Iris Muhl Schwimmschnee

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Inhaltsangabe zu „Schwimmschnee“ von Iris Muhl

Graubünden 1951. Margrith ist die Rebellion in Person. Ständig schreibt sie suspekte Texte und vernachlässigt ihre Pflichten als Mutter und Hausfrau. Nicht einmal ihr Ehemann Paul, ein Staubsaugervertreter, vermag sie an ein anständiges Leben im Dorf zu gewöhnen. Als sie sich das Leben nehmen will und in die psychiatrische Klinik Burghölzli gebracht wird, geschieht das Unerwartete. Im Irrenhaus hinter Mauern und Gittern beginnt sie ihre neugewonnene Freiheit zu lieben.

Eine tolle Biographie in schönem Schreibstil!Gut verständlich und tief bewegend!

— Minnawilllesen
Minnawilllesen

Ein schweres Leben und ein tragisches Ende - traurig.

— peedee
peedee
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  • Leserunde zu "Schwimmschnee" von Iris Muhl

    Schwimmschnee
    Arwen10

    Arwen10

    Dies ist eine Leserunde, in der sich die Gewinner der Buchverlosung von Schwimmschnee: http://www.lovelybooks.de/autor/Iris-Muhl/Schwimmschnee-1133184751-t/buchverlosung/1133245888/1135649872/    über das Buch austauschen können. Iris Muhl Schwimmschnee Zum Buch: Dies ist die Geschichte von Margrith E., die zwischen Hasen und Kindern in den 50iger Jahren in Schiers, Graubünden lebte und sich nach einem anderen Leben sehnte. Ihr Ehemann Paul, ein Staubsaugervertreter, versteht sie nicht und treibt sie mit allen Mitteln zur Hausarbeit an. Aber Margrith findet darin keinen Lebensinhalt, und lässt sich von ihren Worten treiben. Nach einem gescheiterten Suizidversuch, findet sie sich in der Klinik Burghölzli in Zürich wieder. Dort, hinter Mauern und Gittern, beginnt sie sich ganz sachte neu zu erfinden. "Es ist eine Geschichte nach wahren Begebenheiten: Die Geschichte meiner Grossmutter. Sie war Lyrikerin und schrieb für die Bühne. Dieses Buch widmete ich meiner Grossmutter und meinem Vater Erwin. Er freute sich sehr darüber und war sehr stolz, in einem Buch verewigt zu sein. Soeben starb er am 30. Januar in Zürich."(Iris Muhl)

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  • Sehr interessant und ergreifend

    Schwimmschnee
    AddictedToBooks

    AddictedToBooks

    23. May 2015 um 20:18

    Klappentext: Graubünden 1951. Margrith ist die Rebellion in Person. Ständig schreibt sie suspekte Texte und vernachlässigt ihre Pflichten als Mutter und Hausfrau. Nicht einmal ihr Ehemann Paul, ein Staubsaugervertreter, vermag sie an ein anständiges Leben im Dorf zu gewöhnen. Als sie sich das Leben nehmen will und in die psychiatrische Klinik Burghölzli gebracht wird, geschieht das Unerwartete. Im Irrenhaus hinter Mauern und Gittern beginnt sie ihre neugewonnene Freiheit zu lieben. In "Schwimmschnee" erzählt Iris Muhl von ihrer Großmutter, Margrith, und ihr Leben. Die Autorin hat es geschafft, das erschütternde und schlimme Leben ihrer Großmutter spannend und ergreifend zu Papier zu bringen. Das Buch ist in zwei Teile geteilt. Teil 1 war etwas schwierig zu lesen, aber ich möchte jeden ermutigen, der es genauso sieht, trotzdem unbedingt weiterzulesen, denn Teil 2 wird spannender und einfacher zu lesen. Das Schicksal Margriths hat mich wirklich stark erschüttert und ich musste einige Male wirklich den Kopf schütteln, denn es ist unglaublich, wie ihre Mitmenschen oft reagiert haben. Meinen Respekt an Iris Muhl, dass sie die Kraft hatte, dieses Buch zu schreiben. Sie widmete es ihrer Großmutter und ihrem Vater, was mich sehr gerührt hat, vor allem, nachdem ich das Buch gelesen habe. Es gibt nur einen einzigen Punkt, den ich etwas bemängeln muss. Im gesamten Buch gibt es immer wieder ein paar Wörter und Sätze auf Schweizerdeutsch, die für mich teilweise nicht zu verstehen waren. Da hätte ich mich gefreut, eine "Übersetzung" zu finden, um alles besser verstehen zu können. Alles in allem hat mir das Buch aber wirklich sehr gut gefallen. Wer gerne mehr über das Leben einer interessanten Frau in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erfahren möchte, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. "Schwimmschnee" erhält von mir deshalb 4 von 5 möglichen Sternen.

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  • Tief bewegendes Leben einer Frau in den 50 er Jahren

    Schwimmschnee
    Minnawilllesen

    Minnawilllesen

    Hier folgt nun meine Rezension zu dem Buch Schwimmschnee der Autorin Iris Muhl. Zuerst übernehme ich die Inhaltsangabe der Autorin. Graubünden 1951. Margrith ist die Rebellion in Person. Ständig schreibt sie suspekte Texte und vernachlässigt ihre Pflichten als Mutter und Hausfrau. Nicht einmal ihr Ehemann Paul, ein Staubsaugervertreter, vermag sie an ein anständiges Leben im Dorf zu gewöhnen. Als sie sich das Leben nehmen will und in die psychiatrische Klinik Burghölzli gebracht wird, geschieht das Unerwartete. Im Irrenhaus hinter Mauern und Gittern beginnt sie ihre neugewonnene Freiheit zu lieben. Mein erster Eindruck! Für mich reichte diese Inhaltsangabe und das Buchcover.Eine persönliche Biographie. Das musste ich lesen. Ich habe das Buch im PDF Format. Die Darstellung und Schriftgröße war sehr gut. Den Buchtitel kann ich nicht ganz zuordnen,auch wenn im Buch kurz der  chwimmschnee erwähnt und auch am Ende nochmal erklärt. Was hat mir gefallen oder nicht gefallen!? Das ganze Buch ist in kleine Geschichten unterteilt.Das fand ich persönlich sehr gut!Man konnte mehrere Sachen nacheinander lesen oder aber auch mal eine Denkpause einlegen.Auch eine Lesepause war ohne Probleme möglich.Mann ist sofort wieder in der Geschichte . Am meisten berührt hat mich das Umfeld von Margrith.Alle haben weggesehen.Niemand hilft ihr wirklich.Sogar von Ihrer eigenen Mutter wird Sie noch ermahnt alles dem Frieden zu Liebe auszuhalten. Der erste Teil der Geschichte ist äußerst negativ.Man liest über Gewalt,Rachegefühle und den ständigen inneren Kampf von Margrith wie und vor allem warum Sie das alles aufzuhalten hat.Manchmal musste ich zweimal lesen um es besser zu verstehen.Nicht weil es schwer geschrieben ist,sonder weil man alles begreifen muss. Der zweite Teil hingegen war befreiend!Erst das Margrith überlebt und dann so frei ist in der Psychatrie obwohl sie ja eingesperrt ist. Mein Fazit! Eine tolle aber auch traurige Biographie!Die Autorin hat Ihre Großmutter nicht kennenlernen dürfen und trotzdem ihr Leben so bewegt zu Papier gebracht.Über so ein beschwertes Leben der eigenen Großmutter zu berichten ist sicherlich eine große Herausforderung gewesen.Das ist hier jedoch meiner Meinung nach sehr gut gelungen.Das Buch hat mich sehr berührt und ist auch Lesern die eher nicht zu Biographien greifen ans Herz zu legen. Ein herzlichen Dank an die Autorin für diese doch sehr persönliche Geschichte. Marina Mennewisch

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  • Du hast Verantwortung. Dem Frieden zuliebe. Tu es für mich.

    Schwimmschnee
    peedee

    peedee

    Graubünden, 1951. Margrith ist verheiratet mit Paul und Mutter von 4 Kindern. Der Alltag ist alles andere als schön, gibt es doch Gewalt, Misshandlung und Missbrauch! Sie zieht sich immer mehr ins Schweigen und ins Schreiben zurück. Als sie nach einem Suizidversuch in eine psychiatrische Klinik kommt, verändert sich ihr Leben. Erster Eindruck: Das Hardcover hat 183 Seiten und macht einen wertigen Eindruck. Der Titel „Schwimmschnee“ ist für mich nicht selbsterklärend (für Bewohner von Bergregionen vielleicht schon). Die Fotografie ist schön, wenn auch etwas unscharf (es hätte der Fotografie gut getan, etwas kleiner abgedruckt zu werden). Mir haben die einzelnen kurzen Episoden gefallen; am Eindrücklichsten fand ich die Geschichten um das zu harte Frühstücksei oder als die Mutter ihre Tochter Margrith dazu bewegen will, endlich nach Hause zu gehen („Du hast Verantwortung. Dem Frieden zuliebe. Tu es für mich“). Ebenso gefallen haben mir die einleitende und abschliessende Geschichte zum Treppenhaus: Zuerst ist sie unten, wo es dunkel ist, und sieht nach oben (sehr beklemmend) und später ist sie oben (schönes Bild). Schatten, Vernunft, Ohnmacht, Strenge, Rachelust, innerer Kampf – alles beklemmende Attribute, die sich durch den ersten Teil der Geschichte ziehen. Der zweite Teil war für mich sehr viel einfacher zu lesen: Ich fand Leichtigkeit, Helligkeit und Freiheit (trotz des Eingeschlossenseins in der Klinik). Margrith hatte ein schweres Leben, das erst noch tragisch endete. Ich hätte ihr unbedingt ein schöneres Leben ohne Gewalt und Depression gewünscht.

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  • Buchverlosung zu "Schwimmschnee" von Iris Muhl

    Schwimmschnee
    Iris_Muhl

    Iris_Muhl

    30 Ebooks von "Schwimmschnee", Roman, zu verlosen Liebe Leserinnen und Leser von Lovelybooks Dies ist die Geschichte von Margrith E., die zwischen Hasen und Kindern in den 50iger Jahren in Schiers, Graubünden lebte und sich nach einem anderen Leben sehnte. Ihr Ehemann Paul, ein Staubsaugervertreter, versteht sie nicht und treibt sie mit allen Mitteln zur Hausarbeit an. Aber Margrith findet darin keinen Lebensinhalt, und lässt sich von ihren Worten treiben. Nach einem gescheiterten Suizidversuch, findet sie sich in der Klinik Burghölzli in Zürich wieder. Dort, hinter Mauern und Gittern, beginnt sie sich ganz sachte neu zu erfinden. Es ist eine Geschichte nach wahren Begebenheiten: Die Geschichte meiner Grossmutter. Sie war Lyrikerin und schrieb für die Bühne. Dieses Buch widmete ich meiner Grossmutter und meinem Vater Erwin. Er freute sich sehr darüber und war sehr stolz, in einem Buch verewigt zu sein. Soeben starb er am 30. Januar in Zürich. Leseprobe:   Ich mochte das Schweigen auf dem Friedhof wie auch meine Gedanken. Ich dachte über Vergangenes nach, über Zukünftiges. Über Gegenwärtiges wollte ich aber nicht nachdenken. Und ich hatte Mitleid mit dem Tod. Der Tod, dachte ich, wird verkannt. Warum ist da niemand, der ihn genauer betrachtet? Er ist doch friedfertig und verlässlich. Ich mochte das Schweigen auf dem Friedhof und ich mochte die Gespräche mit den zahlreichen melancholischen Hinterbliebenen, die ihre frischen Blumen vorsichtig auf die Gräber setzten. Auf dem Friedhof sprachen die Leute nur über Vergangenes. Ich mochte Stilles und Vergangenes und Hinterbliebenes. Der junge Pfarrer war still. Manchmal setzten wir uns nebeneinander auf die Bank vor der Kirche und blickten in Richtung des Dorfes Fanas, auf das die Sonne prallte. Dort oben waren sogar die Häuser glücklich. Niemand hätte sich zwischen den Pfarrer und mich setzen können. Wir sassen eng, aber nicht anstössig.   "Dies ist eine meisterhaft erzählte, ergreifende Geschichte eines schweren Frauenlebens." Jules Angst, Psychiater und Honorarprofessor der Universität Zürich. Er arbeitete lange Zeit in der Klinik Burghölzli. Es wäre schön, wenn ihr bei der Leserunde mitmachen würdet und eine Rezension schreiben würdet auf amazon. de usw. "Dies ist eine meisterhaft erzählte, ergreifende Geschichte eines schweren Frauenlebens." Jules Angst, Honorarprofessor der Universtität Zürich - See more at: http://www.buchhaus.ch/detail/ISBN-9783033044159//Iris-Muhl-Schwimmschnee#sthash.SE3Q5AMK.dpuf "Dies ist eine meisterhaft erzählte, ergreifende Geschichte eines schweren Frauenlebens." Jules Angst, Honorarprofessor der Universtität Zürich - See more at: http://www.buchhaus.ch/detail/ISBN-9783033044159//Iris-Muhl-Schwimmschnee#sthash.SE3Q5AMK.dpufIch verlose 30 Ebooks. Herzlicher Gruss Iris Muhl

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