Iris Grädler Am Ende des Schmerzes

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Inhaltsangabe zu „Am Ende des Schmerzes“ von Iris Grädler

DCI Collin Brown glaubt es an diesem heißen Sommertag lediglich mit einem außergewöhnlichen Unfall zu tun zu haben: Ein Laster ist in ein Nebengebäude des seit Jahren leer stehenden Gutshauses Woodland gekracht. Doch aus der Routineangelegenheit entwickelt sich schnell ein brisanter Mordfall – nach Bergung des Lasters wird das Skelett eines Säuglings in dem stark beschädigten Gebäude gefunden, mit zertrümmertem Schädel. Während Frau und Kinder ohne ihn in den Urlaub fahren, begibt sich Collin Brown auf die Spur der Familie Hattonfield, die auf Woodland Pferdezucht betrieben hat. Kann er dem Dorfklatsch Glauben schenken, demzufolge die Mutter das uneheliche Kind aus einer Affäre eigenhändig tötete? Der Fall erweist sich als noch dramatischer, als ein weiteres Säuglingsskelett geborgen wird. Collin Brown ist sicher, dass der Schlüssel zur Aufklärung der Morde in der Vergangenheit der Hattonfields liegt. Doch die Wahrheit ist weitaus schrecklicher – und gefährlicher –, als der Detective geahnt hat …

Hallo Leute! Für den kommenden Sommer habe ich mich mal wieder auf die Suche nach einem richtig guten Krimi gemacht. Häufig sind diese mod

— Ankewien

Geheimnisvoll... düster.... und unglaublich spannend!

— Antika18

Ein kleiner Geheimtipp! Dannach will man unbedingt auch den ersten Fall für Collin Brown erleben und erlesen! 4,5 Sterne!

— Floh

Spannend, düster und voller schrecklicher Geheimnisse.

— AdrienneAva

Eine Reise nach Cornwall, ein spannender Fall, phantastisch geschrieben

— Popi

"Am Ende des Schmerzes" ist ein fesselnder, absolut empfehlenswerter Krimi. Allerdings nicht für zart besaitete Gemüter.

— CarenL

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  • Die Leiden des DI Brown

    Am Ende des Schmerzes

    Ankewien

    10. October 2016 um 16:42

    Hallo Leute!Für den kommenden Sommer habe ich mich mal wieder auf die Suche nach einem richtig guten Krimi gemacht. Häufig sind diese modernen Krimis eng mit einer bestimmten Landschaft verknüpft. Und diesmal geht meine Reise nach Cornwall.InhaltDer Sommer liegt heiß über der rauhen Landschaft von Cornwall. DI Collin Brown wird zu einem außergewöhnlichen Unfall gerufen. Ein Lastwagen ist in ein Nebengebäude eines Gutshauses gerast und hat dieses stark zerstört. Dabei hat man die skelettierte Leiche eines Säuglings im Haus gefunden, das schon seit Jahrzehnten unbewohnt ist. Da davon ausgegangen werden muss, dass der Säugling vor mehr als 20 Jahren eines unnatürlichen Todes gestorben ist, wird Brown als Repräsentant der Mordkommission hinzugerufen.Ein schwerer Fall, da die Hattonfields, die ehemaligen Besitzer des Gutshauses Woodland, inzwischen schon lange nicht mehr in Cornwall leben. Denn Browns erste Spur führt ihn zum Dorfklatsch, das schon damals besagte, dass die Mutter das Kind aus einer unehelichen Affäre eigenhändig tötete.Gleichzeitig muss Brown seine Frau erneut sitzenlassen. Sie muss mit den Kindern nicht nur alleine Geburtstag feiern, sondern auch alleine in den Urlaub fahren. Doch die Arbeit geht dem Inspektor vor, was ihn allerdings schwer belastet.Brown begibt sich bei dem Fall immer tiefer in die Familiengeschichte der ehemaligen Gutsbesitzer, wo er den Schlüssel zum toten Baby vermutet. Und dabei gerät dabei immer mehr in Lebensgefahr.FazitDie Geschichte beginnt eigentlich ganz harmlos mit einem übermüdeten LKW-Fahrer, der eigentlich "nur" einen schweren Unfall hatte. Dabei fällt ein Haus zusammen und dabei wird die längst vergessen geglaubte Leiche eines Babys mit zertrümmertem Schädel zum Vorschein. Stimmt der Dorfklatsch etwa doch, nachdem in Woodlands vor 20 Jahren grausame Dinge passierten.Und schon beginnt eine rauhe Geschichte - der DI muss seine Familie im Stich lassen, um umso tiefer in die Familiengeschichte der Hattonfields einzudringen. Dabei riskiert er nicht nur den Frieden seiner eigenen Familie, sondern auch sein Leben, das schnell in Gefahr gerät.Es ist ein schöner Thriller, der seine Gänsehautelemente hat und der vor allem ein ordentliches Tempo hat - ideale Spannungsliteratur für den kommenden Sommer.In diesem SinneEure Anke

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Atmosphärisch, idyllisch, grundsolide, aber unheimlich packend bis zum Ende des Schmerzes!

    Am Ende des Schmerzes

    Floh

    Ein idyllischer und atmosphärischer grundsolider Krimi hinter den charmanten und atemberaubenden Kulissen der Region Cornwall in Südengland. Der Titel verspricht Spannung, und mutet nahezu verheißungsvoll an. Gerade bei diesem einladenden Cover kann man kaum an „Am Ende des Schmerzes“ vorbeigehen, ohne mindestens einen Blick auf den Klapptext oder dem Buchrücken geworfen zu haben. Die deutsche Autorin Iris Grädler schreibt, als wäre sie ganz fest in Cornwall und dem Familiengeheimnis der Hattonfields verankert. Nah, erschreckend, prickelig und atmosphärisch spannend. So muss und darf Krimi sein, um bei mir einen Ehrenplatz zu erhalten. Leider habe ich erst zu spät bemerkt, dass es bereits einen ersten Fall für DCI Collin Brown. Ein geballter und thematisch hoch interessanter Cornwall-Krimi aus der Feder einer deutschen Autorin mit viel Herzblut und Feingefühl für sagenhafte Kulissen und Schauplätze. Ein Idyll, was langsam dunkelt und ungeahnte Verstrickungen zu Tage führt. Iris Grädler hat hier einen wirklichen Geheimtipp vorliegen. Erschienen im DuMont Verlag (http://www.dumont-buchverlag.de/)Inhalt / Beschreibung:"Ein düsteres Familiengeheimnis vor der Kulisse Cornwalls-DCI Collin Brown glaubt es an diesem heißen Sommertag lediglich mit einem außergewöhnlichen Unfall zu tun zu haben: Ein Laster ist in ein Nebengebäude des seit Jahren leer stehenden Gutshauses Woodland gekracht. Doch aus der Routineangelegenheit entwickelt sich schnell ein brisanter Mordfall – nach Bergung des Lasters wird das Skelett eines Säuglings in dem stark beschädigten Gebäude gefunden, mit zertrümmertem Schädel. Während Frau und Kinder ohne ihn in den Urlaub fahren, begibt sich Collin Brown auf die Spur der Familie Hattonfield, die auf Woodland Pferdezucht betrieben hat. Kann er dem Dorfklatsch Glauben schenken, demzufolge die Mutter das uneheliche Kind aus einer Affäre eigenhändig tötete? Der Fall erweist sich als noch dramatischer, als ein weiteres Säuglingsskelett geborgen wird. Collin Brown ist sicher, dass der Schlüssel zur Aufklärung der Morde in der Vergangenheit der Hattonfields liegt. Doch die Wahrheit ist weitaus schrecklicher – und gefährlicher –, als der Detective geahnt hat … "Zum Schreibstil:Die deutsche Autorin Iris Grädler schreibt endlich mal einen Cornwall Krimi, der ohne Übersetzung auskommt und dennoch ganz und gar die Landschaft und den Flair aufnimmt und an die Leser wiedergibt. In ihrem zweiten mörderischen Fall für Collin Brown überrascht mich die ambitionierte Autorin hier in diesem soliden und atmosphärischen Krimi gleich in den ersten Seiten mit einer tiefen Verbundenheit, viel Sympathie, Idyll und schafft sofort eine Nähe zum gespannten und gebannten Krimileser. Man hat das Buch angelesen und will eigentlich nur eines: es beenden und den grausamen Dingen auf den Grund gehen! Sehr bemerkenswert und gekonnt formuliert und entsprechend eingestreut und verwebt sind all die landestypischen Landschaftsbilder. Neben verschwörerischer Spannung, einer ersten Leiche und verhängnisvollen Verstrickungen, setzt die Autorin auf atemberaubende Kulissen, südenglische Kultur und Familienverband, Sitten und Eigenarten der Anwohner. Autorin Iris Grädler schafft es auf den ersten verstrichenen Seiten bereits den Leser einzubinden und eine unglaubliche Verbundenheit zu schaffen. Erste Fragen tauchen auf, Dinge stellen sich als Schleierhaft dar, und auch die Familie Hattonfield birgt ihre Geheimnisse aus der Vergangenheit. Dem will und MUSS der Leser natürlich nachgehen, zusammen mit Collin Brown werden Theorien und Mutmaßungen aufgestellt. In zwei parallel verlaufenden Handlungssträngen wird eine unglaubliche Familienkluft zusammengeführt und der Leser mehr denn je überrascht. Ein breites Feld möglicher Ermittlungspunkte wird erstellt, Handlungsstränge werden gekonnt ausgeworfen, Puzzleteile tauchen auf… Ein Netzwerk und ein Geflecht aus Alibi, Lügen und Intrigen. Die Thematik ist ausgesprochen galant und fundiert von der Autorin umgesetzt. Neben Mord und Hinterhalt blicken wir in verwirrende Familienmachenschaften, und einem zunächst alltäglichen Autounfall, der sich zu einem üblen Verbrechen entwickelt. Krimi-Autorin I.Grädler versteht ihr Können, selbstsicher und mit ausgiebiger Recherche begibt sie sich auf die Insel und beginnt sofort mit führenden Ermittlungen, die einen ganz tiefen Abgrund menschlicher Psychogramme aufweisen und enthüllen. Durch einen sehr sympathischen und ausgefeilten Mix aus Spannung, Ermittlung und Kulisse sorgt Iris Grädler immer wieder für verblüffende Recherchen, enormes Herzblut, grandiose Unterhaltung und unglaubliche Verstrickungen und Verschwörungen. Ein Krimi, der auch ohne übertriebene Metzelei und Blutvergießen für Gänsehaut und Fesselung sorgt, allein ihr Stilmittel die einzelnen Kapitel je mit einem Cliffhanger zu beendet lässt den Leser einfach nicht mehr von den Buchseiten loskommen. TOP. Lebhafte Spannung, schicksalhafte Momente, eifrige Forschungen und sogar kleine Ruheoasen a lá Liebelei, privaten Belangen und trägen Gedanken und Schutz und Harmonie nach besonders kniffligen und erschütternden Erkenntnissen und Rückschlägen. Die Spannungsspitzen befinden sich durchweg im ganzen Roman gesetzt. Von Anfang bis Ende bleibt es unvorhersehbar und schleierhaft. Aber auch die hiesige Recherche, die Befragungen und das Wälzen alter Akten und Fakten bringen Unglaubliches zu Tage. Schriftstellerin Iris Grädler nutzt ein geschicktes schriftstellerisches Werkzeug, um bereits in Collin Browns ersten Ermittlungen und seiner beruflichen Vergangenheit den Grundstein und die Verknüpfung zur Gegenwart zu legen. So will man auch seinen ersten Fall unbedingt kennenlernen, obwohl das für den aktuellen Krimi nicht notwendig sein muss. Schauplätze:Die geformten, realen und überaus detaillierten Schauplätze haben mich wirklich absolut überzeugt und begeistert. Hier gibt es nicht nur Orte des Grauen und des Mordes. Nein, hier gibt es enorme Atmosphäre, Vegetation, Flair, Gemütlichkeit, Kultur, Einfluss und eine Reise zu schroffen Steilküsten, gemütlichen Pups, Cottages, Rosengärten, Teekultur, unwegsamen Straßen, Familienidyll und Cornwallcharme. All die atemberaubende Kulisse wird stets gespickt mit Nuancen aus Krimi, menschliche Abgründe und Nervenkitzel. So wird es auch für Ortsfremde ein leichtes sein, sich zurechtzufinden und hautnah an den Schauplätzen dabei zu sein. Autorin Iris Grädler gibt in ihrem Krimi immer ein authentisches und zeitgemäßes Bild der Schauplätze wieder. Dies bezieht sich nicht nur auf das Stadtbild oder der Region Englands, nein, sie entführt den Leser an die Örtlichkeiten, zeigt das Leben und Leiden der Familien, der Pferdezucht, das Landleben und die mörderischen Abgründe kranker und geschundener Seelen. Hier lobe ich die intensive und authentische Recherche der Autorin. Sie schreibt mit viel Hintergrund, eigenem Wissen und Erfahrungen und ausgiebiger Kenntnis. Hier spürt der Leser viel Herzblut und Verbundenheit zu Land und Leuten, die den perfekten Rahmen für diesen packenden Krimi bieten. Sehr genau hat sie die Eindrücke eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Auch wenn ihr Fokus teils auf viele Details und Umschreibungen liegt, so wirkt es nicht überladen oder aufgesetzt, nein, Autorin I. Grädler hat in trefflichen Momenten immer ein sehr genaues Bild der Umgebung geschaffen und überzeugt und überrascht mich genau damit vollkommen. Charaktere:Auch bei der Wahl der Charaktere punktet die Autorin. Zur einprägsamen Landschaft hat Grädler genauso einprägsame Persönlichkeiten in ihrem Krimi erschaffen. Ein gespaltenes Bild des Ermittlerteams kristallisiert sich schnell heraus. So erkennt der Leser schnell, dass die Ermittlungen die Beamten an ihre Grenzen führen. Von Urlaub und eigener Familie keine Spur mehr. Collin Brown lässt es sich auch nicht nehmen, diesen zunächst alltäglichen Unfall bis zur Gänze aufzuklären. Auch wenn er dadurch an seine eigenen psychischen und psychischen Grenzen stößt. Neben dem Ermittlerteam erleben wir viele einflussreiche Persönlichkeiten und Konstellationen. Und nicht nur die Opfer hinterlassen eine Handschrift. Zwielichtig, düster, korrupt und machthungrig. Gerade Collin und seine Familie muss man einfach mögen, denn fast jeder weitere Charakter hier im Geschehen ist wirklich erschreckend düster und zwielichtig. Keinen dieser möchte man im wahren Leben je begegnen müssen. Die ständige Skepsis und das Misstrauen beim Leser werden sich sicherlich beweisen. Da darf man gespannt sein, wie die eigene Menschenkenntnis sich hier als recht oder unrecht beweist. Spannend. Die Autorin schenkt den Lesern ein genaues Bild ihres ehrgeizigen Hauptprotagonisten DCI Collin Brown und bewahrt jedoch auch einige Geheimnisse seiner Vergangenheit und seines Denkens. Bei der Ausformung und Darstellung der einzelnen Charaktere aus Haupt- und Nebenrollen hat die Autorin aus den Vollen geschöpft. Iris Grädler schafft hier ein stimmiges Bild der Persönlichkeiten und formt das passende Umfeld, die passende Aura und den Status der Charaktere gleich dazu. Eine sehr runde und feine Mischung aus Hauptprotagonisten und wichtigen Nebenrollen. Gleich zu Beginn ermöglicht die Autorin ihren Lesern ein klares Bild der Einzelnen und lässt aber auch genügend Spielraum für eigene Mutmaßungen und Recherchen. Eine hervorragende Auswahl der Protagonisten. Eine stimmige feine Ausarbeitung zur jeweiligen Zeit der Handlung und mit Bezug auf die Insel und den sich häufenden Abgründen. Meinung:Zuerst möchte ich die vielen versteckten dennoch offensichtlichen Familienmachenschaften und den wunderbaren Lokalkolorit loben, den die Autorin in diesem Buch sehr gewissenhaft bedacht hat. Hier ist einmal der Umgang mit den hiesigen Sitten, das gelobte Ansehen der Dörfler, die Macht des Deckmantels der Vertuschung und des Schweigens, die Korruption, das Geld und auch der schnelle Abstieg und Verlust von allen Lebensgrundlagen und vor allem der Einfluss des Ansehens und dem Stand der Gesellschaft. Aber auch die Wichtigkeit der eigenen Wurzeln, der Familie, die Brocken der Vergangenheit, die das Heute prägen, die Verletzlichkeit der Liebe, das zarte Band der Verbundenheit...der Weg in die Vergangenheit und der eigene Schatten der überwunden werden muss, und auch der sensible Umgang mit Lebenslügen und echter Freundschaft.Hier hat Iris Grädler sehr genau auf das Ausmaß geachtet und ich finde es ist ihr sehr galant gelungen. Eine perfekte Mischung und ein perfekter Mix aus zwei wichtigen Säulen, auf denen dieser 1A Krimi gebaut ist. Manches wirkte auf mich im Geschehen sehr beklemmend und ich musste beim Lesen häufig meinen Blickwinkel verstellen, das hat mir wirklich gut gefallen. Ich wurde unterhalten, durfte gespannt die Dinge verfolgen, wurde in die Irre geführt und fühlte mich in das Geschehen samt Nervenkitzel eingebunden. Autorin Iris Grädler bedient viele Emotionen und glänzt mit Spannungsspitzen und Erholungsinseln und Überraschungen und den vielen Familienproblemen und auch den Problemen auf den Weg der Machenschaften und Intrigen. Bestialische Verstrickungen, abgründige Hintergründe und die Schicksale spielen hier eine zentrale Rolle im Krimi, das macht das Buch erst zum richtigen Krimigenuss, gepaart mit unschlagbaren Charakteren meist aus Böse und wenig Gut. Auch das ist neu, diese Mischung aus 3:1. Böse und Gut. Kritikpunkt:Auch wenn man den ersten Fall für DCI Collin Brown nicht unbedingt kennen muss, so habe ich mich als Leserin doch manchmal ausgehungert gefühlt. Ich hätte oft gern mehr über die Vergangenheit, den ersten Fall, die Familienband Brown, seinen Kollegen und seiner Selbst erfahren. Hier hätte die Autorin zwischen den Zeilen gern etwas mehr Persönliches zu ihrem Hauptcharakter schreiben und erzählen dürfen. Auch dann wäre es nicht zu viel oder zu überladen gewesen. Die Autorin:"Iris Grädler wurde 1963 in Halle, Westfalen geboren. Sie veröffentlichte Gedichte und Kurzgeschichten und hat mehrere Anthologien herausgegeben. Bei DuMont erschien 2015 ›Meer des Schweigens‹. Iris Grädler lebt in Swakopmund, Namibia."Zum Cover:Das Cover ist eine stimmige Einladung zum spannenden Krimi. Die Ruhe vor dem Sturm, das Idyll vor den Ermittlungen und Recherchen. Grandios. Fazit:Das Buch lässt mich zurück, mit einem wirklich positiven Gefühl für einen sehr gut recherchierten und mit Herzblut geschriebenen Krimi! Leseempfehlung! Dieser Titel ist ein richtiger 4,5 Sterne Geheimtipp!

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    • 11

    parden

    22. April 2016 um 21:27
  • Düstere Familiengeheimnisse....

    Am Ende des Schmerzes

    Antika18

    20. April 2016 um 17:51

    Zum Inhalt: Ein heißer Sommer in Cornwall wird für DI Collin Brown zum Alptraum: Eigentlich wollte DI Collin Brown mit seiner Familie in Urlaub fahren, doch dann wird bei einem scheinbar harmlosen Unfall auf dem verlassenen Woodland-Anwesen das Skelett eines ermordeten Babys gefunden. Doch dabei bleibt es nicht: Ein weiteres Kinderskelett taucht auf. Collin Brown ist entsetzt und versucht verzweifelt mit seinem ganzem Team die Eltern und Mörder der Kinder zu finden. Doch er ahnt nicht, welche schreckliche Tragödie er durch seine Ermittlungen aufdecken wird und wie gefährlich es wird....Zum Cover: Das Cover zeigt die bereits durch die Ruinen und Sturmwolken die Düsternis der Vergangenheit. Zum Schreibstil: Der Schreibstil hat mir persönlich sehr gut gefallen. Das Buch ist einfach zu lesen und die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge. Meine Meinung: Wenn man an Cornwall denkt, hat man eigentlich immer die wunderschöne in Sonne getauchte Landschaft vor Augen. Doch hier hat die Autorin Cornwall von seiner düsteren Seite mit der erbarmungslosen Hitze und verlassenen Gutshäusern gezeigt. Diese Atmosphäre passt hervorragend zur geheimnisvollen und tragischen Geschichte. Spannend und fesselnd wird in der Story die unglaublich tragische und abgrundtief schreckliche Vergangenheit einer Familie aufgedeckt, die ihre Fühler bis in die Gegenwart ausstreckt. Anfangs hat die Geschichte zwar verschiedene Handlungsstränge, aber nach und nach und fließen diese ineinander und werden zu einem komplexen Ganzen. Ich persönlich bin von diesem Buch begeistert und werde mit Sicherheit der Autorin Iris Grädler treu bleiben!

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  • Düsteres Cornwall

    Am Ende des Schmerzes

    CanisLibrum

    19. April 2016 um 19:11

    Das Buch „Am Ende des Schmerzes“ von Iris Grädler habe ich glücklicherweise bei einem Gewinnspiel auf Lovelybooks gewonnen. Trotz der bedrückenden Story, freute ich mich auf einen schönen Roman der in einer der beliebtesten Urlaubsregion England, in der Grafschaft Cornwall spielt. Die Bilder von wunderschönen Klippen und malerischen Buchten haben wir doch alle im Kopf, wenn wir an Cornwall im Süden von England denken. Doch es kam ganz anders, von Idylle keine Spur.AutorIris Grädler wurde 1963 in Westfalen geboren. Bisher wurde von Ihr das Buch „Meer des Schweigens“, sowie Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht. Der Liebe wegen, hat sie ihren Wohnsitz nach Namibia verlegt.HandlungEin tragisches Verbrechen ereignete sich auf dem Cottage Woodland in Cornwall. Niemand hätte je von dem Mord an einem Baby erfahren, wäre nicht ein Lastkraftwagen außer Kontrolle geraten und in das Pförtnerhaus des Cottages gekracht. Das eingemauerte Skelett eines Kleinkindes wurde bei der Bergung des Lastkraftwagens in dem zerstörten Pförtnerhaus entdeckt. Die Verletzungen des Schädels wiesen darauf hin, dass das Kind erschlagen wurde. Detective Inspector Collin Brown und sein Partner Johnny machten sich daran den Fall aufzuklären. Kein leichtes Unterfangen, da dieser bereits mehr als ein Jahrzehnt zurücklag. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde noch eine weitere Babyleiche entdeckt. Was ging auf diesem Cottage vor? Wer hat den Tod dieser unschuldigen Kinder zu verantworten und wer war die Mutter dieser bedauernswerten Geschöpfe? MeinungIn diesem Kriminalroman wird ein schwieriges Thema aufgegriffen. Welches Thema, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich ansonsten zu viel vom Buchende verraten würde. Aufgrund der beklemmenden Geschichte, finde ich hat Iris Grädler richtig gehandelt und hat Cornwall nicht wie in vielen anderen Büchern als klischeehafte ländliche Idylle dargestellt, sondern schauderhaft. Da die Gegend und auch die Protagonisten als eher düster beschrieben wurden, hat dies der Tragödie die vor Jahren auf dem Cottage Woodland vorgefallen ist, noch mehr Traurigkeit verliehen. Der überaus sympathische Detective Inspector Collin Brown samt seinem eigenartigen Partner Johnny haben perfekt in die Szenerie gepasst. Collin, selbst Vater von drei Kindern, merkte man an, wie ihm der Fall aufs Gemüt schlägt. Auch Johnny, den ich als ziemlichen lockeren Typ und eher unzuverlässig wahrgenommen habe, hat sich konzentriert ins Zeug geschmissen um bei der Auflösung des Falles behilflich zu sein. Für mich persönlich, war die Geschichte zwischendurch etwas verwirrend, da es sehr viele Personen und mehrere Handlungsstränge gegeben hat. Am Ende wurde es dann zur traurigen Gewissheit, was man während des Lesens vermutet. Obwohl ich den Ausgang so vermutet habe, war ich dennoch am Ende des Buches schockiert. Leider passieren solche Fälle auch in der Realität.Mein FazitDüstere Story, Düstere Charaktere, Düsteres Cornwall – lesenswertViele Grüße von Canis Librum

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  • Die Schatten der Vergangenheit

    Am Ende des Schmerzes

    AdrienneAva

    Das Buch:Ein heisser Sommertag in Cornwall: Ein Laster ist in das Nebengebäude des seit Jahren leer stehenden Gutshauses Woodland gekracht. Detective Inspector Collin Brown eilt an den Unfallort, um die Routineangelegenheit schnell zu erledigen. Doch es wird dauern, bis er wie geplant mit seiner Familie in den Urlaub fahren kann. Denn er macht in dem zerstörten Gebäude einen grausigen Fund: das Skelett eines Säuglings- mit zertrümmertem Schädel.Die Spannung in dieser Geschichte baut sich langsam aber stetig auf. Protagonisten und Nebenpersonen wirken zunächst überspitzt, werden aber im Laufe der Geschichte überzeugender und man kann ihre Gedankengänge und Handlungen viel besser verstehen. Das Buch besteht aus mehreren zunächst unzusammenhängenden Erzählungssträngen, welche Iris Grädler geschickt zu einem überraschenden und fulminanten Ende verbindet. Die Grausamkeit und Abgründe der Menschen wird hier auf eine Art und Weise aufgezeigt, die einem einen Schauer über den Rücken jagen. Iris Grädler hat einen angenehmen und packenden Erzählstil. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste unbedingt das Rätsel um Woodland ergründen.Für mich gibt es hier eine klare Leseempfehlung. 

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    • 3

    AdrienneAva

    19. April 2016 um 09:40
  • Eine Familientragödie im sonnigen Cornwall

    Am Ende des Schmerzes

    yesterday

    Als wirklich schönes Urlaubsziel muss Cornwall hier als Schauplatz für einen sehr düsteren Krimi herhalten. Collin Brown (und sein Team) ermittelt in einem Fall, der sich um eine Babyleiche rankt. Alles beginnt mit einem Unfall und einem zwielichtigen LKW-Fahrer. Hinzu kommen nach und nach frühere Nachbarn, Angestellte, Bewohner und Besitzer des Anwesens, auf dessen Grund die Leichen gefunden werden. Doch damit nicht genug. Auf Nebenschauplätzen lernt der Leser noch zwei wichtige Protagonistinnen kennen und darf damit mitraten, wie denn die verschiedenen Erzählstränge zusammenhängen und was davon mit dem Kriminalfall zu tun hat. Um die schrecklichen Geheimnisse und Verwicklungen einer reichen, angesehenen Familie in der englischen Einschicht eindringlich erzählen zu können, kreiert die Autorin fast durchwegs sehr eigenbrötlerische, schwierige Charaktere und zeigt schonungslos auf, wie sehr Macht und Abhängigkeit missbraucht beziehungsweise überschätzt werden. Auch die Ermittler und ihre Helfer selbst sind spezielle Köpfe. Collin geht in seiner Arbeit so auf, dass er sie mit nach Hause nimmt. Der Fall hindert ihn nicht nur daran, seinen schmerzenden Zahn behandeln zu lassen, sondern lässt auch seinen Urlaub ins Wasser fallen. Sein Freund und Kollege Johnny eckt oft an und bringt mit seiner ruppigen, unverblümten Art sogar Collin manchmal an den Rand der Verzweiflung. Abgerundet wird die Truppe unter anderem durch einen philosophischen Geologen und einen sexistischen Rechtsmediziner. Mit diesen Personen, all den großen und kleinen Geheimnissen sowie ihrer unverkrampften Schreibweise lässt Iris Grädler nie Langeweile aufkommen und macht diesen Krimi – das grausame Thema außer Acht gelassen – zu einem sehr angenehmen Lesevergnügen.

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    • 4
  • Eine Reise nach Cornwall, ein spannender Fall, phantastisch geschrieben

    Am Ende des Schmerzes

    Popi

    13. April 2016 um 15:53

    Ein wunderbares Buch, eingebettet in die schöne Landschaft Cornwalls und eine spannende Geschichte über einen Fall, der weit in die Vergangenheit geht.

    Eine Reise, in wunderbarem Schreibstil verfasst, in die Abgründe der Menschen.

    Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und kann es jedem weiterempfehlen.

    Vielen Dank, Iris Grädler, für das schöne Buch, für die unterhaltsamen Lesestunden. :)

  • Welche Abgründe

    Am Ende des Schmerzes

    buecherwurm1310

    Es ist nur ein Unfall zu dem DCI Collin Brown gerufen wird. Doch dieser Unfall bringt etwas zutage, das Collin und sein Team noch sehr beschäftigen wird. Der LKW ist aus unerklärlichen Gründen in das Pförtnerhaus des leerstehenden Gutshauses Woodland gerauscht. Bei der Bergung wird dann ein Baby-Skelett mit eingeschlagenem Schädel gefunden. Es stellt sich heraus, dass der Mord vor über 10 Jahren geschehen ist. Bei den Untersuchungen gibt es dann noch einen weiteren Fund. Ein zweites Baby wurde zu einem anderen, aber auch lange zurückliegenden Zeitpunkt ebenfalls getötet. Die Ermittlungen gehen also weit in die Vergangenheit, doch mit ihren Fragen stoßen Collin und sein Team nur auf Schweigen. Nach „Meer des Schweigens“ ist dies der zweite Band um DCI Collin Brown und sein Team, die in Cornwall auf Verbrecherjagd gehen. Eigentlich ist Collin ein Familienmensch, doch der Fall beschäftigt ihn so sehr, dass seine Familie ohne ihn zum Urlaubsort reisen muss und der notwendige Zahnarztbesuch aufgeschoben wird. In zunächst parallel verlaufenden Handlungssträngen, die sich dann später geschickt miteinander verknüpfen, wird diese Geschichte erzählt. Je mehr man erfährt, umso bedrückender und grausamer erscheint einem das Geschehen. Ich habe während des Lesens meine eigenen Theorien entwickelt, muss aber sagen, dass ich von der Lösung des Falls doch überrascht wurde. Es ist erschreckend, welche Abgründe sich bei Menschen auftun und wie die schrecklichen Geheimnisse so lange bewahrt werden konnten. Obwohl einige der Betroffenen einem Leidtun konnten, waren sie mir nicht sympathisch, einige sogar unerträglich. Da war es schön, dass wenigstens Collin und seine Familie sympathisch ist. Obwohl es Collin bestimmt gut täte, wenn er auch mal vom Dienst abschalten könnte. Aber auch Johnny mag ich, obgleich er manchmal etwas unbeherrscht ist und seine Schwärmerei für Sandra, die Ex-Kollegin, ihn manchmal merkwürdig handeln lässt. Aber er ist ein guter Freund für Collin. Ein fesselnder und spannender Krimi, der gleichzeitig auch erschreckend ist.

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  • Buchverlosung zu "Am Ende des Schmerzes" von Iris Grädler

    Am Ende des Schmerzes

    OribaPumpkin

    Ein düsteres Familiengeheimnis vor der Kulisse Cornwalls Wenn sich ein Autounfall plötzlich in einen Mordfall entwickelt, ist Hochspannung vorprogrammiert! Ein Lastwagen prallt in ein Gebäude – danach wird das Skelett eines Babys entdeckt. Was steckt dahinter? Und wer ist die Mutter? DCI Collin Brown versucht Licht ins Dunkel bringen ... Doch dann wird der Fall noch undurchsichter, denn ein weiteres Skelett taucht auf!In "Am Ende des Schmerzes" von Iris Grädler müssen DCI Collin Brown und wir Leser dunkle Geheimnisse offenlegen, um hinter die Wahrheit zu kommen. Seid ihr bereit dazu? Dann macht mit bei unserer Buchverlosung!Mehr über das Buch: DCI Collin Brown glaubt es an diesem heißen Sommertag lediglich mit einem außergewöhnlichen Unfall zu tun zu haben: Ein Laster ist in ein Nebengebäude des seit Jahren leer stehenden Gutshauses Woodland gekracht. Doch aus der Routineangelegenheit entwickelt sich schnell ein brisanter Mordfall – nach Bergung des Lasters wird das Skelett eines Säuglings in dem stark beschädigten Gebäude gefunden, mit zertrümmertem Schädel. Während Frau und Kinder ohne ihn in den Urlaub fahren, begibt sich Collin Brown auf die Spur der Familie Hattonfield, die auf Woodland Pferdezucht betrieben hat. Kann er dem Dorfklatsch Glauben schenken, demzufolge die Mutter das uneheliche Kind aus einer Affäre eigenhändig tötete? Der Fall erweist sich als noch dramatischer, als ein weiteres Säuglingsskelett geborgen wird. Collin Brown ist sicher, dass der Schlüssel zur Aufklärung der Morde in der Vergangenheit der Hattonfields liegt. Doch die Wahrheit ist weitaus schrecklicher – und gefährlicher –, als der Detective geahnt hat …Gemeinsam mit dem Dumont Buchverlag verlosen wir 10 Exemplare von Iris Grädlers "Am Ende des Schmerzes". Ihr möchtet ein Exemplar dieses brisanten Kriminalromans gewinnen? Dann klickt auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und antwortet bis einschließlich 27.03.2016 auf folgende Frage:  Was denkt ihr? Kann man den Gerüchten aus dem Dorf Glauben schenken? Woher stammt das Babyskelett?  Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!* Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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  • Unfassbar, wozu der Mensch fähig ist!

    Am Ende des Schmerzes

    CarenL

    05. April 2016 um 17:38

    Inhalt:DI Collin Brown wird zu einem auf den ersten Blick unspektakulären Unfall gerufen. Ein LKW ist in ein Haus gerast. Der Fahrer ist verletzt, aber nicht schlimm. Bei der Untersuchung des Unfallortes findet die Polizei das Skelett eines Babys. Es stellt sich heraus, dass es eines gewaltsamen Todes gestorben ist. Zu allem Überfluss wird bei den weiteren Ermittlungen ein weiteres ermordetes Baby gefunden. Die Familie Hattonfield, die das Anwesen früher bewohnt hat, rückt in den Fokus der Ermittlungen und es tun sich Abgründe auf.......Meine Meinung:Iris Grädler hat nach "Meer des Schweigens" einen weitern Roman um DI Collin Brown und sein Team geschrieben. Wieder gibt es mehrere, scheinbar völlig zusammenhanglose Handlungsstränge, die sich im Laufe der Geschichte verbinden. Die Umstände, die zum Tod der Babys geführt haben, lassen den Leser an der Menschheit zweifeln. Man fragt sich, ob und wie Menschen dazu fähig sind! Die Lebensumstände der Personen im Umfeld der Familie Hattonfield werden dermaßen düster und grausam beschrieben, dass es mir des Öfteren eine Gänsehaut über den Rücken gejagt hat. Gut, dass es als Kontrastprogramm das Ermittlerteam gibt! Herrlich "normale" Menschen mit einem "normalen" Leben, deren Ironie und Sarkasmus mich oft zum Schmunzeln gebracht haben. Der Schreibstil von Iris Grädler gefällt mir sehr gut, obwohl ich normalerweise kein Freund von mehreren Handlungssträngen bin. In diesem Fall hat es mich aber nicht gestört - im Gegenteil, ich war gefesselt und fasziniert. Oft gibt es "Cliffhanger" am Kapitelende, so dass man einfach weiterlesen MUSS.Gespannt warte ich nun auf den nächsten Fall für DI Collin Brown. Fazit:"Am Ende des Schmerzes" ist ein fesselnder, absolut empfehlenswerter Krimi. Allerdings nicht für zart besaitete Gemüter.

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  • Wenn das Grauen eskaliert

    Am Ende des Schmerzes

    Krimine

    04. April 2016 um 19:34

    An einem heißen Sommertag wird Detctive Inspector Collin Brown zu einem Unfall gerufen, der einen fatalen Fund nach sich zieht. Ein LKW hat die Gemäuer eines ehemaligen Pförtnerhauses gerammt und eine Wand zum Einsturz gebracht. Und noch während die Rettungsmaßnahmen in vollem Gange sind, wird zwischen den Steinen das Skelett eines Babys gefunden, das über ein Jahrzehnt zuvor erschlagen worden ist. Ein prekärer Fall, der die ermittelnden Polizisten an ihre Grenzen bringt und seinen Höhepunkt erfährt, als ein weiteres Babyskelett auf dem heruntergekommenen Anwesen gefunden wird und mit ihm ein schreckliches Geheimnis ans Tageslicht dringt, dass von den ehemaligen Bewohnern gut gehütet wurde. „Am Ende des Schmerzes“ ist der zweite Fall für den sympathischen Detective Inspector Collin Brown, der in der englischen Grafschaft Cornwall auf die Jagd nach Verbrechern geht. Dabei würde er viel lieber mit Frau und Kindern in den Urlaub fahren oder seinen Steinskulpturen den letzten Schliff verpassen. Doch kaum hat er die Ermittlungen in dem Fall eines eingemauerten Babyskeletts aufgenommen, rückt alles andere in den Hintergrund und sogar heftige Zahnschmerzen halten ihn nicht mehr davon ab, den Mörder zweier unschuldiger Kinder zu stellen. Ein Unterfangen, das ihn tief in die Abgründe menschlichen Handels blicken lässt und in die wohl gehüteten Geheimnisse einer Familie, die viel Unrecht zugelassen hat. Erzählt wird die bedrückende Geschichte in mehreren Handlungssträngen, die zunächst unabhängig voneinander verlaufen, später aber geschickt miteinander verwoben werden. Doch umso weiter das Geschehen voranschreitet, umso maßloser werden die begangenen Verbrechen, bis am Ende der Leser mit einer Auflösung überrascht wird, deren Ausmaße ungeheuerlich sind. Vielleicht sogar etwas zu ausufernd. Wobei das Leben oft grausam ist und die Augen gern vor roher Gewalt verschlossen werden. Fazit: „Am Ende des Schmerzes“ ist ein ergreifender Kriminalroman, der schon fast die Grenzen des Erträglichen sprengt und durch seine bedrückende Atmosphäre und einer spürbaren Spannung fesselnde Lesestunden verspricht.

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  • Wenn die Schatten der Vergangenheit unheilvoll drohen ...

    Am Ende des Schmerzes

    Sternenstaubfee

    27. March 2016 um 23:08

    An einem heißen Tag in Cornwall fährt ein Lkw-Fahrer in das Pförtnerhaus eines seit Jahren nicht mehr bewohnten alten Herrenhauses. Der Unfall an sich ist schon seltsam genug, denn eigentlich hätte der Lkw auf der abgelegenen Landstraße gar nicht fahren dürfen. Schlimmer aber ist das, was durch den Unfall ans Tageslicht kommt: in dem alten Pförtnerhaus wird das Skelett eines Babys gefunden - mit zertrümmertem Schädel. Mein Leseeindruck: Detective Inspector Collin Brown ermittelt in diesem Buch in seinem zweiten Fall. Schon Band 1 ("Meer des Schweigens") hat mir im letzten Jahr unglaublich gut gefallen. So war ich natürlich sehr gespannt auf diese Fortsetzung und kann sagen, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht wurden. "Am Ende des Schmerzes" hat mich von Beginn an fesseln können. Ich war sehr schnell in der Geschichte drin und konnte dann das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich mag Bücher, die ein wenig geheimnisvoll sind, und die Geschichte des toten Babys im Pförtnerhaus hat mich lange rätseln lassen. Die Spannung wird immer weiter aufgebaut und flaut auch zum Ende hin nicht ab. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und gleichzeitig packenden Schreib- und Erzählstil. Auch die Figuren haben mir gut gefallen bzw. konnten mich überzeugen. Sie wirken alles andere als eintönig; jede Figur hat ihre ganz besonderen Eigenheiten. Ich hoffe sehr, dass die Autorin noch sehr viele Bücher über Colin Brown und sein Team schreiben wird! Ich werde sie bestimmt alle lesen!          

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