Irene Zimmermann , Lisa Hänsch Miss Edison

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Inhaltsangabe zu „Miss Edison“ von Irene Zimmermann

Miss Edison – diese Lehrerin wünscht sich jedes Kind!

Oskar und Emma könnten wirklich gute Freunde sein, gäbe es da nicht ein klitzekleines Problem: Emma ist unsichtbar. Schuld daran ist die schrullige Miss Edison. Sie ist nicht nur die Englischlehrerin der beiden, sondern auch eine genial verrückte Erfinderin. Ihre neuste Idee: ein Unsichtbarkeistsscanner (kurz: USC). Doch leider ist das wichtigste Teil, ein siebenzwanzigpoliger Stecker, kaputt. Oskar muss ihn so schnell wie möglich ersetzen, sonst bleibt Emma womöglich für immer unsichtbar. Dumm nur, dass er gleichzeitig mit der Gnack-Gang aus seiner Klasse Ärger hat und es auch zu Hause nicht richtig läuft. Wird Oskar es trotzdem rechtzeitig schaffen?

Hat mich überhaupt nicht umgehauen

— Jasmin03

Unsichtbarkeistsscanner - wäre da genial schnell aufgeräumt, da träumt doch ein jeder davon!!! Miss Edison sorgt für ganz viel Spaß

— Antek

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  • Wer wünscht sich nicht ab und an mal unsichtbar zu sein?

    Miss Edison

    Antek

    30. April 2016 um 13:52

    Irene Zimmermann hat mich bereits mit ihrem Kinderkrimi „SiSi, und die Spur der grünen Büroklammer“ super gut unterhalten und deshalb war ich sehr gespannt auf ihr neues Werk. Ich hatte unheimlich viel Spaß mit Miss Edison, der etwas schrulligen Erfinderin, Oskar und Emma. Die Gnack Gang aus seiner Klasse macht Oskar das Leben ganz schön schwer. Er ist mal wieder auf der Flucht vor den drei gemeinen Brüdern, als er plötzlich vor Miss Edisons Haus steht. Das geheimnisumwobene Haus, das noch nicht einmal der Briefträger bisher betreten durfte, sieht aus wie ein kleines Hexenhaus. Sie behauptet schon auf ihn zu warten, bittet ihn herein und da die Gnack Gang ihm schon auf den Fersen ist, schlüpft er schnell hinein.  Sie hat einen Auftrag für ihn. Er soll bei Elektro King den für sie den bestellten siebenundzwanzigpoligen Duo-Wechselpreventer abholen. Er hat zwar keine Ahnung warum, aber er macht sich auf den Weg, als ihn plötzlich auf der Straße eine Stimme anspricht. Oskar glaubt zu träumen, er kann niemanden sehen, wer spricht hier mit ihm? Emma, das Mädchen aus seiner Klasse, behauptet unsichtbar zu sein, das kann doch nicht sein. Schnell stellt sich aber heraus, dass Emmas Geschichte stimmt und Miss Edison, Emmas Tante, diesen Stecker unbedingt braucht, damit sie ihren Unsichtbarkeistsscanner wieder in Gang setzen kann, sonst bleibt Emma womöglich für immer unsichtbar. Der Sprachstil der Autorin liest sich locker leicht und man fliegt fast durch die Seiten. Die 206 Seiten Text verteilen sich auf 20 übersichtliche Kapitel, die mit Bildern aufgelockert, bestimmt auch ungeübtere Leser nicht überfordern. Auch zum Vorlesen ist die Länge der einzelnen Kapitel ideal. Man darf bei der Geschichte viel schmunzeln, aber es wird auch ganz schön spannend. Wer damit rechnet, dass Oskar einfach den Stecker abholt und gut, der irrt gewaltig. Oskar muss ganz schön viel Mut beweisen. Er muss es mit der Gnack Gang aufnehmen, Mops Batman zwischendurch retten, Gunnar austricksen und noch weitere Probleme meistern. Oft hatte ich mit Oskar so richtig Mitleid. Richtig toll ist, wie sich die Freundschaft zwischen ihm und Emma entwickelt. Die Charaktere sind toll dargestellt. Oskar, der sehr darunter leidet, dass es mit dem Wachsen nicht so klappt und er sein Ziel einen Zentimeter in drei Monaten wieder nicht erreicht hat, hat es wirklich nicht leicht. Die Gnack Brüder aus seiner Schule lauern ihm auf, verprügeln und erpressen ihn ständig. Daheim findet er auch nicht viel Trost. Mutter Marlen scheint nur Augen für Oskars neuen Stiefvater Gunnar zu haben und dem kann Oskar schon gar nichts recht machen. Mir ist Oskar sofort ans Herz gewachsen und ich konnte mich super in ihn hineinversetzen. Klar glaubt man doch zu träumen, wenn einen jemand anspricht und man niemanden sehen kann. Da muss Emma auch erst einmal richtige Überzeugungsarbeit leisten. Das pfiffige Mädl muss man einfach mögen. Sie hat ständig Hunger und das Kopfkino kommt, wenn Äpfel, Käsebrote und Wurstsemmel durch die Luft wandern, immer ganz besonders in Gang. Miss Edison ist eine etwas schrullige, aber liebenswerte Person. In Wirklichkeit ist die geniale Erfinderin schon 175 Jahre alt und hat schon so einiges im Leben erfunden, von dem nicht alles ganz so einwandfrei funktioniert. Sie muss hier an der Schule als Englischlehrerin arbeiten, um ihr Haus in Schottland zu retten. Tierische Verstärkung gibt es durch das schwarze Meerschweinchen Annabelle und von Mops Batman. Ich bin total begeistert von dem witzigen Cover, das auf den ersten Blick erkennen lässt, dass man es hier mit einer etwas verrückten Erfinderin zu tun bekommt. Lisa Hänsch, die Illustratorin, hat aber nicht nur außen ihr Können gezeigt, sondern auch die innere Gestaltung ist witzig, detailreich und immer passend. Schwarzweiß Zeichnungen lockern den Text auf und ergänzen mit Bildern von den schrägen Erfindungen, dem Hexenhäuschen, Annabelle und vielem mehr. Klar, dass sich auch Mops Batman immer wieder am Buchrand tummelt. Auf den meisten Seiten gibt es auch zwei, drei wichtige Begriffe, bei denen mit einer anderen Schriftart gespielt wird. So lädt das Buch schon auf den ersten Blick so richtig zum Lesen ein. Alles in allem bin ich wirklich begeistert von Miss Edison und vergebe begeisterte 5 Sterne.

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