Iris Nepomuck Kurvendiskussion

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Inhaltsangabe zu „Kurvendiskussion“ von Iris Nepomuck

Auf dem Hintergrund eigener Erfahrungen verfasst die Autorin einen Roman über das Hineinwachsen und das Überwinden der Esstörungen. Was möchtest du einmal werden, wenn du groß bist?" „Ich!" Julia ist 19, als sie erkennt, dass sie seit Jahren in einer Illusion lebt. Gefangen in ihrer Welt zwischen Hungern und Erbrechen, beginnt sie den härtesten Kampf ihres Lebens..

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  • Buchverlosung zu "Kurvendiskussion" von Iris Nepomuck

    Kurvendiskussion
    Iris_Nepomuck

    Iris_Nepomuck

    Ihr Lieben, die "Kurvendiskussion" ist eine teils autobiografische Geschichte, die vom Kampf gegen eine Essstörung (Magersucht/Bulimie) erzählt. Ich selbst litt im Alter von 17-28 darunter und habe es seit 7 Jahren vollständig überwunden. Der Roman thematisiert neben den Problemen der Essstörung auch Perfektionismus, Leistungsdruck und ein "Funktionieren-Müssen" in der Rolle als Frau und werdende Mutter sowie das Leben in einer Welt, in der Oberflächlichkeit nie so groß geschrieben wurde wie heute, in der Photoshop-Retusche und fishing for Facebook-likes Normalität geworden sind. Es gibt viele Bücher über Essstörungen, aber viele handeln von sehr jungen Mädchen, die erkrankt sind und oft wird lediglich die akute Phase beschrieben. Mein Buch beschäftigt sich aus mit den langfristigen Folgen der Essstörung, auch nach scheinbar körperlicher Überwindung der Symptomatik. "Kurvendiskussion" ist auch für Erwachsene, für Angehörige oder auch all jene, die nicht unter einer Essstörung, dafür aber unter ihren hohen Ansprüchen leiden. Beschreibung des Verlags: In eindrucksvollen Beschreibungen beschäftigt sich die Autorin in diesem Roman mit dem Thema der Essstörung anhand einer teils autobiografischen Geschichte. Familiäre Ursachen, der Schwestervergleich, Erwartungshaltungen von Vater und Mutter, weibliche Rollenerwartungen, Schönheitsideal und vieles mehr müssen als Ursachen ausgemacht werden. Allemal aber ist es die mangelnde Selbstliebe, die die Protagonistin ins Verhängnis führt. Eigene Unsicherheit führt zu Vorwürfen dem Freund / dem Partner gegenüber. Kleinigkeiten führen zu tagtäglichen Katastrophen. „Ich schaue in den Spiegel und Tränen laufen mir übers Gesicht. Ich sehe mich. Der Blick in meine Augen dringt tief in meine Seele und erschüttert mich bis ins Mark. Die ganzen Tage, Monate und Jahre scheine ich in einer Art Trance gelebt zu haben. Immer habe ich nur das oberflächliche Ich meiner Persönlichkeit betrachtet. Jenes, das schaut, ob der Lidstrich perfekt sitzt und die Wangen ausreichend hervorstehen. Das billige Plagiat meines Selbst. Nur eine Hülle.“ Iris Nepomuck verdeutlicht, dass die Ursachen der Essstörung jeweils individuell und damit sehr unterschiedlich sind. Sie hängen aufs Engste mit der Persönlichkeitsentwicklung zusammen. Welches Rollenverhalten vermitteln die Eltern, insbesondere auch die Mutter, wie verhält sich der Vater gegenüber den Rollendefinitionen. In welcher Weise wird das Kind, die junge Frau angenommen. Welchen Schönheitsidealen folgt ein junges Mädchen, eine junge Frau, wenn sie versucht, im Modellgeschäft zu landen. Gelingt es einer jungen Frau, sich in der Familie, in Schule, Beruf und Arbeit und in der Partnerschaft eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln? „Ich fühlte mich wie Hesses „Steppenwolf“. Wie Harry Haller glaubte ich, die Facetten meiner Persönlichkeit, die teilweise so widersprüchlich waren, nicht in Einklang miteinander bringen zu können. Ich wollte Geborgenheit und Sicherheit, doch auch absolute Autonomie bewahren. Ich genoss das Gefühl, meinem Partner auf Augenhöhe zu begegnen, anderseits wollte ich Macht in Form von Überlegenheit. Ich war angepasst und dennoch ein Rebell. Ich mochte das Bürgerliche, Konservative und Konventionelle… andererseits verabscheute ich es und empfand es als fürchterlich spießig. Ich war unglaublich kommunikativ und dennoch blieb so vieles ungesagt. Ich war tiefgründig und doch definierte ich mich selbst über Oberflächlichkeit. Wer war ich eigentlich? Ich fand mich wirr und unstrukturiert… die Chaotin, die auch ihr immer in mir gesehen habt. Ich glaubte, ich müsste mich für eine Seite entscheiden und begriff meine paradoxen Gefühle nicht.“ Essstörung ist also zugleich stets eine Störung in der Entwicklung eigner Persönlichkeit. Die Erkenntnis, dass die Essstörung vorliegt und therapeutische Wege eingeschlagen werden, ist ein erster, notwendiger Ansatz zur Bewältigung der Erkrankung, der häufig genug mehrfach beschritten werden muss. „Nie konnte ich dem Anblick meines Spiegel- und Seelenbildes standhalten. Zu groß war die Scham über das, was ich mir und meinem Körper tagtäglich aufbürdete. Die Erkenntnis schmerzt, wenngleich sie unglaublich befreit. „Ich bin wieder hier! In meinem Revier. War nie wirklich weg. Hab mich nur versteckt“ hallt es in meinem Kopf. Ich werde den Kampf aufnehmen. Und zwar zu 100 %. Ich werde mich erneut in Therapie begeben und nie wieder erbrechen.“ Die Überwindung der Erkrankung ist jedoch nicht durch die körperliche Gewichtszunahme zu erreichen. Solch verkürzte Darstellungen, wie man sie leider nur zu häufig in der Literatur findet, führen zumeist nur zu einem weiteren Verstecken der Krankheit. Unter Verdrängung der Wahrheit und in Gefangenschaft gesellschaftlicher Konventionen beginnt man ein Doppelleben. Scheinbar genesen und wieder normalgewichtig, geht sie von nun an „zum Kotzen in den Keller“. Wichtigste Ansätze zur Bewältigung der Essstörung finden sich in der Entwicklung eigener Persönlichkeitsmerkmale, in der Akzeptanz von sich selber. Das Buch insgesamt ist im Stil eines Tagebuchs mit Rückblenden gehalten, was die Authenzität der Darstellung verstärkt." ... Die drei Bücher werden jeweils signiert versendet Liebe Grüße Iris

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  • Kurvendisskusion

    Kurvendiskussion
    Angel_Book

    Angel_Book

    02. June 2017 um 20:03

    Inhalt (Klappentext) :Auf dem Hintergrund eigener Erfahrungen verfasst die Autorin einen Roman über das Hineinwachsen und das Überwinden der Essstörungen.„Was möchtest du einmal werden wenn du groß bist?“„Ich!"Julia ist 19, als sie erkennt, dass sie seit Jahren in einer Illusion lebt.Gefangene in ihrer Welt zwischen Hungern und Erbrechen, beginnt sie den Kampf ihres Lebens...Cover :Das Cover ist einfach super gewählt. Man kann nur erahnen was die Frau auf dem Coverbild durchlebt. und was für Gefühle sie empfindet. Aber selbst diese Vorstellungskraft reicht nicht dafür aus, um auch nur ansatzweise um nachvollziehen zu können,was in der Protagonistin vor geht. Zudem persönlich finde ich es auch nur angemessen dazu passen das Cover in schwarz weiß zu halten.Meine Meinung :Das Thema Leistungsdruck spielt leider in unserer heutigen Gesellschaft eine immer zunehmend größere Rolle. Wo es sich früher mehr auf auf den beruflichen Werdegang oder die schulischen Leistungen beschränkte, ist es heute doch sehr viel mehr. Es geht um den Druck der verstärkten Medienpräsenz, auf Internetplattformen wie Facebook, Instagram oder auch Twitter, wo jeder sich nur auf einen selbst konzentriert und um sein makelloses Image. Einfach um eine Eigenpräsentation, die leider nicht mehr viel mit der wirklichen Realität gemeinsam hat. Dies nur um unsere Drang nach Anerkennung in unseren heutigen Gesellschaft.Das Buch hat (zumindest bei mir) eine regelrechte Gedankenflut ausgelöst.Es regt nicht nur zum nachdenken sondern auch zur Eigenreflexion an. In den meisten Bücher wird eher eine „Akute-Phase-Situation“ eines jungen Mädchen beschrieben. Wobei doch so viel mehr Dinge hinter einer Essstörung stecken. Es ist keine Krankheit die mal eben so kommt und genauso wieder verschwindet, denn dies kann Jahre dauern und ein Teil der Krankheit wird auch selbst dann noch zurück bleiben. Zudem müssen sich die Betroffenen selbst dann noch mit den Folgen der Essstörung auseinander setzen und allem was sie in dieser Zeit ihrem Körper angetan haben. Außerdem kommt dann noch dazu, wie das gesamte Umfeld auf die Erkrankung reagiert, sollten diese davon Erfahren. Umso mehr wird einem durch das lesen des Buches bewusst, wie wichtig es ist bestimmte Situationen zu hinterfragen.Besonders gut hat mir gefallen, dass auch das für viele sensible Thema Schwangerschaft thematisiert wurde. Denn meist sind es gerade diese Fragen wie : „Ist es überhaupt noch möglich nach einem so langen ausbleiben der Periode schwanger zu werden?“ oder  „Wie würde sich meine Essstörung auf meine Schwangerschaft auswirken?“ die einem nach jahrelanger Erkrankung als Frau beschäftigen.Das Buch ist in Biografie- und Tagebuchform geschrieben, was zusammen mit dem angenehmen Schreibstil der Autorin, für eine super Leseatmosphäre sorgt.Fazit :Der Roman regt nicht nur zum nachdenken, sondern auch zur Eigenreflexion an. Zudem ist er nicht nur für Betroffene sondern auch für alle Angehörigen, die sich mit dem Thema Essstörung auseinander setzten wollen, mehr als nur lesenswert.Vielen Dank Iris Nepomuck , dass du uns einen Teil deiner Lebensgeschichte näher gebracht hast!Dank dir bin ich mir auf meinem Weg zu mir selbst wieder ein Stückchen näher gekommen.

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  • Warum gibt es keine Formel um sich selbst lieben zu lernen?

    Kurvendiskussion
    Antek

    Antek

    15. May 2017 um 18:50

    Diese und jene Wunderdiät für die Bikinifigur, Next Topmodel, Fishing for Compliments in Hochperfektion auf sozialen Internetplattformen,… -Wie schwer hat man es doch heute sich erfolgreich von diesem enormen Einfluss der Medien abzugrenzen? Einmal ehrlich, wusste der liebe Gott welches Schönheitsideal im Moment gerade vorherrscht, als er uns als Individuen auf die Welt geschickt hat? Zudem beherrscht der Leistungsgedanke zunehmend unsere Gesellschaft. Damit sind die prädestinierten Voraussetzungen für Ess-Störungen aller Art, Depressionen, Angstzustände und Kontrollzwänge gegeben. Auch Iris Nepomuck hat ihre Erfahrungen damit gemacht und in ihrem autobiographischen Roman „Kurvendiskussion“ erzählt sie offen, ehrlich ihre ganz eigene Geschichte, hier die von Julia, die mich mehr als gefesselt hat. Als Kind sportlich, schlank, dann ein bisschen zum Pummelchen mutiert und vom Vater, dem Workaholic, für den nur Leistung zählt, Moppelchen gerufen. Man muss um Liebe kämpfen und Anerkennung braucht Leistung, diesem Irrglauben ist Julia aufgesessen, so wurde sie geprägt. Ganz klar eine Diät muss her und nach ersten Diäterfolgen, die auch endlich die erwünschte Anerkennung gebracht haben, ist das Hungern zum Selbstläufer geworden. Erfahrungen von ihrem Klinikaufenthalt samt schwieriger Essensauswahl ohne Obst und Gemüse, heimlichem Sportprogramm oder oberflächlicher Therapiegespräche schließen sich an. Nach dem Aufenthalt ist doch zumindest die äußere Fassade mit einem annehmbaren Körpergewicht wieder hergestellt. „Endlich die Flausen aus dem Kopf“, so die Meinung der Eltern und Bekannten. Ganz klar, dass eine kontrollierte Frau nicht zugibt, wie es tatsächlich in ihr aussieht. Hier gibt es die Autorin preis, weshalb ich meinen Hut vor ihr ziehe. Partnersuche, ambulante Therapieversuche und dann irgendwann die Erkenntnis, ich belüge mich selbst und so kann es mit Jan, dem Mann, der mich heiraten und Kinder mit mir haben will, nicht weiter gehen. Es scheint ein Hebel im Kopf umgelegt worden zu sein, der den Weg aus der Sucht möglich gemacht hat. Dabei handelt es sich um einen harten und steinigen Weg, für den es leider keine Formel wie bei einer mathematischen Kurvendiskussion gibt. Julia wird schwanger und die Verantwortung für das kleine Lebewesen, das in ihrem Körper heranwächst, und welche es nun zu kontrollieren gilt, hat sicher einen Teil der Leere gefüllt, als die Sucht Stück für Stück gebröckelt ist. Die Autorin lässt einen teilhaben an ihren Sorgen, ihren Ängsten während der Schwangerschaft und auch daran, wie kontrolliert auch das Gewicht weiter werden musste. Wie viel Kraft, Mut und auch Überwindung muss es kosten, sich so offen zu zeigen, sich dadurch verletzlich zu machen, gerade heute in unserer leistungsorientierten Gesellschaft? Ihre Geschichte preis zu geben ist eine Leistung, die ihr erst einmal jemand nach machen muss. Ganz abgesehen von ihrem Bravurstück die Krankheit aus eigener Kraft zu überwinden. Ich habe mich riesig mit ihr und für sie gefreut, dass sie es geschafft hat, sich von ihren Zwängen zu befreien. Sicher waren ihr der richtige Ehemann und auch die Verantwortung, die sie durch ihre Schwangerschaft bekommen hat, eine Stütze und Hilfe. Doch geschafft hat sie es ganz allein, dafür bekommt sie von mir größten Respekt. Der Schreibstil fesselt einen einfach nur, einmal angefangen habe ich die Seiten nur so verschlungen. Iris Nepomuck berichtet mithilfe von Tagebucheinträgen derart offen, emotional, dass ihre Geschichte einfach gefangen nehmen muss. Man hat das Gefühl direkt in der Protagonistin zu stecken. Man kann ihre Ängste, ihre Zwänge sich selbst zu kontrollieren richtiggehend spüren. Ich konnte ihre Schuldgefühle, andere schon wieder enttäuscht zu haben, beim Lesen selbst fühlen. In ihrem angestrebten Perfektionismus, der auch mir nicht unbekannt ist, habe ich mich sehr oft wieder gefunden. Im Verlauf der Geschichte kommt auch immer mehr der Humor, der ganz sicher in der Autorin steckt, zum Tragen und so konnte ich zunehmend über ihre Äußerungen und Kommentare schmunzeln. Es ist ein tolles Leseerlebnis, wenn man deutlich spürt, wie langsam das Lebensglück zurück kommt. Vier bis sechs Wochen Therapie und dann sind die Flausen endlich aus dem Kopf. Ganz klar, fast so schnell auskuriert wie eine Magen Darm Erkrankung, das ist leider ganz oft die Meinung der Bevölkerung und nicht selten auch die der Angehörigen. Dass es sich aber um alles andere als Flausen handelt, dass man wohl nie mehr ganz so unbeschwert leben, essen und genießen kann wie zuvor und dass der Weg aus der Sucht ein harter, langer und äußerst steiniger ist, versteht man bestimmt leichter, wenn man dieses Buch gelesen hat. Iris Nepomuck gibt in ihrem autobiografischen Roman schonungslos ehrlich, offen ihre Geschichte preis. Nein sie ist nicht schwach, weil sie krank wurde, sie ist so stark, sie hat es geschafft sich zu befreien. Sie hat sich einen Platz im Leben gegeben, der sie, wenn auch bestimmt immer noch manchmal mit angezogener Handbremse, genießen lässt. Gefangen in seinen Zwängen, sei es bezüglich des Essverhaltens, der Kontrolle oder auch des Perfektionismus, es ist immer schade für die verschwendete Lebensqualität. Dies zeigt diese Geschichte sehr eindrucksvoll und mitreißend. Sicher für alle eine Leseempfehlung, für Betroffene selbst eine Hilfe, für Angehörige ein Buch, das mehr Verständnis schafft und ein guter Ratgeber sein kann. Völlig begeisterte fünf Sterne für dieses tolle Buch.

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  • Buchverlosung zu "Kurvendiskussion" von Iris Nepomuck

    Kurvendiskussion
    Iris_Nepomuck

    Iris_Nepomuck

    Liebe Bücher-Freunde, die "Kurvendiskussion" ist eine teils autobiografische Geschichte, die vom Kampf gegen eine Essstörung (Magersucht/Bulimie) erzählt.  Ich selbst litt im Alter von 17-28 darunter und habe es seit 7 Jahren vollständig überwunden. Der Roman thematisiert neben den Problemen der Essstörung auch Perfektionismus, Leistungsdruck und ein "Funktionieren-Müssen" in der Rolle als Frau und werdende Mutter sowie das Leben in einer Welt, in der Oberflächlichkeit nie so groß geschrieben wurde wie heute, in der Photoshop-Retusche und fishing for Facebook-likes Normalität geworden sind. Es gibt viele Bücher über Essstörungen, aber viele handeln von sehr jungen Mädchen, die erkrankt sind und oft wird lediglich die akute Phase beschrieben. Mein Buch beschäftigt sich aus mit den langfristigen Folgen der Essstörung, auch nach scheinbar körperlicher Überwindung der Symptomatik. "Kurvendiskussion" ist auch für Erwachsene, für Angehörige oder auch all jene, die nicht unter einer Essstörung, dafür aber unter ihren hohen Ansprüchen leiden. Die aktuellen Statistiken bezüglich Essstörungen sind erschreckend . Jedes dritte Mädchen weist Merkmale einer Essstörung auf und es gibt viel zu wenig Prävention. Mir ist es sehr wichtig, aufzuklären, aber auch mit Betroffenen und Angehörigen ins Gespräch zu kommen. Daher lege ich großen Wert auf Lesungen. Klappentext: "Was möchtest du einmal werden, wenn du groß bist?" "Ich!" Julia ist 19, als sie erkennt, dass sie seit Jahren in einer Illusion lebt. Gefangen in ihrer Welt zwischen Hungern und Erbrechen beginnt sie den härtesten Kampf ihres Lebens.   Liest du gerne Bücher in Tagebuchform und hast du Lust, die Protagonistin kennenzulernen, die ihre gesamten Hoffnungen und Ängste offenbart, die dich mitnimmt, in die Abgründe ihrer Seele? Bist du vielleicht jemand, der viel zu selbstkritisch ist, permanent grübelt und der Probleme hat, sich abzugrenzen und "nein" zu sagen?  Bist du auch genervt von Menschen, die immer nur den Schein wahren wollen oder warst/bist selbst so? Bist du rastlos und auf der Suche nach dem, was dich glücklich macht oder hast nie das Gefühl anzukommen? Oder hast du sogar selbst Berührungspunkte zum Thema "Essstörungen"? Falls etwas hiervon auf dich zutrifft, würde ich mich riesig über deine Teilnahme freuen! Der Roman ist gerade erst herausgekommen und ich freue mich grundsätzlich riesig über Feedback/Kritik. Die Verlosung endet am 06.05.17. Die insgesamt 3 Bücher werden signiert versandt.   Ganz liebe Grüße   Iris

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