Irene Stratenwerth

 3 Sterne bei 14 Bewertungen

Alle Bücher von Irene Stratenwerth

Cover des Buches Im wilden Osten dieser Stadt (ISBN:9783499256943)

Im wilden Osten dieser Stadt

 (12)
Erschienen am 01.02.2012
Cover des Buches Entführung am Fischmarkt (ISBN:9783831903467)

Entführung am Fischmarkt

 (2)
Erschienen am 01.08.2009
Cover des Buches Die Bettelkönigin (ISBN:9783867390415)

Die Bettelkönigin

 (0)
Erschienen am 11.03.2013
Cover des Buches Die Bettelkönigin - Paket (ISBN:9783867390910)

Die Bettelkönigin - Paket

 (0)
Erschienen am 11.09.2013
Cover des Buches Jakob van Hoddis (Hans Davidsohn 1887-1942) (ISBN:9783926200839)

Jakob van Hoddis (Hans Davidsohn 1887-1942)

 (0)
Erschienen am 01.01.2001

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Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth
Fannievor 7 Jahren

Solider deutscher Krimi

An einem See in Hamburg wird die Leiche der psychisch kranken Angelika Gelterkind gefunden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin, doch die Anwältin Kristina Wolland, Freundin und rechtliche Betreuerin der Toten, hat daran erhebliche Zweifel. In der Nacht vor Angelikas Tod war sie mit ihr in der Psychiatrie. Das spätere Opfer war in Panik und fühlte sich verfolgt. Kristina Wolland lässt nicht locker und ermittelt auf eigene Faust. Doch das wird sehr schnell gefährlich, wie sie am eigenen Leib erfahren muss…

„Im wilden Osten dieser Stadt“ ist ein straighter und sehr solider deutscher Krimi mit der Stadt Hamburg als Schauplatz. Die Autorin Irene Stratenwerth hat mit Kristina Wolland eine wirklich sympathische Hauptfigur entwickelt, die ihre Ecken und Kanten hat: Nicht mehr blutjung, mit einem problematischen Liebesleben, stur und gern auf Konfrontationskurs. Der Krimi hat keinerlei Längen, die den Leser zum Gähnen animieren, denn die Geschichte schreitet in gutem Tempo voran. Irene Stratenwerth gewährt einen Blick in das Sexarbeiterinnen-Milieu und erzählt von den Vorurteilen, denen Menschen aus Osteuropa nur allzu oft gegenüberstehen. Nach „Entführung am Fischmarkt“ ist „Im wilden Osten dieser Stadt“ Fall Nummer zwei für die toughe Hamburger Anwältin. Hoffentlich gibt es auch in Zukunft wieder etwas für Kristina Wolland zu tun!

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Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth
joshi_82vor 7 Jahren

"Im wilden Osten dieser Stadt" ist ein relativ dünner Krimi, den man ganz gut zwischendurch lesen kann. Wirklich darauf konzentrieren muss man sich nämlich nicht, um mithalten zu können und leider muss man auch sein Gehirn nicht wirklich einschalten, um vielleicht mögliche Täter erraten zu können. Bei mir war es im Gegenteil leider so, dass ich sofort die richtige Person in Verdacht hatte, nachdem sie aufgetaucht war. Zwar wusste ich nicht, wie und warum, aber ich lag mit meiner Vermutung direkt richtig. Eigentlich mag ich es lieber, lange im Dunkeln zu tappen und immer wieder einen falschen Verdacht zu hegen. Das macht für mich einen wirklich guten Krimi einfach aus. Auch fehlte mir hier ein wenig die Spannung. Zwar ließ sich das Buch schnell und locker weglesen, was auch an dem einfachen Schreibstil der Autorin lag, doch oft wurde man einfach vor vollendete Tatsachen gestellt, die plötzlich geschehen sind, obwohl gerade noch gar keine Rede davon war. Ich möchte hier nicht spoilern, deswegen kann ich natürlich nicht zuviel verraten.
Die Charaktere waren alle ziemlich lebensecht beschrieben, da gab es mehr oder weniger sympathische Menschen, wie das eben auch im normalen Leben so ist. Kristina Wolland, die Haupt-Protagonistin ist recht sympathisch, doch leider hat man bei ihr oft den Eindruck, dass sie keine Anwältin ist, da sie einfach nicht wirklich handelt, wie es eine Anwältin tun sollte. Sie ist ziemlich großherzig, was mir gut gefallen hat, doch lässt sie sich davon einfach viel zu sehr leiten und vernachlässigt schonmal ihre Kanzlei, um auf eigene Faust zu ermitteln, obwohl die Polizei schon längst dabei ist. Auch kommen mir manche Dinge dann doch etwas unlogisch vor, etwa wenn eine Polizistin ihr rät, doch ins Ausland zu reisen, um auf eigene Faust zu recherchieren, weil sie selbst das nur über lange Dienstwege dürfte. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sowas tatsächlich passieren würde. Oft waren mir Dinge zu schnell abgehandelt, zu einfach aufgelöst, was mir irgendwie total die Spannung genommen hat. Die einzige Stelle, die ich wirklich spannend fand und aus der man wirklich etwas tolles hätte machen können, war viel zu schnell vorbei und aus der kam man viel zu einfach heraus. Auch wieder etwas, was ich mir im echten Leben nicht vorstellen kann.

Fazit:
Ein Krimi für Zwischendurch, mehr aber leider auch nicht. Die Handlungen waren mir oft zu konstruiert, spannende Szenen zu schnell vorbei und von der Polizeiarbeit wurde leider viel zu viel vorenthalten. Ich möchte miträtseln können, doch hier war das nicht wirklich nötig, da man schnell ahnte, wer hinter allem steckt, auch wenn man die Beweggründe nicht direkt erahnen konnte.

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Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth
sabatayn76vor 7 Jahren

'Wenn jemand plötzlich aus deinem Leben verschwindet, [...] hast du keine Ruhe mehr, bis du weißt, was passiert ist.'

Inhalt:
Am Boberger See wird eines Morgens eine Frauenleiche gefunden. Es handelt sich um die psychisch kranke Angie, die sich am Vorabend verfolgt und in Gefahr gefühlt hat und sich freiwillig in eine psychiatrische Klinik begeben wollte. Sie hat sich dann jedoch spontan gegen die Klinik entschieden und ließ sich von ihrer langjährigen Freundin Kristina Wolland wieder nach Hause fahren.

Am nächsten Tag meldet ein junger Mann seine Freundin Alina vermisst, die kurioserweise bei Angie gelebt hatte. Die Anwältin Kristina macht sich auf die Suche nach den Zusammenhängen und versucht, den Tod ihrer Freundin Angie aufzuklären.

Mein Eindruck:
Mir hat 'Im wilden Osten dieser Stadt' sehr gut gefallen. Der Autorin gelingt es, auf weniger als 250 Seiten eine komplexe Geschichte zu entwerfen, die mich jederzeit überzeugt und gefesselt hat. Dabei ist der Roman sprachlich einfach gehalten, ist schnörkellos und kompakt. Die Protagonisten sind glaubwürdig und lebensnah, die Geschichte spannend. Besonders positiv ist mir zudem die sehr gute Recherchetätigkeit der Autorin im Bereich psychiatrischer Erkrankungen / psychotischer Störungen aufgefallen.

Mein Resümee:
Unterhaltsam und sehr gut recherchiert.

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