Irmengard Hofmann , Berthold Heigl OSB Schmankerln aus dem Bauernjahr

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Inhaltsangabe zu „Schmankerln aus dem Bauernjahr“ von Irmengard Hofmann

Ein Koch- und Lesebuch, nicht nur zum Nachkochen, sondern auch zum Blättern, Studieren und Entspannen, das ist das neue Werk von Irmengard M. Hofmann. Nach „Gesegnete Mahlzeit! Gutes und Gesundes aus der Klosterküche“ und „Himmlische Mehlspeis! Kuchen, Torten und historische Süßspeisen aus der Klosterküche“ sammelte die Autorin im Rahmen eines großen Rezeptwettbewerbs bäuerliche und klösterliche Traditionsrezepte, die saisongemäß mit regionalen Produkten Abwechslung in das Küchenjahr bringen. In den hier gesammelten Schmankerln spiegelt sich die traditionelle Küchenkultur, die in der bäuerlichen und klösterlichen Küche ihre Wurzeln hat. Die Sehnsucht nach fast vergessenen Rezepten, nach Speisen aus der Kindheit, nach Großmutters Küche, führt zurück zu bodenständigen, ehrlichen, jahreszeitgemäßen und regionalen Gerichten, die etwas adapiert an die heutigen Gepflogenheiten leicht nachzukochen sind und die nach dem schmecken, was darin verarbeitet wurde. Für ihr neues, von Abt em. Berthold Heigl im Stift und im barocken Hofgarten Seitenstetten fotografiertes Kochbuch, durfte Irmengard M. Hofmann alle Rezepte mit den Teams der Stiftsküche und des Restaurants des Stiftsmeierhofes erproben. Eine Besonderheit dieses Schmankerlbuches sind die Geschichten und Gebräuche übers Bauern- und Kirchenjahr aus der Erinnerung von Abt em. Heigl, die zusätzliches Lesevergnügen bereiten, eigene Erinnerungen wecken und die Generationen ins Gespräch bringen.

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    Schmankerln aus dem Bauernjahr
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    11. December 2013 um 09:32

    Mit diesem Buch hält man nicht nur ein Koch- und Backbuch in den Händen, sondern auch ein paar Erinnerungen aus der Kindheit von Abt Em. Berthold Heigl. Er erzählt in kurzen Artikeln vom Leben in Mittereggeben. So erfährt man zum Beispiel von Bräuchen, die sich zwischen Brautaltar und Hochzeitsnacht abspielen oder auch von Glauben und Aberglauben. Das Buch führt nicht nur kulinarisch durch das ganze Jahr, sondern erzählt auch von den Bräuchen zu einigen kirchlichen Feiertagen. Es ist ein österreichisches Koch- und Backbuch, so dass man von Anfang an darauf gefasst sein muss, dass nicht auf Anhieb alles gleich verstanden wird. So ging es mir nämlich. Doch dank des Glossars war mir recht schnell klar, dass mit Kren Meerrettich gemeint ist, mit Powidl Pflaumenmus und Risibisel Johannisbeeren sind. Nur gut, dass es das Glossar gibt, ich wäre an manch einer Stelle aufgeschmissen gewesen. Die Zutaten der Rezepte sind so ausgewählt, dass sie saisongemäß auf dem Feld zu finden waren und jederzeit zum Einsatz gebracht werden konnten.  Es wird sehr viel mit Gemüsen und Kartoffeln zubereitet, vor allem was die heimische Vegetation anbietet. Mit Gewürzen, ein wenig Käse, Kräutern und viel Sahne, bzw. Obers oder Sauerrahm werden die Gerichte vervollkommnet. Die österreichische Küche arbeitet sehr viel mit Sahne oder Sauerrahm, sie ist also keine Diätküche, aber auf alle Fälle eine ausgesprochen schmackhafte. Einen kleinen Einblick erhält der Leser auch in das Leben in einem Kloster, was das Essen angeht. Zu den ausgewiesenen Rezepten gibt es auch traditionelle zum Nachkochen, die einfach, schnell und preiswert zubereitet werden können. Das Buch ist unterteilt in folgende Abschnitte: - In der warmen Bauernstube (Jänner - Februar) - Stosupe & Erstes Grün (März) - Osterlamm & Rote Eier (April) - Palmkätzchen & Segenbaum(Mai-Juni-Juli) - Erdäpfel klauben (August -  September) - Gestohlene Braut & Hochzeitsmahl (Oktober) - Godentag & Allerheiligenstrietzel (November) - Vom Christkindl & vom Ausräuchern (Dezember) So seltsam sich die Überschriften der Kapitel anhören, so interessant sind die Erklärungen dazu. Die Rezepte lassen sich im Normalfall sehr gut nacharbeiten. Ich habe einiges ausgetestet und musste nur vor den Topfen-Nockerln kapitulieren. Was auch immer ich versucht habe, es ging ab in die Tonne.  Aber alle anderen Rezepte ließen sich nicht nur gut nacharbeiten, sie schmeckten auch fantastisch. Bei einigen Zusammenstellungen war ich ja ehrlich gesagt schon etwas skeptisch. So konnte ich mir beispielsweise nicht vorstellen, wie Weißkohl im Zusammenhang mit Schlagsahne schmecken sollte. Nun weiß ich es ... es schmeckt super. In diesem Buch habe ich noch ganz viele Merkzettel, die ich noch abarbeiten möchte, auf die ich mich auch schon freue. Bis auf die Nockerln bin ich von den Rezepten in diesem Buch absolut begeistert. Auch die Informationen, die man zu den Rezepten erhält oder das Wissen zu den kirchlichen Feiertage, sind mehr als interessant und auch etwas für das Allgemeinwissen. Ich bin von diesem Buch mehr als überzeugt und empfehle es sehr gern weiter.

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