Irene Stratenwerth Im wilden Osten dieser Stadt

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Inhaltsangabe zu „Im wilden Osten dieser Stadt“ von Irene Stratenwerth

In der schönsten Stadt der Welt liegt das
gefährlichste Pflaster.

Am Badestrand eines Hamburger Sees wird eine Leiche gefunden: Anwältin Kristina Wolland hatte ihre Freundin Angie am Abend zuvor getroffen — die schien verängstigt, wollte aber nicht reden. Nun ist sie tot.
Tags darauf meldet ein junger Mann das plötzliche Verschwinden seiner Verlobten: Die junge Alina aus der Ukraine, wohnhaft zuletzt bei Angie, glaubte verfolgt zu werden.
Welche Verbindung bestand zwischen den beiden so ungleichen Frauen? Was versetzte sie in Angst und Schrecken? Kristina Wolland ist fest entschlossen, es herauszufinden.

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  • Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

    Im wilden Osten dieser Stadt

    Fannie

    28. October 2012 um 19:26

    Solider deutscher Krimi An einem See in Hamburg wird die Leiche der psychisch kranken Angelika Gelterkind gefunden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin, doch die Anwältin Kristina Wolland, Freundin und rechtliche Betreuerin der Toten, hat daran erhebliche Zweifel. In der Nacht vor Angelikas Tod war sie mit ihr in der Psychiatrie. Das spätere Opfer war in Panik und fühlte sich verfolgt. Kristina Wolland lässt nicht locker und ermittelt auf eigene Faust. Doch das wird sehr schnell gefährlich, wie sie am eigenen Leib erfahren muss… „Im wilden Osten dieser Stadt“ ist ein straighter und sehr solider deutscher Krimi mit der Stadt Hamburg als Schauplatz. Die Autorin Irene Stratenwerth hat mit Kristina Wolland eine wirklich sympathische Hauptfigur entwickelt, die ihre Ecken und Kanten hat: Nicht mehr blutjung, mit einem problematischen Liebesleben, stur und gern auf Konfrontationskurs. Der Krimi hat keinerlei Längen, die den Leser zum Gähnen animieren, denn die Geschichte schreitet in gutem Tempo voran. Irene Stratenwerth gewährt einen Blick in das Sexarbeiterinnen-Milieu und erzählt von den Vorurteilen, denen Menschen aus Osteuropa nur allzu oft gegenüberstehen. Nach „Entführung am Fischmarkt“ ist „Im wilden Osten dieser Stadt“ Fall Nummer zwei für die toughe Hamburger Anwältin. Hoffentlich gibt es auch in Zukunft wieder etwas für Kristina Wolland zu tun!

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  • Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

    Im wilden Osten dieser Stadt

    joshi_82

    04. August 2012 um 13:43

    "Im wilden Osten dieser Stadt" ist ein relativ dünner Krimi, den man ganz gut zwischendurch lesen kann. Wirklich darauf konzentrieren muss man sich nämlich nicht, um mithalten zu können und leider muss man auch sein Gehirn nicht wirklich einschalten, um vielleicht mögliche Täter erraten zu können. Bei mir war es im Gegenteil leider so, dass ich sofort die richtige Person in Verdacht hatte, nachdem sie aufgetaucht war. Zwar wusste ich nicht, wie und warum, aber ich lag mit meiner Vermutung direkt richtig. Eigentlich mag ich es lieber, lange im Dunkeln zu tappen und immer wieder einen falschen Verdacht zu hegen. Das macht für mich einen wirklich guten Krimi einfach aus. Auch fehlte mir hier ein wenig die Spannung. Zwar ließ sich das Buch schnell und locker weglesen, was auch an dem einfachen Schreibstil der Autorin lag, doch oft wurde man einfach vor vollendete Tatsachen gestellt, die plötzlich geschehen sind, obwohl gerade noch gar keine Rede davon war. Ich möchte hier nicht spoilern, deswegen kann ich natürlich nicht zuviel verraten. Die Charaktere waren alle ziemlich lebensecht beschrieben, da gab es mehr oder weniger sympathische Menschen, wie das eben auch im normalen Leben so ist. Kristina Wolland, die Haupt-Protagonistin ist recht sympathisch, doch leider hat man bei ihr oft den Eindruck, dass sie keine Anwältin ist, da sie einfach nicht wirklich handelt, wie es eine Anwältin tun sollte. Sie ist ziemlich großherzig, was mir gut gefallen hat, doch lässt sie sich davon einfach viel zu sehr leiten und vernachlässigt schonmal ihre Kanzlei, um auf eigene Faust zu ermitteln, obwohl die Polizei schon längst dabei ist. Auch kommen mir manche Dinge dann doch etwas unlogisch vor, etwa wenn eine Polizistin ihr rät, doch ins Ausland zu reisen, um auf eigene Faust zu recherchieren, weil sie selbst das nur über lange Dienstwege dürfte. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sowas tatsächlich passieren würde. Oft waren mir Dinge zu schnell abgehandelt, zu einfach aufgelöst, was mir irgendwie total die Spannung genommen hat. Die einzige Stelle, die ich wirklich spannend fand und aus der man wirklich etwas tolles hätte machen können, war viel zu schnell vorbei und aus der kam man viel zu einfach heraus. Auch wieder etwas, was ich mir im echten Leben nicht vorstellen kann. Fazit: Ein Krimi für Zwischendurch, mehr aber leider auch nicht. Die Handlungen waren mir oft zu konstruiert, spannende Szenen zu schnell vorbei und von der Polizeiarbeit wurde leider viel zu viel vorenthalten. Ich möchte miträtseln können, doch hier war das nicht wirklich nötig, da man schnell ahnte, wer hinter allem steckt, auch wenn man die Beweggründe nicht direkt erahnen konnte.

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  • Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

    Im wilden Osten dieser Stadt

    sabatayn76

    28. April 2012 um 22:33

    'Wenn jemand plötzlich aus deinem Leben verschwindet, [...] hast du keine Ruhe mehr, bis du weißt, was passiert ist.' Inhalt: Am Boberger See wird eines Morgens eine Frauenleiche gefunden. Es handelt sich um die psychisch kranke Angie, die sich am Vorabend verfolgt und in Gefahr gefühlt hat und sich freiwillig in eine psychiatrische Klinik begeben wollte. Sie hat sich dann jedoch spontan gegen die Klinik entschieden und ließ sich von ihrer langjährigen Freundin Kristina Wolland wieder nach Hause fahren. Am nächsten Tag meldet ein junger Mann seine Freundin Alina vermisst, die kurioserweise bei Angie gelebt hatte. Die Anwältin Kristina macht sich auf die Suche nach den Zusammenhängen und versucht, den Tod ihrer Freundin Angie aufzuklären. Mein Eindruck: Mir hat 'Im wilden Osten dieser Stadt' sehr gut gefallen. Der Autorin gelingt es, auf weniger als 250 Seiten eine komplexe Geschichte zu entwerfen, die mich jederzeit überzeugt und gefesselt hat. Dabei ist der Roman sprachlich einfach gehalten, ist schnörkellos und kompakt. Die Protagonisten sind glaubwürdig und lebensnah, die Geschichte spannend. Besonders positiv ist mir zudem die sehr gute Recherchetätigkeit der Autorin im Bereich psychiatrischer Erkrankungen / psychotischer Störungen aufgefallen. Mein Resümee: Unterhaltsam und sehr gut recherchiert.

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  • Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

    Im wilden Osten dieser Stadt

    Bücherwurm

    19. April 2012 um 18:29

    Für mich ist der Kriminalroman "Im wilden Osten dieser Stadt", verlegt durch rororo, die erste Begegnung mit der deutschen Autorin Irene Stratenwerth und ihrer Protagonistin Kristina Wolland. Ein recht dünnes Büchlein wie es scheint, das Cover eher unscheinbar, der Text wie von einer altersschwachen, längst obsoleten Schreibmaschine getippt. Niemals hätte ich einen so durchdachten, ernsthaften und spannenden thrillerträchtigen Inhalt vermutet! Kristina Wolland ist Anwältin, mit eigener Kanzlei. Sie hat gut zu tun und wird von einer Türkin, Ceyda, unterstützt, die den kompletten Ablauf der Kanzlei managt. Kristina ist - für mich erfrischend wohltuend- sehr sozial. Sie ist eng verbunden mit einer ehemaligen Komilitonin, die während des Studiums allerdings mit den Gesetzen und Rechtsprechungen in diesem, unseren Staat nicht konform ging und ausstieg. Schwer depressiv findet sie durch den Kontakt zu Kristina zu einem einigermassen geordneten Leben. Wenige Wochen zuvor ist Kristinas Freund aus früheren Tagen aus Brasilien wieder aufgetaucht, aber nötige Beziehungsfragen werden von beiden tunlichst vermieden, zu gross sind die Unterschiede der Lebensweisen. Der Plot beginnt mit einem verzweifelten Anruf von Kristinas engster Freundin, sie möchte nachts zur Klinik, Kristina möchte sie natürlich begleiten. In der Klinik ändert die Freundin nach der Wartezeit ihre Meinung und möchte doch wieder nach Hause. Da es schon spät ist, schiebt Krisitna auch hier ein klärendes Gespräch auf den nächsten Tag und fährt erleichtert nach Hause. Zu diesem Gespräch soll es nicht mehr kommen, die Freundin wird am nächsten Tag tod aufgefunden und es mehren sich die Verdachtsmomente, dass nicht ein Suizid zum Tod führte. Kristina beginnt mit schlechtem Gewissen nachzuhaken und gerät immer weiter in einen Pfuhl an Vorurteilen, Lügen und Betrug einer Hilfsorganisation in Hamburg, die sich um junge Einwanderer, speziell Mädchen aus den östilichen Nachbarländern kümmert. Aber in wieweit hat ihr Freund damit zu tun, warum ist Ceyda plötzlich so verändert und wer sind all die Leute, die sich um ihre tote Freundin scharten? Ist es so, dass Polen, Russen und Ukrainer lügen, betrügen und Deutschland ausnutzen? Sind alle Menschen illegal eingewandert? Sind die Mädels alle im Rotlichtmilieu tätig, weil man da "schnelles Geld" machen kann? Oder sind das die Vorurteile der Deutschen, die sich mit der Kultur dieser Länder nicht auseinandersetzen möchten, die mit diesen Platitüden schwierige Ausländerrechte zurechtbiegen und für sich vereinfachen? Die vielelicht auch gut Geld verdienen mit dem Leid der Hilfesuchenden, die sich aber aufgrund Sprachmängel und Unsicherheiten nicht wehren können? Ich war mehr als positiv überrascht! Nicht nur flüssig und spannend zu lesen, sondern die Autorin, die als freie Journalistin und Ausstellungskuratorin arbeitet, traut sich an sehr ernsthafte Problemthemen. Themen, die sehr aktuell und fustrierend sind und den Leser zum Grübeln bringen. Es gibt noch vieles zu tun in dieser Hinsicht und die Situation in den Grossstädten wird ja eher schlimmer, denn besser. Da ich in Berlin lebe sind diese angesprochenen Vorurteile ja ständig präsent. Diebesbanden aus Polen, Autodiebstähle, Kinderbanden aus Bulgarien, die Wohnungsbrüche im Akkord tätigen. Sind wir Deutschen so satt, so bequem, machen wir es allen so einfach? Oder fordern wir durch unser Verhalten andere Nationen derart heraus? Und wer ist unterm Strich der Gewinner? Doch, ich muss sagen, Hut ab! Wer als Autor einen Blick hinter diese Vorhänge wirft und nicht verzweifelt, sondern es in Form eines Krimis verarbeitet, dazu gehört sicher einiges an Mut und Durchhaltevermögen! Sicher hätte man manches Thriller- mässiger ausbauen können, mehr Tempo, mehr Kribbel, aber die Botschaft sollte für jeden Leser angekommen sein! Erst an die eigenen Nase fassen, bevor man vorschnell einen Tatverdacht in die Ausländer-Schublade steckt, nur weil es hier und da mal passte! Toll gemacht, ich bin wirklich gespannt, wie es mit Kristina weitergeht, auch privat! Der erste Krimi mit der Protagnoistin heisst "Entführung am Fischmarkt" und ist 2009 erschienen!

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  • Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

    Im wilden Osten dieser Stadt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. April 2012 um 20:10

    Als Kristina Wolland vom Tod ihrer ehemaligen Kommilitonin Angie erfährt, ist sie erschüttert: Erst am Vorabend hatte Angie um Hilfe gebeten, diese dann aber überstürzt abgewiesen. Zudem war Kristina gesetzliche Betreuerin der psychisch labilen Angie. In den Frühstückskaffee mischen sich heftige Schuldgefühle mit der Frage, ob sie Angie besser hätte helfen können. Für die Polizei ist die Sache schnell klar, im Blut werden Drogen gefunden und kombiniert mit Angies Vorgeschichte sieht alles eher nach Selbstmord aus. Kristina beginnt mit eigenen Recherchen, vor allem, als sich der junge Ukrainer Alexander bei ihr meldet. Dessen Freundin hatte bei Angie Unterschlupf gefunden und ist plötzlich verschwunden. Kristina beginnt mit recht planlosen Recherchen, verständlicherweise, denn wo soll sie überhaupt anfangen? Die Polizei begegenet ihr misstrauisch und der junge Mann wirkt irgendwann gar nicht mehr so unschuldig, wie noch zu Beginn. Trotzdem stürzt sich die Anwältin in eine Szene, die ihr gefährlich werden könnte, denn es riecht nach Menschenhandel und Prostitution. Menschenhändlerringe sind gewiss nicht zimperlich, wenn ihnen jemand in die Quere kommt. Es gibt viele Ermittlerfiguren, die natürlicher erscheinen als Kristina Wolland. Obwohl öfter Kniffe nötig sind, damit die Figuren Ergebnisse zutage fördern, wirkten sie in diesem Fall zu konstruiert. Kristina lässt zum Beispiel über Tage ihre Kanzlei schleifen, um auf der Suche nach einem Grund für diesen sinnlosen Tod durch Hamburg zu streifen. Und das bei einer Anwältin, die für ihre erfolgreiche Unabhängigkeit sicher lange und iintensiv gearbeitet hat. Gewissenhaft und termintreu. Kristina fliegt von einem Tag auf den anderen in die Ukraine, um sich dort mit Alexander zu treffen, einem Mann wohlgemerkt, dem sie nicht recht über den Weg traut. Der ihr ziemlich offensichtlich nicht alles erzählt hat und die fehlende Hälfte könnte eine sehr gefährliche sein. Kristina ist das wohl bewusst, der Dramaturgie zuliebe vergisst sie es wieder. Wobei -zugegeben- der Besuch durchaus interessante Ergebnisse zu Tage fördert, die den Ermittlern in Deutschland auf die Füße helfen. Und warum die ganze Reise? Weil die zugeteilte Kommissarin laut über die Idee einer Recherche vor Ort nachgedacht hat. So besorgt Kristina sein mag, soviel Naivität passt nicht ins Bild. Und wieder schleift die Kanzleiarbeit über Tage hinweg. Das Personal im wilden Osten bleibt relativ flach. Vielleicht, weil es zu sehr als Vehikel für die Geschichte funktionieren muss - inklusive einer undefinierten Beziehungskiste und Ärger mit der Angestellten. Die ukrainische Gemeinde in Hamburg bleibt am Ende auch dem Leser weiter so fremd, wie sie es für Kristina Wolland schon am Anfang war.Viele Einblicke in spezifische Gepflogenheiten, die andere Bücher bei solchen Gelegenheiten geben, treten nicht auf. Trotzdem ist die Geschichte lesenswert flüssig geblieben. Freilich wird der Fall rund um Angie solide gelöst und die Kanzlei kann sich wieder daran machen, ihre Klienten solide zu beraten. Und Kristina Wolland verdient eine zweite Chance. Alleine schon wegen ihrer Angestellten Ceyda Ozgür, leider eine Randfigur, aber eine starke. Sie lässt die Energie und den Grips aufblitzen, der mir bei ihrer Chefin in diesem Band fehlt.

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  • Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

    Im wilden Osten dieser Stadt

    Natasha

    26. February 2012 um 10:14

    Viel Krimi auf nicht ganz so vielen Seiten, das wirkt manchmal etwas komprimiert, ist aber nicht schlecht gemacht. Eine sympathische Protagonistin, eine gute Geschichte, da braucht es nicht viel Drumherum.

  • Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

    Im wilden Osten dieser Stadt

    marion_gallus

    25. February 2012 um 18:56

    Kristina Wolland ist Rechtsanwältin in Hamburg. Sie hat eine gut gehende, mittelständische Kanzlei und eine langjährige Mitarbeiterin. Gemeinsam bilden sie ein gutes, erfolgreiches Team. Privat ist Kristina in einer Beziehung mit dem Globetrotter Michel, der vor einigen Monaten aus dem Ausland zurückgekehrt ist und seitdem bei ihr wohnt. Einen Job hat er nicht, lebt aus dem Rucksack, als sei er immer auf dem Sprung. Was er die Jahre im Ausland so getrieben hat und womit er derzeit seine Tage verbringt weiß Kristina eigentlich nicht so genau. Eines Abends bekommt Kristina einen aufgeregten Anruf ihrer Freundin aus Studientagen Angie, sie braucht unbedingt Kristinas Hilfe, will verschwinden. Was genau los ist erzählt sie nicht. Da Angie über viele Jahre hinweg psychische Probleme hat und ein eher unstetes Leben führt ist Kristina ihre gesetzliche Betreuerin. Kristina kommt dem Wunsch ihrer Freundin nach und bringt sie zur hiesigen “Klapse”. Angie sagt, nur dort sei sie in Sicherheit, da könne ihr nichts geschehen. Doch bevor Kristina und Angie auch nur mit der diensthabenden Ärztin sprechen können, überlegt es sich Angie anders und sie will umgehend wieder fort von dort und zurück nach Hause gebracht werden. Nun völlig verwirrt von Angies seltsamen Ausbrüchen fährt Kristina die Freundin wieder zu Ihrer Wohnung und setzt sie dort ab. Am nächsten Tag ist sie tot. Sie wurde aufgefunden an einem Badesee. Einen Tag darauf erscheint ein junger Russlanddeutscher in Kristinas Kanzlei und erzählt, dass er seine Verlobte vermisse. Sie sei spurlos verschwunden. Die letzten Tage habe sie bei Angie gewohnt und eben die habe ihm die Visitenkarte von Kristina gegeben, damit er sich an sie wendet, sollte etwas geschehen. Was ist geschehen? Wo ist ihre Freundin Kristina da hinein gerutscht? Wer ist dieser seltsame junge Mann und warum hat seine Verlobte bei Angie gelebt? Soviele undurchsichtige Fragen, die Kristina zwingend dazu veranlassen den Dingen auf den Grund zu gehen und selber die Ermittlungsarbeiten in Angriff zu nehmen … Weiterlesen: http://buchwelten.wordpress.com/2012/02/25/im-wilden-osten-dieser-stadt-von-irene-stratenwerth-25/ © Buchwelten 2012

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  • Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

    Im wilden Osten dieser Stadt

    Jessi2011

    20. February 2012 um 22:26

    Der Klappentext und das eher düster gehaltene Cover machen neugierig und man ist gespannt auf das Buch und möchte ebenfalls wissen, wie Angie ums Leben gekommen ist. Die Geschichte ist auch interessant. Jedoch plätschert sie etwas vor sich hin und ist für mich oft uninteressant gewesen. Es beginnt mit Angies Tod. Kristina Wolland wird von Angies Mutter beauftragt, den Mörder ihrer Tochter zu suchen. Diese Aufgabe nimmt sich Kristina sehr zu Herzen und gerät dadurch immer tiefer in dubiose Machenschaften. Immer mehr Rätsel tauchen auf und sie versucht diese zu lösen, bis sie selber total in den Fall verwickelt ist. Der Mittelteil des Buches ist wieder recht spannend geschrieben, jedoch gibt es danach wieder Stellen, die erneut vor sich hinplätschern und mich nicht wirklich begeistert haben. Gefühle spielen in diesem Buch – wie ich finde – keine große Rolle. Oft wird ziemlich neutral berichtet. Das finde ich sehr schade, mit ein paar mehr eingebauten Gefühlen der Charaktere hätte das Buch vielleicht besser gewirkt. Denn auch von den einzelnen Charakteren erfährt man nur das Nötigste. In dem Buch geht es um Menschenhandel, Prostitution und Drogen. Man erfährt ziemlich viele Einzelheiten über einige fiktive Organisationen und Drogen, was ich recht interessant finde. Zum Schluss des Buches fügen sich viele Puzzleteile zusammen und alles wird aufgeklärt. Was mich jedoch enttäuscht hat, war die letzte Seite des Buches. Ich hatte das Gefühl, alles wird gut, doch der letzte Satz des Buches den Kristina sagt, hat mich eines Besseren belehrt. Gerne hätte ich gewusst, wie es weitergeht, denn mit diesem einen Satz sind für mich viele Fragen offen geblieben, was Kristinas Beziehungen zu anderen Leuten angeht. Die Story des Buches ist ganz gut, jedoch hätte man meiner Meinung nach mehr daraus machen können.

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  • Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

    Im wilden Osten dieser Stadt

    serpent

    20. February 2012 um 22:11

    Inhalt Als mitten in der Nacht das Telefon klingelt, ist Kristina Wolland zunächst genervt. Die Anwältin genießt gerade die Zeit mit ihrem Freund, der nach 20 Jahren Aufenthalt in Brasilien so plötzlich wieder vor ihrer Tür stand und es erneut mit einer Beziehung probieren möchte. Doch als sie bemerkt, wie verängstigt und verstört ihre Freundin am Telefon klingt, macht sie sich sofort auf den Weg um ihre ehemalige Kommilitonin mit den psychischen Problemen in eine psychiatrische Anstalt zu bringen. Aber kaum dort eingetroffen, will Angie voller Panik wieder dort weg und zurück in ihre Wohnung. Auch diesen Gefallen tut Kristina ihr – und erfährt am nächsten Tag, dass ihre Freundin ermordet wurde. Kurz darauf klingelt ihr Telefon erneut und es meldet sich ein junger Deutschrusse, der verzweifelt nach seiner Freundin sucht. Diese habe zuletzt bei Angie gewohnt, sei jedoch verschwunden. Ob der Ukrainerin ebenfalls etwas zugestoßen ist? Kristina beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und gerät schnell in eine Szene, die von Frauenhandel lebt. Irgendwo zwischen den waghalsigen Ermittlungen und gefährlichen Situationen findet sie dann auch noch eine Verbindung zu ihrem Freund. Wem kann sie noch trauen? Berwertung Irene Stratenwerths Hamburgkrimi klingt vielversprechend. Umso erstaunter ist man, wenn man erstmals das überaus dünne Büchlein in der Hand hält. Ob knapp 240 Seiten bei einer so verworrenen Geschichte ausreichen? Kristina Wolland ist dem Leser sofort sympathisch – beginnt ihr erster Auftritt doch damit, dass sie verschlafen hat und kurzerhand nach dem ersten Termin des Tages ihre Aushilfe zu Kaffee und Crossaint einlädt. Mit ihren vierzig Jahren steht sie fest im Leben, hat eine eigene Kanzlei und verdient damit nicht schlecht. Doch privat sieht es noch immer sehr chaotisch bei ihr aus. Besonders, seit ihr Ex-und-nun-wieder-Freund Michel sich in ihrer Wohnung eingenistet hat. Der lange in Brasilien untergetauchte Mann hat keinen richtigen Plan für die Zukunft, trinkt zu viel und behält als Fluchtmöglichkeit seinen gepackten Rucksack immer in Griffnähe. Nicht gerade das, was sich eine bodenständige Anwältin wünscht. Und dennoch ist sie froh, dass er wieder in ihr Leben getreten ist. Absolut undurchsichtig bleibt aber zunächst die Person, die so geheimnisvoll ihre eigenen kleinen Intermezzos bekommt. Der Leser ist plötzlich nicht mehr bei der sympathischen Kristina, sondern liest über die Gedanken eines Mannes, der offensichtlich über seine Affäre nachdenkt. Mit wem? Warum? Was bedeuten seine Andeutungen? Der Leser erfährt es nicht. Damit bin ich dann auch schon bei meiner Kritik angelangt. Liegt es an den wenigen Seiten? Oder sollte die Geschichte einfach nicht den Platz erhalten, den sie verdient hätte? Denn Potential ist da, aber „Im wilden Osten dieser Stadt“ überzeugt letztendlich nicht. Mit Kristina als ermittelnde Protagonistin fängt der Schlamassel schon an. Die Frau ist Anwältin und keine Polizistin. Im Verlauf der Handlung hat sie allerdings Kontakt mit den ermittelnden Kriminalbeamten und lässt sich auch schon mal auf Missionen ins Ausland schicken. Doch dafür, dass sie so fleißig von einem Ort zum nächsten pendelt, bleiben ihre Entdeckungen erschütternd banal. Man hat beim Lesen ein wenig das Gefühl, dass die Seiten damit gefüllt wurden, dass sie mal mit Person A spricht, dann mit Person B, sie reist mal hier hin und sucht jemanden, dann trifft sie sich mit irgendwem… und egal, wie viele Informationen sie sammelt, im Endeffekt macht doch die Polizei die „richtige Arbeit“. Es ist nicht einfach dem Geschehen zu folgen, aber durch die recht zurückhaltende Protagonistin trotzdem zu meinen, gar nicht richtig beteiligt zu sein. Gerade, wenn man den Hauptcharakter als Ermittler wählt, wäre es doch spannend gewesen auch etwas „Action“ zu bekommen und einen tieferen Einblick in die Verbrechensszene zu bekommen, die ja schon alle Kriterien für Spannung und Nervenkitzel bietet. Als dann nämlich doch endlich etwas passiert, was Kristinas persönliche Verwicklung deutlich macht (und eigentlich für Spannung sorgen soll), erhält die Szene schon beinahe einen Slapstick-Charakter, so … merkwürdig taucht sie plötzlich aus dem Nichts auf und ist genauso schnell wieder vorbei. Unglaubwürdig wirkt sie noch dazu. Man bekommt als Leser einfach nicht die Zeit in das Thema der Geschichte richtig einzutauchen. Ich weiß, es soll kein Thriller sondern ein Krimi sein – aber mehr als eine oberflächliche Abhandlung der Story darf man sich dennoch wünschen. Abgesehen vom sehr leicht du flüssig zu lesenden Schreibstil, der mitunter sehr bildhaft und greifbar wirkte, fühlt man sich, als würde man von A nach B geleitet und bekäme dabei nur einige Randinformationen bis letztendlich am Ende die Auflösung kommt und man bemerkt, dass die Polizei sich schon um alles gekümmert hat. Moment… und was bedeutet das für Kristina? Die hat sich zwischendurch mit Vorurteilen gegenüber Einwanderern aus Russland und der Ukraine auseinander gesetzt, hat eine neue Freundin gefunden, hat etwas über Nasenspray gelernt und für die Polizei Ausflüge unternommen. Irene Stratenwerth zeigt durchaus, dass sie sich eine Story ausdenken kann. Ihr Schreibstil trifft es oft genau auf den Punkt und auch ihre Charaktere sind interessant. Doch wird alldem so wenig Platz geboten, dass man am Ende des Buches enttäuscht zurück bleibt und darauf hofft, dass ihr nächstes Buch noch etwas dicker wird.

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  • Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

    Im wilden Osten dieser Stadt

    FaMI

    04. February 2012 um 17:05

    Ich glaube, ich habe selten so lange für nicht einmal 250 Seiten gebraucht. Der Klappentext an sich macht Lust auf das Buch, aber schnell fragt man sich, wie eine so anscheinend umfangreiche Handlung auf gerademal 238 Seiten passen soll? Und genau das war das Problem. Es passt nicht! Die Idee zu dieser Geschichte ist wirklich gut. Es geht um Menschenhandel, Drogen und Prostitution. Die Handlung selbst ist einigermaßen spannend, aber gerade wenn es anfängt doch einmal fesselnd zu werden, ist die Situation auch schon wieder vorbei und man wird förmlich in die nächste Szene geschubst. Dazwischen plätschert die Handlung so vor sich hin. Das kam so oft bei dem Buch vor, dass ich zum Schluss fast keine Lust mehr hatte zu lesen. Die Charaktere sind allesamt flach. Man erfährt wenig bis gar nichts über die Personen. Wenigstens zur Protagonistin Krisitna Wolland hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. (Hätte man dafür vielleicht ihren ersten Fall lesen müssen?) Ihr Auftreten als Anwältin empfand ich teilweise als absurd. Ich fand es sehr merkwürdig, wie schnell sie andere Personen duzt oder sich auf andere Menschen einlässt. Zu keiner Zeit habe ich mit irgendjemandem mitfühlen können. Zum Ende hin hatte ich das Gefühl, einen Polizeibericht zu lesen - kurz und schmerzlos ohne jede Art von Gefühlsregung. Fazit Der Grundgedanke zum Buch ist wirklich super, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Hätte man noch ein wenig mehr Zeit in das Buch investiert, hätte daraus ein wirklich spannender Krimi werden können. So ist das Buch vielleicht ein Appetithappen für eingefleischte Krimifans.

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  • Rezension zu "Im wilden Osten dieser Stadt" von Irene Stratenwerth

    Im wilden Osten dieser Stadt

    World_of_tears91

    04. February 2012 um 15:07

    Kristina ist eine erfolgreiche Anwältin in Hamburg und wird eher unfreiwillig in einen Sumpf aus Mädchenhandel, Drogen und allerhand anderer krimineller Machenschaften gezogen. Am Abend hat sie sich noch mit ihrer psychisch labilen Freundin Angie getroffen - am nächsten Morgen wird eben diese tot aufgefunden, mit Drogen im Blut. Einen Tag später meldet sich bei Kristina ein junger Russe, der seine Freundin vermisst, die zuletzt bei Angie gewohnt hat. Kristina Wolland schlittert immer tiefer in diesen dunklen Sumpf hinein, weil sie unbedingt wissen will, wie ihrer Freundin das zustossen konnte, mal ganz davon abgesehen, dass sie nicht mehr weiß, wem sie noch trauen kann. Wer einen spannenden Thriller erwartet, wird enttäuscht sein. Dieses Buch ist ein waschechter Kriminalroman mit einem ernsten Thema, das leider auch in der Realität an der Tagesordnung steht. Es geht um Mädchenhandel, um Drogenprobleme, um Amtsmissbrauch und scheinheilige Wohlfahrtsorganisationen. Gnadenlos eröffnet die Autorin Einblicke in die grausame Geschichte eines jungen Mädchen, das nach Deutschland kam, um ihr Glück zu finden. Wie schon erwähnt, schlittert Frau Wolland eher unfreiwillig in diese Geschichte hinein und wird schließlich selbst ein Opfer der kriminellen Bande. Leider fand ich den Spannungsbogen eher flach und die Handlung plätschert größtenteils vor sich hin. Bei einem Umfang von knapp 240 Seiten kann man natürlich keinen komplexen Krimi erwarten, sondern muss sich darauf einstellen, dass der Fall schnell und problemlos gelöst wird. Ein paar mehr spannende Momente hätten dem Buch sicherlich gut getan, andererseits ist es lobenswert, dass die Geschichte sehr nahe an realen Verbrechen bleibt und somit ihren ganz eigenen Gänsehautfaktor entwickelt. Trotzdem konnte mich die Handlung nicht fesseln, was wohl daran liegt, dass ich als Thriller-Liebhaber einfach andere Spannungsbögen und Inhalte gewohnt bin. Was mir auch gefehlt hat, war die tiefere Charakterisierung der Protagonistin. Kristina Wolland bleibt sehr blass, von den Nebencharakteren ganz zu schweigen. Sie werden zwar äußerlich beschrieben, aber ihre Eigenschaften und Macken kommen selten bis gar nicht zur Geltung. Dadurch fällt es auch recht schwer, sich mit der Protagonistin zu identifizieren, mit ihr mitzufühlen, sie zu verstehen. Alles in allem ist das Buch eine interessante Lektüre, wenn es um (leider) alltägliche Verbrechen geht, mir hat jedoch das gewisse Etwas gefehlt. Bewertung Schade, dass die Charaktere blass und die Geschichte ohne wirklichen Höhepunkt bleiben, denn das Thema Mädchenhandel und Co. hat großes Potential!

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