Insgesamt ein spannender, historischer Roman.
Allerdings hat die Autorin zu viele schwarzweiß Bilder und Vorurteile verarbeitet: Bis auf den Sklavenhändler und römische Steuereintreiber, die alle fast nur erwähnt werden, machen alle Römer einen eher netten Eindruck. Im direkten Gegensatz die Germanen, die die Römer wahllos abschlachten bzw massenhaft als Menschenopfer darbringen. Dazu Huren die dumm und geil sind und nichts anderes können, als genau das.
Das erwähnt wird, das sich einige hundert Römer nach Vetera retten können, von den namentlich genannten - und ich meine nicht die hohen Offiziere - aber nahezu niemand, trägt auch nicht zur Qualität des Buches bei.
Schön wäre auch gewesen, wenn die Namen im Roman und im Personenverzeichnis übereingestimmt hätten und die Autorin darauf geachtet hätte welches Pferd wann geritten wird und welche Fellfarbe das Pferd hat.


















