Iris Berben , Tom Krausz Jerusalem

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Inhaltsangabe zu „Jerusalem“ von Iris Berben

Schon 1968 fuhr sie das erste Mal nach Israel und Jerusalem, seitdem unzählige Male, sie lebte längere Zeit dort. Heute ist sie eine der profiliertesten Förderinnen der deutsch-jüdischen Aussöhnung und Zusammenarbeit, engagiert sich für die Hebräische Universität in Jerusalem, erhielt bereits 2002 den Leo-Baeck-Preis: Iris Berben. Mit ihrem Text streifen wir durch diese Stadt, die historisch, kulturell und politisch einmalig ist, in der sich Christentum, Islam und Judentum eine wundersame Altstadt teilen; sie erzählt von den Gerüchen und Geräuschen, geht mit uns über die Souks und in die Basare, lässt teilhaben am Leben der Menschen. Auch Tom Krausz ist den Widersprüchen und Reizen Jerusalems erlegen, und fährt seit vielen Jahren immer wieder nach Jerusalem, in dessen Gassen das Nebeneinander der Religionen und Kulturen alltäglich ist. Seine Fotografien sind spontane bildliche Notizen von eigener Kraft und Schönheit.

Ein wundersamer Streifzug durch Jerusalem

— Das_Leseleben

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  • Ein schönes, ernsthaftes Buch

    Jerusalem

    WinfriedStanzick

    20. October 2015 um 15:37

    Jerusalem – für die drei abrahamitischen Religionen heilige und umkämpfte Stadt. Im Augenblick regiert dort wieder einmal die nackte Angst. Es herrscht wieder einmal Krieg zwischen den Israelis und den Palästinensern, und nur noch wenige Menschen dort glauben daran, dass dieser Konflikt jemals mit einem dauerhaften Friedenschluss gelöst werden könnte. Zuviel Blut ist geflossen, zu viele Männer und Frauen haben ihr Leben gelassen in den Kriegen und bei den Anschlägen, die die Bevölkerung immer wieder in Angst und Schrecken versetzen. Zeruya Shalev, selbst vor Jahren Opfer eines solchen palästinensischen Anschlags geworden, hat in ihrem neuen Roman „Schmerz“ auf eine beeindruckende literarische Weise gezeigt, wie Menschen in Israel mit diesem Schmerz, dieser Wunde, dieser Angst umgehen. Iris Berben, die für dieses Buch die Texte geschrieben hat, ist seit 1968, als sie ihre Liebe für dieses Land und seine Menschen entdeckte, immer wieder auch in Jerusalem gewesen, hat auch einmal längere Zeit dort gelebt. Mittlerweile ist sie eine der bekanntesten Förderinnen des deutsch-jüdischen Verhältnisses und wurde für ihr Engagement 2002 mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet. Sie lässt in ihren Texten Jerusalem als den spirituellen Ort lebendig werden für den Leser, als der er von den meisten Menschen geliebt wird. Man glaubt regelrecht mit ihr durch die engen Gassen zu gehen und die Gerüche und Geräusche wahrzunehmen, von denen sie berichtet. Der Krieg und der Terror sind wenig präsent in ihren Texten, genauso wie in den beeindruckenden Fotografien von Tom Krausz, spontane Notizen in Bildern, die neben den Texten von Iris Berben ihre eigene Faszination ausstrahlen. Zwei subjektive Blicke auf „eine wundersame Stadt“, wie es im Untertitel des Buches heißt. In Jerusalem, schreibt Iris Berben, „denken wir nach über den Ursprung der Menschheit, der Religion, über unsere Wurzeln.“ Ein schönes, ernsthaftes Buch über eine Stadt, die auch die jüngsten Auseinandersetzungen überleben wird, weil sie etwas in sich trägt, was ewig ist.

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  • Jerusalem

    Jerusalem

    Das_Leseleben

    19. October 2015 um 18:00

    „Schalom“, so wird der Leser beim aufschlagen dieses Bildbandes begrüßt. Das Buch hat 128 Seiten und ist im Corso Verlag, der zum Verlagshaus Römerweg gehört, erschienen. Er ist eine Komposition von Texten von Iris Berben und schwarz-weiß Fotografien von Tom Kausz. Dieses schöne Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, Vielen Dank dafür. Inhalt: Iris Berben nimmt den Leser mit in ihr Jerusalem. Sie erzählt von ihrem ersten Besuch 1968 und davon wie sich dieses einmalige Stadt in 47 Jahren politisch, kulturell und religiös verändert hat. Die Streifzüge durch die heilige Stadt werden mit Bildern von Tom Krausz untermalt. Meine Meinung: „Jerusalem: Menschen und Geschichten einer wundersamen Stadt“ ist ein Bildband der sehr persönliche Einblicke von Iris Berben in diese ungewöhnliche Stadt zeigt. Auch wenn die Texte von der Schauspielerin teilweise etwas ungelenk wirken, so spricht aber auch aus jedem die Liebe, Sehnsucht und Dankbarkeit für und nach Jerusalem. Der Fotograf Tom Krausz greift die privaten Einblicke, in seinen Bildern auf und zeigt die Bewohner egal welcher Religion privat und ungezwungen. Alle Fotografien sind schwarz-weiß und oft sehr grobkörnig. Durch ihren Schnappschuss-Charakter fangen aber optimal das Leben ein, mal melancholisch, mal lustig, mal wissbegierig, aber immer lebensbejahend. Leider gibt es nur sehr wenige Bildunterschriften, somit geht nicht immer raus hervor warum dieses Bild ausgewählt wurde, auch stehen sie nicht immer im direkten Bezug zu den Texten. Der besondere Bildband „Jerusalem: Menschen und Gschichten einer wundersamen Stadt“ kann ich Jedem empfehlen, der genauso fasziniert ist wie ich und immer wieder neue Details bei seinen Streifzügen entdecken will. Einmal lesen und blättern reicht nicht um seine Vielfalt zu entdecken. Ich persönlich werde es noch oft zur Hand nehmen. Original auf das-leseleben.webnode.com

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