Iris Murdoch Das Meer, das Meer

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Inhaltsangabe zu „Das Meer, das Meer“ von Iris Murdoch

Der gealterte Theaterdirektor und Schauspieler Charles Arrowby will seiner Londoner Scheinwelt entfliehen; es zieht ihn zum Meer, in ein einsames Haus. Auf der Londoner Bühne hatte er oft Shakespeares Prospero gespielt - nun möchte er der sich selbst bespiegelnden Magie und Zauberei abschwören, die zunehmend auch sein Leben bestimmte. Doch in seinem selbstgewählten Eremitendasein tritt genau das Gegenteil ein: Theater und Leben scheinen sich für Arrowby immer stärker zu vermengen. Endgültig kommt es zur Krise, als er erfährt, daß seine alte Jugendliebe im Nachbarort wohnt. Sie ist unglücklich verheiratet, und Charles versucht mit allen Mitteln, sie wieder für sich zu gewinnen...

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  • Rezension zu "Das Meer, das Meer" von Iris Murdoch

    Das Meer, das Meer

    Thaila

    21. August 2010 um 12:57

    Der Theaterregisseur Charles Arrowby zieht sich in ein altes, verfallenes Haus direkt am Meer zurück um dort über sein Leben nachzudenken und seine Memoiren zu schreiben. Und diese Memoiren sind das Buch "Das Meer, das Meer". Es beginnt damit, dass Charles ausführlich seine momentanen spartanischen Lebensbedingungen beschriebt und vor allem das Meer, an dem er lebt und das er jeden Tag genaustens beobachtet. Als Leser dieser Passagen hat man förmlich das Gefühl, einen Geruch von Meer in der Nase und die Geräusche der Brandung im Ohr zu haben, so eindringlich gelingt es Murdoch die Natur zu beschrieben. Nach und nach berichtet Charles auch aus seinem Leben, allerdings alles andere als gerade heraus, ständig schweift er in allgemeine Weltbetrachtungen ab, wechselt zwischen Kindheitserinnerungen und Erzählungen von späteren Liebesbeziehungen hin und her, so dass man erst am Ende des Romans so etwas wie eine einigermaßen lückenlose Überlieferung seines Lebens hat. Lange habe ich mich gefragt, wo dieses Buch eigentlich hin gehen soll, aber gerade die Gemächlichkeit der Erzählung hat mir gut gefallen. Eines Tages trifft Charles seine Jugendliebe Hartley wieder, die ihn verlassen hat und über deren Verlust er auch Jahrzente später nicht hinweggekommen ist. Damit nimmt die Handlung an Fahrt auf. Charles versucht verzweifelt die verheiratete Hartley zurückzugewinnen. Andere Gestalten aus seinem Leben tauchen auf und verfolgen ihn gerade zu wie Geister. Die Handlung wird zunehmend skuriler, so dass man sich gelegentlich fragt, ob sie sich nur in der Phantasie von Charles abspielt. Für dieses Buch braucht man ein wenig Geduld, aber dann wird man mit einer unglaublich reichhaltigen und vielschichtigen Erzählung belohnt!

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