Irma Krauß Sonnentaube

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Inhaltsangabe zu „Sonnentaube“ von Irma Krauß

Von den Wirren der Liebe und der Kunst, erwachsen zu werden

Madeleine war schon öfter verliebt, aber noch nie so wie in Kai. Sonnentaube nennt er sie, und ihre Knie werden weich, wenn er sie küsst. Wunderschön ist das, aber auch kompliziert. Schließlich ist sie erst 14, er dagegen schon Student ... Und auch zu Hause schlagen die Wogen hoch: Das Glück der Eltern, Madeleines eigenes – plötzlich steht alles auf dem Spiel.

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  • Rezension zu "Sonnentaube" von Irma Krauß

    Sonnentaube

    Elisabeth87

    24. September 2011 um 13:09

    Klappentext: Madeleine war schon öfter verliebt, aber noch nie so wie in Kai. Wenn er sie küsst, werden ihre Knie weich. Das ist zwar wunderschön, aber es ist auch kompliziert. Schließlich ist sie erst vierzehn, er dagegen studiert schon an der Musikhochschule. Auch zu Hause ist alles nicht so einfach. Das Glück der Eltern, ihr eigenes - plötzlich steht alles auf dem Spiel. Meine Meinung: Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen, hatte ich keine Ahnung, dass es der Nachfolgeband zu „Meerhexe“ ist, allerdings kann man dem Buch auch gut folgen, wenn man das erste Buch nicht gelesen hat, da man gut eingeführt wird und man die Charaktere schön langsam kennen lernt. Man merkt als Leser sehr schnell, dass Madeleine Gefühle für den Gesangsstudenten Kai hat, da sie immer nach ihrer Gesangsstunde noch ein bisschen trödelt, in der Hoffnung, ihm über den Weg zu laufen. Schließlich scheint Kai ihre Liebe auch zu erwidern, allerdings nicht so, wie Madeleine das gerne hätte, sie wäre zufrieden, ihn zu sehen und mit ihm Händchen zu halten, einen Spaziergang zu machen und sich eben besser kennen zu lernen. Bald merkt sie jedoch, dass Kai immer nur auf dem Weg zum Bahnhof Zeit für sie hat und dass sie offenbar sehr viel mehr für ihn empfindet, als er für sie. Irma Krauß beschreibt sehr gut die Gefühle und Probleme der ersten Liebe, geht auf die Differenzen ein, die sich durch den großen Altersunterschied ergeben und zeigt, dass Madeleine eher noch mit ihrem Alltag als 14-jährige Schülerin beschäftigt ist und Kai einfach nicht zu ihr passt. Vor allem seine Reaktion auf die Enthüllung ihres wahren Alters hat mir deutlich gezeigt, dass Kai nichts für Madeleine ist und sie sich vermutlich sehr viel besser fühlen würde, wenn sie Schluss mit ihm machen würde. Aber das ist noch nicht alles, gleichzeitig gibt es auch Probleme zu Hause und mit der Verwandtschaft, die Madeleine zusätzlich noch belasten. Da kommt die Skate Night gerade recht, wo sie sich als Sängerin bewirbt. Ich muss sagen, dass mir die Unterstützung der Klasse wirklich gut gefallen hat. So eine Klassengemeinschaft hätte ich mir als Schülerin auch gewünscht, und wenn ich mich so umsehe und die Erzählungen meiner Freunde aus der Schulzeit abgleiche, dann fragt man sich unwillkürlich, ob es so gute Klassengemeinschaften in der Realität auch gibt oder ob man diese nur noch in Jugendbüchern findet… Fazit: Dieses Buch fließt richtig schön, teilweise habe ich die erwähnten Musikstücke auf Youtube eingegeben, um einfach besser zu verstehen, wovon die Rede ist bei den Musikstücken. Da wäre mal eine CD zum Buch meiner Ansicht nach eine echte Bereicherung gewesen. Lässt man diesen Wunsch mal beiseite, handelt es sich bei „Sonnentaube“ um ein ernsthaftes Buch, das die Probleme des Heranwachsens gut beleuchtet und aber auch zeigt, wie sich Madeleine im Laufe der Zeit entwickelt und dass es sehr schwer sein kann, eine Entscheidung zu treffen, die zwar der Mutter hilft, aber der Familie eben genau diese nimmt. Wer ein Buch lesen will, dass zum Nachdenken anregt, hat mit „Sonnentaube“ sicher die richtige Wahl getroffen! Da es für mich allerdings Bücher gibt, die mich insgesamt mehr berührt haben, erhält dieses Buch 3 Sterne von mir.

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