Iris Berben

 4.1 Sterne bei 14 Bewertungen
Autorin von Frauen bewegen die Welt, Ein Jahr – ein Leben und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Iris Berben

Sie wuchs in Hamburg auf, nahm Tanzunterricht in London und absolvierte Gesangs- und Sprechunterricht in Berlin. Ende der 60er Jahre kam sie zum FIlm. Seit 2010 ist sie Präsidentin der deutschen Filmakademie.

Alle Bücher von Iris Berben

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Frauen bewegen die Welt

Frauen bewegen die Welt

 (4)
Erschienen am 10.11.2010
Ein Jahr – ein Leben

Ein Jahr – ein Leben

 (3)
Erschienen am 25.10.2012
Jerusalem

Jerusalem

 (2)
Erschienen am 20.10.2015
Eilige Nacht

Eilige Nacht

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Erschienen am 01.09.2004
Älter werde ich später

Älter werde ich später

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Erschienen am 08.08.2005
Weihnachten für dich und mich

Weihnachten für dich und mich

 (0)
Erschienen am 17.10.2005
Ich mag dich, weil du anders bist

Ich mag dich, weil du anders bist

 (0)
Erschienen am 29.06.2010

Neue Rezensionen zu Iris Berben

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W

Rezension zu "Jerusalem" von Iris Berben

Ein schönes, ernsthaftes Buch
WinfriedStanzickvor 3 Jahren



Jerusalem – für die drei abrahamitischen Religionen heilige und umkämpfte Stadt. Im Augenblick regiert dort wieder einmal die nackte Angst. Es herrscht wieder einmal Krieg zwischen den Israelis und den Palästinensern, und nur noch wenige Menschen dort glauben daran, dass dieser Konflikt jemals mit einem dauerhaften Friedenschluss gelöst werden könnte. Zuviel Blut ist geflossen, zu viele Männer und Frauen haben ihr Leben gelassen in den Kriegen und bei den Anschlägen, die die Bevölkerung immer wieder in Angst und Schrecken versetzen.
Zeruya Shalev, selbst vor Jahren Opfer eines solchen palästinensischen Anschlags geworden, hat in ihrem neuen Roman „Schmerz“ auf eine beeindruckende literarische Weise gezeigt, wie Menschen in Israel mit diesem Schmerz, dieser Wunde, dieser Angst umgehen.

Iris Berben, die für dieses Buch die Texte geschrieben hat, ist seit 1968, als sie ihre Liebe für dieses Land und seine Menschen entdeckte, immer wieder auch in Jerusalem gewesen, hat auch einmal längere Zeit dort gelebt. Mittlerweile ist sie eine der bekanntesten Förderinnen des deutsch-jüdischen Verhältnisses und wurde für ihr Engagement 2002 mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet.

Sie lässt in ihren Texten Jerusalem als den spirituellen Ort lebendig werden für den Leser, als der er von den meisten Menschen geliebt wird. Man glaubt regelrecht mit ihr durch die engen Gassen zu gehen und die Gerüche und Geräusche wahrzunehmen, von denen sie berichtet.

Der Krieg und der Terror sind wenig präsent in ihren Texten, genauso wie in den beeindruckenden Fotografien von Tom Krausz, spontane Notizen in Bildern, die neben den Texten von Iris Berben ihre eigene Faszination ausstrahlen.
Zwei subjektive Blicke auf „eine wundersame Stadt“, wie es im Untertitel des Buches heißt. In Jerusalem, schreibt Iris Berben, „denken wir nach über den Ursprung der Menschheit, der Religion, über unsere Wurzeln.“

Ein schönes, ernsthaftes Buch über eine Stadt, die auch die jüngsten Auseinandersetzungen überleben wird, weil sie etwas in sich trägt, was ewig ist.



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Das_Leselebens avatar

Rezension zu "Jerusalem" von Iris Berben

Jerusalem
Das_Leselebenvor 3 Jahren

„Schalom“, so wird der Leser beim aufschlagen dieses Bildbandes begrüßt. Das Buch hat 128 Seiten und ist im Corso Verlag, der zum Verlagshaus Römerweg gehört, erschienen. Er ist eine Komposition von Texten von Iris Berben und schwarz-weiß Fotografien von Tom Kausz. Dieses schöne Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, Vielen Dank dafür.

Inhalt: Iris Berben nimmt den Leser mit in ihr Jerusalem. Sie erzählt von ihrem ersten Besuch 1968 und davon wie sich dieses einmalige Stadt in 47 Jahren politisch, kulturell und religiös verändert hat. Die Streifzüge durch die heilige Stadt werden mit Bildern von Tom Krausz untermalt.

Meine Meinung: „Jerusalem: Menschen und Geschichten einer wundersamen Stadt“ ist ein Bildband der sehr persönliche Einblicke von Iris Berben in diese ungewöhnliche Stadt zeigt. Auch wenn die Texte von der Schauspielerin teilweise etwas ungelenk wirken, so spricht aber auch aus jedem die Liebe, Sehnsucht und Dankbarkeit für und nach Jerusalem. Der Fotograf Tom Krausz greift die privaten Einblicke, in seinen Bildern auf und zeigt die Bewohner egal welcher Religion privat und ungezwungen. Alle Fotografien sind schwarz-weiß und oft sehr grobkörnig. Durch ihren Schnappschuss-Charakter fangen aber optimal das Leben ein, mal melancholisch, mal lustig, mal wissbegierig, aber immer lebensbejahend. Leider gibt es nur sehr wenige Bildunterschriften, somit geht nicht immer raus hervor warum dieses Bild ausgewählt wurde, auch stehen sie nicht immer im direkten Bezug zu den Texten. Der besondere Bildband „Jerusalem: Menschen und Gschichten einer wundersamen Stadt“ kann ich Jedem empfehlen, der genauso fasziniert ist wie ich und immer wieder neue Details bei seinen Streifzügen entdecken will. Einmal lesen und blättern reicht nicht um seine Vielfalt zu entdecken. Ich persönlich werde es noch oft zur Hand nehmen.

Original auf das-leseleben.webnode.com

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Buecherwurm1973s avatar

Rezension zu "Ein Jahr – ein Leben" von Iris Berben

Ein Jahr mit Iris Berben
Buecherwurm1973vor 6 Jahren

Iris Berben und der Journalist Christoph Ahmend treffen sich regelmässig während eines Jahres im Café "Einstein Unter den Linden" in Berlin Mitte. In den Gesprächen geht es um Iris Berbens Rolle in der Öffentlichkeit, die Medien, ihre aktuellen Dreharbeiten und Filmen sowie ihre Vergangenheit und ihre Lesungen.

Anfangs gibt sich die Schauspielerin etwas unnahbar und unsicher.  Es ist eher ein Abtasten zwischen ihr und dem Interviewer. Gegen Ende des ersten Treffens öffnet sie sich etwas. Doch wer glaubt, dass das Buch ein Seelenstriptease der Berben ist, täuscht sich gewaltig. So erfährt man eigentlich nicht viel neues. Das Buch ist eher eine Standortbestimmung. Woher bin ich gekommen? Was habe ich erreicht? Wohin soll es in der Zukunft gehen. Der Leser erfährt viel über ihre aktuellen Projekte wie ihre Lesungen, ihrer Arbeit als Präsidentin der Filmakademie, ihrer Dreharbeiten und Filmen.

Mein Bild von Iris Berben hat sich durch das Buch nicht geändert. Ich habe sie schon immer als starke Frau wahrgenommen. Ich bewundere ihr Engagement für die Juden. Diese Arbeit erachte ich als sehr wichtig. Sie versteht es ihr Privatleben, auch in diesen Interviews, bedeckt zu halten.

Fazit: Das Buch ist für mich keine Biografie. Ich würde eher sagen, dass der Leser hinter die Kulisse ihrer Arbeit schauen darf.

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Iris Berben wurde am 12. August 1950 in Detmold (Deutschland) geboren.

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