', ruft Elli, die Besitzerin einer kultigen Duisburger Imbissstube, den Wartenden vor ihrer Theke zu. Auf die Antwort muss sie nicht lange warten: 'Ich!'Mit dem Ruhrpott-Slang hat sich der Neu-Duisburger Pielkötter längst angefreundet. Nicht gewöhnen kann er sich an den Anblick von Blut. Das ist für einen Kriminalhauptkommissar nicht unbedingt von Vorteil. In seinem aktuellen Fall verfolgt er einen Mörder, der seine Opfer mit einem Dolch tötet. Es sind Frauen, die sich von ihrem Mann getrennt haben. Ist es Zufall, dass sie denselben Psychologen aufsuchten? Und welche Rolle spielt dieser selbst sehr labile Therapeut? Pielkötter gelingt es, das rätselhafte Mord-Motiv zu entschlüsseln und ein weiteres Blutopfer zu verhindern. Irene Scharenbergs Kriminalroman "Die Sünderinnen" spielt vor der Kulisse der Kulturhauptstadt Ruhr 2010.

Ein solider geschriebener Krimi.

— Jen_loves_reading_books
Jen_loves_reading_books

Lokalkolorit aus einer Stadt die immer wieder negativ in den Schlagzeilen ist aber dennoch gutes zu bieten hat

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Die Sünderinnen
    Jen_loves_reading_books

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    01. May 2016 um 14:11

    `Die Sünderinnen`vonIrene ScharenbergVom Buchrücken:'Wo kommt die Pommes?', ruft Elli, die Besitzerin einer kultigen Duisburger Imbissstube, den Wartenden vor ihrer Theke zu. Auf die Antwort muss sie nicht lange warten: 'Ich!'Mit dem Ruhrpott-Slang hat sich der Neu-Duisburger Pielkötter längst angefreundet. Nicht gewöhnen kann er sich an den Anblick von Blut. Das ist für einen Kriminalhauptkommissar nicht unbedingt von Vorteil. In seinem aktuellen Fall verfolgt er einen Mörder, der seine Opfer mit einem Dolch tötet. Es sind Frauen, die sich von ihrem Mann getrennt haben. Ist es Zufall, dass sie denselben Psychologen aufsuchten? Und welche Rolle spielt dieser selbst sehr labile Therapeut? Pielkötter gelingt es, das rätselhafte Mord-Motiv zu entschlüsseln und ein weiteres Blutopfer zu verhindern. Irene Scharenbergs Kriminalroman "Die Sünderinnen" spielt vor der Kulisse der Kulturhauptstadt Ruhr 2010.Das Cover:Nun , es zeigt den Duisburger Innenhafen bei Nacht. Passt also. :-)Die Story und ihre Charaktere:Da die Rezensionen , die ich gelesen hatte, von mittelmäßig bis schlecht gingen, bin ich mit nicht allzu großen Erwartungen an dieses Buch gegangen.Die Charaktere sind mir sofort an Herz gewachsen.Hauptkommissar Pielkötter und sein Partner haben mich oft zum schmunzeln gebracht.Die Geschichte ist jetzt nicht sonderlich überraschend, aber welcher Krimi, der klassisch aufgebaut ist, ist das schon?Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, ein wenig bei der Ermittlung mit zu raten. Da ich selbst in Duisburg wohne, gefiel es mir, wenn Gegenden beschrieben wurden, die ich selbst kenne oder dort verkehre.Der Schreibstil ist angenehm und sehr flüssig zu lesen.Die Mundart der Duisburger Umgangssprache fand ich recht witzig, obwohl ich , als Duisburgerin selbst nicht so spreche und ich auch keinen kenne, der das tut ( Ehrlich gesagt, hört man diese Mundart nur von der älteren Generation).Aber man liebt ja die üblichen Klischees und Vorurteile. ;-)Fazit:Keine Frage, die Story lebt von ihren Charakteren, die ich sehr lieb gewonnen habe. Ein solider geschriebener Krimi.Ein nettes Buch für zwischendurch.Empfehlung:Für Fans von klassischen Krimis , nicht nur für Duisburger oder Ruhrpottler. Also, ja.Von mir gibt's:4 von 5 Sternen.

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  • Lokalkolorit und Erstlingswerk kann das gut gehen ?

    Die Sünderinnen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2014 um 16:42

    Die Autorin Irene Scharenberg war mir bis dato absolut kein Begriff , durch ihre Bücher bin ich in der hiesigen Postfiliale aufmerksam geworden. So begann ich mit dem ersten ihrer bisher vier erschienen Bücher an und freute mich auf ein paar unterhaltsame Stunden in Duisburg. Da trifft es sich gut dass ich selber in Duisburg wohne und dadurch viele der erwähnten Schauplätze kenne und einordnen kann. Obwohl ich anmerken muss, dass die Schauplätze nur hier und da erwähnt werden und für die Geschichte nicht von großer Bedeutung sind und eigentlich keine Rolle spielen. Die Geschichte selber dümpelt so vor sich hin, sie ist nicht ohne Spannung aber auch nicht vergleichbar mit den Geschichten und Plots der Großen des Genre. Solide halt würde ich sagen. Die Idee der Geschichte ist gut aber mehr als die hier aufgelegten 200 Seiten kann man aus dieser Idee auch nicht ziehen, ohne langatmige Phrasen für den Leser einzubauen. Die Personen sind schon eine Sache für sich und geben dem Roman eine gewisse Note. Sie waren es auch die mich dazu bewogen die anderen vier Teile der Autorin zur Hand zu nehmen und zu lesen. Kommissar Pielkötter der schrullige , miesgelaunte Kommissar der Duisburger Polizei erinnerte mich so an eine Mischung aus Schimanski und Kluftinger. Interessante Mischung wenn ich ehrlich bin. Kommissar Barowski blieb mir in diesem ersten Teil noch zu blass und unbemerkt, da bin ich gespannt wie der sich im zweiten Roman entwickelt. Auch das Verhältnis der beiden – welches in diesem Buch – schon sehr deutlich zur Sprache kommt interessiert mich brennend. Ansonsten blieben mir keine relevanten Personen in Erinnerung außer dem Mörder der aber auch nur kurz mit ein paar Attributen bedacht wird und dem Psychologen dem meiner Meinung in manchen Passagen zuviel Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Hier hätte man in der kürze der Seiten (das Buch hat ja nur gut 200 Seiten) die Gewichtung anders verteilen können, aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung und andere Leser werden das vielleicht anders sehen. FAZIT: Als Erstlingswerk ein solider Roman mit vielleicht einigen Schwächen und Ungereimtheiten die aber mit ein paar Kniffen und Übungen in den Folgeromanen nicht mehr auftauchen dürften. Mithalten bei den Großen des Genre kann der Roman sicher nicht, da es sich aber um einen Roman mit reichlich Lokalkolorit handelt soll er das wahrscheinlich auch nicht. Der Preis ist für das kurze Lesevergnügen recht hoch , daher gibt es dafür einen Stern Abzug. Ebenfalls einen Stern Abzug gibt es für die Schwächen und Ungereimtheiten in der Gesamtheit des Romans. Da ich die Entwicklung der Autorin und auch der Figuren verfolgen will nehme ich mir den zweiten Band auch zur Hand und sehe mal weiter. 3 von 5 Sternen von mir.

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  • Ein Duisburg-Krimi

    Die Sünderinnen
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    20. August 2013 um 10:38

    Kollege Barnowski suchen den Mörder einer Frau, der sein Opfer mit einem Dolch erstochen hat. Während die Kommissare mit ihren Ermittlungen nicht weiter kommen, geschieht ein weiterer Mord, der auf den gleichen Täter hinweist. Es stellt sich heraus, daß die Frauen sich vor einiger Zeit von ihren Männern getrennt und den gleichen Psychologen aufgesucht haben. Ist hier die Verbindung zwischen den Mordfällen zu finden? "Die Sünderinnen" ist der erste Band der bisher dreiteiligen Reihe um den Neu-Duisburger Kommissar Willibald Pielkötter, der vor der Kulisse der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 spielt. Es handelt sich dabei um einen soliden Krimi, der zwar stellenweise vorhersehbar ist, aber dennoch gut unterhält. Sprachlich könnte noch das eine oder andere verbessert werden, aber im Großen und Ganzen ist die Sprache in Ordnung. Willibald Pielkötter ist sehr schön dargestellt: etwas kauzig und brummig kommt er bei den Kollegen daher, bei Zeugen kann er jedoch sehr einfühlsam sein. Seine große Schwäche ist der Anblick von Blut, die bei seiner Arbeit etwas hinderlich ist. Während Pielkötter detailliert gezeichnet ist, bleibt mir sein Kollege Barnowski dagegen etwas zu blass. Ich hatte das Gefühl, daß er in dem Ermittlerduo keine sehr große Rolle spielt, was ich persönlich etwas schade finde, da er einen guten Kontrast zu Pielkötter bilden könnte.

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  • Rezension zu "Die Sünderinnen" von Irene Scharenberg

    Die Sünderinnen
    Xirxe

    Xirxe

    Gleich vorweg: Das Buch ist einfach schlecht - schlechter Stil und schlechter Inhalt. Sofort zu Beginn kommt eine zweiseitige Werbung für Duisburg, die ebenso aus einer Imagekampage des Tourismusbüros hätte stammen können. Bei einem kurzen Abstecher nach Trier erfährt man hingegen so gut wie nichts von dieser Stadt (vielleicht auch besser so ;-)). Die Handlung selbst ist schnell zusammengefasst: Frauen, die sich gerade von ihren Ehemännern getrennt haben, werden umgebracht. Man ist als LeserIn bei den Taten dabei ohne jedoch zu wissen, wer der Täter ist. Nur so viel weiß man: Er ist getrieben von einer Art religiösem Wahn. Die Autorin versucht mit allen Mitteln einen Tatverdächtigen 'aufzubauen', was ihr meiner Meinung nach jedoch völlig misslingt. Zu offensichtlich werden Sachverhalte beschrieben, die auf ihn als Verdächtigen hinweisen sollen, ein Holzhammer ist nichts dagegen. Daneben ist das Buch voll von unlogischen Handlungen und Ereignissen. Eine Frau, die jahrelang von ihrem Mann geschlagen wurde, findet von heute auf morgen die Kraft, sich ihm zu widersetzen und ihn zu verlassen. Oder die Reaktion des Kommissars auf die Offenbarung seines Sohnes: Spielt die Geschichte in den 50ern? Ganz übel sind aber solche Patzer: 'In diesem Moment schlitzte der Dolch ihren leichten Mantel auf. Blut sicherte durch den dünnen, hellen Stoff...' Gibt's jetzt auch schon blutende Mäntel? Denn zwei Sätze weiter ist zweifelsfrei klar, dass beim ersten Schnitt tatsächlich nur der Mantel zerfetzt wurde. Und das sind nur wenige Beispiele von vielen. Tut mir leid, aber das war ein Satz mit X - nämlich gar nix. Vielleicht noch ein bisschen üben??

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