Irmgard Hülsemann Das 13. Jahr – ohne Dich

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Inhaltsangabe zu „Das 13. Jahr – ohne Dich“ von Irmgard Hülsemann

Die Erfahrung, dass nach dem plötzlichen Tod des geliebten Partners durch Leben und Zeitgefühl ein radikaler Riss geht, eine Spaltung, die nie wieder wirklich heilt, trifft kaum einen Menschen vorbereitet. Mit dem Vorher und Nachher, mit der für immer entstandenen Leerstelle umzugehen, bleibt für viele auch nach Jahren eine Aufgabe, die oft unlösbar scheint. Wenn Schmerz und Trauer sich wie etwas alltägliches eingenistet haben und Bewegungen stattfinden, die äußerlich betrachtet wie wirkliches Leben aussehen, können innere Prozesse ablaufen, die in einer eigenen, ganz anderen Sprache von einer schwer zu fassenden Realität erzählen. Die noch so sehr Anteil nehmende Umwelt erwartet irgendwann ein Ende, zumindest ein Abklingen der Trauer und eine Rückkehr ins Leben. Wie mühsam und schwierig diese sein kann – auch davon erzählt das vorliegende Buch. Die Autorin fragt sich, warum sie erst 13 Jahren später den Bademantel des geliebten Mannes loslassen und verschenken konnte, obwohl ihr vorher Dinge nie besonders wichtig waren. Der Verlust dieses Trostteils wird zur Anregung, über den Zeitraum von einem Jahr einen kritischen Blick auf das zu werfen, was jetzt ihr eigenes Leben sein soll. Sie beschreibt den Lebensalltag, Begegnungen, Eindrücke und Reiseerfahrungen. Dabei wird erfahrbar – vor allem in den Träumen, in denen der Tote immer noch lebt, während sie selbst mitunter tot ist –, dass die Toten nicht einfach verschwinden. Sie sind auf vielfältige Weise präsent, ihre energievollen Lebensspuren mitunter sogar im Körper spürbar. Die tiefe Verbundenheit mit ihnen kann kostbare Kraftquelle sein, gleichzeitig aber auch ein Knäuel von Rätselfragen, auf die es niemals klare Antworten geben wird. Letztlich geht es um die Aufgabe, nach dem Verlust das Leben ohne den anderen bejahen zu lernen.

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