Iris Mueller

 4 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Lichtertod und Todesklänge.

Lebenslauf von Iris Mueller

Iris Claere Mueller, geboren 1971 in Mannheim, wuchs in Bad Wimpfen bei Heilbronn auf. Nach ihrem Studium der Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Heidelberg zog sie in die USA, wo sie an der renommierten Yale University im Fachbereich Medieval Studies promovierte. Seit 2005 lebt sie mit ihrem Lebensgefährten und den beiden Schäferhündinnen Leah und Nüsschen im süditalienischen Salerno. Im nahegelegenen Neapel arbeitet sie an der Internationalen Schule und lehrt mittelalterliche Geschichte an der University of Maryland Europe. Die Mediävistik und die Liebe zu ihrer italienischen Wahlheimat sind es auch, die dem Schreiben von Iris Mueller eine ganz besondere Note verleihen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Iris Mueller

Cover des Buches Lichtertod (ISBN: 9783442485109)

Lichtertod

 (14)
Erschienen am 21.11.2016
Cover des Buches Todesklänge (ISBN: 9783442486984)

Todesklänge

 (9)
Erschienen am 19.02.2018

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Rezension zu "Lichtertod" von Iris Mueller

Eigendlich ein super potenzial das man nicht nutzte
schaclavor 2 Jahren

Inhalt:
Salerno strahlt wieder in einem ganz besonderen Glanz, denn es ist die Vorweihnachtszeit.

Die Tage werden kürzer und die wunderschönen Weihnachtslichter verzaubern wie jedes Jahr die bezaubernde Hafenstadt an der Amalfiküste. Doch der Zauber wird schnell gestört, als die Aufmerksamkeit nicht mehr den schönen Lichtern gehört, sondern einem abgetrennten Kopf der kunstvoll drapiert an einer Hauswand baumelt. In kurzer Zeit ist dies bereits der zweite mysteriöse Mord um den sich die frisch gebackene Hauptkommissarin Patrizia Vespa kümmern muss. Schon schnell muss sie erkennen, dass sie sich in mitten eines blutigen Rachefeldzugs befindet, denn der nächste Tote lässt nicht lange auf sich warten.

Meine Meinung:
Ach ganz ehrlich, ich hatte so meine kleine Mühe damit. Der Schreibstil von Iris Mueller war leider nicht ganz meines, Sie schreibt zwar schön, aber auch extrem detailreich. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen detailreiche Beschreibungen, aber mir war es einfach zu extrem, ganz besonders was die Landschaften angeht. Es klingt zwar hart, aber ich muss nicht jeden Baum kommentiert haben, doch genau so kam es mir vor. Diese Tatsache störte mich leider stark im lese Fluss. Alles war schön fliessend geschrieben, doch kam eine neue Landschaft wurde es echt zäh bis die Geschichte wieder an Fahrt gewann.

Die Hauptprotagonistin Patritzia, jedoch auch die anderen Protagonisten, fand ich durchweg sehr sympathisch und liebeswert. Auch dem Mörder konnte ich eine gewisse Sympathie nicht abschreiben. Womit ich jedoch wiederum ein grosses Problem hatte war die Art der Ermittlung. Mein Gott so grosse Tomaten kann man doch gar nicht auf den Augen haben, ich musste es mir echt verkneifen vor Verzweiflung in ein Kissen zu beissen. Ich regte mich ständig darüber auf, wie man die Augen vor dem offensichtlichem verschlossen hatte und man erst einiges später merke wie dumm man doch war.
Ich fand das so wahnsinnig schade, ich fand die Idee und den Krimi so genial und interessant, es war sogar in gewisser Hinsicht mega spannend, doch ich hab mich einfach zu sehr genervt. Daher konnte ich diesem Buch leider nur 3 Sterne geben, was einfach so schade ist, da man dieses tolle Potenzial einfach nicht ausgeschöpft hat.

Mein Fazit: Eine tolle, spannende Geschichte, bei der ich über die Polizisten leider nur den Kopf schütteln konnte. Wer darüber hinweg sehen kann und auch gerne detailreiche Landschaftserklärungen hat, wird diese Geschichte super finden.

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Rezension zu "Todesklänge" von Iris Mueller

Der zweite Fall für Patrizia Vespa.
djojovor 2 Jahren

Gerade eben erst hat Eleonora Salazar mit ihrer Gruppe Kontrapunkt im Rahmen des Internationalen Musikfestivals in Ravello einige Madrigale von Carlo Gesualdo gesungen. Sie erntete viel Lob, aber auch Kritik – unter anderem von der bekannten Kulturjournalistin Alessandra Amedeo. Und am nächsten Morgen wird eben diese Journalistin tot aufgefunden. Sie wurde brutal ermordet und am Tatort hat der Mörder seltsame Dinge hinterlassen. Unter anderem auch ein laufendes Metronom.


Patrizia Vespa ermittelt zusammen mit ihrem Team. Sie gehen den Spuren nach, untersuchen den Tatort und prüfen natürlich sehr genau, ob die harschen Kritiken der Alessandra Amedeo an Eleonora Salazar Grund für einen Mord sein könnten. Als dann aber eine zweite Leiche gefunden wird, wird es sehr kompliziert. Denn auf den ersten Blick gibt es bis auf den Modus Operandi keinerlei Hinweise auf einen Zusammenhang der Taten.

Nach und nach gelingt es den Ermittlern die Indizien und Hinweise an den Tatorten zu entschlüsseln. Hat das ganze etwas mit Musik zu tun? Oder gar speziell mit der Musik von Carlo Gesualdo? Und dieses Mal trägt auch Rechtsmedizinerin Gabriella Molinari viel zur Lösung bei. Denn sie zum Beispiel erkennt, dass der Täter mit großer Leidenschaft gehandelt hat. War es Hass oder Liebe?

Bereits am Ende der ersten Seite zitterten ihr die Hände, doch sie konnte sich nicht von den Noten lösen. Die Stimmen in ihrem Inneren folgten dem Auf und Ab der chromatischen Reihen und unerwarteten Dissonanzen, und ihre Lippen formten die Worte wie von selbst. Sie sprachen von dem Tag, an dem sich die Dunkelheit über drei Menschen gelegt hatte. Eine Dunkelheit, die nicht schützend war, sondern vernichtend. (S. 75)

Wie schon im ersten Roman um Hauptkommissarin Patrizia Vespa gelingt es der Autorin Iris Mueller auch hier eine äußerst sympathische, junge Protagonistin zu skizzieren, die es aus dem hohen Norden Italiens an die Amalfi-Küste verschlagen hat. Gemeinsam mit Kommissarin Christina D’Avossa ermittelt sie auch in diesem Fall mit Gefühl und Intuition, aber auch mit Cleverness und Verstand.

Ein kleiner Punkt hat mich etwas gestört: Die Hintergründe, persönlichen Verwicklungen und historischen Ausflüge in die Musik sind etwas zu wirr und zu viel. Man verliert deutlich leichter den Faden und der Genuss wird dadurch leicht getrübt. Insbesondere wenn man gezwungen ist hin und wieder längere Lesepausen zu machen fällt es dem Leser schwerer zu folgen und mit Spannung dabei zu bleiben. Vielleicht wirkten auch gerade deshalb die Geschichte und die Mordmotive zu konstruiert. Trotzdem bleibt es bei einer Lese-Empfehlung meinerseits, gerade wenn man den süditalienischen Charme und das Flair Salernos schätzt.

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Rezension zu "Todesklänge" von Iris Mueller

Todesklänge
Erdhaftigvor 2 Jahren

Der zweite Band um die Kommissarin aus Rom, die es an die Amalfiküste verschlagen hat, ist sehr knifflig. Vieles dreht sich um Musik, die Auflösung kommt überraschend und mit ihr ist der Krimi noch nicht vorbei. Auch das ist eher selten. Der Fall an sich kommt von Anfang an eher leicht daher und gewinnt fast sofort an Fahrt. Gut gesetzte Spannungsbögen wechseln sich mit Erkenntnissen und im Dunkeln tapsenden Ermittlern ab. Man rät automatisch mit. Fesselnd und doch leicht geschrieben, nimmt Mueller ihre Leser mit an die Amalfiküste, nach Neapel und in die Abgründe der Liebe.

Ein wenig wird das Privatleben der beiden Kommissarinnen - Patrizia Vesper und ihrer Kollegin - kommt ein wenig mehr zum tragen als im ersten Band. Das tut der Geschichte gut, denn man lernt ihr Umfeld kennen und kann sich hoffentlich auf weitere Bände vorfreuen!

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