Irmela Erckenbrecht

 4,1 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Probier's vegan, Die Kräuterspirale und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Irmela Erckenbrecht

Irmela Erckenbrecht wurde 1958 in Kassel geboren. Nach dem Abitur studierte sie Anglistik in Göttingen und Bristol. Seit 1984 ist sie als literarische Übersetzerin und seit 1994 auch als freiberufliche Buchautorin selbstständig. 1995 bekam sie den Förderpreis für Literatur des Landes Niedersachsen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Spielgarten (ISBN: 9783895663130)

Der Spielgarten

Neu erschienen am 26.04.2021 als Hardcover bei pala.
Cover des Buches Auf Veggiekurs durch die Schwangerschaft (ISBN: 9783895664113)

Auf Veggiekurs durch die Schwangerschaft

Neu erschienen am 08.03.2021 als Hardcover bei pala.
Cover des Buches Querbeet (ISBN: 9783895664045)

Querbeet

Erscheint am 01.08.2021 als Taschenbuch bei pala.

Alle Bücher von Irmela Erckenbrecht

Cover des Buches Die Kräuterspirale (ISBN: 9783895662904)

Die Kräuterspirale

 (4)
Erschienen am 01.05.2012
Cover des Buches Probier's vegan (ISBN: 9783895666773)

Probier's vegan

 (4)
Erschienen am 06.02.2017
Cover des Buches Farbstark mit sevengardens (ISBN: 9783895663703)

Farbstark mit sevengardens

 (2)
Erschienen am 06.08.2020
Cover des Buches Teenager auf Veggiekurs (ISBN: 9783895663215)

Teenager auf Veggiekurs

 (1)
Erschienen am 01.12.2020
Cover des Buches Wie baue ich eine Kräuterspirale? (ISBN: 9783895662201)

Wie baue ich eine Kräuterspirale?

 (1)
Erschienen am 01.08.2016
Cover des Buches Erbsenalarm! (ISBN: 9783895666735)

Erbsenalarm!

 (1)
Erschienen am 17.02.2017
Cover des Buches So schmeckt's Kindern vegetarisch (ISBN: 9783895663048)

So schmeckt's Kindern vegetarisch

 (1)
Erschienen am 01.01.2012

Neue Rezensionen zu Irmela Erckenbrecht

Cover des Buches Die Kräuterspirale (ISBN: 9783895662904)A

Rezension zu "Die Kräuterspirale" von Irmela Erckenbrecht

Für mich das Standardwerk zum Thema Kräuterspirale
Aromafeevor einem Jahr

Ich habe danach meine Kräuterspirale gebaut. Super fand ich die konkrete Bauanleitung und die zahlreichen praktischen, leicht umsetzbaren Tipps.

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Cover des Buches Zucchini (ISBN: 9783895661310)abuelitas avatar

Rezension zu "Zucchini" von Irmela Erckenbrecht

vor vielen Jahren.....
abuelitavor 4 Jahren

Vor vielen Jahren als meine Mutter noch lebte und regelmässig eine absolute Zucchini Schwemme in ihrem Garten hatte, habe ich mir dieses kleine Büchlein gekauft.

Es leistet mir auch heute noch immer wieder gute Dienste; haben doch regelmässig Bekannte oder Nachbarn zu viele dieser Früchte in ihrem Garten. Der Ertrag dieser Pflanzen wird eben nach wie vor unterschätzt….

Hier mit all den – vegetarischen – Rezepten findet man Abhilfe. Von der knackigen Vorspeise bis zum cremigen Dessert ist alles vorhanden. Einfach zu zubereiten, lecker schmeckend !

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Cover des Buches Farbstark mit sevengardens (ISBN: 9783895663703)A

Rezension zu "Farbstark mit sevengardens" von Irmela Erckenbrecht

Die zauberhafte Welt der Naturfarben
Amariannevor 4 Jahren

Die zauberhafte Welt der Naturfarben

Die Autorin Irmela Erckenbrecht und der Autor und Künstler Peter Reichenbach, Begründer von »sevengardens«, haben mit ihrem Buch ein beeindruckendes Werk geschaffen.
Es bietet tiefe Einblicke in die Aktivitäten von »sevengardens«, das als UNESCO-Projekt weltweit allen farb- und färbebegeisterten Menschen den engen Bezug zu regionalen Färberpflanzen und das Wissen über nachhaltigen Anbau und Verwertung vermittelt.

Interessant, wie das Projekt sich Dank spannender Workshops Jahr für Jahr weiter ausdehnt, die Menschen in seinen Bann zieht und sogar Existenzen aufbaut. Ob Groß oder Klein, jeder kann sofort mitmachen und sich einbringen.

Noch nie habe ich ein Buch auf eine Art und Weise gelesen wie »Farbstark mit sevengardens«. Zunächst begann ich vorwitzig hin und her zu blättern, um mir Fotos anzusehen. Sie sind nicht nur farbstark, wie der Titel des Buches verspricht, sondern auch informativ. Ich schlug ganz hinten im Buch eine Seite auf und landete im Kapitel ‚Tinte‘.
Die Kalligrafie von Peter Reichenbach faszinierte mich sofort. Je länger ich sie betrachtete, desto plastischer erschien sie mir.

Und schon blieb ich im zugehörigen Text hängen und erfuhr, mit welchen Zusatzstoffen aus Pflanzensaft-Tinte die tiefschwarze Kalligrafie-Tinte entsteht und wie den Schalen der Fair-Trade- Bananen eine außerordentlich intensive schwarze Tinte entlockt werden kann.
Das war Neuland für mich, da sich meine Erfahrungen bisher auf das Färben von T-Shirts und Bemalen von Seidenschals beschränkte.

Dann fiel beim Weiterblättern mein Blick auf ein Foto mit vielen Kussmündchen in verschieden Rottönen. Ich musste einfach sofort erfahren, was es damit auf sich hatte. Es entstand in einer ungewöhnlichen Schulstunde. Statt herkömmlichen Chemieunterrichts, bot der Künstler Peter Reichenbach zur großen Begeisterung der 14-15-jährigen Schüler das Hantieren mit Pflanzen und Mischsubstanzen an. Pflanzliche Kosmetik-Utensilien aller Art kamen dabei heraus und die Jugendlichen lernten spielerisch wie viel das eben doch mit Chemie zu tun hatte.

Je mehr Fotos ich nach und nach bewunderte und je mehr Kapitel ich aus dem lebendig und mitreißend geschriebenen Buch las, desto stärker wurde mein Interesse geweckt an der Färberkunst mit selbst hergestellten Farben aus der Natur.

Also, Buch zu und alles auf Anfang!

Man erfährt, dass seit Menschengedenken der Drang besteht, sich in Bildern und Farben auszudrücken, wie schon die Felsbildmalerei in der Steinzeit zeigt. Mit jedem Zeitsprung wurden die Farben vielseitiger und intensiver und fanden für Wandmalereien ebenso Verwendung wie für Körperbemalung und Färben von Stoffen. Interessant, wie Färberei und Farben die Kultur beeinflussen und umgekehrt.

Dann lässt mich Peter Reichenbach an seinen abenteuerlichen Farbreisen teilhaben. Auf halsbrecherischen, selbst konstruierten Fahrzeugen durchquerte er die Sahara und begeisterte sich an den wechselnden Farbtönen des Wüstensandes.
Einige Jahre später zog es ihn zu einem seiner Sehnsuchtsziele, nach Afghanistan zum Karakorum-Hochgebirge. Dort zeigte er sich von dem einzigartigen Blau des Lapislazuli, der in den Bergminen gewonnen wird, so fasziniert, dass ihn seine gastfreundliche Familie in ihr Geheimnis einweihte, wie man diese Farbe aus Pflanzen, Sand und Feuer naturnah nachahmen kann.

Bei den Zulus in Südafrika stieß der Künstler bei einem Workshop zunächst auf große Zweifel. Warum sollten sie von der ‚Weißnase‘ etwas lernen, was sie selbst doch längst schon wussten? Aber schnell stellte sich heraus, dass jeder vom anderen etwas lernen konnte.
Welche Erdteile Reichenbach auch bereiste, ob Europa oder ferne Kontinente, er agierte stets als Lernender und Lehrer zugleich.

Man kommt beim Lesen aus dem Staunen nicht heraus, welch phantastische Farben aller Nuancen und für alle Ansprüche auf pflanzlicher Basis gewonnen werden können.
So lassen sich zum Beispiel Aquarell- oder Ölfarben ebenso problemlos herstellen wie Wachsmalstifte, Tinte, Stofffarben oder Lebensmittelfarben und last not least sogar selbst gemachte dekorative Kosmetik und attraktive Haarfarben.
Eine mehrseitige Tabelle mit Färberpflanzen samt Farbeffekten leistet Starthilfe.

Ich kann das Buch wirklich wärmstens empfehlen, denn es ist für jeden etwas dabei, das ihn seine künstlerische oder praktische Seite ausleben lässt.
Marianne J. Voelk

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