Irmgard Kramer 17 Erkenntnisse über Leander Blum

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Inhaltsangabe zu „17 Erkenntnisse über Leander Blum“ von Irmgard Kramer

Sie sind talentierte Streetartkünstler und beste Freunde seit frühester Kindheit. Ihre Pieces findet man überall in der Stadt an Mauern, U-Bahn-Waggons und verlassenen Fabrikgebäuden, aber niemand weiß, wer sich hinter dem geheimnisvollen Tag BLUX verbirgt.
Jonas und Leander. Leander und Jonas. Nichts kann sie trennen.
Bis sich Leander in Rapunzel verliebt, das süße Mädchen mit den goldenen Haaren, die bis zum Po reichen. Und Jonas über das Märchen vom chinesischen Pinsel stolpert und sich in eine Katastrophe malt.

17 Erkenntnisse über Leander Blum ist ein großartiger Jugendroman über Freundschaft und Kunst, über tiefste Verzweiflung und äußerste Hingabe und eine Liebe, die alles rettet.

Zu viel des Guten - das passt als perfekte Beschreibung für dieses Buch! Eine herbe Enttäuschung

— Benni_Cullen

Sie sind talentierte Streetartkünstler und beste Freunde seit frühester Kindheit.

— Klaus_Jürgen_Dilewsky

Ein schönes, aber trauriges Buch. Besonders gut war, dass man einen guten Einblick in die Gefühlswelt eines traurigen Teenagers erhält.

— maraherondale

Eine echt interessante Geschichte über Streetartkünstler

— Biest2912

Ein Jugendroman, wie er sich gehört: frisch, frech, intelligent, bewegend und mit Zukunftsperspektive

— MrsFraser

Konnte meine Erwartungen leider nicht komplett erfüllen.

— CorniHolmes

Trotz einiger gewollter Romantikszenen ein außergewöhnliches Buch über zwei beste Freunde, ihre Liebe zur Kunst und zum Mädchen Rapunzel

— oromis23

solide Unterhaltung, aber kein Lesehighlight

— nicigirl85

Wow! Bildgewaltig, gefühlvoll, nervenaufreibend. Streetart, Freundschaft, Liebe. Alles was ein gutes Jugendbuch braucht!

— black_horse

Diese komplex erzählte Geschichte weckte den Detektiv in mir!

— Skyline-Of-Books

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  • 17 Erkenntnisse über Leander Blum

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    Blaustern

    19. May 2018 um 22:57

    Jonas und Leander kennen sich seit Beginn ihrer Kindheit und sind die besten Freunde. Da kann niemand einbrechen. Sie haben auch beide das gleiche Talent und Hobby. Sie sind Künstler im Malen und haben sich auf das Graffitisprayen spezialisiert, was aber niemand mitbekommen soll, damit sie nicht in Verdacht von Schmierereien geraten. Sie nennen sich BLUX und suchen die spezielle Wand für den Masterpiece. Und dann verliebt sich Leander unsterblich in Rapunzel, das Mädchen mit den langen blonden Haaren und schlägt all die Ermahnungen seines Freundes in den Wind.Eine bewegende Geschichte voller Gefühl. Die erste Liebe, so rein und klar. Eine wunderbare Freundschaft. Man fühlt so mit den Figuren mit, die richtig reell sind und dadurch überzeugen. Unerwartete Wendungen sorgen für großartige Spannung und Abwechslung. Die beiden Erzählstränge scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben, und man darf gespannt sein, wie sie miteinander verbunden werden. Die Einführung in die Streetartszene ist auch sehr interessant, und der belebende Schreibstil passt gut zu dem Jugendbuch.

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  • Eine herbe Enttäuschung

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    Benni_Cullen

    10. April 2018 um 16:21

    Eigentlich ging die Geschichte total an mir vorbei, doch durch einen Zufall bin ich dann doch darauf aufmerksam geworden und hatte wirklich sehr viel Lust auf Leander und seine Geschichte. Dabei interessierte es mich auch, wie das Thema Graffiti in die Geschichte eingebaut wurde und inwiefern sie im Mittelpunkt des Buches steht. Und so erreichte mich das Buch und ich musste es einfach sofort lesen - mit einem Ausgang, mit dem selbst ich nicht gerechnet hätte.Leander ist an sich schon etwas besonderes: Sein Vater ist Polizist, doch er selbst liebt Graffiti und zieht deshalb mit seinem besten Freund Jonas durch die Stadt, um nach dem perfekten Ort für ihr nächstes Piece zu suchen. Die Jungs gehen durch dick und dünn und stehen einfach alles gemeinsam durch - egal ob eine Trennung in der Familie ansteht oder die Jungs kurz davor sind, von der Polizei gefangen zu werden. Jonas und Leander halten zusammen und schaffen alles, wenn sie es nur gemeinsam machen können. Doch dann ändert sich das Leben plötzlich und alles scheint anders zu sein - ausgelöst durch die Liebe zu einem Mädchen mit blonden Haaren bis zum Po. Ob ihre Freundschaft das überlebt?Die Geschichte an sich fängt sofort an und ich hatte schon auf den ersten 5 Seiten ein genaues Bild von Leander und Jonas. Die beiden leben für ihre Kunst und tun alles dafür, um für eben diese respektiert zu werden. Die Jungs waren mir sofort sympathisch und ich verbrachte gerne Zeit mit ihnen. Dabei gefielen mir zu Beginn besonders die detaillierte Beschreibung, wenn es um die Zeichnungen ging, die sie auf die Wände sprühen, da ich mich damit eigentlich gar nicht auskannte. So hatte ich einen wirklich schönen Einstieg in das Buch. Dieser wurde allerdings schnell getrübt. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nirgendwo hinführt und die Autorin möglichst viele Punkte auf ihrer Liste abarbeiten wollte, ohne darauf zu achten, was sie denn im Kern von dieser möchte. Deshalb ging mir auch der Bezug irgendwann verloren und ich hangelte mich von einem Kapitel zum nächsten, ohne den tieferen Sinn dahinter zu verstehen.Hinzu kam vielleicht auch, dass mir die Geschichte zu langsam erzählt wurde: Anfangs waren die genauen Beschreibungen ja noch wirklich hilfreich, um die Figuren kennenzulernen oder die Thematik (wie oben beschrieben) zu verstehen, allerdings wurde es mir besonders im Mittelteil zu viel und ich musste mich dazu zwingen, alle Sätze zu lesen und nicht nur einzelne Passagen und Dialoge. Letzteres hab eich eh vermisst. Zwischen dem Gesagten der Figuren wird immer sehr viel beschrieben und erklärt, sodass ich das Gefühl hatte, die Autorin würde mir nicht zutrauen, einzelne Sinnzusammenhänge selbst herstellen zu können. Schade, denn die Aspekte, die sie angesprochen hat, waren wirklich besonders und hätten viel Potenzial gehabt. Dieses wurde aber durch die ausufernden Beschreibungen nicht genutzt.Gut dagegen haben mir die verschiedenen Blickwinkel der Geschichte gefallen. Es geht natürlich einmal um Jonas und Leander, die ihre Abenteuer in der Graffiti-Szene erleben, zum anderen aber auch um Lila, die ihre Erkenntnisse (siebzehn an der Zahl, wer hätte es gedacht) über Leander Blum darstellt und erzählt, wie sie diesen kennengelernt hat. Diese unterschiedlichen Geschichten, die auch unterschiedliche Schwerpunkte hatte, gefielen mir gut, denn sie brachten Dynamik in das Ganze, auch wenn der Schreibstil, den ich ja vorhin bereits kritisiert hatte, dagegen gewirkt hat. Das Potenzial war aber da und eben dieser Aufbau machte es mir dann leichter, durch die Geschichte zu kommen.Um ehrlich zu sein, habe ich dann das Buch zugeschlagen und wusste nicht so recht, was ich jetzt damit anfangen soll. Ja, es geht um das Erwachsenwerden, um das Kämpfen um seine Träume, um die erste Liebe und um die Kunst, aber so richtig befriedigend wurde keines von diesen Themen abgeschlossen. Das Erwachsenwerden kam für mich nicht deutlich rüber, das Kämpfen um seine Träume war da, allerdings nicht wirklich glaubhaft und die Liebe war vielleicht da, konnte mich aber nicht überzeugen - ich weiß noch nicht mal, ob ich richtig nachvollziehen konnte, warum Lila jetzt Leander so toll fand, außer, dass sie fasziniert davon war, wie anders er sich gegeben hat. Tja und zum Schluss dann die Kunst: Diese gefiel mir sehr gut am Anfang, ließ aber dann auch nach. Am Anfang der Kapitel waren oft Bildtitel und Zitate berühmter Kunstkritiker oder Künstler abgedruckt, die ich zu Beginn recht interessant, irgendwann dann aber auch als zu viel empfand. Richtig rund war also auch das leider nicht.Mein Fazit:Ich hatte wirklich eine schwere Zeit mit diesem Buch. Anfangs war ich total begeistert, dies schlug aber im Mittelteil um und zum Schluss war ich dann wirklich enttäuscht. Leander mag eine sehr interessante Persönlichkeit sein, aber seine Geschichte habe ich nicht wirklich begriffen. Leider fehlte mir der rote Faden und eine enge Beziehung zu den Figuren. Es war alles ganz nett, aber irgendwann auch zu viel von allem. Die Autorin hätte sich meiner Meinung nach auf ein paar Punkte festlegen sollen, die sie gerne thematisieren wollte und dann die Geschichte schreiben sollen. Dies tat Imgard Kramer davor vielleicht, allerdings hätten es dann einfach weniger Punkte sein sollen. So war die Geschichte für mich leider nichts, weshalb ich sie auch nicht weiterempfehlen kann - so gerne ich das auch wollen würde. Deshalb gibt es von mir auch nur magere 2 Sterne.

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  • Genieße jeden Augenblick bewusst!!

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    Klaus_Jürgen_Dilewsky

    28. March 2018 um 11:34

    Der Verlag:Über 150 Jahre im Zeichen der Kinder- und Jugendliteratur:Der Loewe Verlag wurde am 8. Juni 1863 vom Leipziger Buchhändler Friedrich Loewe gegründet. Schon zu Beginn hatten Kinder- und Jugendbücher ihren festen Platz im Programm und wurden ab 1876 Programmschwerpunkt. Für den Bau der modernen Versandzentrale fand sich genügend Platz in direkter Nachbarschaft des Verlages, die 1987 fertiggestellt wurde. Unter Volker Gondrom erhielt der Loewe Verlag sein heutiges, bekanntes Gesicht und entwickelte sich konsequent zu einem der größten und erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchverlage im deutschsprachigen Raum. Mit Christoph Gondrom trat 2012 bereits die 3. Generation der Familie Gondrom in die Geschäftsführung ein. Am 1. Juli 2016 übernahm er die Leitung des Loewe Verlages von seinem Vater. Die Verlagszentrale befindet sich in Bindlach im Norden von Bayreuth. Der Verlag mit der loewenstarken Literatur, für alle, die mehr wollen …Die Autorin:Von Irmgard Kramer sollte das Lesepublikum wissen:Die Autorin wurde 1969 in Vorarlberg geboren und wuchs in einem alten Häuschen auf, das sich lebendig anfühlte. Nach 19 Jahren hängte sie die Arbeit als Grundschullehrerin an den Nagel. „Seither schreibe ich Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und Auftragstexte sowie Texte für Magazine. Seit 2012 bin ich bei der Literatur-Agentur „Die Buchagenten“ unter Vertrag.“, sagt die Autorin auf Nachfrage. Sie lebt heute als freie Autorin zwischen Bergen, Kühen und Käse im Bregenzerwald.Das Cover:zeigt Graffiti Tags von BLUX. Ein Graffiti Tag ist der geschriebene Name eines Writers. Dabei hat jeder Writer seinen eigenen Style und Vorstellungen wie das perfekte Tag auszusehen hat. Bombing (engl. bombing ‚Bombardierung'): Schnelles und simples, auf Quantität ausgelegtes, illegales Anbringen von Pieces (Quickpieces, Silverpieces und Throw-ups) sowie Tags;Nun zu meiner Meinung / Mein Fazit:Das Buch hat keinerlei lektorische Mängel, leistet sich keine Schwächen in diesem Bereich, heutzutage schon eine Erwähnung wert.Die Kapitel werden übrigens stets mit einem Zitat eines Kunstkritikers oder –kenners zu Leanders Werken und teilweise bei Lilas Erzählstrang von einer ihrer Erkenntnissen über ihren ominösen Banknachbarn eingeleitet, dies jedoch jeweils so gekonnt, dass ich als Leser, nicht auf das Ende, dieses außergewöhnlichen Romans, schließen kann.Die Romanhandlung ist beglückend, bedrückend, bereichernd. Sie ist spannend, weckt detektivisches Bewusstsein, ist dabei erkenntnisreich, bezogen auf Freundschaft. Man hinterfragt sich selbst, bezogen auf die Bedeutung anderer Menschen. Ich lege mich jetzt schon fest, dies ist das wichtigste und beste Buch 2018. Es wird für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert werden und ja es wird ihn gewinnen. Dies liegt an der zeitgemäßen Geschichte, ihrer unaufdringlichen Sprache, der Zeichnung der Charaktere, dem Cover, s.o. Fazit: Dieser Roman ist, nicht nur für Jugendliche, ein Gesamtkunstwerk, das in der deutschen Gegenwartsliteratur Seinesgleichen sucht, aber nicht findet. Einfach hammer, unbedingt lesen.Die bibliographischen Angaben zu diesem Titel lauten: Produktinformationen:17 Erkenntnisse über Leander Blum Gebundene Ausgabe 2018• Gebundene Ausgabe: 352 Seiten• Verlag: Loewe• Sprache: Deutsch• Preis: 18 €• ISBN-13: 978-3785589113Außerdem lesenswert von Irmgard Kramer:Am Ende der Welt traf ich Noah Gebundene Ausgabe 2015Es war so verlockend: Die Möglichkeit, in eine fremde Rolle zu schlüpfen, lag direkt vor mir. Ich brauchte nur zuzugreifen.Produktinformation• Gebundene Ausgabe: 352 Seiten• Verlag: Loewe• Sprache: Deutsch• Preis: 18 €• ISBN-13: 978-3785581278 Und:Die indische Uhr Gebundene Ausgabe 2010Emma, Leo, Adrian und der hinkende David finden eine rätselhafte Botschaft. Wenig später werden sie aus der Gegenwart in das Jahr 1831 katapultiert.Produktinformation• Gebundene Ausgabe: 350 Seiten• Verlag: Bucher Verlag Hohenems-Wien• Sprache: Deutsch• Preis: 20 €• ISBN-13: 978-3990180273Dr. Dilewsky ist seit 20 Jahren, an unterschiedlichen Schulformen, als Studienrat tätig. Aktuell arbeitet er seit 04.10.2011 am Weiterbildungs-Köln-Kolleg, einer Schulform, die es Menschen ermöglicht, ihr Abitur auf dem 2. Bildungsweg zu erreichen. Letztendlich möchte er mit seiner Arbeit ein Umdenken im System Schule einleiten. In seiner Freizeit unterstützt er junge Musiker. Mittelfristig möchte er die Richard Istel Stiftung für junge Musiker gründen, die jungen Künstlern, über Stipendien, ihre Ausbildung und erste CD Produktionen ermöglicht. Seit Dezember 2014 gibt es das 4. Buch von Dr. Klaus Jürgen Dilewsky, welches beide Arbeitsbereiche sinnvoll miteinander verknüpft:Erziehung heute Auswirkungen auf die Schule: Reihe UnterrichtsmaterialienBd. 1, 408 S., 44.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-12883-6 Meine Rezensionen erscheinen seit 1989, je nach Thema: bei JuLit, der Deutschunterricht, Pädagogik, die Jugendbuch/ Krimicouch, Seite der Stadtbibliothek Köln, auf Verlagsseiten, meiner fb-Seite, bei Amazon: https://www.amazon.de/gp/profile/A2C6AA9ZLFQ5NA?ie=UTF8&ref_=sv_ys_4und auf den Seiten anderer Buchhandlungen. Autoren und Verlag erhalten 1 Exemplar der Besprechung per Mail.

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  • Genieße jeden Augenblick bewusst!!

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    Klaus_Jürgen_Dilewsky

    28. March 2018 um 10:56


  • Wenn man das Leben kaum aushält, hilft die Liebe

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    SofieWalden

    24. March 2018 um 19:37

    Jonas und Leander sind Freunde, beste Freunde, von frühester Kindheit an. Sie sind sich einander genug und das wird auch akzeptiert. Ihre gemeinsame Leidenschaft ist die Kunst, das Malen ist ihr Ding und inzwischen sind sie zu talentierten und in Insiderkreisen durchaus angesehenen Streetartkünstlern geworden, BLUX ist ihr Synonym und steht für das, was sie tun. Gerade arbeiten sie an ihrem großen Masterpiece, ihrem absoluten 'Meisterbild', das endgültig allen zeigen soll, wer sie sind und wie gut sie sind. Für Ablenkung ist da eigentlich kein Platz, aber eines Tages sieht Leander ein Mädchen mit rapunzellangem goldenem Haar und er steht in Flammen. Jonas findet das eher lustig, hilft seinem Freund aber dabei, 'sie' kennenzulernen. Ein paar Missverständnisse und eine 'sich und ihre Freundschaft wiedergefundene' Zeit später sind sie schließlich wieder mit ganzer Leidenschaft auf ihre Spraykunst focussiert. Fast ist es geschafft , da ist ein Gefühl von Euphorie und absolutem Glücklichsein und dann passiert es. Ein tolles Buch, für Jugendliche gedacht, aber auch für Erwachsene mehr wie lesbar. Eine schicksalshafte Geschichte und das Leben geht weiter, ohne dich und irgendwie auch mit dir. So zumindest fühlt es sich an und sosehr man auch kämpft, irgendwann ist einfach keine Kraft mehr da. Aber vielleicht ist doch noch etwas möglich, denn da gibt es noch ein Gefühl und einen Mensch dazu, die Liebe.

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  • Rezension 17 Erkenntnisse über Leander Blum

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    Biest2912

    16. March 2018 um 15:35

    Rezension 17 Erkenntnisse über Leander Blum Irmgard Kramer   Hauptfiguren: Jonas: Leanders bester Freund, haben sich in der Schule kennen gelernt. Sind Streetartkünstler. Leander: Streetartkünstler, bester Freund von Jonas. Haben sich in der Schule kennen gelernt.   Klappentext: Sie sind talentierte Streetartkünstler und beste Freunde seit frühester Kindheit. Ihre Pieces findet man überall in der Stadt an Mauern, U-Bahn-Waggons und verlassenen Fabrikgebäuden, aber niemand weiß, wer sich hinter dem geheimnisvollen Tag BLUX verbirgt. Jonas und Leander. Leander und Jonas. Nichts kann sie trennen. Bis sich Leander in Rapunzel verliebt, das süße Mädchen mit den goldenen Haaren, die bis zum Po reichen. Und Jonas über das Märchen vom chinesischen Pinsel stolpert und sich in eine Katastrophe malt.   Cover: In das Cover habe ich mich gleich verliebt, mit der tollen Schrift und braun/rot. Für mich ein totaler Hingucker. Ich würde es sofort aus dem Regal nehmen und den Klappentext lesen.   Meinung: Zuerst mal danke an Irmgard Kramer für das Leseexemplar zur Leserunde. Leander und Jonas habe ich gleich ins Herz geschlossen. Es geht auch gleich los auf der ersten Seite mit der Spannung. Man lernt die Jungs und ihr Umfeld immer besser kennen im Laufe der Geschichte. Auch Rapunzel finde ich interessant, ich finde ihre Sicht wie sie Leander kennen lernt interessant und spannend. Auch wie Leander nur noch Rapunzel sieht und sogar seinen besten Freund verletzt, bemerkt erst viel zu spät. Alles in allem eine echt tolle Geschichte, jedoch hat es auch ein paar stellen die etwas zu langatmig geschrieben sind. Ich finde es auch für ein Jugendbuch in manchen Stellen einfach zu verworren. Aber alles in allem einen trotzdem gelungen Geschichte. Deshalb bekommt sie von mir 4/5 Sterne.

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  • Fesselnder, bewegender Jugendroman

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    bookloving

    15. March 2018 um 14:12

    MEINE MEINUNGMit „17 Erkenntnisse über Leander Blum“ ist Irmgard Kramer ein sehr fesselnder, berührender Jugendroman gelungen, der mich mit seiner temporeichen, vielschichtigen Geschichte, dem spannenden Setting in der Streetartszene und seinen tollen lebensnahen Charakteren überzeugen konnte. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Leander und Jonas, junge talentierte Streetartkünstler und dickste Freunde seit Ewigkeiten, die nachts ihrer großen Leidenschaft nachgehen und einige trostlose Orte Wiens mit ihren genialen, gesprayten Kunstwerken verschönern. Niemand ahnt, wer hinter dem Tag BLUX wirklich steckt. Schon der packende, rasante Einstieg ist äußerst geschickt gewählt, denn er nimmt uns unvermittelt mit in die faszinierende Streetart-Szene und lässt uns in deren geheimnisvolle Welt zwischen Spraydosen, Kunst und adrenalinreichem Nervenkitzel eintauchen.Zunächst ist der Beginn etwas verwirrend, denn die Autorin hat für ihre Geschichte zwei unterschiedliche Erzählstränge gewählt, die auf leicht versetzten Zeitschienen ablaufen, und in denen wir viele Hintergrundinformationen zu den Hauptfiguren und ihrem Lebensumfeld erfahren. Im weiteren Verlauf erkennt man dann aber recht schnell die Zusammenhänge und versteht wie genial die zwei Handlungsstränge miteinander verwoben sind. In dem einen Erzählstrang lernen wir den jungen Leander Blum kennen, der uns aus der Ich-Perspektive über seine Erlebnissen mit seinem besten Kumpel Jonas im Frühjahr erzählt. Hautnah können wir so seine Gefühlswelt miterleben. Im anderen Erzählstrang steht die Ich-Erzählerin Lila im Mittelpunkt, das einige Monate später eben jenen Leander als ihren neuen, sehr verschlossenen Klassenkameraden kennenlernt. Durch die raschen, geschickt gewählten Perspektivwechsel wird schon bald enorm Spannung aufgebaut. Mit ihrem einfühlsamen, lebendigen Schreibstil ist es der Autorin mühelos gelungen, mich immer tiefer in die geheimnisvollen Geschehnisse und aufregenden Verwicklungen rund um die Hauptfiguren hineinzuziehen, so dass ich schon bald das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Gebannt verfolgt man überraschende Wendungen, rätselt über die Geheimnisse der Hauptfiguren und versucht die tragischen Verwicklungen zu ergründen, die ihr Leben in der Zwischenzeit beeinflusst und auf einschneidende Weise verändert haben. Man spürt sehr deutlich, dass in der Zeit zwischen den beiden Handlungssträngen etwas sehr Einschneidendes und sehr Tragisches vorgefallen sein muss.Fasziniert haben mich vor allem die hervorragend ausgearbeiteten Hauptfiguren Leander und Jonas, die eine tiefe Freundschaft und einzigartige Verbundenheit teilen. Beide sind lebendige, sehr sympathische Charaktere mit interessanten, witzigen Eigenarten, deren Handlungen man sehr gut nachvollziehen kann und die man gerne einmal auf ihren nächtlichen Touren begleiten würde. Auch die sympathische, weibliche Hauptfigur Lila ist interessante ausgearbeitet. Sehr schön ist es mitzuerleben, wie Lila im Laufe der Geschichte immer mehr über sich hinaus wächst. Über ihre äußerst unkonventionelle Patchwork-Familie und die schrägen Familienmitglieder konnte ich mich immer wieder amüsieren. Sehr gelungen sind auch die faszinierenden Schauplätze in Wien, die durch die anschaulichen, atmosphärisch dichten Beschreibungen sehr lebendig wurden. FAZITEin unglaublich fesselnder, temporeicher und bewegender Jugendroman über Streetart, Kunst, tiefe Freundschaft und den Umgang mit Verlusten. Sehr lesenswert!

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  • Frisch und unterhaltsam

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    leaslesezauber

    11. March 2018 um 19:39

    Ein unglaublich interessantes Cover, dass mich auch gleich in den Bann gezogen hat. Es spiegelt das Thema wieder und sieht unglaublich cool aus, sobald man den Klappentext liest passt das Cover sogar noch etwas besser! Ich war wirklich gespannt auf das Buch, denn so eine Thematik habe bisher noch nicht gehabt. Ich hatte vorher noch kein Buch der Autorin gelesen bzw. auch noch nicht von ihr gehört. Der Schreibstil ist angenehm frisch und jugendlich, passt perfekt zur Thematik. Die Charaktere sind sehr anschaulich und interessant gestaltet und vor allem haben sie alle ihrer Besonderheiten. Natürlich vor allem Leander Blum der natürlich am interessantesten für mich war denn er ist schon im Titel des Buches vertreten. Aber auch die anderen Charaktere sind interessant gestaltet und manche sind sogar sehr sympathisch. Die Wechsel der Perspektive haben das Buch spannend gemacht und so sind die Seiten wie im Flug vergangen.Der mittlere Teil war leider relativ langatmig und schwach, dadurch war der Lesefluss etwas eingeschränkt und ich habe da auf jeden Fall die meiste Zeit verbraucht. Deswegen musste ich auch ein paar Punkte abziehen. Ein weiterer Minuspunkt war das Ende, welches sehr spannend war aber doch relativ schnell im Vergleich abgehandelt wurde.Ich fand es sehr unterhaltsam in die Welt der Sprayen abzutauchen und die Autorin konnte auch die Begeisterung dabei sehr gut rüber bringen. Mit interessanten Charakteren und einem tollen Schreibstil hat mir die Autorin wirklich unterhaltsame Stunden beschert.Fazit:Ein tolles Buch, dass den Leser in die Welt der Sprayen entführt, so herrlich realistisch ist und mit spannenden Charakteren daher kommt. Die Autorin hat eine jugendliche Schreibweise die sehr angenehm ist und mit nur minimalen Schwächen kann ich dieses Jugendbuch nur weiterempfehlen. Ich bin gut unterhalten worden und habe das Buch schon einer Freundin geliehen!

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  • Masterpiece

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    los_lesen

    11. March 2018 um 17:58

    „17 Erkenntnisse über Leander Blum“ ist Irmgard Kramers aktueller Jugendroman, der im Loewe Verlag erschienen ist. Der Klappentext machte mich neugierig. Ich erwartete eine sowohl unterhaltsame als auch anspruchsvolle Geschichte für jugendliche Leser und wurde bereits auf den ersten Seiten diesbezüglich nicht enttäuscht. Irmgard Kramers Schreibstil liegt mir sehr, man kann die Passagen flüssig lesen, der Spannungsbogen bleibt während der ganzen Geschichte hoch, flaut nicht ab und hat mich immer wieder gepackt und mitgerissen. Doch dann… Nein halt, stopp. Ich erzähle euch erst einmal um was es in der Geschichte überhaupt geht. Die Handlung dreht sich um die beiden Hauptprotagonisten Leader und Jonas. Sie stehen kurz vor dem Abitur und ihre Familien kennen sich schon seit der Geburten ihrer Söhne. Die beiden Jungs haben ihr bisheriges Leben miteinander verbracht und auch eine gemeinsame große Leidenschaft entwickelt, das Zeichnen. Besser gesagt schlägt ihr Herz für die Kunst im Allgemeinen und dem Sprayen von Graffitis im speziellen. Beide sind in ihren jungen Jahren bereits richtige Künstler. Doch halten sie ihr Können geheim. In der Öffentlichkeit erwecken sie den Eindruck zwei linke Hände zu haben. Jonas und Leander möchten nicht in den Kreis möglicher Verdächtigter geraten, wenn wieder einmal neue Graffitis an illegalen Stellen entdeckt werden. Das neue Projekt der beiden ist es, eine Wand für ihr großes gemeinsames Kunstwerk, das sogenannte Masterpiece, zu finden. Leider gestaltet sich sowohl die Suche nach einem geeigneten Ort als auch die finanzielle Umsetzung des Projekts als sehr schwierig. Hinzu kommt, dass Leander mit gesundheitlichen Problemen, über die er sich keine Gedanken machen möchte, zu kämpfen hat. Aber auch mit Jonas scheint irgendetwas nicht in Ordnung zu sein. Zu dieser Zeit lernen die jungen Männer, ein Mädchen mit sehr langen blonden Haaren kennen. Um Leander ist es sofort geschehen. Er verliebt sich bis über beide Ohren in sie und „tauft“ die schöne Unbekannte auf den Namen „Rapunzel“. Jonas warnt seinen Freund von Anfang an sich nicht mit ihr einzulassen. Doch Leander lässt sich nicht aufhalten. Und während ich gerade total in die Geschichte vertieft bin und bereits den weiteren Verlauf in Gedanken vorwegnehme, kommt es buchstäblich zu einem großen „Knall“. Der Roman nimmt eine so plötzliche und völlig unerwartete Wendung, dass ich wirklich wie vom Donner gerührt auf meinem Stuhl saß. So etwas ist mir schon lange nicht mehr passiert. Irmgard Kramer gelingt es den Leser mit ihrer Geschichte in den Bann zu ziehen, um dann die Leserschaft mit einem Paukenschlag heraus zu reißen als wollte sie damit sagen „halt Moment mal, hört auf zu träumen, schaut mal genau hin um was es eigentlich geht.“ Ein bisschen wie bei Brecht im Theater.Neben überzeugenden Charakteren, deren Gefühlschaos man als Leser mit „durchlebt“, erhält man einen kleinen Einblick in die Streetartszene und wünschst sich, zumindest ein bisschen, ebenfalls malen zu können. Fazit: Eines meiner Lesehighlights, das mich zu Tränen rührte!

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  • Ein Jugendroman, wie er sich gehört

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    MrsFraser

    11. March 2018 um 16:43

    So muss ein Jugenroman sein: unverblümte, frische Sprache, eine unvorhersehbare Handlung, tiefe Gefühle, die erste Liebe, die beste Freundschaft, eine Thematik, die durch Illegalität reizt, ohne zu gefährden, Konflikte mit den Eltern und ein Schluss, der Mut macht, zur eigenen Persönlichkeit zu stehen.Leander und Jonas sind beste Freunde seit der Kindheit. Fast schon symbiotisch leben die beiden, schreiben die Klassenarbeiten des anderen und sind zusammen auf der Suche nach der perfekten Wand für ihr  Masterpiece. Denn zusammen sind sie BLUX, das coolste Sprayerteam Wiens, doch ihre wahren Identitäten kennt niemand. Wie eine Person mit vier Händen erschaffen die beiden 3D-Illusionen und Kunstwerke, doch im wahren Leben müssen sie ihre nächtlichen Aktivitäten vor Eltern und Lehrern verheimlichen. Das ist der eine Erzählstrang. Der andere berichtet von einem Mädchen, das sich in Leander verliebt, der so still und allein neu in ihrer Klasse sitzt. Immer wieder begegenet sie dem eigenbrödlerischen Jungen und fühlt sich zu ihm hingezogen. Irgendetwas ist da bei ihm auch, aber es fällt schwer, Leanders tonnenschwere Deckung zu durchdringen und den verschlossenen Jungen wirklich kennenzulernen.Die Unterschiede zwischen Leander im einen und Leander im anderen Erzählstrang lassen viele Fragen aufkommen: Wo ist Jonas? Was ist aus BLUX' Masterpiece geworden? Wer ist das Mädchen, das sich in Leander verliebt und was wurde aus Rapunzel, Leanders Schwarm, für den er zum ersten Mal von Jonas getrennte Wege ging? Was ist außerdem dran an der Geschichte um die magischen chinesischen Pinsel, die Jonas so faszinierte?Als Leander schließlich verschwindet, klären sich alle Fragen in einem fulminanten Finale und beide Erzählstränge kommen zusammen. '17 Erkenntnisse über Leander Blum' lässt einen noch einmal nachempfinden, dass diese kurze Zeitspanne zum Ende der Schulzeit, wenn man noch nicht genau weiß, wie es weiter geht und man sich noch komplett im System gefangen fühlt, eigentlich die Zeit der größten Freiheit ist: nie wieder ist Liebe so aufrichtig, tief und bedeutsam, wie sie es in diesen Monaten ist, nie ist man selbst wieder so ungebunden und frei, nie stehen einem sämtliche Türen wieder so offen wie zu dieser Zeit. Dafür, dass das Buch mich daran erinnert hat, bin ich Irmgard Kramer zu tiefem Dank verpflichtet. Gerne hätte ich mich an der ein oder anderen Stelle noch mehr berühren lassen, doch ich glaube, dass das Buch dann für die Zielgruppe vielleicht zu emotional geworden wäre. Der Kniff mit den zwei auf den ersten Blick schwer miteinander zu vereinbarenden Erzählsträngen lässt den Leser direkt eigene Erklärungen suchen und die Geschichte in eigenen Gedanken fortspinnen. Das schafft, ungeachtet der Sympathie, die man für die Hauptfiguren entwickeln könnte, eine Verbindung zum Buch, die es einem auf besondere Art und Weise ans Herz wachsen lässt. Ein bewegendes Buch vor ganz besonders farbenfroher Kulisse. Ein Einblick in einen Aspekt Jugendkultur und die Verbeugung vor wahrem Talent.

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  • 17 Erkenntnisse über Leander Blum - Irmgard Kramer

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    SophiesLittleBookCorner

    08. March 2018 um 18:50

    3,5/5Eigene Meinung:Ich mochte Irmgards Schreibstil schon bei Am Ende der Welt traf ich Noah so gerne und ihre verbildlichte Schreibweise konnte mich sofort wieder gefangen genommen.Das "große Ganze" wirkt an sich wie ein ganz normaler Jugendroman, aber es sind die kleinen abgedrehten und skurrilen Momente (wie die dicke, nackte Frau, die gemalt wird) und die liebenswerten Beschreibungen, die das Buch schon wieder von der Masse abheben. Wegen eben dieser Szenen würde ich wahrscheinlich fast alles von Irmgard Kramer lesen.  In diesem Buch befasst sich Frau Kramer intensiv mit der Sprayer-Kultur und man merkt, dass sie viel Zeit und Herzblut in die Recherche gepackt hat.Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und sie sind einmal aus Leanders Sicht (Vergangenheit) und einmal aus Lilas Sicht (Gegenwart) erzählt w. Manchmal wäre es aber vielleicht doch besser gewesen sind nicht so extrem zu splitten, denn sie enden manchmal doch "mitten drin", was mir einen Wiedereinstieg nach einer Lesepause etwas schwierig machte. Des Weiteren gibt es hin und wieder noch Sprünge in der Handlung wodurch ich mich zusätzlich erst mal neu orientieren musste. Besonders am Anfang konnte ich nicht herausfinden, dass diese zwei Erzählebenen eben nicht parallel zueinander laufen und ich fragte mich die ganze Zeit wie Leander und Lila zusammengehören. Die Kapitel aus Lilas Sicht gefielen mir sehr gut. Der rote Faden wirkte hier konstanter als in der sprunghaften Story von Leander. An die Charaktere bin ich lange Zeit nicht herangekommen. Sie wirken etwas farblos und bis gen Ende der Handlung änderte sich das auch nur langsam.Auch wenn mich Jonas und Leander solo nicht wirklich von sich überzeugen konnten, ihre Freundschaft ging mir dennoch unter die Haut und man hat ihre brüderliche Verbundenheit gespürt.Am Ende läuft alles irgendwie zusammen und der große Aha-Moment stellt sich ein. Aber egal wie gut mir das Ende auch gefallen hat, es konnte die verwirrende, flache Handlung am Anfang und im Mittelteil nicht glattbügeln.Fazit:Das Buch war am Ende doch sehr tiefgründig und hätte es diesen ersten verwirrenden, zerhackten 150-200 Seiten (minus Lilas-Kapitel in der Gegenwart) nicht gegeben, wäre es ein volles Punktzahl-Buch geworden. So muss ich leider ein paar Abzüge machen. 

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  • Spannend, emotional und richtig schön geschrieben

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    CorniHolmes

    08. March 2018 um 15:40

    Ich hatte vor einigen Jahren Irmgard Kramers Buch „Am Ende der Welt traf ich Noah“ gelesen. Da mir dieses sehr gut gefallen hat, war ich auf ihren neuen Jugendroman schon sehr gespannt. Das Cover und der Klappentext konnten mich sofort überzeugen und da ich bisher fast nur begeisterte Meinungen über das Buch gehört hatte, stand „17 Erkenntnisse über Leander Blum“ sehr weit oben auf meiner Wunschliste. Leander und Jonas sind seit frühester Kindheit die allerbesten Freunde. Eine große gemeinsame Leidenschaft, die die beiden teilen, ist das Malen, ganz besonders das Sprayen. Beide sind sie sehr talentierte Streetartkünstler und hinterlassen an den verschiedensten Orten in der Stadt ihre Bilder. Ob an Mauern, U-Bahn-Waggons oder in verlassenen Gebäuden - überall findet man ihre beeindruckenden Graffitis, die sie unter dem Tag BLUX veröffentlichen. Bisher ist es den beiden Jungen erfolgreich gelungen, ihr Geheimnis zu wahren, niemand weiß, wer sich hinter BLUX verbirgt. Jonas und Leander führen so etwas wie ein Doppelleben: Tagsüber gehen sie zur Schule und nachts streifen sie durch die Stadt und verschönern diese mit ihrer Kunst, die mit den Jahren immer perfekter geworden ist. Nichts kann Leander und Jonas trennen, die beiden sind Freunde fürs Leben. Doch dann begegnet Leander dem wunderschönen Mädchen mit den langen goldenen Haaren. Da er ihren Namen nicht kennt, beginnt er sie Rapunzel zu nennen. Vom ersten Moment an ist er fasziniert von diesem Mädchen. Durch sie verliert er BLUX immer mehr aus den Augen. Doch das ist leider längst noch nicht alles, denn es soll sich noch etwas Furchtbares ereignen, dass das Leben der beiden Freunde für immer verändern wird. Vielleicht waren meine Erwartungen an das Buch etwas zu hoch gewesen, denn mich konnte es leider nicht so packen wie von mir erhofft. Ich weiß noch nicht mal genau woran es lag. Ich habe mich beim Lesen nur immer wieder dabei ertappt, dass ich mich manchmal etwas zum Weiterlesen zwingen musste. Vielleicht lag es auch an mir, vielleicht war ich eigentlich gerade gar nicht so in der Stimmung für dieses Buch und hätte es lieber wann anders lesen sollen. Da ich es aber im Rahmen einer Leserunde gelesen habe, konnte ich das Buch leider nicht beiseite legen, um mich ihm später wieder zu widmen. Mir hat der neue Jugendroman von Irmgard Kramer eigentlich richtig gut gefallen. Der Aufbau ist ihr großartig gelungen und auch die Charaktere wurden wunderbar und sehr authentisch von ihr ausgearbeitet. Ihren Schreibstil kann ich ebenfalls nur den loben, diesen habe ich schon in „Am Ende der Welt traf ich Noah“ als richtig klasse empfunden. In diesem Buch sind mir sofort die besonderen Beschreibungen aufgefallen. Ob die Graffitis,das Haar von Rapunzel oder sonstige kleine Details – all dies wird immer sehr bildhaft und irgendwie künstlerisch beschrieben, was perfekt zur Geschichte passt. Ich habe nur leider ein wenig gebraucht, bis ich mich in dieser zurecht gefunden habe. Das Buch beginnt ohne Einleitung, man ist gleich mittendrin im Geschehen. Etwas irritiert haben mich die Zitate an dem Kapitelanfängen oder die Beschreibungen über Leander. So nach und nach hat sich mir da dann aber der Sinn erschlossen und nun, da ich weiß, was es damit auf sich hat, finde ich diese Idee wirklich super. Ebenfalls begeistert bin ich von der Erzählweise des Buches. Den Schreibstil habe ich ja bereits gelobt, aber was in meinen Augen auch sehr gut gelungen ist, sind die beiden verschiedenen Handlungsstränge. Wir haben zwei Personen, die hier abwechselnd und in verschiedenen Zeitebenen erzählen. Da wäre zum einen Leander, der mir ja sofort ans Herz gewachsen ist, und zum anderen das Mädchen Lila, die Leander in der Schule kennenlernt und die sofort ganz fasziniert von seinem unnahbaren und geheimnisvollen Verhalten ist. Lila war mir ebenfalls auf Anhieb sympathisch. Ich fand es richtig interessant zu sehen, wie sie Leander wahrnimmt. Ganz anders, als er auf uns Leser wirkt, wenn er an der Reihe ist mit dem Erzählen. Mir hat es richtig gut gefallen, wie sich die beiden Stränge immer mehr angenähert und sich schließlich in einem tollen Ende vereint haben. Die Auflösung des Buch konnte mich vollkommen zufriedenstellen, da alle offenen Fragen geklärt wurden. Am schwächsten habe ich den Mittelteil des Buches empfunden. In diesem gab es für mich so ein paar Längen, die mir leider ein klein wenig den Lesespaß geraubt haben. Die meiste Zeit über ist das Buch aber richtig spannend und auch sehr emotional und gefühlvoll. Ich fand es unglaublich interessant mitzuverfolgen, wie immer mehr offene Fragen geklärt wurden und sich am Ende schließlich ein vollständig gelöstes Puzzle ergeben hat. Damit habe ich im letzten Drittel des Buches nicht so wirklich gerechnet, da einfach so vieles noch ungeklärt war. Der Autorin ist es aber gelungen und das auch sehr gekonnt mit vielen überraschenden Wendungen, sodass man als Leser lange Zeit im Dunklen tappt und am Herumrätseln ist. Obwohl mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte, hatte ich doch sehr viel Spaß beim Lesen und ich kann es wärmstens weiterempfehlen. Besonders ans Herz legen kann ich „17 Erkenntnisse über Leander Blum“ allen Kunstliebhabern und Graffitikünstlern. Ich kenne mich mit dem Sprayen ja überhaupt nicht aus und habe hier beim Lesen sehr viel Neues und Interessantes über die Streetart und die Kunst dazugelernt. Fazit: Leider kein Lesehighlight für mich, aber mir hat das neue Jugendbuch von Irmgard Kramer trotz allem richtig gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, sehr gefühlvoll und auch ziemlich komplex aufgebaut. Ich war dadurch anfangs ein wenig verwirrt, aber nachdem ich mich zurechtgefunden habe und schließlich auch wusste, wie alles miteinander zusammenhängt, war ich von diesem tollen Aufbau hellauf begeistert. Dies ist ein Buch voller Liebe und Leidenschaft und obwohl es meine Erwartungen nicht komplett erfüllen konnte, kann ich es absolut weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen!

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    • 2
  • Ein Buch mit Höhen und Tiefen

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    MelliSt13

    06. March 2018 um 22:45

    Leander und Jonas sind von Kindesbeinen an Freunde und beide haben Spaß daran die Wände in der Stadt mit Graffiti zu besprühen, aber es sind keine Schmiererein,es sind hochkarätige Gemälde, doch keiner kennt die beiden und sie versuchen sich auch möglichst im Hintergrund zu halten,denn keiner soll je erfahren,wer hinter den Bildern von Blux steht. Ein Buch mit einem Thema,welches nicht oft behandelt wird,nun ist mein Wortschatz, um einige Begriffe reicher. Es gibt zwei Erzählstränge die eine ist aus der Sicht von Leander Blum, die andere aus der Sicht von Lila,einem Mädchen aus Leanders Klasse. Manche Situationen sind verwirrend,aber sie werden aufgelöst und man geht zufrieden,wenn auch mit einem weindenden Auge, aus diesem Buch. Trotz das dies ein Jugendbuch ist,konnte ich gut in die Geschichte eintauchen und mir alles vorstellen.

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  • Leserunde zu "17 Erkenntnisse über Leander Blum" von Irmgard Kramer

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    IrmgardKramer

    Sie sind talentierte Streetartkünstler und beste Freunde seit frühester Kindheit. Ihre Pieces findet man überall in der Stadt an Mauern, U-Bahn-Wagons und verlassenen Fabrikgebäuden, aber niemand weiß, wer sich hinter dem geheimnisvollen Tag BLUX verbirgt. Jonas und Leander. Leander und Jonas. Nichts kann sie trennen. Bis sich Leander in Rapunzel verliebt, das Mädchen mit den goldenen Haaren, die bis zum Po reichen. Und Jonas über das Märchen vom chinesischen Pinsel stolpert und sich in eine Katastrophe malt. 17 Erkenntnisse über Leander Blum ist ein großartiger Jugendroman über Freundschaft und Kunst, über tiefste Verzweiflung und äußerste Hingabe und eine Liebe, die alles rettet.

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    • 242
  • Großartiger Roman über Freundschaft

    17 Erkenntnisse über Leander Blum

    oromis23

    03. March 2018 um 15:24

    AufmachungBeim Cover bin ich etwas geteilter Meinung. Zwar finde ich die Vintage-Farbgebung in Beige und Rostrot weniger ansprechend und die vielen Details etwas überladen – andererseits spiegelt sich der Inhalt des Romans sinnvoll im dezenten Graffiti und den Farbverläufen (die ich vor allem auf dem Rückseitentext toll finde!) wider. Der Blick unter den Umschlag lohnt sich: Das Hardcover in schlichtem Weiß erinnert passenderweise an eine Leinwand! Worum geht’s?Die Handlung ist in zwei Erzählstränge aufgesplittet: Im einen verfolgt ihr die besten Freunde Leander und Jonas durch die Gassen und über die Plätze Wiens auf der Suche nach der perfekten Wand für ihr „Masterpiece“. Im Monate später stattfindenden Handlungsstrang lernt Lila Leander als schweigsamen, müden und traurigen Banknachbarn im neuen Schuljahr kennen. Im Laufe des Buches werdet ihr euch zum Detektiv entwickeln: Was ist zwischenzeitlich passiert? Was hat es mit der Sage um die chinesischen Pinsel auf sich? Wer ist die ominöse Rapunzel, in die sich Leander damals verliebt hat? Und was wird Lila nach ihren 17 Erkenntnissen über Leander Blum herausfinden? Die Handlung bleibt kontinuierlich spannend, bis hin zum dramatischen Höhepunkt. Ich war wirklich zu Tränen gerührt, was bei mir bei wenigen Büchern der Fall ist. Bei der leichten und zugleich tiefgründigen, lustigen und zugleich traurigen Handlung kann man gar nicht anders, als mit den Figuren mitzufühlen.Meine MeinungDie Freundschaft von Leander und Jonas ist großartig geschildert, ohne Klischees und Gefühlsduselei, sondern voller kleiner und großer ausdrucksstarker Momente. In filmreifen Szenen gehen die beiden durch dick und dünn, halten zusammen, kämpfen für die Liebe, streiten sich und – am wichtigsten – schaffen gemeinsame Kunstwerke auf Betonwänden und Leinwänden, mit dem Ziel, eines Tages ihr „Masterpiece“ zu kreieren. Sowohl charakterlich als auch künstlerisch ergänzen sich die beiden. Dabei sind die Kunstwerke so realistisch geschildert, dass man sie sich beim Lesen bildlich vorstellen kann.Die Szenen zwischen Lila und Leander erschienen mir dagegen etwas konstruiert, da ihre zufälligen Begegnungen oft sehr gewollt wirken. Positiv fand ich aber, dass auf klischeehafte Liebesromanszenen weitgehend verzichtet wurde und stattdessen unverbrauchte Ideen und Formulierungen zum Einsatz kamen. Lila war mir leider nicht sonderlich sympathisch, da sie in ihrer haltlosen Verliebtheit teilweise ihren eigenen Willen oder ihre eigene Meinung verleugnet oder sich taktlos gegenüber Leanders Problemen zeigt. Allerdings sind die Szenen in ihrer Patchwork-Familie witzig geschildert.Den Schreibstil sehe ich als einen erfrischenden Mix aus authentischer Jugendsprache und detailverliebter Sprachkreativität (Sätze wie „Er grinste wie ein Wassermelonenschnitz“ oder „Ich fuchtelte mit meinem Handy wie ein Pfarrer mit dem Weihrauchbesen“ sind mal etwas anderes). Nur die ab und zu ausufernde Fäkalsprache dämpft das Lesevergnügen etwas. Sehr gut gefällt mir die Kulisse (wie die Großstadt Wien oder der Bergwanderausflug der Schulklasse) und die Hintergrundinformationen zu Graffiti und Farblehre, die sehr gut recherchiert wirken. Positiv aufgefallen ist mir auch der sensible Umgang mit Themen wie Migration oder Körperpositivität. So sind Leanders dunkle Hautfarbe und indisch-britische Herkunft angenehm nebensächlich und Stereotypen wie der Dönerbudenbesitzer Arsim oder die opulente, reiche Lady Oswalda werden mit Humor aufgelockert.FazitDie Geschichte von Leander, Jonas und Lila ist ein Lesevergnügen der besonderen Art. Ob ihr Fans spannender Rätsel seid, euch für Graffiti oder Kunst interessiert oder Jugendromanzen mit einer Prise Drama liebt – hier kommt ihr auf eure Kosten! Trotz kleinerer Schwächen wie den teils hölzernen Passagen zwischen Leander und Lila sowie der manchmal störenden Fäkalsprache war ich am Ende begeistert und berührt von diesem Jugendroman über Freundschaft, Kunst und Liebe!

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