Iris T. Simian Vivere

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Vivere“ von Iris T. Simian

Alicia Schulze, Außendienstmitarbeiterin einer Krankenversicherung lässt sich nicht durch die tote Ratte samt Drohbrief erschüttern, die ihr ins Büro geschickt wird und die staunend von den Kollegen sowie der Polizei als anonym geschmacklose Kundenbe¬schwerde aufgenommen wird. Erst weitere Drohbriefe, die bei ihr zu Hause auftauchen, bringen Alicias beschauliches Eifelleben durcheinander. Als sie auf der örtlichen Wache einen kompetenten Polizisten sucht, von dem sie ihre Angelegenheit behandelt wissen will, trifft sie auf Malte Hegenbach. Vor einem Jahr freiwillig versetzt von Berlin in die Eifel wollte der eigenbrötlerische Kommissar eigentlich seine Wunden in der Klein¬stadt Mayen heilen. Verfolgt von Selbstmordgedanken und in seiner Tablettensucht gefangen hoffte er, hier seinen nie wieder gut zu machenden Fehler irgendwann vergessen zu können. Sein letzter Fall in Berlin hatte in einem Desaster geendet. Nach einem erfolgreich hochgenommenen Dealerring, ertappte er bei der nachträglichen Hoteldurchsuchung einen seit Monaten gesuchten, psychopathischen Mörder: Der „Ritzer“, der bisher zwei Frauen mit einem Skalpell bestialisch malträtiert und getötet hatte, quälte in einem Hotelzimmer gerade sein drittes Opfer. Er konnte diese Situation jedoch nicht für sich nutzen. Der Täter entkam – und: Hegenbach erschoss bei seiner Verfolgungsjagd einen Unschuldigen. Alicias vermeintlich unzufriedener Kunde entpuppt sich mit weiteren Aktionen als psychopathischer Stalker. Ihr Leben gerät ganz aus den Fugen, als sich herausstellt, dass sich scheinbar schon seit Wochen jemand zu ihrem Haus Zutritt verschafft hat und sich so in ihr Leben zu drängen versucht. Während der Ermittlungsarbeit lernt Hegenbach Alicia näher kennen. Auf dem besten Weg sich in sie zu verlieben holt ihn jedoch seine Vergangenheit schleichend ein. Er kommt nicht umhin Parallelen zu seinem letzten Fall in Berlin zu ziehen, die ihn schließlich immer wieder an seine Grenzen bringen. Zwischen Lüge und Wahrheit gegenüber Alicia gefangen zweifelt er an seinen Fähigkeiten, an wirk¬licher Liebe und an der Befürchtung, womöglich wieder mit dem Ritzer konfrontiert zu sein. Dem Stalker auf der Spur kann er ihr längst besiegeltes Schicksal schließlich nicht mehr aufhalten. Er setzt jedoch alles daran, sie zu retten.

Stöbern in Krimi & Thriller

Fiona

Ein komplexer Pageturner mit einer beeindruckend starken und verkorksten Ermittlerin

Liebeslenchen

Durst

Durst, das klingt nach Blut trinken Durst nach Blut, oder Durst nach mehr Morde, oder Durst nach mehr Polizeitarbeit.

Schlafmurmel

Todesreigen

Teil 4 der Serie um den skurilen Ermittler Maarten S. Sneijder und seine Kollegin Sabine Nemez. Spannend. Selbstmorde bei hohen BKA-Beamten.

makama

Wildeule

Wieder unterhaltsam, aber für mich etwas schwächer als Kaninchenherz und Fuchskind

lenisvea

Die Mädchen von der Englandfähre

Guter Plot, schwaches Ende, Übersetzungsfehler.

Juliane84

SOG

Eine beispiellose Verkettung von Verantwortungslosigkeit, Machtmißbrauch u. a. führte zur Katastrophe. Fesselnder sozialkritischer Thriller!

Hennie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eifelkrimi vor der Haustür

    Vivere
    summi686

    summi686

    20. October 2013 um 14:37

    Alicia Schulze, Außendienstmitarbeiterin einer Krankenversicherung lässt sich nicht durch die tote Ratte samt Drohbrief erschüttern, die ihr ins Büro geschickt wird und die staunend von den Kollegen sowie der Polizei als anonym geschmacklose Kundenbeschwerde aufgenommen wird. Erst weitere Drohbriefe, die bei ihr zu Hause auftauchen, bringen Alicias beschauliches Eifelleben durcheinander. Als sie auf der örtlichen Wache einen kompetenten Polizisten sucht, von dem sie ihre Angelegenheit behandelt wissen will, trifft sie auf Malte Hegenbach. Alicias vermeintlich unzufriedener Kunde entpuppt sich mit weiteren Aktionen als psychopathischer Stalker. Ihr Leben gerät ganz aus den Fugen, als sich herausstellt, dass sich scheinbar schon seit Wochen jemand zu ihrem Haus Zutritt verschafft hat und sich so in ihr Leben zu drängen versucht. Während der Ermittlungsarbeit lernt Hegenbach Alicia näher kennen. Auf dem besten Weg sich in sie zu verlieben holt ihn jedoch seine Vergangenheit schleichend ein. Die Charaktere sind sehr lebhaft dargestellt und man wird nicht von zu viel drumherum erschlagen. Man kann sich in die Personen einfinden und mit ihnen fühlen, ohne sich selbst zu verhaspeln. Die Orte sind durch die Ortskundigkeit der Autorin sehr anschaulich und realistisch dargestellt. Ich empfand es als sehr merkwürdig von den Straßen zu lesen, durch die ich selbst jeden Tag gehe. Das führt zwar zu einer absoluten Klarheit was die Autorin gerade darstellt, wirkt auf mich selbst aber eher befremdlich - was aber an mir, und nicht an dem Stil des Buches lag :) Die Spannung wurde sehr langsam aufgebaut und oft hatte ich das Gefühl, dass manche Szenen spannender sein könnten, wenn sie sich nicht so in Details verlaufen hätten. Doch die letzten 100 Seiten konnten dann mit maßloser Spannung glänzen und ganz wie man es von einem guten Krimi auch erwartet, mit einem Ende, das absolut nicht vorhersehbar war. Der Schreibstil ist ansprechend. Ein Muss für alle Ortskundigen - aber auch eine große Empfehlung an diejenigen, die es nicht sind. Für die teilweise genommene Spannung gibt es von mir einen Punkt Abzug, daher 4 von 5 Sternen - mit großer Vorfreude auf den zweiten Band der Autorin :)

    Mehr
  • Rezension zu "Vivere" von Iris T. Simian

    Vivere
    Mausezahn

    Mausezahn

    25. July 2012 um 20:34

    Die Versicherungsagentin Alicia Schulze lässt sich durch die tote Ratte, die anonym in ihr Büro geschickt und von der Polizei als geschmacklose Kundenbeschwerde angesehen wird, nicht erschüttern. Erst weitere Aktionen des Stalkers bringen ihr beschauliches Eifelleben langsam aber sicher durcheinander. Malte Hegenbach, eigenbrötlerischer und durch seine Polizeiarbeit in Berlin gezeichneter Kommissar, übernimmt ihren Fall. Während der Ermittlungsarbeit kristallisiert sich jedoch für ihn immer mehr heraus, dass seine Vergangenheit mit Alicias Fall verwoben zu sein scheint. Dabei wollte er in der Eifelstadt Mayen doch einfach nur seine Ruhe und zu sich selbst finden. Zwischen Wahrheit, Lüge und in der Zuneigung zu Alicia gefangen, zwingt ihn das Schicksal zu einer Entscheidung. Die Charaktere werden schrittweise entwickelt, und die Geschichte wird wechselnd aus deren Perspektiven erzählt, was für die steigende kriminalistische Spannung sorgt, vor allem aber, Raum für subtile Situationen schafft. Dabei kann die Autorin mit Ortskenntnissen punkten. Der Krimi hat mich vor allem auf den letzten 100 Seiten so in seinen Bann gezogen, das ich alles um mich herum vergessen hab. Auch wenn das Ende nicht so war, wie ich es erhofft habe und der Täter auch nicht der war, den ich auf der Liste ganz oben hatte, so gehört es sich ja auch bei einem Krimi, hat mir der Roman gut gefallen. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Auch das ich die Orte alle kenne hat mir gut gefallen. Mir hat das Buch auch viel besser gefallen, als die anderen Eifel-Krimis, die ich bisher gelesen habe.

    Mehr