Iris Wolff So tun, als ob es regnet

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Inhaltsangabe zu „So tun, als ob es regnet“ von Iris Wolff

Der Erste Weltkrieg bringt einen österreichischen Soldaten in ein Karpatendorf. Eine junge Frau besucht nachts die „Geheime Gesellschaft der Schlaflosen“. Ein Motorradfahrer ist überzeugt, dass er sterben und die Mondlandung der Amerikaner versäumen wird. Eine Frau beobachtet die Ausfahrt eines Fischerbootes, das nie mehr zurückkehren wird. – Über vier Generationen des 20. Jahrhunderts und vier Ländergrenzen hinweg erzählt Iris Wolff davon, wie historische Ereignisse die Lebenswege von Einzelnen prägen. Zwischen Freiheit und Anpassung, Zufall und freiem Willen erfahren ihre Protagonisten: Es gibt Dinge, die zu uns gehören, ohne dass wir wüssten, woher sie kommen. Und es gibt Entscheidungen, die etwas bedeuten, Wege, die unumkehrbar sind, auch wenn wir nie wissen werden, was von einem Leben und den Generationen vor ihm bleiben wird.

Iris Wolff hat ein poetisches und beglückendes Buch geschrieben, schonungslos, klug und sprachlich brillant.

Mit sensiblen Beobachtungen, atmosphärisch dichten Dialogen und starken, eigenwilligen Figuren zeichnet sie in ihren Erzählungen behutsam eigene Welten, die im Zusammenspiel neue Tiefe entfalten und vielschichtige Perspektiven aufeinander eröffnen.

Wunderbare, berührende Geschichte

— Milagro

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    So tun, als ob es regnet

    Milagro

    21. August 2017 um 21:56

    Die Autorin Iris Wolff, geboren 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen, sagte mir nichts. Es war das Cover, das mich zu dem Buch greifen ließ, welch ein Glück. In der Nähe von Hermannstadt spielt ein Großteil der Geschichte, die  in vier Erzählungen daherkommt. Jede Erzählung für sich einzeln stehend, vollständig und rund, aber auf wunderbare Weise zusammengehörend und erst so ein Ganzes bildend.  Die Autorin schafft es, auf relativ wenigen Seiten eine Geschichte über vielleicht hundert Jahre zu erzählen, so dicht, so bewegend, dass man am Ende denkt, einen viel umfangreicheren Roman gelesen zu haben. Jede Person der Geschichte steht einem nahe, mit jedem Leben hofft man, immer gefangen in der Atmosphäre. Alle Figuren sind wunderbar beschrieben, so dass man stets ein genaues Bild vor Augen hat, jede hat Stärken und Schwächen, Henriette war gleichwohl meine Favorit in. Wie werde ich sie vermissen. Ich habe die Geschichte innerhalb eines Nachmittags gelesen, jetzt halte ich Ausschau nach weiteren Werken der Autorin

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