Irmgard Rahn , Ulrike Froer Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi

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Inhaltsangabe zu „Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi“ von Irmgard Rahn

Kindheitserlebnisse überschatten Tinas Leben. Sie macht sich auf die Suche Tinas idyllische Familienwelt gerät zunehmend in eine Schieflage, als sie erfährt, dass ihre Zwillingsschwester mit drei Jahren entführt worden ist. Ihre Suche nach Katharina birgt Konflikte mit der geliebten Großmutter. Beharrlich geht sie ihren Weg, der sie in andere Länder und in Kontakt mit anderen Schicksalen bringt und die junge Mutter reifen lässt. Sie erkennt: Kein Weg führt zurück und nichts wird mehr so sein, wie es war...

Thematisch interessant, aber leider hapert es ein bisschen an der Umsetzung

— j125
j125

Ein interessantes Thema, das auch zeigt: dass gut gemeint, nicht immer gut ist. Manchmal muss man das Recht beugen, um Recht zu bekommen?

— Gelinde
Gelinde

Familiengeschichte der besonderen Art! Schweigen kann auch Schuld sein!

— mabuerele
mabuerele

Dafür, dass die Thematik eigentlich hochemotional ist, kamen leider kaum Gefühle rüber - schade!

— Schaefche85
Schaefche85

Wenig Tiefgang, wenig Emotionen die einen berühren könnten.

— KruemelGizmo
KruemelGizmo

Unglaublich hektisch und daher ohne Tiefgang

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Hat mich leider nicht überzeugt!

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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    Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi
    j125

    j125

    19. April 2016 um 19:07

    Inhalt:Christina ist gerade Mutter von Zwillingen geworden und es erscheint nur verständlich, dass sie sich um ihre Kleinen sorgt. Doch sie wird von Panikattacken überfallen, sobald sie ihre Kinder nicht mehr sieht, selbst wenn nur ihr Mann mit dem Kinderwagen voraus läuft. Die Suche nach den Ursachen ihrer Probleme, wird zu einer Suche nach sich selbst, nach ihrer Herkunft, nach ihrer Familie. Meine Meinung:Das Buch habe ich mal bei einem Gewinnspiel gewonnen, aber es lag recht lang auf meinem SuB. Wahrscheinlich weil es durch Cover und Klappentext wie eine Biografie gewirkt hat und das ist nicht unbedingt mein Genre. Nachdem ich festgestellt habe, dass es sich um einen Roman handelt, war ich zuerst ganz angetan von dem Buch. Die Thematik hat mir sehr gut gefallen und es ist einiges daraus gemacht worden. Mit einer Wendung bin ich zwar nicht einverstanden, was aber persönlicher Geschmack ist. Das Ende fand ich fast ein bisschen verwirrend. Ich habe zwar verstanden, wie sich der Komflikt am Ende auflöst, aber mir haben definitiv weiterführende bzw. verständliche Informationen gefehlt, weil es etwas sehr seltenes und meiner Ansicht nach auch etwas eher unbekanntes ist.Die Umsetzung war leider nicht mein Fall. Es fängt schon mit den Kapiteln bzw. Zeitangaben an. Prinzipiell finde ich das immer gut, besonders wenn die Geschichte – wie es hier der Fall ist – Rückblicke in die Vergangenheit und Ortswechsel beinhaltet. Leider haben hier die Zeitangaben nicht mit den Altersangaben zusammen gepasst. Wenn die Kinder 2009 geboren wurden, können sie nicht 2011 acht Monate alt sein. Auch der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Unter anderem mochte ich nicht, wie die Gedanken in den Text eingebaut wurden. Mitten im Absatz wird dann die Zeit gewechselt, weil plötzlich jemand denkt und das war sehr nervig zu lesen. Hinzu kamen Rechtschreibfehler, doppelte Worte, Zeichensetzungsfehler oder permanente Ausrufezeichen. Zwar hab ich auch schon schlimmeres gelesen, aber ich erwarte schon, dass solche Fehler vor Veröffentlichung korrigiert werden.Fazit:Das Thema bietet Potenzial für einen spannenden Roman, aber leider ist die Umsetzung nicht gelungen.

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  • Leserunde zu "Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi" von Irmgard Rahn

    Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Meine Co-Autorin  und ich möchten euch zu einer Leserunde unseres ersten Romans einladen. VERLORENE PARADIESE - PARAISOS PERDIDOS - KUPOTEA PEPONI Baden-Württemberg ist Schauplatz eines Verbrechens, das Auswirkungen auf das Leben von drei Familien in drei verschiedenen Ländern hat. Tina, die authentisch gezeichnete Hauptfigur – erfährt als junge Frau von einem Familiengeheimnis. Das lässt sie nun nicht mehr los. Sie macht sich auf den Weg: findet große Gefühle, trifft auf menschliches Versagen, muss weit reichende Entscheidungen treffen und  wird sich über ihren Platz im Leben klar. Dies alles kann der Leser nach und nach detektivisch entdecken. Mit großem Einfühlungsvermögen ist hier eine sehr gut recherchierte Geschichte aus der Perspektive der Hauptperson erzählt, die uns innerlich berührt.

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  • Verlorene Paradiese

    Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi
    Gelinde

    Gelinde

    30. December 2014 um 09:48

    Verlorene Paradiese, von Irmgard Rahn und Ulrike Froer. Cover: Zwillinge laufen auf einen Wald zu. Ein Schlüsselerlebnis des Buches – ja das passt. Inhalt: Tina lebt in einem kleinen Paradies. Sie ist glücklich verheiratet, hat zwei süße Mädchen - Zwillinge, und ihre Oma Anne ist ihr eine gute Vertraute und immer für sie da. Doch aus diesem Paradies wird sie „vertrieben“, als Oma Anne, nach der zweiten Panikattacke, die durch die Zwillinge ausgelöst werden, mit einer unglaublichen Wahrheit herausrückt. Ein Ereignis aus der Vergangenheit das bis heute nicht geklärt wurde. Tinas Leben gerät aus den Fugen, auf der Suche nach den „Spuren und Folgen“ dieser Wahrheit kommt Tina an so manche Grenze und überschreitet diese auch. Meine Meinung: Der Schreibstil hat seine ganz eigene Klangmelodie. Es sind teilweise sehr kurze Sätze, so wie halb ausgesprochen oder gedacht. Das führt dazu, dass es manchmal etwas ruppig klingt. Trotzdem bin ich sofort in die Geschichte reingekommen und habe mir die Personen und die Situationen sehr gut vorstellen können (wenn ich auch nicht immer ihrer Meinung war oder ihre Vorgehensweise verstanden habe). Dann gab es einen Teil, in dem die Vergangenheit erklärt und beschrieben wurde. Hier hab ich mich doch etwas schwer getan. Die Sicht aus der es geschrieben wurde, wurde immer wieder gewechselt, mal direkt mal indirekt, dann wieder als Tagebucheintrag, dann aus der Sicht unterschiedlicher Personen ohne dass dies klar ersichtlich wurde. Der Schluss war dann wieder interessant, logisch, teilweise überraschend und hat mir gut gefallen. Insgesamt hätten vielleicht die Emotionen ein bisschen mehr ausgearbeitet und das Denken und Handeln von Tina ein bisschen mehr erklärt werden können. Das Buch hat mir gut gefallen, aber um 5 Sterne zu vergeben hatte es doch einige kleine Mängel, u.a. auch Druckfehler und die Bindung liegt schlecht in der Hand, was mir auch immer sehr wichtig ist, weil ich gerne und viel im Bett oder in meinem Lesesessel lese. Autorinnen: Irmgard Rahn liebt hohe Berge, Rosen, Tiere Wolkenbilder und Bücher. Ulrike Froer interessiert sich für Malerei, Literatur, Filmkunst und Gesellschaftsspiele. Mein Fazit: Ein interessantes Thema, das auch zeigt: dass gut gemeint, nicht immer gut ist. Und der Satz aus dem Prolog: Manchmal muss man das Recht beugen, um Recht zu bekommen, zeigt, dies kann nicht wirklich glücklich machen.

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  • Folgen des Verschweigens

    Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi
    mabuerele

    mabuerele

    „…Du bist zeitlebens für den verantwortlich, den du dir vertraut gemacht hast…“ Tina ist mit ihren dreijährigen Zwillingen unterwegs, um den Wandertag für ihre Klasse vorzubereiten. Als sich die beiden Mädchen verstecken, fällt Tina in Ohnmacht. Es ist nicht das erste Mal, dass Tina auf das Verschwinden der Kinder kontrolliert reagiert. Ähnliches ist schon acht Wochen nach der Geburt passiert. Jetzt aber entschließt sich Oma Anne ihr Schweigen zu brechen. Tina erfährt, warum sie bei Anne aufgewachsen ist und welches Ereignis aus ihrer Kindheit bewusst verschwiegen und verdrängt wurde. Sie macht sich auf die Suche nach den Spuren ihrer Vergangenheit. Die Autorinnen haben einen inhaltsreichen und interessanten Roman geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Der Schriftstil allerdings ist eher sachlich. Die Protagonisten definieren sich durch ihr Tun, nicht durch ihre Emotionen. Dadurch allerdings ist ihr Handeln nicht immer logisch nachvollziehbar. Eine Ausnahme bildet Oma Anne. Angst, Schuldgefühle und Hoffnung wechseln sich ab. Einerseits möchte sie die Vergangenheit ruhen lassen, andererseits gibt es zu viele unbeantwortete Fragen. Tina nutzt für ihre Recherche die modernen Medien, verschließt aber ihre Gefühle oft in sich. Ihr Leben in der Gegenwart gleicht einer Achterbahn. Gut gelungen ist der Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit. Durch das Tagebuch von Susanne, Tinas Mutter, kenne ich als Leser die eine oder andere Antwort eher als die Protagonisten. Auf der Suche nach der Wahrheit führt mich Tina von Österreich nach Deutschland, Mallorca und Amsterdam und Kenia. Das Buch erzählt über Wunden, die durch ein Verschweigen geschlagen wurden, über Egoismus, der Liebe mit Besitzergreifen verwechselt, und über die Kraft, nach einem Schicksalsschlag neu anfangen zu können. Dass ein nötiger Neuanfang auch die Gefahr von Fehlern in sich birgt, wird deutlich herausgearbeitet. Trotzdem hätte ich mir an manchen Stellen ein paar Sätze mehr gewünscht. Das Cover passt zum Thema. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Thematik ist interessant und regt zum Nachdenken an. Auch Schweigen kann Lebenswege zerstören.

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    • 2
  • Rezension zu Verlorene Paradiese

    Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    Tinas Welt gerät aus den Fugen, Kindheitserlebnisse überschatten ihr Leben. Auf der Suche nach dem Auslöser erfährt sie das ihre Zwillingsschwester mit drei Jahren entführt worden ist. Die Suche nach ihrer Schwester führt zu Konflikten mit ihrer Großmutter, aber sie geht unbeirrt ihren Weg, der sie auch in andere Länder führt und in Kontakt mit anderen Schicksalen bringt. Als ich die Inhaltsangabe zu dem Buch las, welches unter Krimis und Thriller geführt wird, erwartete ich dies auch. Aber leider muss ich sagen für mich hat dieses Buch nichts von einem Krimi oder Thriller, den spannend find ich anders. Erzählt wird die Geschichte der jungen Mutter Christina, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet durch die verdrängte Erinnerung an die Entführung ihrer Zwillingsschwester. Als die Auswirkungen der Belastungsstörung immer gravierender werden, enthüllt ihre Großmutter, die sie wie eine Mutter aufgezogen hat, endlich was damals geschehen ist und warum sie alles verheimlicht hat. Nach einer kurzen Diskussion ist Christina nicht mehr wütend darüber das sie über 20 Jahre lang belogen worden ist und eine Therapie für die Belastungsstörung braucht sie auch nicht mehr. Im ganzen kann ich so einige Handlungen nicht nachvollziehen, da mir hier einfach die Emotionen fehlten, auch und vorallem negative Gefühle - halt die Bandbreite an Emotionen die einem eigentlich in einer solchen Situation erfüllen sollte. Aber mir blieb es einfach zu Oberflächlich ohne wirklichen Tiefgang. Gewundert hat mich auch irgendwie die Suche nach ihrem Vater und ihrer Schwester, die sie alleine ohne polizeiliche Akteneinsicht oder Hilfe nur durch Tagebucheinträge, Gesprächen und Internet bewältigt. Der Erzählstil selbst hat mir gut gefallen, durch eingestreute Rückblenden und Tagebucheinträgen erschließt sich dem Leser langsam die wahre Geschichte über die Entführung. Als Roman betrachtet und nicht als Krimi oder Thriller ist eine nette Geschichte für Zwischendurch die so vor sich hinplätschert. Mir fehlte einfach der Tiefgang und die spannende Momente, daher noch gerade gut gemeinte drei Sterne von mir. Nachtrag: (17.12.2014)Das Buch läuft nun unter Familienroman, was ich besser verstehen kann, ändert aber nichts an meine persönlichen Meinung.

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    • 6
  • Verlorener Familienfrieden

    Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi
    Schaefche85

    Schaefche85

    Tina ist Mutter von Zwillingen, mit denen sie gerne im Wald spazieren geht. Doch eines Tages spielen die Beiden ihr einen kleinen Streich und verstecken sich, was Tina so in Panik versetzt, dass sie zusammenbricht. Im Krankenhaus wird klar, dass sie eine posttraumatische Belastungsstörung hat. Doch Tina weiß nicht, woher sie die hat. Hat es mit dem frühen Tod ihrer Mutter zu tun? Ihre Großmutter Anne weiß Rat - und deckt ein Familiengeheimnis auf, das Tinas Welt ins Wanken bringt. Der Inhalt - auch die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken - lassen viel erwarten, vor allem große Emotionen. Leider fehlen diese in dem Buch fast komplett. Im Krankenhaus wird Tina ein Psychologe und eine Therapie empfohlen, die sie nicht will und damit wars das. Stattdessen erfährt Tina Dinge, die jeden aus der Bahn werfen würden - und akzeptiert sie sofort, mitunter sogar ohne Nachfrage. Tina, aber auch so ziemlich alle anderen Protagonisten werden so sehr unnahbar, man kommt überhaupt nicht an sie ran, ganz zu schweigen davon, dass man nicht weiß, was sie wirklich fühlen. Gerade bei dem Stichwort Spanien - Tina wusste ich bis zum Schluss nicht, wie ihre wahren Gefühle nun aussehen. Sehr schade, da hätte richtig Potential drin gesteckt. An sich liest sich das Buch flüssig, allerdings berührt es einen nicht. Dazu kommt, dass die Autorinnen geradezu inflationär mit Ausrufezeichen umgegangen sind, so dass ich permanent das Gefühl hatte, das Buch schreit mich an, was das Lesen sehr anstrengend gemacht hat. Ein Beispiel von S. 60: "Müßig, diese Überlegungen! [...]! [...]! Keine angenehme Vorstellung! Was muss das für ein Mensch sein!" Bei den durch Punkte angedeuteten Sätzen hätte ich gespoilert, mir ging hier vor allem darum, zu zeigen, dass locker fünf Sätze mit Ausrufezeichen beendet werden. Dazu kommt der Stil, der manchmal sehr abgehakt ist, wie z.B. bei "Super: [...]!" Zeichenfehler gab es auch einige, was mich leider beim Lesen auch immer rausbringt - aber das ist Typsache. Ich konnte in dieses Buch deshalb leider nicht eintauchen, wie ich es mir erhofft hatte. Am Ende wird das meiste zwar aufgelöst, allerdings gerade der letzte Handlungsstrang so knapp, dass mir zwar ungefähr klar wurde, wie Tina an ihre Informationen gekommen war, aber es fehlt die Hinführung, wie sie dazu kam, man hätte hier wunderbar Spannung reinbringen können... Ich finde es sehr schade, dass hier so viel vertan wird. Fazit: Ein Roman, der viel Potential hätte, das aber leider nicht genutzt wird, weswegen die Geschichte an der Oberfläche bleibt.

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    • 10
    Schaefche85

    Schaefche85

    24. December 2014 um 13:36
    Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt Danke für die Rezension. Inflationäre Ausrufungszeichen? Ich habe sofort das Manuskript aufgerufen. Aber ja, du hast Recht. Das ist eindeutig zu viel und die Pünktchen ... - das ist mein ...

    Mit dieser Rezension habe ich mich sehr schwer getan, weil ich die Idee wirklich gut fand (inhaltlich wie auch die der Zusammenarbeit) und das Buch mich dann leider so enttäuscht hat. Insofern ...

  • Spurensuche

    Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    21. December 2014 um 16:15

    Christina ist Mutter und bei ihrer Großmutter aufgewachsen. Sie leidet an einer Belastungsstörung. Ihr Leben gerät immer mehr aus den Fugen. Sie will die Gründe hierfür herausfinden. Dann erfährt sie, dass ihre Zwillingsschwester mit drei Jahren entführt wurde. Ihre Großmutter enthüllt ihr, warum diese Tatsache verschwiegen wurde. Tina macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester, was der Großmutter nicht recht ist. Christina reagiert auf die Eröffnungen seltsam emotionslos, eine kurze Diskussion und schon ist das Thema durch. Sie wurde über 20 Jahre belogen und reagiert weder wütend noch enttäuscht. Danach scheint sie geheilt. Auf ihrer Suche reist sie durch verschiedene Länder. Das Tagebuch der Mutter ist so etwas wie ein Wegweiser, aber mir ist oft unklar, wie sie an Informationen gekommen ist, um ihre Suche gezielt weiterzuführen.   Die Erzählung wird untermalt durch Rückblenden und Tagebucheinträgen. Was passiert ist, schreit förmlich nach Emotionen, aber die habe ich in dem Buch nicht gefunden. Deshalb konnte ich mit der Protagonistin auch kein Mitgefühl haben. Das Buch hat mich nicht gefesselt.

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  • Unglaublich hektisch und daher ohne Tiefgang

    Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    20. December 2014 um 11:43

    Kindheitserlebnisse überschatten Tinas Leben. Sie macht sich auf die Suche Tinas idyllische Familienwelt gerät zunehmend in eine Schieflage, als sie erfährt, dass ihre Zwillingsschwester mit drei Jahren entführt worden ist. Ihre Suche nach Katharina birgt Konflikte mit der geliebten Großmutter. Beharrlich geht sie ihren Weg, der sie in andere Länder und in Kontakt mit anderen Schicksalen bringt und die junge Mutter reifen lässt. Sie erkennt: Kein Weg führt zurück und nichts wird mehr so sein, wie es war... So besagt es die Inhaltsangabe und gepaart mit dem Titel, der auf Deutsch, Spanisch und Kisuaheli auf dem Cover steht hat mich dieses Buch wirklich interessiert. Leider habe ich noch nie ein Buch gelesen, das so hektisch geschrieben war. Fast als könne es die Geschichte nicht erwarten, erzählt zu werden und schnell zum Ende zu kommen. Es werden sehr viele Geschehnisse einfach aneinandergereiht, so dass die beschriebenen Emotionen verloren gehen.,  Vor allem, dass hier viel mit gekürzten Sätzen gearbeitet wird, hat mich gestört. Zitat aus Seite 179: "Erstarrt hockte Tina auf der Bettkante. Merkte nicht, dass sie auskühlte. Wischt schließlich einige Rosen auf den Boden............Dennoch musste sie sich anziehen. Anstrengend! ". Die Suche nach ihrer Schwester führt die Protagonistin quer durch die Vergangenheit nach Spanien und Kenia, geleitet wird sie größtenteils vom Tagebuch ihrer Mutter und auch viele Rückblenden erhellen das Geschehen. Als Leser kamen in mir aber doch Fragen auf, wie Tina immer an die Informationen kommt, die mir ja beschrieben werden, die sie aber nicht haben kann. Dass sie das alles nur via Internet und viele Zufälle herausfinden kann, erscheint mir wenig schlüssig. Dazu werden auch die Nebenhandlungen so abgekanzelt, dass ich öfter dachte, hier würden Gefühle bewusst unterdrückt. Als Beispiel: Tina hatte nach der Geburt ihrer Kinder eine postnatale Depression - das kann jede Frau treffen, ob sie traumatisiert ist wie hier durch die Entführung ihrer Zwillingsschwester oder nicht. Das wird dann mal erwähnt - aber gleich wieder verdrängt, so als wolle man einfach nicht daran erinnert werden. Vielleicht habe ich mich da aber auch von der Hast des Buches anstecken lassen - ich fühlte mich quasi hindurch gepeitscht, da manche Ereignisse so kurz abgehandelt werden, dass ich gar nicht richtig dort ankommen konnte, bevor ich schon wieder weiter gejagt wurde. Normalerweise liegt in der Kürze die Würze - hier wurde entschieden zu viel gewürzt, um wirklich eintauchen zu können und auch Mitgefühl zu entwickeln. Schade.  

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  • Hat mich leider nicht überzeugt

    Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Mein erster Blick gilt natürlich dem COVER: Hätte ich das Buch in einer Buchhandlung gesehen, wäre es wahrscheinlich ungeachtet geblieben. Ein Foto, das zwei händchenhaltende kleine Mädchen zeigt. Passt zwar nach dem Lesen zur Story, aber ansprechend finde ich es trotzdem nicht. KLAPPENTEXT:: Tina, Anfang dreißig, lebt glücklich mit ihrer Familie in Salzburg. Bis sie eines Tages von einem Familiengeheimnis erfährt. Was damals geschah, lässt Tina nicht mehr los. Sie sucht nach der Wahrheit. Erfährt Freundschaft und Liebe, aber auch Eifersucht und Hass. Am Ende muss sie erkennen: Nichts wird mehr so sein, wie es war. Eine zu Herzen gehende Geschichte über verschiedene Arten der Liebe, sympathische Charaktere und Verbrechen der Vergangenheit, wartet auf spannende Lesestunden. . MEINE BEWERTUNG: Leider musste ich feststellen, dass ich mich hier vom Klappentext habe leiten lassen und mit gewissen Erwartungen an das Buch gegangen bin. Erwartungen, die nicht erfüllt wurden. Oftmals hatte ich beim Lesen einfach nur ein großes Fragezeichen auf meiner Stirn, weil ich die Handlung nicht nachvollziehen konnte. Ich möchte nicht sagen, dass das Buch insich unlogisch wäre, jedoch erschien mir nicht alles schlüssig und nur schwer nachvollziebhar. Die Protagonisten wirkten auf mich eher oberflächlich. Die angepriesene Geschichte, die zu Herzen gehen sollte, kam bei mir leider nicht an. Auch von Spannung habe ich nichts bemerkt. Sorry!

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    • 2
  • Zwillinge

    Verlorene Paradiese - paraísos perdidos - kupotea peponi
    abetterway

    abetterway

    16. December 2014 um 09:11

    Inhalt: "Kindheitserlebnisse überschatten Tinas Leben. Sie macht sich auf die Suche Tinas idyllische Familienwelt gerät zunehmend in eine Schieflage, als sie erfährt, dass ihre Zwillingsschwester mit drei Jahren entführt worden ist. Ihre Suche nach Katharina birgt Konflikte mit der geliebten Großmutter. Beharrlich geht sie ihren Weg, der sie in andere Länder und in Kontakt mit anderen Schicksalen bringt und die junge Mutter reifen lässt. Sie erkennt: Kein Weg führt zurück und nichts wird mehr so sein, wie es war..." Meinung: Also zum Cover ist nicht viel zu sagen, etwas Amateurhaft, aber gut muss ja nicht viel mit dem Inhalt zu tun haben. Schreibstil ist großteils flüssig und einfach geschrieben, leicht zu lesen. Ein paar Satzzeichen fehlen. Zur Geschichte selbst...naja ich würde einmal sagen sie ist ok. Es fehlt leider die großen Emotionen, sie werden zwar beschrieben, aber beim leben fühlt man sie nicht. Bei einem anderen Buch wäre ich beim Wiedersehen von Tina und Cathy in Tränen ausgebrochen, hier ist es einfach nur: "ok, sie haben sich wieder!" Die Suche nach Cathy wird eigentlich nicht richtig angegangen, man weiß zwar das Christina nach ihr sucht, aber nicht wirklich was sie alles in Bewegung setzt oder einfach nur alles Zufall ist. Leider ist es ein Roman für zwischendurch der so vor sich hin plätschert. Ich hätte mir gewünscht mehr Spannung und vor allem mehr Emotionen darin zu finden. Fazit: Teilweise spannend geschrieben und schnell zu lesen. Schön für zwischendurch.

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