Irina Korschunow Von Juni zu Juni

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Inhaltsangabe zu „Von Juni zu Juni“ von Irina Korschunow

Jagdszenen aus Münschen. Erfolgsautorin Irina Korschunow mit einem großen Gesellschaftsroman Der Tag, an dem die junge Esther verschwindet, ist der Tag, an dem der Untergang der angesehenen Münchner Familie Matrei beginnt. Bisher beste Münchner Gesellschaft mit untadeligen Ruf, geraten Linda und Philipp Matrei nun in den Strudel von Verdächtigungen, Mußmaßungen, Klatsch. Ist Esther einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Oder wollte sie einfach ausbrechen aus der kultivierten Enge ihres Elternhauses? Für die beiden mit dem Fall betrauten Kriminalkommissare ist das Ganze ein Rätsel. Ein gefundenes Fressen für eine junge Skandalreporterin. Sie recherchiert, stöbert, schnüffelt. Nichts ist ihr heilig. Als Esther wohlbehalten zu ihren Eltern zurückkehrt, ist nichts mehr, wie es war. Eine Familie wurde das Opfer von Sensationshunger und Skandaljournalismus.

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  • Rezension zu "Von Juni zu Juni" von Irina Korschunow

    Von Juni zu Juni

    Zuellig

    10. February 2013 um 17:22

    Handlung: Esther, die Tochter eines gutsituierten Architektenehepaares verschwindet eines Nachts spurlos. Ist sie entführt worden? Tot? Lebt sie? Die Welt ihrer Eltern bricht unter den damit verbundenen Belastungen zusammen. Die Gespenster in den Schränken ihrer Ehe machen sich selbstständig, werden durch die Sensationspresse aller Welt vorgeführt. Dann kommt Esther zurück. Aber damit ist das Grauen für die Familie Matrei noch nicht zu Ende. Meine Meinung: Im ersten Moment war ich - nach der Lektüre des Klappentextes - verblüfft, denn im ersten Satz heisst es: "Esther ist wieder da, verzeih mir, hat sie gesagt, beiläufig, als wäre nur ein Stück Porzellan zerbrochen." Ich fragte mich im Stillen, was denn jetzt noch spannend sein soll, wo ja klar ist, dass die verschwundene Tochter wieder zurück ist. Skeptisch las ich weiter und habe es nicht bereut. Es gelingt Irina Korschunow durch das geschickte Verweben von Gegenwart und Rückblicken ein tiefes, dichtes Bild dessen zu entwerfen, was die Welt der Eltern Matrei ausgemacht hat. Und es gelingt ihr, diese Welt Stück um Stück zu zertrümmern, zu demolieren. Erzählt wird aus der Sicht von Linda Matrei, der Mutter der Verschwundenen. Diese sieht sich plötzlich nicht nur mit der ungeheuren Angst um die Tocher konfrontiert, sondern auch ein hässlicher Verdacht wächst in ihr, der auf ihren eigenen, einst geliebten, aber in der Gegenwart mehr gelittenen Mann fällt. Leise und ohne viel Getöse und deshalb umso eindrücklicher lässt Irina Korschunow alles um Linda Matrei zusammenfallen. Fast bis ganz zum bitteren Ende. Eine Geschichte, die mich überrascht und beeindruckt hat und die ich gerne weiterempfehle.

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