Iris Lieser Bis auf den letzten Schritt

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Inhaltsangabe zu „Bis auf den letzten Schritt“ von Iris Lieser

Als der Arzt Peter Lieser mit 38 Jahren die Diagnose „Darmkrebs“ gestellt bekommt, wissen er und seine Frau Iris gleich, was dies bedeutet. Ihnen ist bald klar: „Uns bleibt nur noch ein Jahr.“ Denn der bösartige Tumor hat bereits gestreut, im gesamten Körper finden sich Tochterzellen, eine OP ist unmöglich und die Chemotherapie höchstens ein Spiel auf Zeit. Der Alltag der Familie mit drei kleinen Kindern ändert sich schlagartig. Was ist jetzt wichtig? Und vor allem stellt sich ihnen die Frage: Wie wollen wir die letzte Wegstrecke miteinander gehen? Mit großem Einfühlungsvermögen und in bewegenden Worten schildert die Autorin die letzten Monate – Momente des Hoffens und der Freude, aber auch die innere Zerrissenheit. In ihren Gesprächen und bei gemeinsamen Erlebnissen findet das Paar eine bis dahin nicht gekannte Nähe. Das Leben wird intensiv und kostbar. Sie gehen den Weg gemeinsam – bis auf den letzten Schritt.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

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    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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  • Wie wir lebten, als wir wussten, uns bleibt nur noch ein Jahr.

    Bis auf den letzten Schritt
    fasersprosse

    fasersprosse

    08. February 2017 um 17:01

    Als ich das Buch zur Hand nahm, ging ich davon aus, ich werde erfahren, dass der Job gekündigt wurde, welche außergewöhnlichen Reisen unternommen wurden,  welche Träume sich erfüllt wurden. Es ging jedoch wesentlich tiefer. Iris Lieser beschreibt den Alltag, das Leben, das trotz der todbringenden Krankheit ihres Mannes weitergeht. Wir erfahren von ihrer ersten Vorahnung in der Kirche an Heilig Abend, an dem sie eine unerklärliche Panikattacke bekommt und von den fast unmerklichen Verhaltensänderungen ihres Mannes im Vorfeld der Diagnose. Sie ist so dankbar über das Glück, das ihr im Leben zufliegt, dass sie es nicht in Betracht zieht, dass sich etwas ändern könnte. Ihr Mann will sich nicht mit seinem sich  verschlechternden Zustand und seinen Schmerzen befassen aus Angst vor dem, was sein könnte. Als der Befund feststeht, ändert sich ihr Leben schlagartig. Iris Lieser schildert ein Jahr voll mit Ängsten, Hoffnungen und Unsicherheiten. Ihre Zerrissenheit erfahren wir in den Dialogen mit ihrem Gewissen, das als innere Stimme mit ihr spricht. So schwerwiegend die Situation ist, können wir auch teilhaben an der Liebe, die der Familie Kraft gibt und an der Unterstützung durch die Familie und Freunde, die eine Erleichterung und für alle ein Segen ist. Iris Lieser wurde von Ihrem Chef ermuntert, ein Buch über ihre Geschichte zu schreiben. Wie geht man an so ein Projekt heran, wenn man selbst betroffen ist? Ich bin froh, dass sich mir diese Frage nicht stellt. Ich wüsste auch nicht, ob ich fähig wäre, all das in einen lesbaren Text zu bringen. Wurde es eine Erzählung, ein Roman, ein Bericht? Ich bin mir noch unschlüssig, ob mein Mitgefühl aufgrund der Tatsache der schlimmen Lebensumstände da ist oder noch durch die Erzählweise vertieft wurde. Zurück bleibe ich auch mit einer Unsicherheit, wann ich einem Betroffenen oder Angehörigen dieses Buch empfehlen kann. Während des Stadiums der Erkrankung oder an die Hinterbliebenen? Auf jeden Fall macht das Buch nachdenklich und dankbar.

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