Iris Hanika Treffen sich zwei

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Inhaltsangabe zu „Treffen sich zwei“ von Iris Hanika

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen. Irgendwann trifft es einen und die Liebe schlägt zu. Völlig unerwartet und überraschend. So wie bei Senta und Thomas, beide Single und jenseits der Vierzig. In einer Bar in Kreuzberg begegnen sich der IT-Spezialist und die feinsinnige Geisteswissenschaftlerin, und es ist Liebe auf den ersten Blick. Er ist hingerissen, und sie ist überwältigt. Sie verbringen eine verheißungsvolle erste Nacht miteinander. Schöner kann es eigentlich nicht sein. Doch kaum ist die Liebe da, kommen auch die Zweifel.

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  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen
    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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  • Ein tolles Leseerlebnis

    Treffen sich zwei
    buechermaus88

    buechermaus88

    30. March 2014 um 16:36

    Cover: Das Cover finde ich nicht sehr schön. Es hat nichts mit dem Inhalt zu tun, außer dass sich die beiden Fische auf dem Cover treffen. Aber Fische gibts in dem Buch auch nicht. Die Farbgestaltung finde ich dagegen ganz schön. Es ist neutral und der Titel steht im Vordergrund. Das, worum es geht. Das, was wichtig ist. Inhalt:  Senta und Thomas begegnen sich nach einem schlechten Tag zufällg in einer Bar. Keiner von beiden hat erwartet an diesem Abend die Liebe auf den ersten Blick zu finden.  Rezension: Erst mal muss ich sagen, dass mir der Schreibstil von Iris Hanika sehr gefällt. Diesen Schreibstil hab ich bisher noch nicht erlebt und er lässt sich auch schwer beschreiben. Locker, leicht, witzig, auf den Punkt.  Die Charakter sind einnehmend. Über Thomas erfährt man zwar einiges, aber was mir nicht so sehr gefällt ist, dass Thomas nie seine Gefühle richtig ausspricht. Aber das erlebt man bei Männern ja öfter.  Senta dagegen denkt nicht nur intensiv über ihre Gefühle nach, sonder ist auch ständig am weinen. Woran das liegt weiß sie manchmal selbst nicht und Thomas weiß erst recht nicht, was er falsch gemacht haben könnte.  Die Charaktere sind menschlich, so wie es sein sollte. Das Buch hat mir sehr gefallen. Die Story selbst klang für mich zuerst nach einer typischen Liebesgeschichten. Da treffen sich zwei. Klar, was dann passiert. Sie verlieben sich, irgendwie kommen Probleme und ein Happy End. So dachte ich es mir. Aber ich habe mich geirrt und war sehr angetan von der Story. Man sieht sie aus zwei Perspektiven, Thomas und Senta. So bekommt der Leser alles mit. Es ist schön einfach nur zu lesen und sich mitreißen und treiben zu lassen ohne sich etwas dazu denken zu müssen, weil man eine der beiden Perspektiven nicht kennt. Also zur Abwechslung mal.  Fazit: Das Buch hat mich mitgenommen, war ungewöhnlich und doch eine gewöhnlich Liebesromanmäßige Geschichte. Andersartig auf eine besondere Weise. Ich gebe diesem Buch 5 von 5 Sterne und es war angemessen, dass Iris Hanika für dieses Buch 2008 zum Deutschen Buchpreis nominiert wurde.

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  • Ein Leseerlebnis wie eine Achterbahnfahrt

    Treffen sich zwei
    Rafael

    Rafael

    08. November 2013 um 21:23

    Ein erstaunliches Buch. Mehr als einmal wollte ich es einfach nur an die Wand werfen. Was mich daran gehindert hat? Die Tatsache, das es nicht daran lag, das an dem Buch oder an der Schreibe von Iris Hanika irgendetwas schlechtes wäre. Es lag vielmehr daran, das die Autorin dem Leser schonungslos ihre Geschichte entgegenschreibt, wie sie tatsächlich passiert sein könnte. Zum schreien, zum trommeln, und auf jede Fälle besser wissen und machen. Ich jedenfalls war alles, begeistert und wütend, hab gelacht aber auch geflucht. In meinen Augen tatsächlich mehr als einfach nur ein Lesevergnügen. Es bleibt nur eine Frage. Wieso schreibt die Autorin ihrer weiblichen Hauptperson ein derart irrationales neurotisches Verhalten auf den Leib, das man(n) beim lesen doch sehr in eventuell existierenden Vorurteilen bestätigt wird?

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  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    Thaila

    Thaila

    21. October 2011 um 08:31

    Thomas und Senta sind beide nicht mehr ganz jung. Beide sind schon mehrmals von Beziehungen enttäuscht worden und an sowas wie Liebe auf den ersten Blick glauben sie eigentlich nicht mehr. Aber dann begegnen sie eines Abends in einer Bar und können die Augen nicht mehr voneinander lassen. Klingt furchtbar kitschig? Ist es aber ganz und gar nicht. Die Autorin Iris Hanika hat einen ungewöhnlich scharfen, schonungslosen Blick auf die Liebe in modernen Zeiten. Da ist Senta zwar fasziniert von Thomas grünen Augen, macht sich aber dennoch permanent Sorgen darum, ob ein Mann, der IT-Berater und auch schon etwas dicklich um den Bauch ist, denn in ihren Boheme-Kreisen überhaupt repräsentabel ist. Thomas hingegen findet Senta wunderschön, aber auch ganz schön hysterisch. Thomas und Senta sind alles andere als perfekt, sie sind auch keine gescheiterten Existenzen, sondern irgendwo dazwischen. Schwarz und weiß gibt es in Hanikas Roman nicht, aber viele, viele zart schattierte Grautöne. So gibt es Glück, das nicht perfekt ist, und Leid, das auch ein bißchen glücklich macht. Auch sprachlich ist Treffen sich zwei ein ungewöhnliches Buch. Ebenso präzise wie Hanika menschliche Beziehungen beobachtet, schreibt sie auch. Den Banalitäten des Alltags vermag sie einen ungewöhnlichen Charme zu entlocken. Sie findet viele tolle Sprachbilder. Gelegentlich hatte ich jedoch das Gefühl, dass diese Sprache übermächtig wird und in Stilblüten abgleitet. Daher habe ich sehr lange gebraucht, um mir ein Urteil bilden zu können. Da mich diese Geschichte aber nun schon seit einen Tagen intensiv beschäftigt, fällt mein Gesamturteil dennoch sehr positiv aus, nicht zuletzt weil Hanika so ein schönen und zutreffendes Bild meiner Heimat Kreuzberg zeichnet.

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  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    adelheid

    adelheid

    13. March 2011 um 18:10

    Von einem niveauvollen Liebesroman mit happy End ist auf dem Cover die Rede - und davon hat das Buch auch was. An manchen Stellen schlägt die Sprache heitere Purzelbäume - sehr vergnüglich! Der Perspektivenwechsel macht die Sache durchaus amüsant - und die erlebten Realitäten der beiden Protagonisten wirken durchaus glaubwürdig. Und doch bleibt am Ende ein wenig Ratlosigkeit angesichts einer etwas dünnen Geschichte, die im Titel sehr treffend zusammengefasst ist: Treffen sich zwei - wem das genügt, der kann sich sicher amüsieren.

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  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    Kryshi

    Kryshi

    25. February 2011 um 17:05

    "Treffen sich zwei" ist die Geschichte von Senta und Thomas, er sofort davon überzeugt, seine Traumfrau gefunden zu haben, sie irgendwie auch davon überzeugt, ihrem Schicksal begegnet zu sein. Nach ersten Tagen auf Wolke Sieben stellen sich unweigerlich die ersten Komplikationen ein. Iris Hanika schafft es, in ihrem Liebesroman ganz ohne die üblichen abgegriffenen Klischees und Standard-Dialoge auszukommen. Mit viel Wortwitz und einer einzigartigen Ausdrucksstärke bildet sie ihre Protagonisten ab. Sie vermischt Genres und schmuggelt gerne den ein oder anderen Songtext in ihren Text. Ein gelungenes Buch, das mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Eindeutig nicht der klassische Liebesroman, und eben genau deswegen lesenswert!

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  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Senta und Thomas, zwei Menschen über 40, die in Liebesbeziehungen schon einige Erfahrungen haben, allerdings keine dauerhaften, erleben miteinander die Liebe auf den ersten Blick. Komplikationen und Missverständnisse folgen, wie sollte es anders sein und werden schließlich aufgeklärt. Leider lässt sich inhaltlich darüber nichts weiter sagen. Das ist ein langweiliges Buch mit 2 konturenlosen, eindimensionalen Menschen, die beziehungsunfähig sind und deshalb besser alleine bleiben sollten. Die Witze wirken bemüht. Sprachlich ist das ebenfalls keine Bereicherung und dass auf jeder Seite zweimal von "f..." und "v..." die Rede ist, nervt und wirkt dauerhaft blöd. Eigentlich gehört das Buch in die Kategorie "Bücher, die die Welt nicht braucht". Den größten Fehler habe ich aber selbst begangen, in dem ich - aufgrund positiver Zeitungsrezensionen - dieses Buch gekauft habe, obwohl ich Bücher über Beziehungen und deren Probleme gar nicht mag. Hoffentlich lerne ich wenigstens daraus...

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  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    ninchen1809

    ninchen1809

    30. December 2010 um 21:40

    Diese Liebesgeschichte der ganz anderen, der absolut nüchternen und schnörkellosen Art, findet in der Gegenwart in Berlin Kreuzberg statt. Senta und Thomas, beide Mitte vierzig, treffen sich zufällig in einer Kneipe und sind vom ersten Augenblick voneinander angezogen. So angezogen, dass sie ohne viel zu sagen zu Senta nach Hause gehen und dort eine heiße und innige Nacht verbringen. Ohne viel über den anderen zu erfahren, basiert ihre „Beziehung“ in den nächsten 10 Tagen scheinbar ausschließlich auf Sex. Senta widerstrebt eine mögliche Beziehung mit Thomas: Er sieht unförmig aus und schielt ein wenig, kleidet sich unvorteilhaft und ist von Beruf Systemberater. Sie sah nie ihr Traummann aus. Bis zu einem Zwischenfall, nach dem beide erkennen, dass sie sich irgendwie doch ineinander verliebt haben. Das Buch liest sich mehr wie eine Studie über die Liebe und das Verlieben, das Gefühlsleben der „Übriggebliebenen“ und der Sehnsucht nach Zweisamkeit zweier Großstadtsingles. Einfach fantastisch wie die beiden Perspektiven der Helden sich abwechseln und irgendwie auch super komisch. Die Gedankengänge der beiden Protagonisten sind einfach amüsant und in manchen Punkten spiegeln sich auch eigene Erkenntnisse wieder. Hanikas Schreibstil ist großartig, frisch und ungekünstelt. Eine wirklich niveauvolle Liebesgeschichte.

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  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    KleinNase20

    KleinNase20

    25. August 2010 um 12:47

    Zwei Menschen die beim ersten Anblick genau wissen: "Ja, dieser Mensch wird mich mein restliches Leben begleiten!"
    Diese Buch ist nicht nur in einer Wunderbaren Sprache geschrieben - es ist auch eine Wunderbare Geschichte von zwei Menschen die nicht gesucht und trotzdem gefunden haben.

  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    miris

    miris

    13. August 2010 um 09:02

    Anscheinend ist dies ein Buch das polarisiert. Manche sind begeistert - andere (so wie ich) enttäuscht. Ich hab es nicht mal zu Ende gelesen, mich hat es genervt.

  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    yoko

    yoko

    09. May 2010 um 18:51

    So und nicht anders stelle ich mir großartiges Buchstabenkino vor: Die Augen hüpfen von links nach rechts, stolpern zwischendurch vor Aufregung des Nichtnachdenkens darüber, was sie gerade tun, weil sie einfach nicht glauben können, was sie da lesen, dennoch laufen sie weiter, immer weiter, weiter, Buchstabe über Buchstabe, Satz über Satz, um schließlich fröhlich glucksend zu tanzen, glücklich darüber ein Teil vom Buchstabenkino zu sein und mitzurocken in der Geschichte. Ging das jetzt alles zu schnell? Tun sich etwa erste Brummkreisel im Kopf auf? Dann sollte man den Text hier lieber nicht weiterlesen, denn langsamer wird es nicht, weder hier noch bei Iris Hanika, die Macherin des Buchstabenkinos. Boy meets girl. Darüber ist schon tausendfach geschrieben wurden, aber selten oder gar nie wie es Iris Hanika in ihrem Roman Treffen sich zwei vollbracht hat. Bereits am Anfang wundert man sich als Leser nicht, dass Iris Hanika 2008 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises gestanden hat, denn ihr Stil ist einzigartig, herrlich erfrischend, unwahrscheinlich menschlich und äußerst witzig. Sie erzählt die Geschichte zwischen Senta und Thomas, die sich eines Abends im Kreuzberger O-Paradies treffen. Beide sind sprachlos und jeder dreht sich in seinem eigenen Liebeskosmos, fast der Ohnmacht nahe, weil sie davon bisher nur geträumt haben. Obwohl Thomas für Senta rein äußerlich nicht den perfekten Mann darstellt, ist er doch der Mann, der die Liebe für sie präsentiert und seine Augen, “in die sie immer wieder reinschaut”, fangen sie. Sein Silberblick, Heterophorie, wie es im Fachjargon heißt und nicht oft genug erwähnt wird. All das verwirrt Senta und noch viel mehr. Das bleibt, wen sollte es wundern, nicht ohne Folgen. Iris Hanika schreibt unglaublich. Anders kann ich es nicht sagen. Sie ist dabei sehr vielfältig vorgegangen: Sensibel, nachdenklich, hat aber trotz aller Gefühlsdusselei den Witz nicht vergessen, ganz im Gegenteil: Er hockt auf jeder Seite und grinst den Leser frech an. Eben hat man noch zusammen mit Senta geseufzt, hat sich fast verloren in ihrem um sich schießenden “Herzgewehr” und schon lächelt man wieder im Sumpf der Verzweiflung. Neben der Liebesgeschichte hat Iris Hanika interessante Zitate hineingestreut (die ich irgendwann sicherlich nochmal recherchiere), welche stets genau in die jeweilige Situation passen. Außerdem hat sie den historischen Background vom Ort des Geschehens, u.a. das Engelbecken geschildet und andere sehr spannende Nebensächlichkeiten erwähnt. Doch was mit das Schönste an der Geschichte ist: Wir finden uns alle drin wieder: Du, der Mann. Ich, die Frau. Zwischen uns eine Hoffnung, die bald heißen könnte: Liebe. Dicht gefolgt nach dem ersten körperlichen Rausch: Die erste Ungewissheit und die ersten Zweifel. Dennoch: Keine Sekunde erstickt man in Gefühlen, man jauchzt, nickt und ist einfach nur begeistert. Treffen sich zwei hat was von einer Achterbahnfahrt. Der Bauch kribbelt, man weiß nicht was kommt und ist die ganze Zeit gespannt. Schade, dass der Buchpreis nicht an die Autorin gegangen ist, aber sie bleibt am Ball. Das hofft und wünscht man sich. Aktuell ist ihr neuestes Buch Das Eigentliche erschienen. Der deuschte Literaturmarkt kann sich über die Schriftstellerin freuen und sollte sie unbedingt im Auge behalten.

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  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    Zebrafink

    Zebrafink

    18. February 2010 um 11:04

    Die Geschichte spielt im heutigen Berlin zwischen Thomas, einem Systemberater und Senta einer Galeristin. Senta, die nit sich und ihrem Schicksal ewig hardert verliebt ich spontan in "ihren" Traummann, Thomas. Durch Missversändinisse und dadruch hervorgerufene Komplikationen wird diese Beziehung auf eine harte Probe gestellt. Eine schöne moderne Liebesgeschichte. Manchmal etwas wirr, aber so ist es scheinbar beabsichtigt.

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  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    Greta

    Greta

    09. September 2009 um 17:29

    "als wären seine wünsche aus ihm herausgetreten und hätten sich in diesem frauenkörper materialisiert, so war das nämlich, was er da sah. wie in 'matrix', dachte er und wartete darauf, dass sich diese erscheinung in fließenden code auflösen würde.
    .
    es war auch so still.
    als wären die geräusche noch nicht programmiert worden."

  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2009 um 22:26

    Liebe, Liebe, Liebe. Ein Thema. Tausend Gedanken. Meist sind zwei Menschen involviert. Hier noch ein dritter: Der Leser - im Sog intertextueller Verwebungen erleidet und erlebt er mit, wie Senta und Thomas sich sehen, kriegen und (miss-)verstehen. "Treffen sich zwei" ist der erste Roman von Iris Hanika, aber nicht die erste Veröffentlichung. Sie ist eine quirlige Frau, 1962 geboren, und so lebensüberbordend wie das Bild auf ihrer Homepage aussieht, ist auch ihr Roman. So ganz anders. Viel dazwischen. Und dahinter. Und doch eine ganz klare Liebesgeschichte. Einflüsse von Ingeborg Bachmann, Milan Kundera, Elfriede Jelinek lese ich im Roman. Ganz zu schweigen von den lyrics, die dem Buch ganz nebenbei beigemischt sind und den Charakter des Romans ganz klar mitbestimmen.

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  • Rezension zu "Treffen sich zwei" von Iris Hanika

    Treffen sich zwei
    Gruenente

    Gruenente

    08. August 2009 um 19:45

    Liebe auf den ersten Blick. Wie ein Blitzschlag, und das bei beiden Beteiligten. Warum es trotzdem nicht klappt, beschreibt dieser kleine Roman. Die Sprache ist von Zitaten (oft aus Liedtexten, leider nicht per Fussnoten näher erläutert) gespickt. Für eine so banale Geschichte ist die Sprache meiner Meinung nach etwas zu bedeutungsschwanger geraten. Allerdings ist das Buch oft witzig, vor allem, weil es beide Sichten von ihr und von ihm zeigt. Für Kreuzberg-Liebhaber ebenso geeignet wie auch für Verliebte und getrennte. Lau gelacht habe ich bei dem Versuch der Erklärung was ein Systemberater so macht. Und der Unkenntnis, das Intranet etwas mit Kommunikation zu tun hat. Nur ist mit nicht ganz klar, wie es dieses Buch auf die Shortlist des deutschen Buchpreises geschafft hat...

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