Irmgard Hochreither

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Autor von Schöner Mist.

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Irmgard HochreitherSchöner Mist
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Schöner Mist
Schöner Mist
 (23)
Erschienen am 14.01.2011

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Rezension zu "Schöner Mist" von Irmgard Hochreither

Ein Bauernhaus als Überraschung
Bluesky_13vor einem Jahr

INHALT

Irmgard lebt in der Stadt und sie liebt auch die große Stadt. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Nest bei Saarbrücken.

Sie war und ist immer noch oft in Frankreich, Paris ist genau ihre Stadt.

Sie liebt diese Stadt, sie liebt aber auch Hamburg, die Stadt, in der sie mit ihrem Mann lebt.

Ihr Mann hingegen liebt aber auch das Landleben.


Als er noch in einer Band spielte, war er mit dieser immer am Wochenende im Wendland, in den kleinen beschaulichen Dorf Polkefitz.

Als Irmgard aus Paris heimkam, hatte er eine Überraschung für sie und sie war schon sehr gespannt.

Als er ihr von dem Bauernhaus in Polkefitz erzählte, sträubte sich erst mal alles in ihr.

Das war ja wohl keine Überraschung, das war ein Schock!!!!!


Da wollte ihr Mann doch tatsächlich dieses Bauernhaus als Wochenendhaus mieten. Oh mein Gott! Niemals, nein niemals würde sie aufs Land gehen, oh weh, wie langweilig.

Sie wollte in der Stadt bleiben, nicht einmal ihrem Mann zuliebe würde sie aufs Land gehen.


Am Wochenende fuhren sie dann doch nach Polkefitz, nur mal anschauen.

Irmgard war über sich selbst erschrocken, gefiel ihr doch plötzlich dieses Bauernhaus, was war mit ihr passiert.

Die Landluft vernebelt ihr die Sinne. Na ja einen Tag später sagten sie auf jeden Fall zu und so hatten sie jetzt ein Bauernhaus gemietet, auf dem Land.



MEINE MEINUNG

Dieses Buch ist witzig und spritzig geschrieben und es erzählt uns das Leben der Autorin.

Zumindest so oder so ähnlich war es wohl gewesen.


Ich habe mich über dieses Buch und die Geschichte sehr amüsiert. Die Autorin hat so einen erheiternden Stil zu schreiben, dass es richtig Spaß macht, das Buch zu lesen.


So ein Landleben ist anders als ein Leben in der Stadt. In der Stadt lebt man eher anonym und auf dem Land nimmt jeder am Leben des anderen teil.

Man kennt seine Mitmenschen und Nachbarn, da wird geredet und auch getratscht, aber genau das macht das Landleben aus.


Unsere Irmgard muss sich daran erst noch gewöhnen, denn die Leute hier in dem kleinen Ort kommen einfach ins Haus rein, egal ob da gerade frisch gewischt wurde oder nicht, dass ist hier egal. Auch der Hund der Nachbarin kommt immer wieder herein getrottet mit nassen und verdreckten Pfoten.

Ihren Schickimicki Freunden aus der Stadt gefällt das öde Landleben natürlich überhaupt nicht.


Ich habe dieses Buch genossen, weil es so erfrischend geschrieben ist. Es ist mal ein etwas anderes Buch zum abschalten. Man kann wirklich in eine andere Welt flüchten und man nimmt an diesem Landleben teil, da möchte man doch auch gleich ein Bauernhaus mieten. *fg*

Es ist eine schöne Geschichte, so unkompliziert und freundlich. Wirklich genial gemacht Frau Hochreither.



Eure Bluesky_13

Rosi         

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L

Rezension zu "Schöner Mist" von Irmgard Hochreither

...was für zwischendruch...
Lesebegeistertevor einem Jahr

Sie ist eine hochzufriedene und glückliche Metropolenbewohnerin. Sie kennt nur das Leben in der Stadt. Doch dann schleppt sie ihr Mann aufs Land in einen Ort namens „Polkefitz. Dort sagen sich Fuchs und Hase: „Gute Nacht“. Hier soll sie nun jedes Wochenende verbringen? Am Anfang ist sie total dagegen. Was soll sie hier? Nix los, keine Shoppingcenter nur Natur pur. Doch Stück für Stück lernt sie genau diese Sachen lieben…
Ein sehr schönes Buch von zwei Stadtmenschen die zu Landmenschen werden!!

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R

Rezension zu "Schöner Mist" von Irmgard Hochreither

Das Abenteuer Dorf....
RenateSvor 4 Jahren

Schöner Mist - Mein Leben als Landei

von Irmgard Hochreither
Verlag: ullstein
Seiten: 206
ISBN 978-3-548-37373-7
Erschienen: Februar 2011

Klappentext:

In einem alten Bauernhaus zu wohnen und Eichblattsalat im eigenen Gemüsegarten anzupflanzen stand nie auf dem Wunschzettel von Irmgard Hochreither. Trotzdem verbringt sie seit kurzem fast jedes Wochenende auf dem Land, wühlt hingebungsvoll in der Erde und verteidigt Gemüse und Rosen gegen Giersch, Nacktschnecken und Wühlmäuse.
Ein Buch über kleine Fluchten in eine überschaubare Welt - erfrischend witzig und warmherzig erzählt.
Seitdem ihr Mann sie in ein Rundlingsdorf im Wendland geschleppt hat, ist stern-Autorin Irmgard Hochreither infiziert. Diagnose: Landlust-Virus. Bis dahin war sie ein überzeugter Stadtmensch: Sie kaufte ihr Basilikum im Supermarkt und war glücklich, ihre Wochenenden in der Hamburger City verbringen zu dürfen. Wenn Freunde dazu einluden, sie endlich einmal in deren ländlichen Refugien zu besuchen, keimte in ihr sofort der Verdacht: Die langweilen sich doch zu Tode... doch heute sehnt Irmgard Hochreither die Wochenenden und freien Tage herbei, um Kräuter, Gemüse und Rosen gegen Nacktschnecken und Wühlmäuse zu verteidigen. Langeweile? Ein absurder Gedanke! Ein Buch über kleine Fluchten in eine überschaubare Welt - und über das Doppelleben einer Stadtneurotikerin, die zum Teilzeit-Landei mit Teilzeit-Hund mutiert ist.

Textprobe:

Irgendwer ist immer schuld daran, wenn im Leben plötzlich Dinge passieren, für die es keine rationale Erklärung gibt. In meinem Fall trägt eindeutig der Mann an meiner Seite die Verantwortung. Seit er mich in ein Rundlingsdorf im Wendland geschleppt hat, bin ich infiziert. Diagnose: Landlust-Virus. Dabei wollte ich nie aufs Land. Ich habe nie von einem Bauernhaus mit angrenzendem Gemüsegarten geträumt. Im Gegenteil: Ich war eine hochzufriedene, glückliche Metropolenbewohnerin. Die längste Zeit meines bisherigen Lebens verbrachte ich in Großstädten. In der festen Überzeugung, nicht ohne belebte Straßenschluchten mit Kinos, Geschäften und Restaurants existieren zu können. Ich liebte unsere Wohnung im Herzen der Hamburger City, unsere mit strapazierfähigen Buchbaumkugeln begrünte Dachterrasse und die Gewissheit, dass ich nur einmal um die Ecke gehen muss, um von A wie Apfeltaschen bis Z wie Zitronengras alles besorgen zu können.

Meine Meinung:

Mitten in diesem Buch habe ich mich (als gebürtige Großstadt Münchnerin) dabei ertappt, im Internet nach dörflichen Wochenend-Immobilien zu surfen und mir lächelnd Bilder von Rundlingsdörfern im Wendland über Google auf den Bildschirm zaubern zu lassen. Das Buch beschreibt das ländliche Leben, wie es treffender nicht sein könnte und ich es teilweise von der Familie kenne.
Ich war begeistert von all den menschlichen Ticks, die so ein Dorf in bester Weise in sich vereint. Irgendwie wie bei Agatha Christie und ihren Landstudien. Zumindest was das menschliche Miteinander angeht. Denn ansonsten ist das Buch herrlich unaufgeregt und plätschert bei einer Tasse Kaffee morgens im Bett ganz wundervoll dahin.

Fazit:

Wer eine gemütliche Landpartie mit viel Humor machen möchte: unbedingt lesen!
Wer ohne Zeitdruck im Garten wühlen, ein Bierchen trinken und unter dem Apfelbaum liegen möchte: unbedingt lesen!
Wer die schrulligen und liebenswerten Macken seiner Mitmenschen mal als Essenz verdichtet (also im Dorfleben ;-) ) erleben möchte: .......
Mit hat das Buch Spaß gemacht und nach meinen Internet-Anwandlungen bezüglich Landhäusern werde ich jetzt schleunigst das Genre wechseln ;-)


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