Iris Radisch Wir haben es satt!

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Inhaltsangabe zu „Wir haben es satt!“ von Iris Radisch

Vom blutigen Luxus des „Fleischkonsums“: Plädoyers für den Vegetarismus zwischen Empörung und Mitgefühl Sind Sie Vegetarier? Gründe gäbe es viele – unsere Gesundheit, die Bedingungen und ökologischen wie sozialen Folgen der Massentierhaltung –, aber ist nicht der eine schon genug: Dass wir kein Recht haben, Tiere zu essen, weil wir kein Recht haben, sie zu töten. Und weil uns nichts dazu zwingt, schon gar nicht unsere Natur, es dennoch zu tun. Warum sind Sie dann nicht auch schon Vegetarier? Nichts wäre anständiger und besser, für Sie, für uns alle und unsere nächsten Verwandten, die Tiere. Iris Radisch und Eberhard Rathgeb drehen den Spieß um: Sie zeigen, dass es keine guten, keine stichhaltigen Gründe gibt, Tiere zu essen. Und sie versammeln Texte aus Literatur und Philosophie, aus denen das Entsetzen und die Verzweiflung darüber spricht, dass wir es dennoch tun. Denn die Frage beschäftigt die Menschen seit Jahrhunderten und wird uns weiter quälen: Wer darf wen töten und warum?
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  • Rezension zu "Wir haben es satt!" von Iris Radisch

    Wir haben es satt!
    HappyEnd

    HappyEnd

    08. April 2012 um 23:20

    Tiere, Essen & Trinken, Ernährung, Vegetarismus, Beiträge, Literatur

  • Rezension zu "Wir haben es satt!" von Iris Radisch

    Wir haben es satt!
    silvia_bauer-marschallinger

    silvia_bauer-marschallinger

    11. February 2012 um 09:26

    Iris Radisch (Herausgeberin) Eberhard Rathgeb (Herausgeber) Wir haben es satt! Warum Tiere keine Lebensmittel sind Vom blutigen Luxus des „Fleischkonsums“: Plädoyers für den Vegetarismus zwischen Empörung und Mitgefühl Die Plastiksau in der Styroportasse auf dem Cover erzeugte Neugier auf den Inhalt dieses Buchs. Diese wurde in meinem Fall sehr enttäuscht, weil meiner Meinung nach mit besonders viel Bemühen die extremsten Texte im Zusammenhang mit Vegetarismus zusammengesucht wurden. Die meisten Abschnitte waren eine Qual zu lesen; zum einen weil gröbste Brutalität geschildert wurde (sehe ich jedoch ein, gehört zum Töten zwangsläufig dazu), andererseits geht meine Weltanschauung einfach nicht mit dem Inhalt zusammen. Als markanteste Beispiele für Brutalität seien angeführt, das im Suff erschlagene Pferd oder im Sack zu Tode gehauene Kätzchen; der Gipfel jedoch war die Überlegung, wohlgenährte einjährige Kleinkinder könnten als Delikatesse gelten und der armen Bevölkerung ein gutes Einkommen bescheren. Dies waren sicher die extremsten Texte, die von den Herausgebern in diesem Buch zusammengetragen wurden. Meinem Erachten nach wurde nur der moralische Aspekt zur fleischlosen Ernährung betrachtet. Gesundheitliche, ökologische und ökonomische Betrachtungen kamen gar nicht ins Spiel. Für mich persönlich gelten diese Blickpunkte als nachvollziehbarer. Es gibt zu viel menschliches Leid und Elend auf dieser Welt, als dass ich parallel dazu so einfach Tiere auf dieselbe Stufe wie den Menschen stellen kann. Fazit: ich lasse mir als sogenannten Flexitarier auch weiterhin meinen Fleischportionen schmecken, daran hat sich nach der Lektüre dieses Buchs nichts geändert, eher eine gegenteilige Trotzreaktion wurde ausgelöst. Mir war der Inhalt einfach zu extrem…

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  • Rezension zu "Wir haben es satt!" von Iris Radisch

    Wir haben es satt!
    Revontulet

    Revontulet

    31. December 2011 um 12:33

    Tiere sind nicht zum Essen da.
    Um diesen Satz zu bestätigen, haben die Autoren verschiedenen Texte aus der Literatur und Philosophie zusammengestellt, in denen es um das Nicht-Essen von Tieren geht.
    Das Buch ist ganz interessant, weil man sieht, welche Menschen sich Gedanken über dieses Thema gemacht haben und dass der Vegetarismus eigentlich keine neu-modische Erfindung ist.