Irene Zimmermann Seele zum Anbeißen

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Inhaltsangabe zu „Seele zum Anbeißen“ von Irene Zimmermann

Eigentlich soll es nur ein kurzer Besuch in der alten Heimat werden. Die sturmerprobte Powerfrau Doro, die vor Jahrzehnten nach Berlin ausgewandert ist, fährt nach Oberschwaben, um ihren kranken Vater zu besuchen. An ihrer Seite: der bekannte Berliner Galerist Rudolf, ein echter Traummann. Kaum in der alten Heimat angekommen, läuft sie ihrer großen Jugendliebe Uli in die Arme. Wie soll sie sich gegen die aufflammenden Gefühle wappnen, wo sie doch schon alle Hände voll zu tun hat, ihre alte Schulfreundin Moni – männermordend wie eh und je – von Rudolf fernzuhalten? Und was ist eigentlich in ihre Familie gefahren? Im angeblich so beschaulichen Oberschwaben geht es rund. Und ehe Doro sich's versieht, steckt sie schon mittendrin im Schlamassel.

Des Schwaben Seele ist traumhaft gut getroffen und hat mir einige Schmunzler ins Gesicht gezaubert - leider nicht der Liebesroman an sich.

— Dataha
Dataha

Das Herzcover wunderschön! Gute-Laune-Buch, absolute Weiterempfehlung ;)

— BuecherFeenkiste
BuecherFeenkiste

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  • witziger Frauenroman angesiedelt in Oberschwaben

    Seele zum Anbeißen
    lisam

    lisam

    Powerfrau Doro ist vor Jahrzehnten nach Berlin ausgewandert und reist für einen kurzen Besuch in ihre alte Heimat. Mit dabei ist ihr Freund Rudolf ein bekannter Berliner Galerist und ihr Traummann. Auf dem Ulmer Hauptbahnhof läuft Doro ihrer Jugendliebe Uli in die Arme und das Gefühlschaos beginnt. Zu den alten Erinnerungen muss auch noch Rudolf vor ihrer alten Schulfreundin Moni beschützt werden, da sich die beiden sehr sympathisch sind. Mir hat der Roman, der im beschaulichen Oberschwaben angesiedelt ist, sehr gut gefallen. Die wiederkehrenden Erinnerungen an Doros Jugendbeziehung  lassen einen selbst an die eigene Vergangenheit zurückerinnern. Durch schwäbischen Dialoge und Gerichte  konnte ich mich noch besser in die Geschichte eintauchen. Das Ende war nicht komplett vorhersehbar und witzig.

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  • Leserunde zu "Seele zum Anbeißen" von Irene Zimmermann

    Seele zum Anbeißen
    Irene_Zimmermann

    Irene_Zimmermann

    Hallo liebe lovelybooks-Freunde, ich freue mich auf eine Leserunde zu meinem quirligen Frauenroman „Seele zum Anbeißen“. Ausgelost werden 10 Exemplare unter denjenigen, die kurz erzählen, wie es war, nach langer Zeit wieder auf die große (Jugend-) Liebe zu treffen … Ich werde die Leserunde mit Vergnügen begleiten und bin gespannt auf eure Eindrücke. Toll , wenn ihr eure Rezension möglichst zeitnah und breit veröffentlicht. Und jetzt geht es los! Viel Glück wünscht euch Irene Zimmermann

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  • Schwäbisches Durcheinander in ländlicher Idylle

    Seele zum Anbeißen
    schafswolke

    schafswolke

    27. November 2013 um 11:40

    Doro kehrt nach längerer Abwesenheit mal wieder in ihre schwäbische Heimat zurück, um sich dort um ihren kranken Vater zu kümmern. Gleich am Bahnhof stolpert sie gleich über ihre Jugendliebe Uli, die sie bis heute nicht vergessen konnte. Uli ist frei und ungebunden und es könnte ja so schön sein... wenn da nicht Doros neue Liebe wäre Rudolf - ebenfalls ein Traummann. Rudolf flirtet aber dann schon bald mit Moni, dass kann Doro natülich nicht so hinnehmen. Dazu kommen noch ihr Bruder Wolfgang und seine Frau Renate, aber irgendwie verhalten die sich auch so komisch und dann sind da noch die neugierigen Nachbarn. Plötzlich kommt in Doro die Spürnase durch und sie möchte wissen, warum sich alle um sie herum so merkwürdig verhalten. Der Roman "Seele zum Anbeißen" ist eine nette Lektüre, gespickt mit Dialogen aus dem schwäbischen. Ich hatte damit teilweise meine Schwierigkeiten, es wurde dann aber immer besser. Leider haben diese Stellen dann meinen Lesefluß etwas gestört. Was eine Seele ist habe ich auch gelernt - es ist ein Gebäck, dass wohl sehr lecker schmecken soll, mir aber völlig unbekannt ist. Doros Verhalten war für mich manchmal nicht so ganz nachzuvollziehen, es hatte stellenweise etwas teeniehaftes an sich und passte gar nicht so zu der erfolgreichen Geschäftsfrau. Das Ende kam für mich etwas zu überhastet und hat für mich das Buch unrund gemacht. Gelesen habe ich das Buch trotzdem sehr gerne, es bleiben aber immer noch ein paar Fragen offen und lassen Optionen für einen zweiten Teil. Ein typische Fall (für mich) 3,5 Sterne. Leider sind die mal wieder nicht möglich, aber für 4 Sterne reicht es bei mir leider nicht.

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  • Ein Durcheinander im schönen Oberschwaben

    Seele zum Anbeißen
    AddictedToBooks

    AddictedToBooks

    10. November 2013 um 23:12

    Irene Zimmermann erzählt in ihrem Roman "Seele zum Anbeißen" von Doro, einer starken Frau, die gebürtig aus Oberschwaben kommt, jedoch schon seit Jahren in Berlin wohnt, sowie ihrem Freund Rudolf, Galerist, Angeber und Traummann. Als Doro den Anruf bekommt, dass sie sofort nach Hause kommen sollte, um ihren kranken Vater zu besuchen, lehnt sie natürlich nicht ab. Sie überzeugt Rudolf, mit ihr zu kommen und fährt nach Aulendorf. Dort geschieht jedoch nicht alles nach Plan, denn alle in ihrer Familie scheinen etwas vor Doro zu verbergen, und nachdem ihre Jugendliebe Uli immer wieder auf der Bildfläche auftaucht, beginnt das Durcheinander erst richtig. Das Buch ist wirklich toll. Zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten, da viele Sätze auf Schwäbisch geschrieben waren, und ich mich mit dem Dialekt einfach nicht anfreunden konnte, obwohl er unserem Bayerisch so ähnelt. Das hat sich jedoch nach den ersten Seiten gegeben, denn ab dann war das Buch fast komplett auf Hochdeutsch gehalten, was natürlich zu einem positiven Lesefluss geführt hat. Die Geschichte an sich ist super und mal etwas anderes. Es kommt immer wieder Spannung auf, vor allem gegen Ende, wodurch es nie langweilig wird. Es gibt lustige Stellen, genauso wie überraschende und ich muss zugeben, dass ich die letzten Kapitel richtig verschlungen habe, denn ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe die verrückte Doro richtig in mein Herz geschlossen, war enttäuscht, als das Buch schon zu Ende war und kann deshalb mit vollster Überzeugung sagen: "War es das schon, Irene? Wo bleibt der zweite Teil? :) Wir wollen mehr!" Und deshalb erhält "Seele zum Anbeißen" von mir 5 Sterne.

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  • Schwäbische Komödie

    Seele zum Anbeißen
    passionelibro

    passionelibro

    10. November 2013 um 13:53

    „Seele zum Anbeißen“ ist der neue Roman von Irene Zimmermann, der von Doro und ihrem Freund Rudolf erzählt. Doro lebt seit Jahren in Berlin und ist mit Rudolf, einem Galeristen, zusammen. Da Doros Vater krank ist, reisen sie in Doros alte Heimat nach Oberschwaben. Dort treffen sie auf alte Freunde und Feinde von Doro und außer der schwäbischen Küche, die ihm gar nicht so schmecken will, fühlt Rudolf sich pudelwohl. Doro hingegen kämpft gegen alte Feindinnen, gegen alte und wieder auferweckte Schmetterlinge im Bauch, die ihre Jugendliebe Uli verursacht hat und weiß bald nicht mehr so recht, was sie von allem halten soll. Ihr Bruder verschwindet plötzlich mit seiner Frau in Urlaub, die Nachbarn sind immer auf der Lauer und ist ihr Vater wirklich so krank? Die humorvolle Geschichte wird mit zahlreichen schwäbischen Einlagen unterstützt, aber insgesamt konnte mich die Geschichte und vor allem die Hauptperson Doro nicht überzeugen.

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  • Ein Ausflug in die HeimatMit "Seele zum Anbeißen" ist Irene Zimmermann ein unterhaltsamer Roman gelu

    Seele zum Anbeißen
    zauberblume

    zauberblume

    08. November 2013 um 18:42

    Mit "Seele zum Anbeißen" ist Irene Zimmermann ein unterhaltsamer Roman gelungen. Die Geschichte: Nachdem ihr Vater schwer krank ist fährt die Powerfrau Doro, die seit Jahrzehnten in Berlin lebt, in ihre alte Heimat. An ihrer Seite reist der bekannte Berliner Galerist Rudolf, ein echter Traummann, mit nach Oberschwaben. Kaum in der Heimat angekommen läuft Doro ihrer Jugendliebe Uli in die Arme. Plötzlich spielen ihre Hormone verrückt. Kann es sein, daß da nach so vielen Jahren noch Gefühle für Uli sind. Doch da macht sich ihre alte Schulfreundin Moni an ihren Rudolf ran. Und Doro hat alle Hände voll zu tun. Plötzlich geht es in dem so beschaulichen Oberschwaben rund. Und stimmt das Sprichtwort:"Alte Liebe rostet nicht?" Der Schreibstil von Irene Zimmermann ist unterhaltsam und hat mich an manchen Stellen zum Schmunzeln gebracht. Ich habe mich in Oberschwaben wohlgefühlt. Die Protagonisten Doro und Rudolf waren vor meinem Auge. Ich habe Doro manchmal schwäbeln hören. Das hat mir auch sehr gut gefallen, die schwäbischen Unterhaltungen in der Geschichte. Das Cover gefällt mir auch. Die Farbwahl ist sehr gelungen. Ein Gute-Laune-Buch, das ich nur bestens weiterempfehlen kann.

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  • Doro im heimischen Schwabenländle

    Seele zum Anbeißen
    hoonili

    hoonili

    08. November 2013 um 09:52

    Doro und ihr Freund Rudolf reisen in Doros Heimat. Sie will ihren kranken Vater besuchen. Ewig war sie nicht im Schwabenland und ist gespannt wie die Familie Rudolf aufnimmt. Beim Umsteigen in Ulm trifft sie dann auch noch aus heiterem Himmel ihre Jugendliebe Uli. Daheim wird sie von ihrem Bruder und der Schwägerin mit gutem Essen empfangen und die beiden berichten wie schlecht es dem Vater geht. Doch steckt nicht mehr dahinter? Doro trifft Moni, mit der sie in der Schule war und die sie noch nie leiden konnte. Leider ist Moni gar nicht mehr los zu bekommen und es scheint, als ist sie auch noch an Rudolf interessiert! Wird Doro wirklich so schnell wieder zurück nach Berlin fahren wie geplant? Eine Story mit schwäbischer Mundart, was mir sehr gefallen hat! Vom Inhalt hatte ich etwas mehr erwartet, doch es sorgt für eine schöne Unterhaltung zwischendurch! Auch das Cover zieht einen richtig zum Lesen an!

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  • Seele zum Anbeißen

    Seele zum Anbeißen
    connychaos

    connychaos

    06. November 2013 um 17:36

    Doro reist mit ihrem Freund Rudolf von Berlin ins schwäbische Heimatdorf. Ihrem Vater geht es nicht so gut und sie möchte dort einmal nach dem Rechten sehen. Schon auf dem Bahnhof begegnet sie ihrer Jugendliebe Uli und bekommt Herzklopfen. Im Elternhaus angekommen, begegnet ihr eine alte Schulfreundin. Begeistert ist Doro davon nicht, hat die männermordende Moni doch ein Auge auf ihren Rudolf geworfen. Und zu allem Übel geht Rudolf auch noch auf Monis Avancen ein. "Seele zum Anbeißen" ist schwäbische Chicklit. Sehr humorvoll und unterhaltsam. In die schwäbische Mundart musste ich mich erst etwas einlesen, der Lesefluss war deshalb anfangs etwas gestört. Etwas nervig fand ich jedoch die naive Doro, mit Ende 30 hätte man von ihr mehr Vernunft erwarten können...

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  • Verwirrungen bis zum Schluss

    Seele zum Anbeißen
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    05. November 2013 um 13:20

    Inhalt: Eigentlich soll es nur ein kurzer Besuch in der alten Heimat werden. Die sturmerprobte Powerfrau Doro, die vor Jahrzehnten nach Berlin ausgewandert ist, fährt nach Oberschwaben, um ihren kranken Vater zu besuchen. An ihrer Seite: der bekannte Berliner Galerist Rudolf, ein echter Traummann, mit dem sie seit einigen Monaten liiert ist. Auf dem Ulmer Hauptbahnhof läuft Doro dann allerdings ihrer großen Jugendliebe Uli in die Arme – und das nur, weil sie dem köstlichen Duft eines Leberkäsweckles nicht widerstehen kann. Die überraschende Wiederbegegnung mit Uli löst bei Doro mehr als heftiges Herzrasen aus. Wie soll sie sich gegen diese auffl ammenden Gefühle wappnen, wo sie doch schon alle Hände voll zu tun hat, ihre alte Schulfreundin Moni – männermordend wie eh und je – von Rudolf fernzuhalten? Und welche Rolle spielt überhaupt Tante Frieda, die Autorin Dutzender Liebesromane, der das Glück ihrer Nichte über alles geht? Doro traut ihren Augen nicht. Im angeblich so beschaulichen Oberschwaben geht es rund. Und ehe sie sichs versieht, steckt sie schon mittendrin ... und ahnt noch nicht, dass vieles so ganz anders ist, als es scheint. Meine Meinung: Am Anfang tat ich mich etwas schwer mit diesem Buch. In die Protagonistin Doro konnte ich mich am Anfang überhaupt nicht hinein fühlen. Außerdem war der ständige Dialog mit den "Einheimischen" für mich teilweise etwas lästig und schwer zu verstehen. Doch diese beiden Punkte konnte ich im Laufe des Buches sehr gut abwehren und konnte dann auch das Schwäbisch recht flüssig lesen. Sehr gut an diesem Buch hat mir gefallen, dass man zwar immer eine Vorahnung hat, allerdings nie genau weiß, wie sich alles aufklären könnte. Die Handlung bleibt also offen und auch die Spannung wird erhalten. Irene Zimmermann beweist mit diesem Buch, dass sie nicht nur "Freche Mächden, Freche Bücher"-Bücher schreiben kann, sondern auch bei den Erwachsenen punkten kann. Fazit: Tolles Buch, tolle Story, vielen Dank! Kann ich ohne schlechtes Gewissen weiter empfehlen!

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  • Seele zum Anbeißen

    Seele zum Anbeißen
    dine04

    dine04

    02. November 2013 um 21:34

    Aus Sorge, um Ihren kranken Vater, fährt Doro nach Oberschwaben. Im Schlepptau hat sie Ihren Freund Rudolf, der von dieser kleinen Reise wenig begeistert ist. Doch er ändert schnell seine Meinung als er Moni, eine alte Schulfreundin, kennenlernt. Aber auch Doros Gefühlswelt wird auf den Kopf gestellt, als sie auf Uli, Ihre Jugendliebe wiedertrifft. Doch zunächst hat sie keine Zeit sich darum einen Kopf zu machen, denn sie muss sich plötzlich, ganz alleine, um ihren kranken Vater kümmern. Ihr Bruder Wolfgang und seine Frau Renate verreisen kurzfristig um ihre Ehe zu retten. Damit nicht genug. Moni entwickelt sich zunehmend zur Nervensäge, die an Rudolf förmlich wie eine Klette klebt. In der Zwischenzeit stößt Doro immer wieder auf Ungereimtheiten, die sie ins Grübeln bringen. Wie krank ist der Vater? Was wird aus ihren Gefühlen zu Rudolf und zu Uli? Und was spielen die Nachbarn für eine Rolle? Ich fand den Roman klasse geschrieben. Von Anfang an fing mein Kopfkino an zu rattern und ich konnte mir die Protagonisten gut vorstellen und mich in die jeweiligen Situationen hineinversetzen. Die schwäbischen Sätze in den Gesprächen gaben der Geschichte noch einmal einen gewissen Kick und waren gut zu verstehen und nicht zu übertrieben. Und obwohl man den ein oder anderen Geschichtsverlauf bzw Handlung schon erahnen konnte, war ich letztendlich doch überrascht wie die Geschichte weiterging.

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  • Was ist wohl eine Seele?

    Seele zum Anbeißen
    abuelita

    abuelita

    25. May 2013 um 15:42

    Eigentlich soll es nur ein kurzer Besuch in der alten Heimat werden. Die sturmerprobte Powerfrau Doro, die vor Jahrzehnten nach Berlin ausgewandert ist, fährt nach Oberschwaben, um ihren kranken Vater zu besuchen. An ihrer Seite: der bekannte Berliner Galerist Rudolf, ein echter Traummann. Kaum in der alten Heimat angekommen, läuft sie ihrer großen Jugendliebe Uli in die Arme. Wie soll sie sich gegen die aufflammenden Gefühle wappnen, wo sie doch schon alle Hände voll zu tun hat, ihre alte Schulfreundin Moni – männermordend wie eh und je – von Rudolf fernzuhalten? Und was ist eigentlich in ihre Familie gefahren? Im angeblich so beschaulichen Oberschwaben geht es rund. Und ehe Doro sich's versieht, steckt sie schon mittendrin im Schlamassel ... Nun ja….das MUSS ich natürlich lesen, wenn es nur wenige km von mir entfernt spielt….*g* Und die Handlung war auch erst ganz lustig, vor allem Vamp Moni , die Familie von Doro und Angeber Rudolf… Doro allerdings….kann man in dem Alter noch soooooo naiv sein? Gut, es ist ein Roman, aber das beleidigt die Intelligenz aller Frauen…genau wie der doch etwas sehr seltsame Verlauf der ganzen Geschichte. Trotzdem habe ich mich köstlich amüsiert und einige Male hellauf gelacht. Übrigens, Seele ist ein baguetteartiges Weißbrotgebäck der Schwäbischen Küche…..die Seele ist außen knusprig, innen weich, luftig und feucht. Lecker…*g*

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  • Regional Chick Lit

    Seele zum Anbeißen
    NiCi

    NiCi

    17. May 2013 um 14:25

    ChickLit auf Schwäbisch. Ein Regionalroman. So stellt sich „Seele zum Anbeißen“ von Irene Zimmermann vor. War Irene Zimmermann bisher im Jugendbuchbereich erfolgreich unterwegs, wagt sie sich mit Seele zum Anbeißen in die Welt der Frauenromane. In „Seele zum Anbeißen“ lernen wir Dorle kennen. Da es ihrem Vater so schlecht geht, bleibt ihr nichts anderes übrig als vorübergehend in ihre Heimat zurückzugehen und nach dem Rechten zu sehen. Mit im Gepäck hat sie allerdings Rudolf, ihren Lebensgefährten aus Berlin.  Der vom beschaulichen Aulendorf. Anfangs wenig begeistert geht relativ schnell seiner eigenen Wege. Und das macht nicht nur Dorle wahnsinnig. Das ausgerechnet ihre frühere Feindin Moni dabei involviert ist macht es nicht gerade besser. Dann haben auch noch der Bruder und seine Frau Eheprobleme und sie steht mit dem kranken Vater allein da. Gott sei Dank taucht Tante Frieda genau im richtigen Moment auf. Aber selbst der Besuch wirft mehr Fragen auf als das er klärt … und welche Rolle spielt eigentlich Uli, Dorles große Jugendliebe, in dem Ganzen. „Seele zum Anbeißen“ klingt nach einem heiteren Roman, der gerade durch die Dialoge in Schwäbisch schön aufgeheitert werden kann. Leider gelingt genau das Irene Zimmermann nicht in dem Maße, wie ich mir das gewünscht hätte. Die schwäbischen Dialoge selbst sind für jeden leicht zu verstehen, auch für den „Nichtschwaben“ und ihr Schreibstil ist flüssig und angenehm. Die Wortwahl selbst ist nicht übertrieben und auch nicht übermäßig klischeehaft. Leider aber auch nicht fesselnd. Oft schwanken Szenen bevor die vorhergehende beendet wurde. Man bleibt teilweise fragend zurück.  Teilweise hatte ich das Gefühl eher einen Tagesablauf zu lesen, es ging einfach nicht voran. Rückblicke, Erinnerungen aktuelles Geschehen wirkt oft angerissen, die Handlungen der Protagonisten oft unbeherrscht oder einfach nicht nachvollziehbar. Das wäre möglicherweise nicht so schlimm gewesen hätte ich mich mit den Protagonisten identifizieren können. Aber Dorle, die sich in Berlin gern Doreen nennt und eigentlich als Dorothea geboren wurde, ist mir einfach nur furchtbar unsympathisch. Bei ihr und bei Rudolf, dem Galeristen greifen zu viele Klischees. Dorle wirkt daraufhin unheimlich naiv und Rudolf empfand ich einfach nur als anstrengend. Dazu kamen die vielen anderen Personen. Der Papa, Wolfgang, Renate, Uli, Moni, Regina, Tante Frida, Herr Huber und die Haushälterin und Yasemine. Und alle spielen eine Rolle, ohne einen Tiefgang zu bekommen. Es sind einfach zu viele Nebencharaktere in das nicht so dicke Buch gequetscht. Dazu kommt Dorles Wankelmütigkeit.  Ein ständiges Hü und Hott. Diese Naivität gestehe ich einer jungen Protagonistin zu, aber in einer solchen Geschichte erwarte ich mehr Standhaftigkeit der Hauptperson. Durch die Verwendung der Ich-Form ist es mir noch schwerer gefallen, da ich mich einfach nicht in Dorle reinlesen konnte. Manchmal hätte ich sie gerne gepackt und ihr die Leviten gelesen. Das Ende der Geschichte ist überraschend. Erst dann kommt die ganze Geschichte zum Tragen. Dadurch klären sich einige Fragen, die das Buch vorher aufwirft. Es gab für das Ende auch durchaus Hinweise. Die allerdings so klein geblieben sind, dass man sich genau darum gar nicht so viele Gedanken macht. Durch die Wende der Geschichte im letzten Viertel nimmt die Geschichte noch mal Fahrt auf, die den Abschluss dann etwas harmonisieren. Das ist zum einen gut für das Buch und zum anderen für den Leser. Mein Fazit: „Seele zum Anbeißen“ kann man lesen, muss man nicht. Es macht durchaus Spaß das Schwäbische zu lesen, aber die Protagonistin bleibt für mich eine anstrengende Persönlichkeit.  Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es den einen oder anderen Leser gibt, der in der Geschichte eine tolle Sommernachmittagslektüre sieht.

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