Irina Theisen Transberlin

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Inhaltsangabe zu „Transberlin“ von Irina Theisen

Svetlana Imailova ist eine feste Institution auf dem Berliner Transenstrich. Eigentlich ist sie Privatdetektivin - wenngleich mit eher bescheidener Auftragslage. Der Anruf einer besorgten Mutter bringt Svetlana auf die Fährte des Medizinstudenten und Laienschauspielers Stefan Ilya. Svetlana vermutet hinter seinem Verschwinden einen Zusammenhang zwischen den angeblich abgeschobenen Strichern Sandy und Angel und dem unauffindbaren Travestiekünstler Sascha Sanders. Als Svetlana ihre Theorie Kriminalkommissar Malte Heinermann anvertraut, nimmt dieser sie nicht ernst. Aufgrund ihrer eigenen Geschlechtsidentität beschließt sie, den Fall selbst zu verfolgen. Doch wer kommt als möglicher Täter infrage? Was hat es mit dieser Laientheatergruppe auf sich? Und warum muss Kriminalkommissar Heinermann eigentlich so verdammt gut aussehen?

Sehr empfehlenswert!

— Traubenbaer
Traubenbaer

Krimi mit wahrer Geschichte als Hintergrund

— Schnuck59
Schnuck59

Außergewöhnlicher Berlin-Krimi mit liebevoll gezeichneten Charakteren

— Lilith79
Lilith79

EIne unglaubliche Geschichte mit einer wundervollen und einmaligen Protagonistin. Mein bisheriges Highlight des Jahres 2015!

— Danny
Danny

Homoerotischer Krimi mit viel Spannung und einem "wahnsinnigen" Mörder.

— Wildpony
Wildpony
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  • Leserunde zu "Transberlin" von Irina Theisen

    Transberlin
    HOMOLittera_Verlag

    HOMOLittera_Verlag

    Hallo ihr Lieben!   Wir laden euch wieder herzlich zu einer Leserunde ein. Dieses Mal stellen wir euch den Krimi „Transberlin“ von Irina Theisen vor:   Transberlin: Svetlana Imailova ist eine feste Institution auf dem Berliner Transenstrich. Eigentlich ist sie Privatdetektivin – wenngleich mit bescheidener Auftragslage. Der Anruf einer besorgten Mutter bringt Svetlana auf die Fährte des Medizinstudenten und Laienschauspielers Stefan Ilya. Svetlana vermutet hinter seinem Verschwinden einen Zusammenhang zwischen den angeblich abgeschobenen Strichern Sandy und Angel und dem unauffindbaren Travestiekünstler Sascha Sanders. Als Svetlana ihre Theorie Kriminalkommissar Malte Heinermann anvertraut, nimmt dieser sie nicht ernst. Aufgrund ihrer eigenen Geschlechtsidentität beschließt sie, den Fall zu verfolgen. Doch wer kommt als möglicher Täter infrage? Was hat es mit dieser Laientheatergruppe auf sich? Und warum muss Kriminalkommissar Heinermann eigentlich so verdammt gut aussehen?    Wir verlosen wieder 10 Exemplare des Buches. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn weitere Teilnehmer dazukommen und mit uns über das Buch diskutieren. Irina wird gerne an der Diskussion teilnehmen und freut sich auf eure Fragen. Bewerbt euch für die Bücher bis einschließlich Sonntag, 08. Februar 2015, 24.00 Uhr, und schreibt uns kurz, warum ihr unbedingt mitlesen wollt.   Die Gewinner werden von uns am Montag, 09. Februar, bekanntgegeben. Irina wird die Bücher gerne für euch signieren. Natürlich dürfen auch persönliche Wünsche geäußert werden. Wer weitere Informationen und etwaige Hintergründe über das Buch "Transberlin" erfahren möchte, sollte umbedingt das Interview mit Irina Theisen auf unserem Blog lesen: http://www.blog.homolittera.com/2015/01/13/interview-mit-irina-theisen-ueber-ihren-aktuellen-roman-transberlin/  Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme mit zahlreichen Beiträgen und wünschen euch angenehme Lesestunden.   Herzlichst, euer Verlagsteam von HOMO Littera

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  • Transberlin

    Transberlin
    abetterway

    abetterway

    07. April 2015 um 08:54

    Inhalt: "Svetlana Imailova ist eine feste Institution auf dem Berliner Transenstrich. Eigentlich ist sie Privatdetektivin - wenngleich mit eher bescheidener Auftragslage. Der Anruf einer besorgten Mutter bringt Svetlana auf die Fährte des Medizinstudenten und Laienschauspielers Stefan Ilya. Svetlana vermutet hinter seinem Verschwinden einen Zusammenhang zwischen den angeblich abgeschobenen Strichern Sandy und Angel und dem unauffindbaren Travestiekünstler Sascha Sanders. Als Svetlana ihre Theorie Kriminalkommissar Malte Heinermann anvertraut, nimmt dieser sie nicht ernst. Aufgrund ihrer eigenen Geschlechtsidentität beschließt sie, den Fall selbst zu verfolgen. Doch wer kommt als möglicher Täter infrage? Was hat es mit dieser Laientheatergruppe auf sich? Und warum muss Kriminalkommissar Heinermann eigentlich so verdammt gut aussehen?" Meinung: Ich bin skeptisch an das Buch herangegenagen, aber es hat mich überrascht. Die Autorin schafft es einen spannenden Krimi mit tollen Charakteren. Der Schreibstil ist flssig und sehr spannend, sodass man das Buch fast nicht aus der Hand legen kann. Das Cover passt sehr gut zur Story, aber ich würde die Wasserzeichenbilder (Hintergudn) im Buch weglassen, das erschwert das lesen. Svetlana ist von anfang an sympatisch und entwickelt sich im Laufe der Geschichte sehr weiter. Auch wie sie mit ihrer Gesamtsituation umgeht finde ich mutig. Ich würde gerne weitere Geschichten der Autorin lesen. Fazit: Ein spannender Krimi, der mir einen tollen Lesenachmittag bescherte.

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  • Super Krimi

    Transberlin
    Gracey_V

    Gracey_V

    28. March 2015 um 02:37

    Auf dem Berliner Transenstrich verschwinden mehrere Personen, aber niemand scheint so richtig an ein Verbrechen zu glauben. Nur Svetlana Imailova, selbst transsexuell und Privatdetektivin ahnt, dass ein Verbrecher seine Finger im Spiel hat und beginnt zu ermitteln. Aufgrund ihrer eigenen Geschlechtsidentität geht ihr der Fall nämlich nahe und dabei bringt sie sich in ernsthafte Gefahr, denn ein perverser Verbrecher treibt sein Unwesen. Mir fiel es ziemlich schwer, das Buch wieder beiseite zu legen, nachdem ich einmal mit dem Lesen begonnen hatte. Während einer Klausurphase ist das leider nicht so toll und mir hat es einige Male ziemlich in den Fingern gejuckt, das Buch wieder in die Hand zu nehmen... Irina Theisen erzählt in ihrem Erstlingswerk eine spannende Geschichte, die uns in menschliche Abgründe blicken lässt und uns bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Spannung war bis zur letzten Seite da und der Fall wurde gut konstruiert. Ich mochte aber auch die Beschreibungen des Milieus, in dem sich Svetlana bewegt und die Art, wie die Autorin die Stadt an sich beschreibt. Der Höhepunkt des Buches ist natürlich Svetalana, als total sympathische Protagonistin. Durch ihre ungewöhnliche und dabei total sympathische Art habe ich sie quasi von der ersten Seite an gemocht und mich dafür interessiert, wie es ihr ergeht. Die Mischung in diesem Buch gefiel mir sehr gut und ich werde mir bestimmt auch weitere Bücher von Irina Theisen ansehen.

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  • Rezesion zu Transberlin

    Transberlin
    Traubenbaer

    Traubenbaer

    In dem Roman "Transberlin" von Irina Theisen (erschienen bei Homo Littera) spielt die Privatdetektivin Svetlana die Hauptrolle. Sie wird von einer besorgten Mutter engagiert, deren erwachsener Sohn am Abend zuvor nicht nach Hause kam. Zwar glaubt Svetlana, ähnlich wie die informierte Polizei, dass der junge Mann von alleine wieder auftaucht, macht sich aber dennoch an Ermittlungsarbeiten. Ihre Hündin, ein ausgebildeter Suchhund helfen ihr dabei. Mit ihrer sympathischen Offenheit und unkonventinellen Ermittlungsmethoden kommt sie schnell voran; Doch der Fall birgt immer wieder neue und unvorhersehbare Wendungen. Sie trifft dabei einen attraktiven Polizisten, hat ein Debüt am Theater und deckt noch andere Vermisstebfälle auf. Der Roman ist sehr detailliert geschrieben. Besonders die Emotionen der Protagonisten und ihre Umwelt sind so gut beschrieben, dass man sich als Leser in die Personen und Situationen mühelos hineinversetzen kann. Dabei werden immer wieder wissenswerte Details eingefügt, die nicht nur lehhreich sind, sondern auch den Text sinnvoll und kurzweilig ergänzen. Zusammenfassend kann man sagen, dass "Transberlin" ein spannender Krimi ist, der für alle Fans von Thrillern und Co. ein Muss ist. Alle die Berührungsängste mit Transsexualität haben, können den Roman getrost lesen: Das Thema wird einfühlsam und nicht provokant oder gar obszön behandelt.

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  • Durchweg gut

    Transberlin
    Leela

    Leela

    17. March 2015 um 23:58

    Jeder kennt Svetlana auf dem Transenstrich von Berlin, eigentlich ist sie jedoch Privatdetektivin, auch wenn die Aufträge noch auf sich warten lassen. Als sie erfährt, dass ein Student nicht nach hause zurückgekehrt ist, zieht Svetlana Verbindungen zu anderen Personen aus dem Milieu, die auch nicht wiederaufgetaucht sind und informiert die Polizei. Da man ihre Meldung jedoch nicht ernstnimmt, beginnt Svetlana selbst nachzuforschen, was es mit dem Verschwinden der Leute auf sich hat. Die Bücher aus dem Homo-Littera-Verlag habe ich erst vor kurzem entdeckt, aber "Transberlin" zeigt hier wieder sehr gut, wieso man Büchern aus kleineren Verlagen unbedingt eine Chance geben sollte. Das Buch ist fernab von der Standardkost, die man von anderen Verlegern oftmals bekommt und widmet sich mit der Transsexualität einem in Büchern bisher nicht übermäßig behandelten Thema. Svetlana ist eine ungewöhnliche, aber sehr authentische Protagonistin, der ich gerne in weiteren Büchern begegnen würde. Ihre Beweggründe sind gut nachvollziehbar und die Art, wie sie ihre Geschlechtsidentität sieht, wird ebenfalls mit viel Gefühl fürs Thema dargestellt. Ebenso mochte ich die Beschreibungen des Transenstrichs und sonstigen Mileus. Der Handlung selbst ist durchweg spannend und kurze Einblicke in die Psyche des Täters empfand ich als wirklich gelungen und beklemmend, aber ohne dass zuviel verraten wird. Ein rundum spannendes Buch.

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  • Spannender Berlinkrimi

    Transberlin
    Schnuck59

    Schnuck59

    01. March 2015 um 14:00

    In diesem Krimi erhält die transsexuelle Privatdedektivin Svetlana einen Auftrag einer besorgten Mutter. Svetlana, deren Hund in Mantrailing ausgebildet ist, hat nur wenig Aufträge und arbeitet zusätzlich auf dem Berliner Transenstrich. Der Medizinstudent und Laienschauspieler Stefan Ilya wird vermisst. Es stellt sich heraus, dass es einen Zusammenhang mit dem Verschwinden der Stricher Sandy und Angel und dem unauffindbaren Travestiekünstler Sascha Sanders gibt. Auch eine Laientheatergruppe spielt eine Rolle. Irina Theisen hat die unterschiedlichen Charaktere gut ausgearbeitet. Im kompletten Buch ist der Handlungsablauf spannend dargestellt und wird zum Schluss noch dramatisch. Wie ich in einem Interview mit der Autorin lesen konnte bildet die wahre Geschichte von David Reimers, der aufgrund einer missglückten Operation zu einem Mädchen umgewandelt wurde, den Hintergrund zu diesem spannenden Krimi. 

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  • Außergewöhnlicher Berlin-Krimi mit liebevoll gezeichneten Charakteren

    Transberlin
    Lilith79

    Lilith79

    23. February 2015 um 23:00

    Die Hauptrolle in "Transberlin" spielt die transsexuelle Privatdetektivin Svetlana, die ursprünglich aus Kasachstan stammt und bisher noch keine allzu großen Erfolge als Detektivin aufweisen konnte. Sie hält sich mit gelegentlichen Aufträgen über dem Wasser und jobbt nebenher weiterhin auf dem Berliner Transenstrich.  Doch dann wird sie auf Empfehlung einer Freundin von einer besorgten Mutter engagiert, deren Sohn Stefan Ilya verschwunden ist. Mit Hilfe ihres in Mantrailing ausgebildeten Hundes Georgette und viel Engagement und Risikobereitschaft (wenn auch einer gehörigen Portion leichtfertiger Unbedarftheit auf der anderen Seite) macht sich Svetlana auf die Suche nach dem Vermissten und schnell wird klar, dass hier ein besonders perfider Täter sein Unwesen treibt und Stefan Ilya nicht sein einziges Opfer ist... Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, die Krimihandlung ist spannend und recht originell, auch wenn Einzelaspekte der Krimihandlung sicher schon öfters mal woanders vorgekommen sind, ist hier alles kreativ und schlüssig in eine spannende und faszinierende Geschichte verpackt, die außerdem einen sehr gelungenen und detailverliebten Schreibstil hat. Die größte Stärke des Romans ist aber meiner Meinung nach die Ausarbeitung der Charaktere, diese sind unheimlich lebendig und vielschichtig gezeichnet und Svetlana sticht keineswegs nur wegen ihrer Transsexualität aus dem Ermittlereinheitsbrei heraus, sondern auch deswegen weil sie ein Mensch mit Stärken und Schwächen ist, tough und unsicher zugleich und unheimlich sympathisch. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und so macht der Roman einfach Spaß. Auch die Location Berlin hat mir ausnehmend gut gefallen, denn obwohl der Büchermarkt ja von Regionalkrimis aller Art geradezu überschwemmt ist, stoße ich persönlich eher selten auf Krimis aus der Berliner Region. Eine ganz kleine Kritik habe ich dennoch, allerdings wohl eher an den Verlag. Der Hintergrund der Buchseiten ist teilweise mit einem hellgrau/grauen Abdruck des Covers hinterlegt, mir persönlich war das ein bisschen zu unruhig. Schwarze Buchstaben auf komplett weißem Grund lesen sich einfach besser.

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  • Spannender Berlinkrimi mit einer unverwechselbaren Protagonistin!

    Transberlin
    Danny

    Danny

    22. February 2015 um 22:29

    Ja, dachte er, man hatte ihn belogen, betrogen und hintergangen. Er hatte selbst herausfinden müssen, was nicht stimmte. Und das etwas nicht stimmte, war ihm schon klar gewesen, als er noch nicht mal mit dem Kopf bis zur Küchentischplatte reichte. Wenn sie ihm wenigstens vor dieser blödsinnigen zweiten Operation aufgeklärt hätten! Und dann taten sie auch noch so, als hätten sie nicht anders gekonnt und als wäre alles nur zu seinem Besten gwesen. Als trügen niemand die Schuld an seinem grenzenlosen Leid, seinen Depressionen, Selbstmordversuchen und Psychiatrieaufenthalten. Aber der Wind hatte sich gedreht, das Blatt gewendet. Jetzt hielt er die Zügel in der Hand. Endlich. (S. 83) Svetlana Imailova verdient ihr Geld auf dem Berliner Transenstrich. Zugleich versucht sie sich aber als Privatdetektivin zu profilieren. Als der Anruf einer besorgten Mutter Svetlana auf den Fall des verschwundenen Medizinstudenten und Laienschauspieler Stefan aufmerksam macht, gerät sie ebenfalls in das Visier des Täters. Was hat Stefan Ilya mit den ebenfalls verschwundenen Strichern Sandy und Angel und den Travestiekünstler Sandy zu tun? Bei ihren Ermittlungen trifft sie auf den attraktiven Polizisten Malte Heinermann. Doch so recht nimmt er sie mir ihren Theorien nicht ernst. Also macht sich Svetlana selbst auf die Suche nach Hinweisen und Beweisen und befindet sich bald darauf in tödlicher Gefahr... *** "Transberlin" von Irina Theisen ist ein spannender Berlinkrimi mit einer außergewöhnlichen Protagonistin. Es ist ein Buch, dass man, einmal begonnen, schwer wieder aus der Hand legen kann. Von der ersten bis zur letzten Seite wird die Spannung konstant aufrecht erhalten und mit immer wieder neuen und unerwarteten Wendungen versteht es Theisen den Leser immer wieder neu zu faszinieren. Dabei ist die Protagonistin Svetlana einer der faszinierendsten Charaktere, die mir je untergekommen sind. Sie ist wahnsinnig sympathisch, schlagfertig, engagiert und zugleich unsicher und verletztlich. Ich würde mich wahnsinnig freuen noch mehr über sie lesen zu können. Das Buch ist flüssig geschrieben und schlüssig nachvollziehbar aufgebaut. Eine wirklich sehr gut erdachte und durchdachte Handlung, die mich beeindruckt hat. Ich kann für dieses Buch nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Ein wirklich wundervolles Debut einer begabten Autorin, von der man hoffentlich bald noch sehr viel mehr lesen wird!

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  • Spannender homoerotischer Krimi in Berlin

    Transberlin
    Wildpony

    Wildpony

    20. February 2015 um 09:27

    Transberlin -  Irina Theisen Kurzbeschreibung Amazon: Svetlana Imailova ist eine feste Institution auf dem Berliner Transenstrich. Eigentlich ist sie Privatdetektivin – wenngleich mit bescheidener Auftragslage. Der Anruf einer besorgten Mutter bringt Svetlana auf die Fährte des Medizinstudenten und Laienschauspielers Stefan Ilya. Svetlana vermutet hinter seinem Verschwinden einen Zusammenhang zwischen den angeblich abgeschobenen Strichern Sandy und Angel und dem unauffindbaren Travestiekünstler Sascha Sanders. Als Svetlana ihre Theorie Kriminalkommissar Malte Heinermann anvertraut, nimmt dieser sie nicht ernst. Aufgrund ihrer eigenen Geschlechtsidentität beschließt sie, den Fall zu verfolgen. Doch wer kommt als möglicher Täter infrage? Was hat es mit dieser Laientheatergruppe auf sich? Und warum muss Kriminalkommissar Heinermann eigentlich so verdammt gut aussehen? Mein Leseeindruck: Ein super spannender Krimi aus dem homosexuellen und Transen-Milieu, der mir von der Handlung und den Protagonisten sehr gut gefallen hat. Die Detektivin und Prostituierte Svetlana (eigentlich ein Mann) ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Es liegt wohl auch an ihrer positiven Einstellung und der Art und Weise, wie sie sich nie unterkriegen lässt - und wenn sie sich erst mal "festgebissen" hat gibt sie auch nicht so schnell klein bei. Auch ihr "Freund" und "Freier" Helmut war einer der Sympathiefiguren für mich sowie natürlich der "schöne" Kommissar Heinermann. Rainer, der Freund des verschwundenen Stefan kam mir hingegen jedoch ein wenig suspekt vor. Die Story selbst ist super spannend und baut sich auch gegen Ende immer mehr auf. Der Schreibstil macht ein leichtes lesen möglich. Einzig allein das Hintergrundbild auf mehreren Innenseiten hat meinen Lesefluss ein wenig gestört. Das Ende ist für mich schlüssig und zufriedenstellend. Fazit: Ein super spannender Krimi aus Berlin, der mir viel Lese-Spaß bereitet hat. Dazu ein tolles Debüt. Es gibt natürlich auch ein paar brutalere Szenen, daher kann ich das Buch nur für nicht ganz zartbesaitete Leser empfehlen. Von mir gibt es dafür 5 Sterne!

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