Iris Strohschein

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Iris StrohscheinWiener Schweigen
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Wiener Schweigen
Wiener Schweigen
 (3)
Erschienen am 24.05.2012
Iris StrohscheinDas Bild vom Tod
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Das Bild vom Tod
Das Bild vom Tod
 (2)
Erschienen am 01.04.2009

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Rezension zu "Das Bild vom Tod" von Iris Strohschein

"Das Verbrechen ist ein Spiegel der Gesellschaft"
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Dieser Krimi ist der erste der Autorin Iris Strohschein.

Zum Inhalt:

Ausgerechnet vor dem Kunsthistorischen Museum wird ein Frauenkopf gefunden. Wie schon, in dem einige Zeit zuvor gefundenen Männerkopf, steckt auch im Mund der Frau ein Stück Leinwand. Nachdem der ermittelnde Beamte mit Kunstgeschichte wenig am Hut hat, bittet er seine Schulkollegin und Kunsthistorikerin Rosa um Hilfe.

Als sie entdecken, dass die beiden Toten Bruder und Schwester sind, nehmen die Polizisten die Familie der beiden ebenso unter die Lupe wie Rosa die Leinwandstücke. Rosa entdeckt unter dem Bild ein weiteres, was an sich nichts Ungewöhnliches wäre, da es sich um Malgrund aus dem 17. Jahrhundert handelt, eben aus einer Zeit, in der die meisten Künstler arm und Leinwand teuer.
Dass sie dabei einem schrecklichen Familiengeheimnis auf die Spur kommen, bringt Rosa in akute Lebensgefahr.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist dramatisch und der Leser braucht länger als gewöhnlich, einen Verdächtigen auszumachen, obwohl dieser gleich mehrmals seinen unscheinbaren Auftritt hat.

Gemeinsam mit den Ermittlern Liebhart und Schurrauer betritt der Leser eine dunkle Familiengeschichte, die sich erst nach und nach gänzlich offenbart.

Die Autorin lässt Ermittler und Leser mehrmals in eine Sackgasse laufen, zermürbende Detailarbeit machen und Klinken putzen. Normale Polizeiarbeit eben – keine Superwuzzis, die im Handumdrehen einen so komplexen Fall, wie diesen hier lösen.

Die Figuren haben alle ihre Ecken und Kanten. Herrlich finde ich Yvonne. Auch Frau Grand habe ich ins Herz geschlossen, obwohl sie es einem nicht wirklich leichtmacht. Aber ihr Geplänkel mit Rosa über „Blausäure“ har mich herzhaft lachen lassen.

Wer ein an Kunst interessiert ist, gerne in Wiener Kaffeehäuser geht, ist mit diesem Krimi zufrieden gestellt. Lokalkolorit und dazu passende Sprache, die die Abgründe, die sich in der Familie Weninger auftun, nicht sensationslüstern darstellt, machen diesen Krimi zu einem fesselnden Leseerlebnis.

Fazit:

Ein komplexer Kriminalfall, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Wiener Schweigen" von Iris Strohschein

Ein altes Massengrab, eine aktuelle Leiche und das Schweigen eines ganzen Dorfes ...
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Mit „Wiener Schweigen“ ist der Autorin wieder ein äußerst spannender und vielschichtiger Krimi gelungen.

In der Nähe Wiens, beim Kuchelauer Hafen, geht am Fuße des Leopoldsbergs eine Mure ab und legt ein Massengrab frei. Die Knochenfunde von fast dreißig Menschen entpuppen sich als rund neunzig Jahre alt,   bis auf die eine, noch frische Leiche.
Dann ruft der Fund eines Ikonenbildes im Rucksack des Toten sowie ein sakrales Kunstwerk in der Unterkunft des Ermordeten neben der Polizei die Kunsthistorikerin Rosa auf den Plan.
Sowohl Kriminalpolizei als auch Rosa stoßen bei ihren Nachforschungen auf eine Mauer des Schweigens. Ein ganzer Ort gibt keine oder falsche Auskünfte.
Der Brand eines alten Hauses, beim dem dessen Bewohnerin ums Leben kommt, die Explosion im Pfarrhaus und der gewaltsame Tod des Pfarrers lassen auf ein finsteres kollektives Geheimnis der Dorfbewohner schließen.

Werden Rosa und ihr Schulfreund, der Polizist Liebhart, das Geheimnis lüften können?

Ich habe das Buch in einem durchgelesen. Vor lauter Spannung konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ein toll konstruierter Kriminalfall aus Schuld und Angst vor der Entdeckung.
Wieder ein tolles Cover aus dem Emons-Verlag. Es zeigt die Kirche auf dem Leopoldsberg.

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