Iris Muhl

 4.6 Sterne bei 104 Bewertungen
Autorin von Die Nacht der Vergessenen, Theo und HAInz und weiteren Büchern.
Iris Muhl

Lebenslauf von Iris Muhl

Iris Muhl schreibt seit 18 Jahren für Schweizer Medien. Eine zeitlang arbeitete sie fürs Fernsehen, später fürs Radio, dann für Zeitungen. Im 2008 begann sie Sachbücher zu schreiben. Vier Jahre danach entschied sie sich, Romane zu verfassen. Mittlerweile hat sie zwölf Bücher verfasst, darunter auch zwei Bilderbücher für Kinder. Ihre zwei erfolgreichen Weihnachtsbücher "Die Nacht der Versprengten" (3. Auflage) und "Die Nacht der Vergessenen" (neu) von Verlag Fontis wurden in Anlehnung an wahre Begebenheiten geschrieben. Iris Muhl skizziert ihre Geschichten mit einer zärtlichen Dringlichkeit, die berührt und sehr nachdenklich macht. Die Autorin schreibt auch Kurzgeschichten und Lyrik. Sie hat eine Vorliebe für die Autoren Joseph Roth, Franz Werfel, Markus Werner, Friedrich Dürrenmatt, Eveline Hasler, Amos Oz, Michail Schischkin und viele andere. Außerdem liebt sie ihr schnelles Fahrrad, lange Spaziergänge im Wald, den See in Locarno, einen schönen Fluss in Island, ein bestimmtes Brockenhaus in der Nähe von Zürich, ihre rund 2000 gesammelten Bücher, ihren Mann Michel, ihre drei Söhne und ihre schwarze Katze Twiggy.

Alle Bücher von Iris Muhl

Die Nacht der Vergessenen

Die Nacht der Vergessenen

 (28)
Erschienen am 01.09.2018
Theo und HAInz

Theo und HAInz

 (16)
Erschienen am 01.03.2015
In jedem Atemzug ist deine Liebe

In jedem Atemzug ist deine Liebe

 (15)
Erschienen am 25.09.2012
Drei Sommer wie ein Winter

Drei Sommer wie ein Winter

 (15)
Erschienen am 24.10.2013
Die Nacht der Versprengten

Die Nacht der Versprengten

 (14)
Erschienen am 15.12.2015
Zeig mir die Sterne, Lotte!

Zeig mir die Sterne, Lotte!

 (12)
Erschienen am 22.08.2016
Mütter zwischen Kind und Job

Mütter zwischen Kind und Job

 (0)
Erschienen am 08.02.2011
Schwimmschnee

Schwimmschnee

 (4)
Erschienen am 06.08.2014

Neue Rezensionen zu Iris Muhl

Neu

Rezension zu "Die Nacht der Vergessenen" von Iris Muhl

Vergessen wird, wer nicht in die Norm passt
claudi-1963vor einem Monat

"Vergessen ist ein Mensch erst, wenn er an unserem Leben nicht mehr Teil hat." (Torsten Marold)
Wie in vielen Städten gibt es auch in Zürich, mitten im Herzen der Stadt eine Seitenstraße, die "Rote Meile" genannt. Dort leben die Menschen die nicht in das eigentliche Stadtbild passen, Obdachlose, leichte Mädchen, harte Jungs, schlaue Geschäftemacher und mancherlei Nachdenkliche. In den Bars suchen Frührentner Geborgenheit und Studenten eine weibliche Schulter zum Anlehnen. Am Heiligabend macht sich die Heilsarmeeoffizierin Nicole (Nicky) zusammen mit Heidi auf den Weg die Frauen auf der Straßen und hilfsbedürftige Menschen zu beschenken und die Gute Botschaft von Weihnachten weiterzutragen. Doch Nicky hat momentan das Gefühl stillzustehen, keine Kraft mehr zu haben ihre Aufgabe weiterzumachen. Den viele wollen gar nicht von ihnen beschenkt werden, aus Angst oder Resignation. Auch bei der Schwarzen Perle stehen sie immer vor verschlossener Türe. Dazu hat Nicky auch noch mit Ehemann Markus gestritten, weil er wütend war, das er sie an Heiligabend alleine lässt.

Meine Meinung:
In diesem Buch gibt Iris Muhl durch 9 Kapitel einen Einblick in die verschiedenen Gesichter und ihren wichtigen Seiten des menschlichen Lebens von Verlust, Sehnsucht, Einsamkeit, Glaube und Liebe. Das Cover mit einem Blick auf eine Frau in einer winterlich verschneite Straße einer Stadt passt sehr gut. Der Schreibstil war gut gewesen und viele Geschichten haben mich sehr zum Nachdenken angeregt. Iris Muhl zeigte hier auf, wie schnell man doch solche Menschen vergisst, die nicht in unsere Norm passen. Oft werden z. B. diese Frauen unter Zwang zu ihrer Arbeit der Prostitution gezwungen, weil sie Geld für ihre Familie brauchen oder weil sie in den Fängen von Freiern geraten bei denen sie nicht mehr herauskommen. Schnell werden sie dann von Familien verstoßen oder lügen die Familie an, damit sie nicht über ihrer Tätigkeit erfahren. Gerade an Weihnachten ist die Zeit für diese Menschen hart, Erinnerungen kommen hoch, die Kälte setzt einem zu oder man verfällt in Melancholie. Deshalb fand ich es schön zu sehen das sich Menschen aufmachen, um diese Leute zu beschenken, ein gutes Wort für sie haben oder vielleicht sogar einladen. Dieses Buch sollte uns selbst hinterfragen, was tun wir an Weihnachten, um die Gute Botschaft der Geburt Jesus weiterzugeben? Oder wollen wir sein wie die Menschen bei Maria und Josef, die ihnen die Herberge verweigert haben? Wie gut das da Gott anders ist und gerade diese Menschen ihm am Herzen liegen. Mich hat vor allem die Geschichte von dem obdachlosen jungen Mann Patrick angesprochen und nachdenklich gemacht. Schade nur fand ich das alle Geschichte offen blieben und das mich einige nicht berühren konnten, weil mir ein wenig die Emotionen fehlten. Da hätte ich mir dann doch etwas mehr Emotionen und Auflösung der Ereignisse gewünscht. Trotzdem ein Buch, das einen gerade zu Weihnachten nachdenklicher den je macht und dem ich 4 von 5 Sterne gebe.

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Rezension zu "Die Nacht der Vergessenen" von Iris Muhl

Das Buch „Die Nacht der Vergessenen“ ist ein Highlight.
Amy_Bellvor einem Monat


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Rezension zu "Die Nacht der Vergessenen" von Iris Muhl

Die Nacht der Vergessenen - bewegend und ergreifend
BeaSurbeckvor 2 Monaten

DIE NACHT DER VERGESSENEN

Bei dem Buch „Die Nacht der Vergessenen“ dürfen wir Nicole, Mitarbeiterin der Züricher Heilsarmee, begleiten. Wie wichtig Nicole ihre Arbeit ist, zeigt sich auch daran, dass sie am Heiligabend ihren Mann alleine lässt und sich stattdessen lieber mit ihrer Kollegin um die Bedürftigen kümmert.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und die Geschichten selbst berühren einen vom ersten Moment an. Man taucht sofort in das Buch ein und man sieht Weihnachten plötzlich auch mit anderen Augen.  Wenn wir an Weihnachten denken haben wir viele Bilder vor Augen, aber die wenigsten lassen uns an die Menschen denken, die aus verschiedenen Gründen, kein Zuhause haben und den Heiligabend, teilweise auf der Straße verbringen müssen. Für diese Menschen sind Nicole und ihre Kollegen ein wahrer Segen, sie verzichten auf den wohl schönsten Tag des Jahres, um den bedürftigen Menschen zur Seite zu stehen. Es ist sehr bewegend und ergreifend zu lesen was sie diesen Menschen damit geben.

Die einzelnen Schicksaale die Iris Muhl in diesem Roman beschreibt gehen zu Herzen, bewegen, machen nachdenklich und lassen vieles in einem anderen Licht erscheinen. Es wird klar, das man nicht immer  Einfluss darauf hat wie es im Leben kommt und das man manchmal gezwungen ist ein anderes Leben zu führen wie man eigentlich möchte.

„Die Nacht der Vergessenen“ ist ein bewegendes und ergreifendes Buch, das nicht nur zeigt wie wichtig die Arbeit der Heilsarmee ist, sondern auch das es nicht nur die materiellen Dinge sind die Menschen in Not helfen. Mich hat das Buch von der ersten Geschichte an erreicht und ich kann es jedem nur empfehlen. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung, unabhängig von der Jahreszeit und fünf Sterne.

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Gespräche aus der Community

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Hey, ihr lieben Leser
Der Baseler Fontis Verlag (mit christlichen Wurzeln) verlost 20 Rezensionsexemplare des neuen Romans von Iris Muhl "Die Nacht der Vergessenen", eine Weihnachtsgeschichte beruhend auf wahren Begebenheiten. 

Es ist eine merkwürdige Seitenstraße, diese "Rote Meile" mitten im Herzen der Großstadt. Hier leben Obdachlose, leichte Mädchen, schwere Jungs, schlaue Geschäftemacher und mancherlei Nachdenkliche. In den Salons suchen Frührentner eine halbe Stunde Geborgenheit und Studenten eine weibliche Schulter, um sich anzulehnen. Nur widerwillig macht sich kurz vor Weihnachten die Heilsarmeeoffizierin Nicole auf, die Frauen auf der Straße und in den Salons zu besuchen. Unheimlich, wie hier seit Monaten alles stillzustehen scheint. Nicoles Bemühungen, die Frauen aus der Isolation zu holen und ihnen mit Rat zur Seite zu stehen, scheinen umsonst gewesen zu sein – als plötzlich etwas völlig Unerwartetes geschieht. 
Iris Muhl erzählt von Facetten des menschlichen Lebens und den wesentlichen Dingen des Herzens: von Verlust, Sehnsucht, Einsamkeit, Glaube und Liebe. Es sind behutsame Erzählungen über Menschen, deren Wirken oder missliche Existenz stets im Verborgenen bleibt. Diese ineinander verflochtenen Geschichten zeigen, dass die Rädchen im Getriebe liebevoller Fürsorge nur im Stillen drehen und niemals Lärm machen.

Wer gerne in der Leserunde mitlesen möchte, und bereit ist, eine Rezension  zu schreiben, meldet sich bitte bis 4. Oktober und beantwortet folgende Frage: Wie hiess die Ehefrau des Heilsarmeegründers?

Ich freue mich auf eure Antwort und grüsse herzlich!
Iris Muhl
Letzter Beitrag von  Iris_Muhlvor 2 Monaten
Vielen herzlichen Dank, liebe Bea!
Zur Buchverlosung
Ihr lieben LeserInnen, 

hier also die Leserunde zum Buch "Die Nacht der Vergessenen". An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals herzlich beim Verlag Fontis für die 20 Rezensionsexemplare. 

Ich freue mich nun auf eine aufregende Leserunde und wünsche euch eine interessante Lektüre.

Liebe Grüsse
Iris Muhl
Letzter Beitrag von  Iris_Muhlvor 2 Monaten
Zur Leserunde
Ihr Lieben 
Dies ist die Leserunde vom neuen Buch "Zeig mir die Sterne, Lotte".

Wir lesen das Buch einfach. Es ist ja nur kurz. Falls Ihr Fragen habt, meldet euch bitte. Ich beantworte sie euch gerne.
Viel Spass mit der Lektüre!
Iris
Letzter Beitrag von  Iris_Muhlvor 2 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Iris Muhl wurde am 11. Mai 1970 in Zürich (Schweiz) geboren.

Iris Muhl im Netz:

Community-Statistik

in 112 Bibliotheken

auf 30 Wunschlisten

von 3 Lesern gefolgt

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