Irma Joubert Und über uns die Sterne

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Inhaltsangabe zu „Und über uns die Sterne“ von Irma Joubert

Südafrika 1932 Kate hat es satt, von ihrer Familie in Watte gepackt zu werden. Die ambitionierte Soziologiestudentin aus gutem Hause will sich im Rahmen ihres Studiums mit der Armut unter den Weißen in Südafrika beschäftigen. Dazu muss sie in die Armenvierteln gehen. Doch ihr Vater fürchtet um das Wohl seiner Tochter. Und auch ihr Verlobter hat Bedenken. Kate aber ist hartnäckig. Und so wird ihr schließlich ein Angestellter ihres Vaters als Leibwächter zur Seite gestellt. Der ist zunächst wenig begeistert von seinem neuen Job als 'Babysitter' einer reichen Dame. Aber wie lange kann er dem Charme der jungen Studentin widerstehen? Und was wird Kates Verlobter dazu sagen?

Einblicke in das Leben in Südafrika in der Zeit der Weltwirtschaftskrise!

— mabuerele
mabuerele

Ein sehr schöner Roman

— madamecurie
madamecurie

Die "Vorgeschichte" zu "Das Mädchen aus dem Zug". Wieder ein toller Roman, der mich in seinen Bann gezogen hat!

— Smilla507
Smilla507

Ein außergewöhnlich schöner und tiefgründiger Roman

— pallas
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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. 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    • 779
  • Südafrika 1932

    Und über uns die Sterne
    mabuerele

    mabuerele

    „...Ohne gegenseitiges Vertrauen kann man keine Beziehung aufbauen, man braucht es gar nicht erst zu versuchen...“ Wir schreiben das Jahr 1932. Kate lebt in Südafrika als jüngste Tochter eines Bergbauunternehmers und studiert Soziologie. Ihr Leben scheint vorgezeichnet. Duncan Stafford, Finanzchef ihres Vaters und bester Freund ihres Bruders, gilt als ihr Bräutigam. Den theoretischen Teil ihre Masterarbeit hat Kate beendet. Es geht um die Frage, warum es den armen Weißen in Südafrika nicht gelingt, aus der Kultur der Armut auszubrechen. Um die Arbeit beenden zu können, muss sie Feldforschung betreiben, das heißt, sie muss die Armenviertel von Johannesburg besuchen und mir den Leuten reden. Ihre Familie ist nicht begeistert, doch letztendlich stimmen sie ihrem Vorhaben zu. Sie stellen ihr Bernard Neethling als Schutz zur Seite, Minenarbeiter und einer der führenden Köpfe der Gewerkschaft. Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen Roman geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Kate nimmt ihre Arbeit ernst. Sie möchte nicht nur behütete Tochter aus gutem Haus sein. Allerdings versteht sie, ihren Kopf durchzusetzen. Besonders innig ist die Beziehung zu ihrem Vater. Sie bewundert seine Stärke. Er hatte es als Engländer in Südafrika nie leicht. In Bernard sieht sie Parallelen zu ihrem Vater. Kates Eltern engagieren sich auf sozialem Gebiet. Die Weltwirtschaftskrise geht auch an Südafrika nicht spurlos vorüber. Sie bedeutet Auseinandersetzung mit der Gewerkschaft. Der Schriftstil des Buches ist dem Genre angemessen, hat aber einige Besonderheiten. So ist das Lesen der Dialoge, in denen der Höhergestellte in dritter Person angesprochen wird, gewöhnungsbedürftig, dürfte aber dem Zeitgeist entsprochen haben. Sehr detailliert werden die Verhältnisse im Armenviertel, auf den Diamantfeldern und unter der armen Dorfbevölkerung beschrieben. Kate findet sich plötzlich in Verhältnissen wider, von deren konkreter Existenz sie keine Ahnung hatte. Nach dem ersten Schock beißt sie sich durch. Dabei wird sie auch mit der Vergangenheit ihrer Eltern konfrontiert, die bisher nie ein Thema war. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehören die Dialoge zwischen Kate und Bernard. Sie ermöglichen Einblicke in die unterschiedlichen Lebensverhältnisse, zeigen, wie die gegenseitige Achtung wächst, und zwischen beiden sich langsam eine zarte Beziehung entwickelt. Mit passende Metaphern wird die Landschaft beschrieben. Viel Wert legt die Autorin auf die Wiedergabe von Emotionen. Kates Sehnsucht, Duncans Enttäuschung, die Gelassenheit von Kates Vater und die liebevolle Zuwendung ihrer Großmutter sind nur einige Beispiele dafür. Einzig den Sinn von Kates Arbeit habe ich so ganz begriffen, weil mir die Konsequenzen fehlten. Erst im Laufe der Handlung wird deutlich, dass es auch um Schuld und Vergebung geht. Fragen des Glaubens werden nur sehr vorsichtig angesprochen, spielen aber unterschwellig häufiger eine Rolle. Das dunkle Cover mit dem nachdenklichen Frauenkopf passt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, dass Liebe auch Grenzen überwinden kann, wenn beide Seiten das Ihre dafür tun.

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    • 3
  • Leserunde zu "Und über uns die Sterne" von Irma Joubert

    Und über uns die Sterne
    Arwen10

    Arwen10

    Gerade frisch im francke Verlag erschienen ist das folgende Buch. Ich bedanke mich beim francke Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Und über uns die Sterne von Irma Joubert Zum Inhalt: Südafrika 1932: Kate hat es satt, von ihrer Familie in Watte gepackt zu werden. Die ambitionierte Soziologiestudentin aus gutem Hause will sich im Rahmen ihres Studiums mit der Armut unter den Weißen in Südafrika beschäftigen. Dazu muss sie in die Armenvierteln gehen. Doch ihr Vater fürchtet um das Wohl seiner Tochter. Und auch ihr Verlobter hat Bedenken. Kate aber ist hartnäckig. Und so wird ihr schließlich ein Angestellter ihres Vaters als Leibwächter zur Seite gestellt. Der ist zunächst wenig begeistert von seinem neuen Job als »Babysitter« einer reichen Dame. Aber wie lange kann er dem Charme der jungen Studentin widerstehen? Und was wird Kates Verlobter dazu sagen? Infos Zur Autorin: Irma Joubert lebt in Südafrika. Sie studierte Geschichte an der Universität von Pretoria und war fünfunddreißig Jahre lang Lehrerin an einem Gymnasium. Nach ihrer Pensionierung begann sie mit dem Schreiben. Die Historikerin liebt es, gründlich zu recherchieren und ihre Romane mit detailreichen Fakten zu untermauern. In ihrer Heimat und den Niederlanden haben sich ihre historischen Romane zu Bestsellern entwickelt und sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Falls ihr eines der 6 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 06. Oktober 2015, 24 Uhr mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

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    • 95
  • Schade, dieses Buch hat meinen Lesegeschmack so gar nicht getroffen

    Und über uns die Sterne
    LEXI

    LEXI

    31. December 2015 um 00:52

    „Sie hat eine Rundreise durch Amerika gemacht, sie hat ein Internat in der Schweiz besucht, ist in den Alpen Ski gelaufen und hat Weihnachten in London gefeiert – aber sie hat keine Ahnung, wie die Welt aussieht, die keine fünfzehn Kilometer von ihrem Zuhause entfernt ist.“ Irma Joubert erzählt im vorliegenden Buch die Geschichte der Kate Woodroffe, die im Südafrika des Jahres 1932 ein wohlbehütetes und sorgenfreies Leben führt. Als ambitionierte Soziologiestudentin aus gutem Hause reift in ihr der Plan, für ihre Masterarbeit eine Feldforschung zu betreiben. Kate möchte ihre heile Welt erstmals verlassen und einige Wochen lang die Armut unter den Weißen Südafrikas erforschen. Ihr Vater John stellt ihr seinen Angestellten Bernard Neethling als Begleiter zur Verfügung. Aufgrund seiner Körpergröße, seines muskulösen Körpers und seiner Zuverlässigkeit erachtet Kates Vater den jungen Minenarbeiter als geeigneten Beschützer für seine Tochter. Kate erhält Einblicke in die Welt der armen Bevölkerung, lernt beeindruckende Persönlichkeiten kennen, die ihr Leben und ihr gesamtes Hab und Gut mit den Ärmsten teilen, und verändert dadurch ihren Blickwinkel. Nach Abschluss ihrer Forschungsarbeit ist die Verlobung mit dem Finanzchef eines großen Bergbauunternehmens namens Duncan Stafford geplant. Doch Kates Faszination für Bernard weicht bald tieferen Gefühlen für den jungen Mann und sie fühlt, dass sie sich entscheiden muss… Ich habe dieses Buch aufgrund des Klappentextes und einigen Leseempfehlungen die Autorin Irma Joubert betreffend gelesen, muss aber gestehen, dass ich persönlich vom Inhalt enttäuscht war. Da mir die Tatsache bekannt war, dass hier eine etliche Monate währende Geschichte im Präsens wieder gegeben wird, habe ich dieses höchst störende Element bei meiner Bewertung außer Acht gelassen. Dennoch konnte ich dem Schreibstil in keiner Weise irgendetwas Positives abgewinnen. Die zum Teil abgehackten Sätze, vor allem aber die Tatsache, dass die Protagonistin ihre Mitmenschen (wie z.B. ihren Vater John, ihre Mutter Susan, Nanna usw.) sehr oft in der dritten Person anspricht, war für mich äußerst befremdlich und störte meinen Lesefluss immens. Ich habe diese eigenartige Art zu kommunizieren in bislang keinem einzigen Buch gelesen und mochte es überhaupt nicht. Dazu kamen handelnde Personen, von denen es keine schaffte, mich emotional einzubeziehen, ich empfand sie wenig glaubwürdig. Die Figuren dieses Buches wurden für meinen Geschmack eher oberflächlich skizziert und ich hatte nach der letzten Seite das Gefühl, viel zu wenig über sie erfahren zu haben. Dazu kam eine Handlung, die mein Interesse während der Lektüre nicht aufrechterhalten konnte, die keinerlei Spannungsfaktor für sich zu beanspruchen schien und streckenweise sogar äußerst langatmig war. Positiv empfand ich die Tatsache, dass man durch Kates Feldforschung einen kleinen Einblick in das Leben der armen weißen Bevölkerung Südafrikas erhielt. Mag sein, dass bislang alle Rezensenten von diesem Buch begeistert waren, meinen persönlichen Lesegeschmack hat es jedoch leider überhaupt nicht getroffen.

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  • Und über uns die Sterne von Irma Joubert

    Und über uns die Sterne
    madamecurie

    madamecurie

    08. November 2015 um 20:20

    Buchcover:Südafrika 1932 Kate hat es satt, von ihrer Familie in Watte gepackt zu werden. Die ambitionierte Soziologiestudentin aus gutem Hause will sich im Rahmen ihres Studiums mit der Armut unter den Weißen in Südafrika beschäftigen. Dazu muss sie in die Armenvierteln gehen. Doch ihr Vater fürchtet um das Wohl seiner Tochter. Und auch ihr Verlobter hat Bedenken. Kate aber ist hartnäckig. Und so wird ihr schließlich ein Angestellter ihres Vaters als Leibwächter zur Seite gestellt. Der ist zunächst wenig begeistert von seinem neuen Job als 'Babysitter' einer reichen Dame. Aber wie lange kann er dem Charme der jungen Studentin widerstehen? Und was wird Kates Verlobter dazu sagen? Das war wieder ein sehr schöner Roman der sich sehr flüssig Lesen ließ.Kate ist unterwegs mit Bernard und er zeigt ihr das ganz schlimme elend ,wie die Armen Menschen wie sie wohnen mit oder ohne Arbeit,was es zu Essen gibt.Natürlich sah es Kates Verlobter Duncen nicht gerne wenn seine Verlobte mit Bernard mit ihr unterwegs ist.Sie entpfinden sehr viel füreinander ,aber es steht wieder reich und arm ,das nicht unbedingt zusammen gehört.Kates Eltern und Großeltern sind sehr symphatisch und bis es mal mit Bernard und Kate zum Heiraten kommt dauert es schon eine zeitlang.Danke das ich dieses tolle Buch lesen durfte.

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  • Einfach ein tolles Buch

    Und über uns die Sterne
    Imoagnet

    Imoagnet

    08. November 2015 um 12:10

    Der Titel des Buches lies mich aufhörchen und weckte mein Interesse. Er klang so nach Freiheit, aber auch nach Verbundenheit und Liebe. Im Klappentext erfuhr ich, dass es in dem Buch um eine junge Frau geht, die in den 1930er Jahren in Südafrika Forschungen anstellen möchte, um herauszufinden, warum die „armen Weißen“ arm bleiben und das oft über mehrere Generationen hinweg. Als ich das Buch dann las, war ich sofort in seinen Bann gezogen. Kate bekommt von ihrem Vater den Angestellten Bernard zur Seite gestellt. Er soll sie einerseits beschützen, andererseits soll Kate ihm ein wenig der Gehirnwäsche unterziehen, weil er ein wichtiger Mann in der Gewerkschaft ist. Und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf. Kate taucht das erste Mal in die Kreise der Armen ein. Das ist für sie nicht so einfach. Für ihre Forschungsarbeit reicht es auch bald schon nicht mehr aus, dass sie in der näheren Umgebung ihre Studien betreibt, sondern sie muss ins entfernte Umland. Wieder an ihrer Seite: Bernard. Auch privat geht es turbulent bei Kate zu: ihr Verlobter Duncan hat ihr endlich einen Heiratsantrag gemacht. Doch soll sie den annehmen? Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Beim Lesen kam ich in so eine Wohlfühlstimmung. Außerdem war es an manchen Stellen sehr romatisch, an anderen wieder sehr traurig bzw. herzzerreißend. Mir haben auch die vielen kleinen „Geschichten“ innerhalb der Geschichte gefallen, die am Schluss ein großes Ganzes wurden. Die einzelnen Charaktere werden in dem Buch sehr gut beschrieben und ich konnte mich sowohl in die damalige Oberschicht, wie auch in die Unterschicht einfühlen. Das sind so unterschiedliche Welten: die Armen wünschen sich oft, dass sie Geld hätten, denn dann wären sie wahrscheinlich glücklich. Aber die Menschen aus der Oberschicht sagen: „Wenn man Sehnsucht hat, ist Geld nur ein notwendiges Übel, mit dem man aber die Sehnsucht nicht stillen kann.“ Ich bin begeistert von diesem Buch und tatsächlich ein wenig wehmütig, dass es nun ausgelesen ist.

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  • Wieder ein wundervoller Roman von Irma Joubert!

    Und über uns die Sterne
    Smilla507

    Smilla507

    Südafrika 1932 Die Wirtschaftskrise hält das Land im Würgegriff. Davon weitgehend unbehelligt führt die 22jährige Kate Woodroff ein wohlbehütetes Leben. Ihr Vater ist ein erfolgreicher und vermögender Geschäftsmann, der ihr ein Soziologiestudium ermöglicht hat. Nun steht Kate vor ihrer Abschlussarbeit. Sie möchte herausfinden, warum manche Weiß-Afrikaner in Armut leben und ob sie die Möglichkeiten haben die Armut zu überwinden. Diese Forschungsarbeit führt Kate mit Bernard zusammen, der in der Firma ihres Vaters angestellt ist. Er soll ihr helfen und auf sie aufpassen, wenn sie die ärmeren Gegenden bereist und die Armen befragt. Dies stößt bei Kates Verlobtem und Bernard auf wenig Gegenliebe. Vor allem Bernard hat eigentlich besseres zu tun, als einen auf „Kindergarten“ zu machen... Wie schon bei Irma Jouberts erstem Roman „Das Mädchen aus dem Zug“ musste ich mich zu Beginn an ihre spezielle Schreibweise gewöhnen. Diese ist nämlich im Präsens und Kate spricht mit ihren Eltern und anderen Respektspersonen ganz anders, als wir das heute tun. Aber ich wusste, dass ich mich daran gewöhnen würde – und so war es auch! Schon nach kurzer Zeit hatten mich Charme und Eindringlichkeit von Jouberts Schreibstil gefangen genommen. Die Autorin beschreibt ein Stück südafrikanischer Geschichte und zeigt anhand von Kate und Bernard die Unterschiede zwischen arm und reich, zwischen Engländern und Südafrikanern, auf. Man merkt dem Roman an, dass sie Geschichte studiert hat. Das Ende und die eingewobene Liebesgeschichte sind schon bald recht vorhersehbar, aber ich konnte mich nur schwer dem Sog der Handlung entziehen. Nach und nach dämmerte mir, dass hier quasi die Vorgeschichte zu „Das Mädchen aus dem Zug“ erzählt wird. Die Charaktere wurden sehr gut herausgearbeitet, jeder hat so seine Eigenheiten, das gefiel mir sehr gut. Auch wenn Kate mir ziemlich naiv vorkam, wurde sie mir doch immer sympathischer. Die Zeit der Dreißiger Jahre und die südafrikanische Lebensweise machen diesen Roman sehr interessant. Im Gegensatz zu ihrem ersten Roman ist „Und über uns die Sterne“ vom christlichen Glauben durchzogen. Kates Familie ist gläubig, man geht zur Kirche und in Gesprächen fließt das eine oder andere darüber ein – dies alles aber m.E. den damaligen Lebensgewohnheiten angepasst und authentisch. Fazit: Für alle Leser, die „Das Mädchen aus dem Zug“ verschlungen haben, ist „Und über uns die Sterne“ ein Lesemuss und –genuss. Allen anderen möchte ich die Romane von Irma Joubert wärmstens ans Herz legen. Sie sind eine Entdeckung wert!

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    • 2
  • Gott sieht und liebt jeden.

    Und über uns die Sterne
    Dominika

    Dominika

    03. November 2015 um 19:39

    Meine Beschreibung: Kate ist 22 Jahre alt und möchte während ihres Studiums erforschen, weshalb die armen Weißen Südafrikas nicht aus ihrer Armut heraus kommen. Dazu muss sie unbedingt in ein Armenviertel gehen und die Menschen dort ausfragen. Doch so einfach ist es nicht. Zuerst scheint ihr geliebter Vater und Verlobter dagegen zu sein, aber dann, nach langem Zureden lässt ihr Vater sie gehen. Er engangiert für sie einen Leibwächter. Bernard Neethling. Bernard kommt ebenfalls aus armen Verhältnissen und ist den Reichen sehr misstrauisch. Kate nicht ausgeschlossen. Kates Verlobter, Duncan, sieht nicht gern Bernard an Kates Seite und später erst recht nicht, als er und die anderen merken, dass Kate mehr für Bernard empfindet, als es eigentlich sein darf. Bernard begleitet Kate an mehrere Orte, hilft seinem Schützling in der Fremde und der trostlosen Armut zurecht zu kommen und entdeckt mit der Zeit seine Gefühle für sie. Doch diese Liebe, wie stark sie auch ist, sie darf nicht sein. Kate ist eine Lady, dem Luxus gewöhnt. Und Bernard ist ein armer Mann, der ihr nichts bieten kann. Wie soll diese Liebe überleben? Kates Mutter ging früher einmal den selben Weg. Hat sich trotz Hindernisse für ihren Mann entschieden. Doch diese Entscheidung hatte seinen Preis. Wird Susan den ersehnten Frieden finden? Meine Meinung: Dieses Buch ist wirklich empfehlenswert. Ich habe es so gern gelesen. Das Buch ist in Gegenwart geschrieben. Für manche vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber ich hatte damit keine Probleme. Mein Problem war ziemlich am Anfang, als so viele Namen im ersten Kapitel auf mich zu kamen, dass ich eine Weile sortieren musste, wer wer ist. Aber dann im zweiten und dritten Kapitel bekam ich langsam den Überblick. Die politischen Reden fand ich auch nicht besonders einfach zu verstehen. Musste sie meistens überfliegen. Aber es waren nicht viele und deshalb sehe ich darin keinen Grund, das Buch nicht zu lesen. Was mir an dieser Geschichte super gefallen hat ist, sie ist einfach geschrieben,spannend, hat einen Ablauf, der dem Leben sehr nah ist und ist unschuldig. Zwei junge Menschen verlieben sich in einander. Aber der Reichtum und die Armut stehen zwischen ihnen. Die Figuren Kate, Bernard, Susan und Kates Großeltern wurden mir von Anfang an sehr sympathisch. Kate ist jung, liebt es zu lernen und hat ein klares Ziel vor Augen. Ihren Master zu machen. Trotz ihrer Gefühle zu Bernard versucht sie ihr Schicksal ohne ihn zu akzeptieren. Schmolt oder zickt nicht herum, wie manche andere Mädchen an ihrer Stelle getan hätten, nur weil die Liebe ihres Lebens gegen sie entschieden hat. Bernard ist in armen Verhältnissen aufgewachsen. Ist fleißig und lernt nebenher, um etwas später daraus zu machen. Die Realität bleibt vor seinen Augen. Kate ist ein reiches Mädchen und selbst in hundert Jahren könnte er ihr nie das Wasser reichen. Susan hat zwei Kinder (in diesen Jahren, 1932), hatte man eigentlich mehr) und liebt sie über alles. Sie findet Zeit für ihre Tochter. Liest in ihrem Gesicht und Verhalten wie es ihrem Kind geht und lässt Kate in ihrem Kummer nicht allein. Sie ist eine liebevolle Mutter. Kates Großeltern sind alt und allein auf ihrem Hof. Die Arbeit auf dem Hof können sie nicht mehr so verrichten, wie früher. Und einen Sohn oder Erben haben sie auch nicht, der später den Hof übernehmen soll. Doch Gott hat einen Plan und lässt die beiden nicht im Stich. Diese Geschichte `Und über uns die Sterne´ erzählt eine Geschichte von Liebe (zwischen Kate und Bernard), Hass (Krieg zwischen den Engländern und den Buren im 1. Weltkrieg) und Vergebung. Irma Joubert ist das Werk wirklich gut gelungen. Ich kann den christlichen Roman `Und über uns die Sterne´ von Irma Joubert wirklich jedem empfehlen.

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  • Über uns die Sterne

    Und über uns die Sterne
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    02. November 2015 um 17:54

    Der Schreibstil ist gut. Als Leser bin ich nach dem ersten beiden Kapiteln gut in das Buch hereingekommen. Wir lernen Kate kennen, die im Südafrika vergangener Tage lebt. Sie wächst gut behütet und ich reichen Verhältnissen auf, hat einen erfolgreichen Verlobten und sollte eigentlich zufrieden sein. Wenn sie sich nicht nur nach Bildung sehnen würde, sondern auch den Mut fasst, über den Tellerrand hinauszusehen. Ich mag Kate. Ihre Gefühle und Gedanken kann ich oft nachvollziehen. Sie ist eine nette junge Frau und es hat Spaß gemacht, mitzuerleben wie sie sich verliebt. Aber auch, wie sie mit der Armut konfrontiert wird und ihre vorherigen Ansichten überdenkt. Beide sind nicht perfekt und haben liebenswerte "Macken".  Insgesamt kann ich sagen, dass die Personen genug Tiefgang haben um den Leser zu überzeugen. Ein bisschen ins Herz geschlichen hat sich natürlich auch Berhard bei mir. Er erklärt ihr die Schönheit der einfachen Dinge und stellt sich bei mancherlei Sachen ziemlich komisch an. Mir ist aufgefallen, dass die Beschreibungen der Umgebung gut gelungen sind. Aber auch das Aufeinandertreffen der Beiden hat mir mehr als einmal ein kleines Lächeln auf die Lippen gezaubert. Der Glauben der Familie spielt in diesem Buch auch eine Rolle. Jedoch wird der Leser damit nicht überschüttet, sondern das Buch ist durch die christliche Lebensweise so geprägt, dass es sehr authentisch wirkt.   Besonders der Schluss hat mich begeistert ( wenn auch vorhersehbar) , während ich es zwischendurch einmal ein bisschen langatmig fand.   Fazit: Empfehlenswertes Buch

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  • Soziale Unterschiede überwinden

    Und über uns die Sterne
    pallas

    pallas

    01. November 2015 um 11:29

    Die Handlung des Romans spielt in Südafrika um das Jahr 1932. Kate Woodroffe ist Soziologiestudentin und kommt aus reichem Haus. Im Rahmen ihrer Masterarbeit, die sie gerade verfasst, möchte sie erforschen weshalb arme Menschen nicht aus der Kultur der Armut ausbrechen. Hierzu will sie eine gewisse Zeit in dieser Gesellschaftsschicht verbringen, um die Lebensumstände und -auffassungen möglichst nahe zu erleben. Ihre Familie ist über ihre Ambitionen natürlich recht besorgt und so stellt ihr Vater einen jungen Mann Namens Bernhard Neethling als Schutz zur Seite. Bernhard stammt aus sehr armen Verhältnissen, hat jedoch noch großes für sein Leben vor. So holt er neben der täglichen Arbeit seinen Schulabschluss nach. Noch dazu sieht er blendend aus. Es fällt Bernhard sehr schwer sich für die von ihm verlangte Beschützerrolle zu begeistern und gefällt ihm nicht, seine Zeit ausgerechnet dafür zu verschwenden, ein reiches und obendrein verwöhntes Mädchen zu beschützen.  Jedoch lässt er sich schließlich von Kates Vater überreden. Kate gelingt es mit Bernharnds Hilfe die richtigen Kontakte für ihre wissenschaftliche Arbeit zu finden und sie ist von den katastrophalen Bedingungen unter denen die verarmte Schicht leben muss am Boden zerstört. Mit so viel Elend hat sie einfach nicht gerechnet. Doch Kate ist tapfer und ringt sich dazu durch auch die unter besonders widrigen Verhältnissen arbeitenden Menschen in Diamantfeldern und Landwirtschaft zu erleben. Im Zuge ihrer Recherchen kommen sich Bernhard und Kate näher, doch was ist zu tun, sie beide stammen  aus zwei sehr verschiedenen Welten  und Kate ist obendrein standesgemäß liiert und so gut wie verlobt . Als ihre Mutter den Kummer ihrer Tochter bemerkt, erzählt sie ihr ihre Familiengeschichte, die sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannte. Kate konnte gar nicht ahnen was sie letzendlich durch ihre Recherchen alles ins Rollen bringt und wieviele Menschen in dieser Geschichte verwickelt sind. Gelingt es den Menschen trotz großer Unterschiede sich dennoch die Hand zu reichen? Irma Joubert gelang es erneut ein emotional packendes, außerordentlich interessantes und auf hervorragende Weise in sich schlüssiges Buch zu schreiben. Mit großem Mut und Engagement hat sie ein nicht einfach zu erschließendes Thema - die Armut von Menschen - aufgegriffen und deren Ursachen und Folgen erörtert. Ich hätte nie gedacht, dass ein derart tiefgründiger und nachdenklich stimmender Roman so packend, spannend und kurzweilig sein kann. Die Autorin versteht es den geneigten Leser über ihre leichte, klare und lebendige Sprache so in die Lektüre zu vertiefen, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Die geschickt in die Thematik eingewobene Story erhöht die Spannung noch zusätzlich und gibt dem letzendlichen Ziel der Geschichte eine ganz besonders persönliche Note. Die liebevoll modellierten Personen wachsen einem förmlich an's Herz und man möchte immer noch eine Seite weiter lesen, um zu erfahren, wie sich denn nun das dargestellte Leben im Rahmen der damaligen Zeit weiter entwickeln wird. In meinen Augen halte ich einen sehr guten Roman mit einer großen und guten Botschaft in meinen Händen: Vergebung. Irma Joubert hat ein hervorragendes Werk geschaffen, spannend und informativ zu Gleich. So möchte ich mich beim Francke Verlag für die Publikation dieses sehr schönen und bereichernden Buches herzlich bedanken.

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